<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://armenea.michelrinck.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Sascha</id>
	<title>Armenea - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://armenea.michelrinck.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Sascha"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Sascha"/>
	<updated>2026-05-10T12:07:03Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.1</generator>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Bejkempa&amp;diff=396</id>
		<title>Bejkempa</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Bejkempa&amp;diff=396"/>
		<updated>2022-09-24T13:51:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Angrenzende Staaten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Bejkempa ist einer der längsten und wasserreichsten Ströme [[Armenea|Armeneas]]. Er wird von sieben großen Quellflüssen gespeist, die im fernen Norden entspringen und sich in den Landen der Zusammenkunft zum Bejkempa vereinen, von wo der Strom seinen gewaltigen Lauf nach Süden antritt, das von ihm gebildete [[Bejkempa-Meer]] speist und durchfließt und schließlich in einem großen Delta in den [[westlichen Barijak]] mündet, ein Nebenmeer des [[Meer der tausend Träume|Meers der tausend Träume]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größe ==&lt;br /&gt;
Kein Strom Armeneas kann sich in Größe und Macht mit dem gewaltigen [[Skamander]] messen. Dies gilt auch für den Bejkempa, der jedoch den Vergleich mit keinem anderen Fluss Armeneas zu scheuen braucht. Niemand hat jemals die genaue Zahl der Meilen gemessen, die der Bejkempa auf seinem Weg nach Süden zurücklegt, doch vermuten die Gelehrten, dass der Strom gemeinsam mit seinen Quellflüssen mehr als einhunderttausend Kilometer durch den Leib Armeneas fließt und dabei zahllose Flüsse und Ströme in sich aufnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterteilung ==&lt;br /&gt;
Traditionell wird der Bejkempa in sieben Abschnitte unterteilt. Diese sind, dem Lauf von Norden nach Süden folgend:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Die Quellflüsse des Bejkempa, auch &amp;quot;[[die sieben Mütter]]&amp;quot; genannt&lt;br /&gt;
# Die Lande der Zusammenkunft&lt;br /&gt;
# Der Obere Bejkempa, auch &amp;quot;der wilde Bejkempa&amp;quot; genannt&lt;br /&gt;
# Der Hohe Bejkempa&lt;br /&gt;
# Das Bejkempa-Meer&lt;br /&gt;
# Der südliche Bejkempa&lt;br /&gt;
# Der untere Bejkempa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.Die Quellflüsse des Bejkempa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sieben Quellflüsse des Bejkempa, in vielen Liedern auch als „die sieben Mütter“ personifiziert, entspringen in weit von einander entfernten Landen, die an Gestalt kaum unterschiedlicher sein könnten. Sie kommen aus drei Himmelsrichtungen - West, Nord und Ost - herbei, um sich später zu ihrem Sohn Bejkempa zu vereinen. Die Reihenfolge, in der die sieben Flüsse genannt werden, ist für viele Bejkempa-Kulte ein wichtiges und höchst umstrittenes Thema. Es heißt, es seien bereits Kriege geführt worden, wenn Stämme oder Reiche, die eine der Mütter besonders verehrten, sich durch ihre späte Nennung gekränkt fühlten. Hier wird die Reihenfolge alphabetisch gelistet: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ashanaera]], die brennende Mutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ashanaera fließt von Nordosten in die Lande der Zusammenkunft. Sie entspringt den finsteren Gebirgen und unzugänglichen Schluchten des [[Ontai]], eines unwirtlichen Bergrückens aus schwarzem, schroffem Felsgestein, das nur vom finsteren Glimmen und den Feuerzungen gewaltiger Vulkane und träger Lavaströme unterbrochen wird. Zwischen ihnen hindurch winden sich die brodelnden und sich nur langsam abkühlenden Fluten der Ashanaera, die von totem, trübem Wasser voller Schwefel und Gift gespeist wird, das unterirdischen Seen entspringen, die niemals das Licht der Sonne sahen. Gewaltige Wolken aus Asche und geschmolzenem Gestein liegen wie ein dunkler Schleier über dem Ontai und sperren Himmel und Gestirne für viele Meilen auch über dem Lauf der Ashanaera aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ufer der Ashanaera sind über viele hundert Meilen wüst und von dampfenden, heißen Steinwüsten umgeben, denn die Hitze des Ontai und der heiße Regen aus den Schwefelwolken der Vulkane heizen den Strom und die umgebenden Lande stark auf und verbrennen Wälder zu verkohlten, toten Wüsten. Mancherorts treiben brennende Teppiche auf dem Wasser der Ashanaera, die an Arnaner Feuer erinnern, und das Wasser brodelt vor Hitze. Lavaströme fließen aus dunklen Schluchten heran und branden dampfend und zischend in die gierigen Fluten des heißen Stroms. Brodelnde Blasen steigen aus dem Fluss auf und zerplatzen an der Oberfläche. Die Luft ist heiß, stickig und voller giftiger Schwaden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Erst wenn die Ashanaera die Pforte des Feuers, einen natürlich gewachsenen Bogen aus schwarzem Stein, der den Lauf des Flusses wie ein warnendes Tor überspannt, passiert hat und hernach auf ihrem Weg in die Lande der Zusammenkunft andere Wasserläufe einsammelt, wird die Fahrt auf der brennenden Mutter erträglicher. Doch begleiten Lavakanäle und glutheiße Flüsse den Lauf der Ashanaera unterhalb der Oberfläche, um immer wieder an ihren Ufern hervorzubrechen und Tod und Schwefel zu verbreiten oder sich ins Flussbett zu bohren und den Fluss der Glutmutter aufs Neue zu erhitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch erheben sich zwischen der Pforte des Feuers und den Landen der Zusammenkunft Zivilisationen und Reiche, die nicht nur von Wilden und primitiven Barbaren beherrscht werden. Auch mächtige Fürsten errichten seit Urzeiten ihre Königtümer entlang der Ufer der Ashanaera und gewinnen große Macht. Sie führen ihre Armeen in wilden Kriegen voller Blutdurst gegeneinander, doch zum manchen Zeiten vereinigen sie sich und ziehen in gemeinsamen Kreuzzügen gegen die Reiche anderer Quellflüsse oder gar bis über die Lande der Zusammenkunft hinaus, um den Krieg an die Ufer des Bejkempa zu tragen. In vielen Reichen am Ufer der Ashanaera wird die Göttin in grausamen Ritualen verehrt und Feuer spielt in nahezu allen Kulturen dieser Lande eine zentrale Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ashanaera bleibt stets ein heißer und wilder Fluss, der Reisenden große Schnelligkeit schenken kann, aber auch eine stete Gefahr darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Betara]], die eisige Mutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von allen Quellflüssen des Bejkempa entspringt die Betara am weitesten nördlich. Ihre Heimat liegt irgendwo in den unerforschten, endlosen Eiswüsten des Nordens. Über viele hundert Meilen fließt das Wasser der Betara unterhalb einer gewaltigen Schicht aus Eis, bis der Fluss hervorbricht und sich von der Macht der namensgebenden Göttin gestärkt seinen Weg durch die Lande des ewigen Winters bahnt, in dem alle anderen Seen und Flüsse auf ewig erfroren verharren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenig zivilisiertes Leben existiert entlang der größten Strecke der Betara. Über Tausende von Kilometern sind ihre Ufer und die angrenzenden Lande mit ewigem Eis bedeckt oder versinken zumindest während des größten Teils des Jahres unter schier endlosen Massen aus Schnee. Große Herden aus Venhir, Kantra-Ren und anderen Polartieren ziehen durch die weißen Einöden, während Eisbullen sich träge schnaufend aus den bitterkalten Fluten stemmen, um an den Ufern die wenigen, wärmenden Sonnenstrahlen zu genießen, und gewaltige Räuber wie Eiswürmer, Wyndrae und Schneebären auf die Jagd gehen. Die wenigen Menschen und Zwerge des siebten Hauses, die hier leben, sind harte, schweigsame Burschen, für die der Kampf um das Überleben zum Alltag wurde. Die Härte der eisigen Lande hat sie geprägt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In den kargen Ebenen, die südlich an die Eislande grenzen und schließlich in die Lande der Zusammenkunft übergehen, herrscht zwar kein ewiger Winter, doch sind die Lebensbedingungen beinahe ebenso hart. Beißende Winterstürme fegen über baumlose Steppen, in denen hart gesottene Nomaden mit ihren Herden ziehen und Reiterfürsten um die Vorherrschaft kämpfen. In diesen Landen erheben sich nur wenige echte Städte, doch kann man entlang der Betara manche Ruine aus einer ruhmreicheren Zeit erblicken – erste Vorboten der Lande der Zusammenkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Laena]], die schöne Mutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Laena ist der östlichste Fluss, der zur Geburt des Bejkempa beiträgt. Sie ist ruhiger und verspielter als die übrigen Quellflüsse, gabelt ihren Lauf vielerorts in Seitenarme und bildet so zahlreiche, von den einzelnen Flussläufen begrenzte Inseln, die in manchen Fällen größer sind als die Breite aller Flussarme zusammen. Manche Seitenarme versiegen auf ihrem Lauf oder verschwinden in unterirdischen Höhlen, doch die meisten finden früher oder später wieder zueinander zurück, um von Neuem den Hauptarm des Stromes zu bilden. Zahlreiche, liebliche Nebenflüsse speisen die Laena, doch bleibt der Fluss stets anmutig und verspielt, auch wenn ihm eine verborgene, sanfte Kraft innewohnt. In manchen Liedern und Gedichten wird die Laena mit neugierigen Tierkindern verglichen, die verspielt und voller Neugier die umgebenden Lande erkunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Laena fließt ruhiger und sanfter als die meisten Quellflüsse des Bejkempa und bildet vielerorts in der Sonne glitzernde Seen, an deren Ufern lichte Wälder und Auen erblühen. Kleine Katarakte und sanfte, oft nur mannshohe Wasserfälle sind typisch für das Bild des lieblichen Stroms.  Schwäne und andere Wasservögel nisten in großer Zahl entlang ihres Laufes und viele Schwärme kleiner Fische tummeln sich unterhalb der Wellen. Große Schiffe können die Laena auf Grund stark variierender und manchmal sehr flachen Wassertiefen nur in begrenzten Abschnitten befahren. Selbst kleine Boote setzen von Zeit zu Zeit auf Sandbänken oder Klippen auf, so dass viele Flussschiffer die Laena mit breiten Flößen befahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Laena ist auch ein launischer Fluss. Ihre Flussarme ändern scheinbar willkürlich ihren Lauf und verschlingen dabei ganze Flussinseln, während sie gleichzeitig neue Eilande gebären. Selbst die Wassertiefe scheint vor willkürlichen Wandlungen nicht gefeit und so warten auf Reisende tiefe Passagen an Orten, an denen bei der letzten Wanderung noch seichte Furten den Übertritt erlaubten. Mancherorts verbergen sich große Kessel unter den Wellen, in denen gefährliche Unterströmungen eine Rückkehr beinahe unmöglich machen. Legenden über vergessene und verborgene Städte unter den Wogen wollen nicht verstummen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vermeintliche Idylle kann sich als sehr trügerisch erweisen. So verbergen sich im Sand des Flussbettes und am Ufer Aale, Skorpionen und andere gefährliche Jäger und noch so schöne Bäume tragen köstlich aussehende und wohlschmeckende, aber höchst giftige Früchte. In gewissen Zyklen scheinen sich düstere Wandlungen mit den sonst so schönen Landen entlang des Stromes zu vollziehen. Aus lichten Wäldern werden des Nachts oder bei manchen Konstellationen von Monden und Sternen düstere und undurchdringliche Orte voller Gefahren und Bestien. Schönheit verwandelt sich in Schrecken, Anmut in Düsternis und Idylle in Gefahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Siedlungen oder gar Reiche sind entlang der Laena und ihrer Nebenflüsse selten, doch leben Elben, Halblinge und auch manche Menschen ein einfaches, aber zumeist glückliches Leben in kleinen Gemeinschaften. Handelskarawanen und große Schiffe sind auf dem schönen Fluss noch seltener. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Nimara]], die grüne Mutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nimara nähert sich den Landen der Zusammenkunft von Westen, entspringt aber weit im Süden in jenem schier endlosen Forst, den die Menschen [[Dunkelforst]], aber auch „Den alten Mann“ und „Das grüne Meer“ nennen oder ihm einen von tausend anderen Namen geben. Die Quellen der Nimara liegen irgendwo in den Tiefen dieses gewaltigen Ozeans aus Bäumen verborgen und kein verlässlicher Bericht kündet von einer Reise, die den Ursprung der grünen Mutter entdeckt habe. Eine Fahrt so tief in den Dunkelforst kann sehr gefahrvoll sein und vielleicht kehrten jene, die die Quellen der Nimara entdeckten, nie zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem schier nimmer endenden Lauf tritt die Nimara als breiter Strom im Nordosten des Dunkelforstes zwischen seinen Bäumen hervor, fließt zunächst weiter nach Norden und schließlich in einer gewaltigen Schleife nach Osten, um als westlichste Mutter in die Lande der Zusammenkunft einzutreten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Beiname „die grüne Mutter“ rührt nicht nur von der Herkunft des Flusses im endlosen Grün des Dunkelforstes, sondern spielt auch auf die Farbe des Wassers an, das dunkelgrün ist. Selbst die Flüsse, die die Nimara auf ihrem Weg zur Geburt des Bejkempa aufnimmt, können mit ihrem klaren, blauen Wasser nichts daran ändern. Erst im Bejkempa verliert sich die Farbe der Nimara, wenn sie sich mit den sechs anderen Müttern vereint. Zuvor ist das Wasser so dunkel, dass Blicke es kaum durchdringen können. Weder Unterwasser noch von oben hineinschauend kann das Auge weit sehen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In diesem trüben Grün verbergen sich zahlreiche Fischschwärme, aber auch gefährliche Kreaturen. Schwimmende Würgeschlangen, Panzerechsen, giftige Eidechsen, Tiermenschen, große Raubfische, finstere Nereiden und wahre Ungetüme gehen in den schützenden Fluten auf Jagd und suchen nicht nur unterhalb der Wellen nach Beute. Die meisten dieser Kreaturen stammen aus dem Dunkelforst und wagen sich im Schutz der Nimara aus der Deckung des Waldes, doch auch manche Kinder der Göttin finden sich unter diesen Jägern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Dunkelforstes stehen endlose Reihen von Bäumen wie stille Wächter entlang des Ufers. Im Dickicht verbergen sich mancherorts die Späher von primitiven Waldbewohnern, doch auch große Rudel der Tiermenschen und schlimmere Kreaturen beobachten den Strom wachsam. Mancherorts kann ein Reisender jedoch auch die vom Urwald zurückeroberten Ruinen längst vergessener Kulturen erkennen, von denen manche noch immer große Macht beherbergen sollen, aber auch nicht immer so verlassen sind wie es zunächst scheint. Sie sind die verlorenen Zeugen alter Reiche, die im Kampf gegen den Dunkelforst unterlagen und nun für immer verloren sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jenseits des Dunkelforstes wird das Leben an den Ufern der Nimara weit häufiger und zivilisierter, wenn auch nicht immer friedlicher. Zwischen den zahlreichen, kleineren Wäldern, von denen manche Kinder des Dunkelforstes, andere aber auch lichte und freundliche Forste sind, liegen kleine Fischerdörfer und selbst manche große Stadt, aber kaum weite Lande umspannende Reiche. Stets bleibt die Natur an der Nimara und auch entlang ihrer meisten Nebenflüsse die vorherrschende Macht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Quar´Mudra]], die siechende Mutter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein anderer Quellfluss des Bejkempa ist länger als die Quar´Mudra (abgesehen vielleicht von der Nimara, deren Quellen noch nicht entdeckt wurden). Sie wird auf Grund der langsamen Fließgeschwindigkeit auch „die träge Mutter“ oder ob der menschenleeren, öden Lande auch „die schweigende Mutter“ genannt. Bedächtig zieht sie von Nordwesten in die Lande der Zusammenkunft und kommt vielerorts beinahe zum Stehen, so dass sie gewaltige, stille Seen bildet, die an übergroße, stinkende Tümpel erinnern und sich zu Größe kleiner Meere verbreitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur mühsam quält sich der alte Strom vorwärts und kann kaum sein endgültiges Erstarren verhindern. Uraltes Treibholz hat sich mancherorts zu gewaltigen, natürlichen Dämmen gestaut, verlangsamt den trägen Lauf noch mehr und bildet gewaltige Barrieren, die die Schifffahrt auf der Quar´Mudra deutlich erschweren. Allein, wen sollte dies kümmern? Wohin sollte ein Floß gestakt werden? Wohin sollte ein Händler segeln? Es gibt keine Städte an der Quar´Mudra, allenfalls uralte Ruinen. Es gibt keine Bergwerke, in denen nach Eisen, Kupfer und Gold geschürft würde. Es gibt keine Herden, die zu jagen sich lohnen würden. Krankheiten haben die Zivilisationen ausgelöscht, die vor längst vergessener Zeit entlang des Flusses erblühten, und Seuchen haben die Menschen vertrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig Mücken und Insekten gibt es entlang der Quar´Mudra in gewaltiger Zahl. In den stehenden Gewässern und toten oder sterbenden Uferwäldern nisten sie ungehindert, um sich milliardenfach zu erheben. Der langsame Strom trägt ihre Larven und somit die von ihnen verbreiteten Krankheiten auch in die Lande der Zusammenkunft, doch können die dort lebenden Menschen kaum ermessen, in welch schrecklicher Masse sie die wenigen Herden von Rindern, Ziegen und anderen Tieren heimsuchen, die die kargen, verdorrten Felder zu beiden Seiten der Quar´Mudra auf der Suche nach dem letzten Grün durchwandern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den Quellen in den leblosen Hügeln im fernen Nordwesten bis zu den Landen der Zusammenkunft bietet sich einem Reisenden ein stets eintöniges Bild. Totes Land erhebt sich zu beiden Seiten soweit das Auge reicht, unterbrochen nur von Hügeln aus Schlacke und zerbrochenen Felsen, Ruinen und weitläufigen Sümpfen und Mooren, die ein wenig mehr Nahrung und Vegetation bieten als die kargen Felder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Klima ist entlang der Quar´Mudra stets gleich als sei es so erstarrt wie einer der zahlreichen toten Flussarme und so eintönig wie die Landschaft. Unter einem wolkenverhangenen Himmel geht selbst eine leichte Brise Wind nur selten. Es ist drückend, heiß und stets feucht, doch es regnet nur selten. Weiter vom Fluss entfernt wird das Land trockener. Zwar ist die Luft immer noch schwül, doch der Boden ist ausgetrocknet und brüchig. Erst wenn man die Quar´Mudra weit hinter sich lässt, kommt man in freundlicheres Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Torr Hargha]], die eherne Mutter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Torr Hargha kommt aus Nordwesten in die Lande der Zusammenkunft. Sie ist ein breiter, tiefer und doch schnell fließender Strom voller Kraft. Im Winter führt die Torr Hargha gewaltige Eisschollen und überschwemmt mit dem Tauwasser, das sie und ihre Nebenflüsse aus den Bergen einsammeln, viele Lande entlang ihrer Ufer, doch bringt sie damit nicht nur Verderben, sondern auch fruchtbaren Schlamm, der die Felder erblühen lässt. In den Sommermonaten und noch bis lange in den Herbst herrschen entlang der Torr Hargha überwiegend heiße Tage und schwüle Nächte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des Stromes und seiner Nebenflüsse erstrecken sich viele weite und offene Steppen, in denen hohe Gräser wachsen, und Ebenen, die von sanften Hügelketten und lichten Wäldern gesäumt werden. Hier weiden gewaltige Herden von Wildpferden, Venhir und anderen Tieren und dienen großen Jägern als Nahrung. Streitbare Nomaden kämpfen um die besten Weidegründe und Wasserlöcher. Unterbrochen werden diese weiten Lande von hohen und schroffen Gebirgen, in denen reiche Adern aus Erz und Gold durch den Stein verlaufen, doch auch Drachen und andere machtvolle Kreaturen lauern. Und kein Bergrücken ist mächtig genug, um den Lauf der Torr Hargha zu stoppen oder umzuleiten. Sie durchbricht selbst gewaltige Berge, schneidet breite Täler in unwegsamen Fels und setzt ihren Lauf unbeirrt fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schätze, die Wälder, Felder und Berge an den Ufern der Torr Hargha bieten, sind eine Basis für den Wohlstand mancher Städte und Reiche, denn sie werden von wagemutigen Händlern, die den Piraten, Flussungeheuern und anderen Gefahren auf der Torr Hargha trotzen, von einem Reich zum nächsten transportiert und mit beachtlichem Gewinn verkauft. Eine andere Säule der Wirtschaft der Reiche entlang der Torr Hargha ist der Krieg und die damit gewonnene Beute, eng verbunden mit dem florierenden Sklavenhandel.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Mächtige Kriegsfürsten und Könige, skrupellose Händler und ruchlose Tyrannen beherrschen die größten Städte und Reiche entlang der Torr Hargha, doch finden sich auch viele alte Ruinen und verwunschene Orte an den Ufern, während große Räuberbanden, Kriegshorden, grausame Unholde und gewaltige Ungetüme frei durch die Weiten der Lande streifen. Aber die Lande der Torr Hargha bringen auch große Helden hervor, die für Ruhm und Reichtum schrecklichen Gefahren trotzen, heroische Wagnisse eingehen und in Liedern überall entlang des Flusses gepriesen werden. Die wilden Jahre des [[Das vierte Zeitalter|vierten Zeitalters]] scheinen an der Torr Hargha nicht vergangen zu sein und selbst die Herrschaft [[Amagast|Amgasts]] im [[Das fünfte Zeitalter|fünften Alter]] konnte diese Lande nicht endgültig zähmen. Auch daher gilt die Torr Hargha vielerorts im Einzugsbereich des Bejkempa und der weiter westlich gelegenen Lande als Sinnbild der Dauer und Beständigkeit, aber sie steht auch für unerbittliche Härte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wos]], die tosende Mutter &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wos ist ein wilder Fluss voll unbändiger und urtümlicher Kraft. Weniger lang als die übrigen Quellflüsse kommt sie mit viel Gewalt steil aus den Bergen des Nordens herab. Sie stürzt über große und kleine Wasserfälle, Katarakte und steinerne Stufen zwischen tiefen, unwegsamen Wäldern nach Süden. Vielerorts brechen die Wassermassen in einem Schwall zwischen Felsen heraus, quellen von Unterströmungen getrieben in sprudelten Pilzen aufwärts, branden in gewaltigen Wogen an steil aufragenden, den Strom begrenzende Felswände und brechen tiefe Schluchten ins Gestein. Stromschnellen und tückische Kehrwasser machen eine Fahrt auf der Wos zu einem gefahrvollen Unternehmen. Eine Reise stromaufwärts scheint unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bricht sich die Wos ihre Bahn mit Gewalt durch den Stein und erschafft dabei gewaltige Schluchten, so dass ihre bewaldeten Ufer oft hunderte Meter über dem Fluss aufragen. Vereinzelt spannen sich gewaltige Steinbrücken von Felswand zu Felswand hoch über die Wos und blicken wie Zeugen aus einer längst vergessenen Zeit in die Tiefe. An anderen Orten unterspült der mächtige Gebirgsfluss den Fels, so dass riesige Steine aus den Wänden brechen und in die Tiefe stürzen, wo sie in den tosenden Wassermassen verschwinden. Andere Felsblöcke treiben wie Holz über viele Meilen auf den kraftvollen Wogen des gewaltigen Flusses, bevor sie untergehen oder wie Kinderbälle ans Ufer geschleudert werden. Hier und dort stößt die Wos tief ins Gestein und rauscht über Dutzende oder gar hunderte Meilen durch die Dunkelheit bizarrer Felshöhlen, die die Urgewalt des Flusses schuf, um anderenorts aus dem Gestein herauszubrechen und ihren unaufhaltsamen Lauf fortzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ihre Nebenarme graben tiefe Schluchten in den Fels, um sich nach kurzer oder langer Strecke wieder mit dem Hauptstrom zu vereinen oder schließlich in toten Enden zu erlahmen, wenn die Kraft des Nebenarmes versiegt und den Stein nicht weiter verdrängen kann. Kleine Bergquellen und breite Nebenflüsse speisen die Wos und stürzen mit ihr gemeinsam nach Süden. Unter den zahlreichen kleinen und großen Wasserfällen ragen die [[Grauklippen]] heraus, über die der Fluss mit solcher Kraft mehrere hundert Meter nach unten stürzen, dass die Gischt wieder bis nach oben spritzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Siedlungen finden sich entlang der Wos und ihrer Zuflüsse. Es ist ein von schroffen Klippen, gewaltigen Felskämmen und dichten, urtümlichen Wäldern bedecktes Gebiet, in dem nur wenige Menschen leben. Selbst wilde Stämme sind nur selten anzutreffen, doch leben Tiermenschen und Wildtiere in den Landen entlang der Wos. Allerlei Legenden über arglistige Zauberweiber, düstere Beschwörer und andere Unholde werden über die Lande der Wos erzählt. Manche sind sicherlich nur nur Ammenmärchen, die in weit entfernten Schenken ersonnen wurden, doch andere basieren auf grausamer Wahrheit.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wenn die Wos das Gebirge und die urtümlichen Wälder hinter sich lässt, verliert sie immer größere Teile ihrer Kraft, doch dringt sie noch immer brausend in die Lande der Zusammenkunft ein, wo ihre wilden Wassermassen oftmals aus dem engen Flussbett treten und weite Gebiete überschwemmen. Selbst wenn sie sich mit den übrigen Quellflüssen vereinigt, schäumen ihre tosenden Wellen noch immer voll ungezähmter Wildheit, bis sie schließlich gänzlich im Bejkempa aufgeht. Ihm schenkt sie ihre Kraft und lässt sich von ihm allein auch zähmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reisende sind in dieser Gegend sehr selten. Was könnte man hier auch suchen? Allenfalls Schamanen, einzelgängerische Jäger und Eremiten, denen es nach Einsamkeit verlangt, kann die Wildnis etwas bieten. Karawanen finden hingegen nur wenig, was sich für den Handel eignen würde. Allenfalls seltene Kräuter, Wurzeln, Seelenstein und andere Ingredienzien für Alchimistenwerk und dunklere Zwecke treiben Kaufleute in die Urwälder und Berge, die die Wos durchschneidet. Erst kurz vor den Landen der Zusammenkunft finden sich zivilisiertere Siedlungen in der Nähe der Wos, doch liegen die meisten an ihren Nebenflüssen und nicht am unberechenbaren, ungebändigten Hauptarm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geographische Orientierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Quellflüsse oben in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt sind, werden sie geographisch von Westen nach Osten wie folgt aufgezählt: &lt;br /&gt;
# Nimara (die grüne Mutter), sie von Südwesten heranfließt,&lt;br /&gt;
# Torr Hargha (die eherne Mutter), die aus dem Westen kommt,&lt;br /&gt;
# Quar´Mudra (die siechende Mutter), die aus dem Nordwesten stammt,&lt;br /&gt;
# Betara (die eisige Mutter), die im Norden entspringt,&lt;br /&gt;
# Wos (die schäumende Mutter), die im Nordosten geboren wird,&lt;br /&gt;
# Ashanaera (die brennende Mutter), die den Osten beherrscht, und schließlich&lt;br /&gt;
# Laena (die schöne Mutter), die aus Südosten durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.Die Lande der Zusammenkunft (Die Lande der Vereinigung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Lande der Zusammenkunft wird jenes Gebiet bezeichnet, das sich um die Vereinigung der sieben Quellflüsse und somit die Geburt des Bejkempa erstreckt. Hierzu zählen sowohl die letzten Meilen der Quellflüsse als auch der erste Teil des Bejkempa, mit dem er seinen gewaltigen Lauf nach Süden beginnt. Die Lande der Zusammenkunft sind sicherlich das kleinste Teilgebiet der sieben Abschnitte des großen Stromes, auch wenn es gibt keine festen Grenzen für die Lande der Zusammenkunft. Manche Gelehrte bemühen sich Angaben in Meilen festzulegen und einen Kreis um den Geburtsort des Bejkempa zu ziehen, doch sind all diese Versuche müßig und vergeblich. Die Göttinnen, die die Quellflüsse beherrschen, geben keinen Meter ihres eigenen Laufes preis und letztendlich ist es ohne Bedeutung, wie weit die Lande der Zusammenkunft sich erstrecken, denn es sind verwüstete, verheerte, leidende Lande, die vom Krieg der Mütter gekennzeichnet sind und in denen sich dunkle Mächte ungehindert bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute sind die Lande der Zusammenkunft umkämpft und die Mütter des Bejkempa trachten danach, die anderen Göttinnen zu schwächen und zu vertreiben. Ist die Macht dieser furienhaften Kriegsherrinnen entlang des Flusses, dem sie gemeinsam das Leben schenkten, deutlich begrenzt, so toben sie in den Landen der Zusammenkunft voller Wut und Stärke. Und so sind die Lande der Zusammenkunft ein wildes, zerstörtes Land, voller Gewalt und Leid, doch ohne Gesetz. Die hier lebenden Geschöpfe sind willfährige, fanatische Diener, bedauernswerte Sklaven und Opfer oder wilde Bestien, die vom Leid und Krieg profitieren, doch niemals Unbeteiligte, die in Frieden leben könnten. Viele Kriegsfürsten ziehen herbei, um einer Herrin zu dienen, im Dienst wechselnder Mütter zu streiten oder einfach nur nach Blut und Beute suchen. Die Festungen von grausamen Halbgöttern und die Tempel kriegerischer Religionen erheben sich vielerorts in diesem gemarterten Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Jahrtausenden tobt dieser Kampf. Die Herrschaft Amagasts hatte dem Krieg im fünften Alter Einhalt geboten, doch seit dem Ende der dunklen Zeiten und dem Beginn des [[das sechste Zeitalter|sechsten Alters]] ist der Krieg von Neuem entbrannt. Doch in dem von tiefen Wunden gezeichneten und vor Schmerz schreienden Land existiert noch anderes Unheil. Armenea stöhnt und windet sich unter Qualen und besaß nicht die Kraft, seine Wunden, die ihm der Krieg der sieben Mütter und die Herrschaft des Inferus am Ende des fünften Alters schlugen, zu heilen. So konnten sich hier viele dunkle Kreaturen und Schergen des Inferus nach dessen Sturz verbergen und sinnen seither darauf, eigene Reiche zu errichten, oder suchen nach neuen Meistern, denen sie dienen konnten, und fanden sie in den sieben Müttern. Andere Unholde verstecken sich noch heute in den Ruinen alter Städte und den verdorbenen Überresten alter Wälder oder ziehen in Gestalt von Bestien und Ungeheuern durch die geschändeten Lande. Und auch neue, schreckliche Bestien werden in den tiefen Wunden der Lande der Zusammenkunft geboren. Giftige Schwaden steigen aus Felsspalten und ziehen wie Nebel umher, Krankheiten und Seuchen warten auf Opfer und dunkle Schatten lauern auf arme Seelen, um in ihnen verborgen in die lebenden Gebiete außerhalb der Lande der Zusammenkunft zu gelangen. Doch bergen die Lande der Zusammenkunft auch gewaltige Macht und locken mit Schätzen und göttlichem Lohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wagen Helden, Glücksritter und Karawanen den Weg durch dieses unheilvolle Gebiet, um mit manchen reichen und noch blühenden Städten an den Quellflüssen Handel zu treiben, Schätze in alten Ruinen zu finden, verlorene Artefakte und Reliquien zu bergen und unsterblichen Ruhm zu gewinnen. Es sind gefahrvolle Reisen und viele kehren niemals zurück oder sind von blankem Schrecken für das Rest ihres Lebens gezeichnet, doch manche finden auch ihr Glück oder werden gar zu Königen und Legenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Der obere Bejkempa (Der wilde Bejkempa)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, dass sich der Bejkempa in seinem oberen Lauf vom Einfluss seiner Mütter befreie. Barden vergleichen diesen Abschnitt des Flusses mit der Jugend des Gottes, in der er sich wie sterbliche Heranwachsende von der Bevormundung durch die Eltern löse und ein eigenes Leben beginne. Und tatsächlich wird die Kraft der Mütter, die entlang ihrer eigenen Quellflüsse ungeheuer und in den Landen der Zusammenkunft noch verheerend stark ist, im oberen Lauf immer schwächer. Ihr Einfluss auf die Sterblichen bleibt hingegen bestehen.&lt;br /&gt;
Das Gelände an den Ufern des oberen Bejkempa wechselt schnell von offenen Ebenen zu dichten Wäldern, von hohen Bergen zu dunklen Sümpfen, von in der Regenzeit überschwemmten Mangrovenwäldern zu kargen Steinlandschaften, von fruchtbaren Feldern zu feuchten Seen. Besonders im Norden nahe den Landen der Zusammenkunft sind auch immer wieder die Verwüstungen und unheilvollen Hinterlassenschaften des Krieges der Mütter zu erkennen. In diesem Teil des oberen Bejkempa leben Menschen in einfachen Siedlungen und kleinen, wilden Riechen, doch gibt es viele Tiermenschen, [[Orks]] und andere Kreaturen der Wildnis und des Unheils. Erste Anzeichen der kommenden Zivilisationen sind noch vage, doch finden sich zwischen Ruinen und urtümlichen Reichen auch Vorposten entwickelter Kulturen. Überall sind die Kulte der Mütter präsent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch vor allem gibt es am oberen Bejkempa [[Drachen]]. Drachen, Drachen, Drachen. In den Gebirgen in der Nähe des Stromes nisten Dutzende dieser sonst so seltenen Wesen und manche haben sich sogar nahe am oder im Strom ein Heim gesucht. Sie haben ihre Horte in den Ruinen alter Zwergensiedlungen, auf steilaufragenden Felsinseln, in Berghöhlen und unterhalb der Wellen in unterirdischen Grotten aufgeschlagen, wo sie lange schlafen, bis sie durch Luft oder Wasser hervorbrechen, um ihren Hunger oder den Rausch der Macht zu stillen. Auch [[Seeschlangen]], [[Seedrachen]], [[Lindwürmer]], [[Hydrae]] und andere [[Drachenartige]] scheinen von diesem Abschnitt des Bejkempa angezogen zu werden. Die Menschen leben in Furcht vor den majestätischen Geschöpfen, verehren sie aber auch in vielen Kulten. Weiter stromabwärts werden die Drachen seltener, doch kann man sie am gesamten oberen Bejkempa immer wieder am Himmel sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter der obere Bejkempa nach Süden fließt, desto häufiger und größer werden die Reiche an seinen Ufern, jedoch bleiben es zumeist archaische Zivilisationen und frühe Hochkulturen, die in gewaltigen Tempeln, Pyramiden und Zikkurat grausame und uralte, in anderen Teilen der Welt längst vergessene Gottheiten verehren und ihnen blutige Opfergaben darbringen. Meist handelt es sich um primitive Kulte, die in den Göttern grundlegende Aspekte ihres Lebens erkennen wie Sonne und Monde, Krieg und Ackerbau, und Naturreligionen, die sich um Berge, Wälder Regen, Gewitter und andere Naturphänomene drehen. Die größeren Nebenflüsse des Bejkempa sind von machtvollen Gottheiten beseelt, von denen manche Kinder des Bejkempa sein sollen. Es existieren auch viele Fruchtbarkeitskulte, in deren Zusammenhang sich matriarchalische Gesellschaften bilden. Und auch die Mütter des Bejkempa werden weiterhin verehrt und üben ihren Einfluss auf Menschen offen aus. Einzig Wos, von der noch Lieder künden, deren Kraft hier aber bereits vollständig im Bejkempa aufgegangen ist, besitzt keine nennenswerte Anhängerschaft mehr, doch selbst die träge Quar´mudra verleiht ihren Dienern hier noch Macht.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Stadtstaaten, Kulte und Reiche führen blutige Kriege gegeneinander und werden dafür nicht selten von ihren Göttern mit besonderen Gaben und großer Macht ausgestattet. So urtümlich und primitiv diese Reiche erscheinen, so besitzen sie doch eine reiche, eigene Kultur mit Geschichte, Musik, Bildhauerei und Mythologie. Und auch wenn die Götter archaische Prinzipien verkörpern mögen, so sind sie doch von großer Macht beseelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legenden aus alter Zeit scheinen entlang des oberen Bejkempa noch immer lebendig zu sein. Gewaltige Echsen, urzeitliche Bestien und andere Untiere hausen in der Wildnis und große Jäger und Helden ziehen auf der Suche nach Ruhm, Ehre und Reichtum durch die Welt. Götzen verbinden sich häufiger als anderenorts mit Sterblichen und zeugen eine Vielzahl von Halbgöttern.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.Der Hohe Bejkempa (Der mittlere Bejkempa)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man den oberen Bejkempa mit der Jugend des Gottes vergleicht, so stellt der Hohe Bejkempa seinen Zenit dar. Der Gott hat sich vom Einfluss seiner Mütter befreit und beginnt uneingeschränkt sein eigenes Leben, einen ungehinderten und ungelenkten Lauf. Eine Vielzahl von Flüssen mündet in den Bejkempa und vergrößert den gewaltigen Strom weiterhin, so dass er seine größte Breite von mehr als 120 Kilometern erreicht, bevor er schließlich ins Bejkempa-Meer mündet und dieser Teil des Flusses endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hohe Bejkempa ist der majestätischste und machtvollste Abschnitt des ganzen Stromes. Er fließt langsamer als an anderen Stellen, besitzt aber dennoch eine gewaltige Kraft, so dass eine Reise stromaufwärts mit Mühen und Anstrengungen verbunden ist. Große Flussinseln wirken verschwindend klein und die Masse an Wasser ist so groß, dass selbst schwere Regenfälle keinen nennenswerten Unterschied mehr machen und es selten zu weitläufigen Überschwemmungen wie weiter flussaufwärts kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nicht nur die Majestät des Flusses erreicht im Hohen Bejkempa ihren Höhepunkt. Auch seine Macht und seine Wirkung auf die umliegenden Lande stehen im Zenit. Mehrere [[Kraftadern]] der Welt kreuzen den Hohen Bejkempa, an einer Stelle bilden fünf Adern direkt unter seinen Wogen eines der mächtigsten [[Aderkreuze]] der nördlichen Welt. Selten trifft man in Armenea auf so viele machtvolle Wesen, die die übernatürlichen Künste ausüben, gewaltige Kreaturen voller Macht und ruhmreiche Krieger. Wahre Könige regieren über gewaltige Reiche, Händlerfürsten schwelgen in märchenhaftem Reichtum, Halbgötter und Götter wandeln offen durch die Städte und Lande, doch auch die dunklen Mächte sind stärker als an den meisten anderen Orten der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unbestrittene Königin unter den Städten des Bejkempa ist [[Kharmora]], eine mächtige und uralte Stadt, deren älteste Grundmauern noch aus dem dritten oder vierten Zeitalter stammen sollen und die vielleicht die älteste menschliche Stadt überhaupt ist. Sie überdauerte die dunklen Jahre ebenso wie die Herrschaft Amagasts, doch wie stets erblüht Kharmora in den Jahren des Wandels und des unsicheren Zwielichts in seiner ganzen, staubigen Pracht. Sie strahlt Majestät und Opulenz aus, doch sind auch Dunkel und Elend in ihren Mauern zuhause. In einer weiten Ebene gelegen erheben sich die Mauern aus grauer Vorzeit, deren Stein brüchig wirkt, aber von uralten Zaubern gestärkt wird und sie nahezu unüberwindlich macht. Eine von Menschenhand errichtete Brücke führt über den breiten Strom und wird zu beiden Seiten von wehrhaften Kastellen und Toren aus Eisen, Eiche und Magie bewacht. Die Handelsstraßen aus Osten und Westen führen Karawanen aus aller Herren Länder hierher, Händler kaufen und verkaufen im Schutz und im zweifelhaften Frieden der uralten Mauern oder setzen über den sonst für große Reisegesellschaften kaum überwindbaren Strom. Auf einem Hügel ragt die Hohe Stadt über Kharmora auf, in deren uralten Palästen die Erben und schemenhaften Schatten der Fürsten aus altvorderer Zeit um die Herrschaft ringen. Es heißt, es gäbe nichts, was man in Kharmora nicht finden können – weder für den Handel noch für dunklere Zwecke. Manche behaupten, die alten Gassen besäßen ein Eigenleben und würden ihren Verlauf wandeln. Aus dunklen, türlosen Kellern dringen seltsame Laute, alle Künste werden hier ausgeübt und alle Gottheiten angebetet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Doch neben dem mächtigen Stadtstaat Kharmora gibt es noch viele andere glanzvolle Städte und ausgedehnte Reiche, die von der Kraft des Bejkempa zu profitieren scheinen. Mächtige Tyrannen, Räte, Fürsten oder gar Götter herrschen über diese Lande. Der Handel floriert und das Leben pulsiert in den großen Städten und entlang der Handelswege. Kunst und Kultur blühen vielerorts und die Zeugnisse der vergangenen Epochen sind allgegenwärtig. Die zerbrochenen Überreste steinerner Aquädukte, die Ruinen großer Städte, die Hügelgräber unbekannter Könige und andere Relikte vergessener Großreiche prägen die Landschaft ebenso wie die versteinerten, aus dem Sand der Wüsten aufragenden Gerippe gewaltiger Bestien und die Meere an Knochen, die stumme Wacht auf den Schlachtfeldern vergangener Alter halten.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Doch der Bejkempa stärkt nicht nur die Völker und ihre Zivilisationen. Auch die Natur erblüht in großer Kraft. Nur selten finden sich noch nicht verheilte Wunden der großen Kriege. Seelenstein, seltene Metalle und wertevolle Ingredienzien können unter großen Gefahren gewonnen werden. Der Einfluss der sieben Mütter ist hier immer noch gegenwärtig, wenngleich sie nicht mehr so offen in Erscheinung treten wie flussaufwärts und die Zahl ihrer Anhänger mit jeder Meile des Flusslaufes nach Süden stetig abnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.Das Bejkempa-Meer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo heute der Bejkempa ein gewaltiges Binnenmeer bildet, fochten in einer längst vergangenen Zeit im zweiten oder dritten Alter in einer großen Schlacht, die heute vergessen ist, große Mächte gegeneinander. Es mag sein, dass sie Teil der Kriege zwischen Wanderern und Großen Alten war oder dass sie während der Dämonenkriege geschlagen wurde. Nichts Verlässliches ist heute mehr bekannt und selbst die Mythen und Legenden sind in Vergessenheit geraten. Doch was blieb war eine gewaltige Tiefebene, ein Krater von unübersehbaren Ausmaßen, das Zeugnis des Wirkens von Kräften, die heute selbst für die Mächtigen unvorstellbar sind. Berge wurden zertrümmert, Wälder zu Asche verbrannt und der Leib Armeneas wurde über abertausende Meilen so tief aufgerissen, dass ganze Berge an der tiefsten Stelle hätte wachsen können, ohne dass ihr Gipfel über den Rand hinausgeblickt hätten. Vergiftet und tot war dieses Land. Kein Baum wollte hier wachsen, kein Tier wagte sich hinein und selbst düstere Gesellen mieden diesen Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unbekannt, wie lange dieser tote Ort existierte, doch irgendwann kam von Norden her Bejkempa mit seinem immer größer werdenden, von seinen Müttern gespeisten Strom. Zunächst stürzte er als Wasserfall über den nördlichen Rand des Kraters in die Tiefe und sein Wasser verschwand in den unendlichen Ausmaßen der toten Ödnis. Doch die Macht des Bejkempas versiegte nicht, sie wurde größer. Unablässig und immer mehr Wasser mit sich führend füllte er die weite Tiefebene mit der langsamen, aber stetigen Geduld des Meeres, das eine Küste berennt und Felsen aushöhlt. Jahrhunderte und Jahrtausende vergingen, doch immer mehr Wasser des Bejkempa überflutete das tote Land, bedeckte die ganze Tiefebene mit steigendem Wasserspiegel, bis schließlich ein Meer die tote Brache ersetzt hatte und im Süden wieder herausbrach, um den Flusslauf fortzusetzen. Die Reise des Bejkempa war noch nicht zu Ende und der Gott ließ sich nicht aufhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute erinnert nur wenig an das alte Zeugnis des längst vergangenen Krieges. Keine Ruinen sind mehr sichtbar und nur tief unter dem Meeresboden finden sich die versteinerten Knochen von Drachen und anderen, gewaltigen Streitern. Stattdessen sind die Lande um das Bejkempa-Meer erblüht. Die urtümliche Kraft des Stromes spülte das Gift aus den umgebenden Landen und reinigte die Flüsse, die zu dem neuen Binnenmeer hinstrebten. Seither wuchsen Reiche voller Kraft und Wohlstand rings um das Bejkempa-Meer. Manche sind machtvolle Stadtstaaten, andere dehnen sich weit landeinwärts aus oder entstanden entlang der Zuflüsse des Binnenmeeres. Große Flotten kreuzen für Handel und Krieg auf den Wogen, in den Städten erblühen Kunst und Kultur und Karawanen ziehen zwischen den Reichen umher. Einzig die großen, natürlichen Barrieren, die das Meer und seine umgebenden Lande umschließen, begrenzen die Ausdehnung der Reiche und erschweren den Handel. Im fernen Westen und Südwesten stehen schweigend die endlosen Reihen der Bäume des Dunkelforsts, im Norden, Süden und Osten versperren gewaltige Bergketten, weglose Wälder und wasserlose Wüsten und Savannen die Reise, so dass die Lande um das Binnenmeer wie eine Oase der Zivilisation inmitten der Wildnis erscheinen. Doch zwischen diesen Hindernissen erstreckt gleich einer pulsierenden Lebensader der Bejkempa und verbindet die Reiche des Binnenmeeres mit den alten Reichen am Hohen Bejkempa und den jungen Landen am südlichen Bejkempa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch am Bejkempameer stärkt die Macht des ewig fließenden Gottes nicht nur die Zivilisationen, sondern auch die Wildnis und die alten Kräfte. Es gibt verborgene Orte, die mit den Versprechen von Macht locken und ins Verderben führen, doch auch streng bewachte Stätten des Lichts wie einen Wald der Hochelben, in dem Schreine der Bannmagie stehen. Götter und Götzen der Natur üben ihre zeitlose Herrschaft in der Wildnis und den fernen Bergen und Savannen aus, während den Menschen nähere Gottheiten Städte und Reiche regieren oder aus dem Verborgenen Intrigen spinnen. An vielen Orten gibt es geheime Kulte, die alten vergessenen Göttern und auch den Müttern des Bejkempa huldigen und für diese oder in eigenem Interesse nach Macht streben. Geheimbünde suchen nach den Zeugnissen alter Künste oder hüten verbotenes Wissen. Gewaltige, schwimmende, mit eigenem Leben erfüllte Inseln durchstreifen das Binnenmeer, machen Jagd aufeinander oder fallen hungrig über die machtvollen Küstenstädte her. Gefahr geht aber auch von den [[Kilsar]] aus, einem Volk von Fischmenschen, die in großen Städten tief unter den Wellen am Meeresgrund leben und von dort aus Beutezüge starten, um Schiffe oder ganze Städte zu überfallen. Sie verehren alte Götter des Chaos und des Dunkels, denen sie grausame Opfer darbringen. Doch auch über den Wellen und an Land lauern Gefahren, denn der Bejkempa ist ein machtvoller, aber nirgends ein friedlicher und sicherer Strom. Die Gebiete finsterer Tyrannen, die dunklen Mächten huldigen, erheben sich wie Inseln des Schreckens aus den blühenden Landen, und die Mächte der Wildnis dringen gegen die Zivilisationen an Küsten und Nebenflüssen vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reiche und Städte herrschen seit Jahrtausenden und führen nimmer endende Kriege untereinander und verstricken sich in wechselnden Allianzen in ewigen Fehden. Die Macht der Reiche ist so groß, dass selbst in diesem langen Kriegen nur die Grenzstädte und Außenposten vernichtet oder vom Feind erobert werden, die Zentren der Macht überdauern jedoch Krieg um Krieg und der Wandelt tritt nur langsam in diese Lande ein. Und auch das alte Dunkel ist nicht gänzlich vergangen, sondern wird nur von neuem Leben verdeckt. Es existiert noch und wartet in verborgenen Zufluchten: in Grotten unter dem Meeresgrund, in verschütteten Stollen verlassener Bergwerke, in den längst vergessenen Gängen alter Ruinen, über denen sich heute neue Städte und neu gewachsene Wälder erheben, in den Tiefen wegloser Hügel und an anderen durch Abgeschiedenheit oder alte Künste verborgenen Orten. Dort harren die alten, besiegten Mächte aus, erneuern ihre uralte Kraft und warten auf eine Zeit, in der sie erneut in die Welt treten oder neue Anhänger um sich scharen können. Aber nicht minder groß sind die ehrfürchtiges Staunen erweckenden Wunder, die das Bejkempameer den Reisenden und Abenteurern zu bieten hat: Feuervögel, die in den Bergen im Flug verglühen, um aus ihrer Asche neu geboren zu werden, bizarre Felsen und Tafelberge aus rotem und grünem Stein, singende Wälder aus weißem Kristall, wandernde Bäume, atemberaubend schöne Wasserfälle und Seenlandschaften und tausend andere Wunder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.Der südliche Bejkempa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des südlichen Bejkempa hat der gewaltige Strom seinen Zenit endgültig überschritten, den er am Hohen Bejkempa besaß und mit dem er das Bejkempameer schuf und mit gewaltigen Wundern erfüllte. Immer noch ist er voller Macht, doch hat er viel Kraft im Bejkempameer und an dessen Ufern zurückgelassen. Und so markiert dieser Übergang zum sechsten Abschnitt des großen Stromes auch das Ende der Hochzivilisationen zu den schwächer werdenden und jüngeren Gebiete auf dem Weg zu seinem Delta und jenseits davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestade des südlichen Bejkempas werden oftmals als „die jungen Lande“ bezeichnet, eine Anspielung auf die langen Jahrtausende, die der Strom benötigte, um das Binnenmeer zu schaffen, das seinen Namen trägt, so dass die letzten Abschnitte seines langen, unaufhaltsamen Weges zum Meer tatsächlich weit jünger sind als jene, in denen Bejkempa geboren wurde und zur vollen Majestät heranwuchs. Doch stets sind der Bejkempa und die Zivilisationen an seinen Ufern eins. Und so kann der Name „die jungen Lande“ auch als Gleichnis für die Gebiete an den Ufern seines südlichen Laufes verstanden werden. Die Reiche wachsen schneller und steigen binnen weniger Jahrzehnte zu Imperien auf, doch sind sie auch vergänglicher und müssen bald dem Verfall und Niedergang ins Auge sehen. Binnen weniger Jahrhunderte entsteht ein gewaltiges Großreich, wird dekadent und schwach und zerbricht schließlich unter der Last seiner eigenen Größe, da es auf tönernen Füßen steht und seine Kraft nicht von Dauer ist. Am Ende bleiben nur Ruinen oder unbedeutende Stadtstaaten, die schon bald von einem neu aufstrebenden Großreich eingenommen werden, das binnen kurzer Zeit dem gleichen Werdegang ins Auge blicken muss. Und so geht es fort und fort. Der Bejkempa erschafft immer neue Kulturen, doch haben sie nicht (mehr) die Kraft, eine lange Epoche zu prägen oder gar die Zeiten zu überdauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders die Reiche der Menschen sind von diesem schnelllebigen Zyklus betroffen. Manch kleineren und begrenzteren Lande, die von Zwergen, Elben oder anderen Völkern beherrscht werden, sind von längerer Dauer, doch auch von geringerer Kraft, so dass sie zeitweise sogar unter das Joch eines Großreiches der Menschen geraten, bevor sie die Fremdherrschaft in den Zeiten des Niedergangs eines Imperiums wieder abwerfen können. Manche zwergische Reiche sind mit denen der Menschen verbündet, doch bedeutet dies keinen Frieden, den weite Bergketten und Hügellande an den Gestaden des südlichen Bejkempas werden von den [[Tai-rin]] im Namen ihrer [[Götter der Tai-rin|Götter]] beansprucht, so dass ein nimmer endender Krieg zwischen diesen Völkern tobt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wenigen Reiche der Menschen, die mehr Stabilität besitzen, sind meist kleine oder entlegene Staaten. Unter allen Landen und Königreichen der Menschen gibt es am südlichen Bejkempa nur eines, das sich lange Jahrhunderte dem Vergehen widersetzte: Das Kaiserreich [[Tairesia]], das über ein Jahrtausend wuchs, über ein Jahrtausend blühte und sich nun doch dem Schicksal aller Kinder des südlichen Bejkempa beugen muss. Trotz seiner Größe und Macht liegt es im Sterben. Glanz und Ruhm schwinden und die Zeit des Untergangs naht. Noch wehrt es sich gegen seine Feinde, doch wird auch seine Zeit kommen, denn am südlichen Bejkempa ist nichts von Dauer, abgesehen vom Wandel, und Tairesia besteht schon länger als jedes andere Reich am südlichen Bejkempa zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang des südlichen Bejkempas erblühen dank der Macht des Stromes weiterhin die übernatürlichen Künste. Magier, Schamanen und Beschwörer sind zwar nicht so mächtig wie weiter flussaufwärts, doch erlangen Einzelne immer noch gewaltige Macht. Diese herrschen oft über eigene Reiche und können selbst zur Entwicklung eines Großreiches maßgeblich beitragen. Der Einfluss der Mütter des Bejkempa ist hier jedoch nur noch sehr gering. Sie selbst können kaum noch Macht ausüben und es gibt nur wenige Anhänger. Ihre Kulte ähneln nicht selten Geheimbünden, die ihre Ziele aus dem Verborgenen verfolgen und nur keine großen Umwälzungen herbeiführen können. Einzig Ashanaera besitzt am südlichen Bejkempa einen großen Tempel, in dem sie offen verehrt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des südlichen Laufes des Bejkempa sind seine Ufer nur wenig bevölkert. Die weiten, offenen Ebenen im Westen ziehen sich immer weiter zurück, während der Dunkelforst  näher an den großen Strom herankommt. Zunächst markiert der Bejkempa noch die Grenze der äußersten Ausläufer der [[Gorlanis]], die von Osten her an den Fluss herandrängt, doch schließlich taucht der Strom in die Wüste ein und spendet den glutheißen Ufern mit seinem Wasser Leben und bildet die Grundlage für manche Kulturen, die an seinen Ufern oder in den Weiten des Sandes leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.Der untere Bejkempa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im unteren Bejkempa beginnt die Kraft des großen Stromes zu versiegen und schließlich mündet er in einem gewaltigen Delta in den westlichen Barijak, ein Nebenmeer des Meeres der tausend Träume, in dem somit letztendlich auch die Fluten des Bejkempa aufgehen. An den Ufern der nordöstlichen Nebenmeere, insbesondere dem [[asydisches Meer|asydischen Meer]] und dem westlichen Barijak, ist die göttliche Macht des Bejkempas noch deutlich zu spüren und bildet dennoch nur einen schwachen Schimmer jener gewaltigen Kraft, die der Bejkempa in vorangegangen Abschnitten ausstrahlte, die für die Menschen des unteren Bejkempa unvorstellbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Beginn des unteren Laufes des Bejkempas wird gewöhnlich jener Ort benannt, an dem der Bejkempa die Gorlanis verlässt und sich - eine mächtige Bergkette durchstoßend - in die Ebenen östlich von [[Netrain]] ergießt. Die Reiche, die hier entlang beider Ufer auf seinem Weg nach Südwesten liegen, werden als groß und mächtig angesehen, doch bilden sie kaum mehr als einen armseligen Erben für Tairesia und die Imperien und Stadtstaaten am Bejkempameer und dem Hohen Bejkempa. Selbst Netrain, das alle anderen Lande am unteren Bejkempa überstrahlt, wirkt schwach und unbedeutend, vergleicht man es mit wahren Zivilisationen an den Ufern des göttlichen Stroms. Doch nicht nur die Macht der Königreiche wird geringer, auch die verborgenen Mächte, die Götzen und Gottheiten und die Schrecken und Ungeheuer sind von minderer Stärke. So wurde am unteren Bejkempa schon seit Jahrhunderten kein Drache mehr gesehen, während sie (viel) weiter flussaufwärts in größerem Zahl existieren und jenseits des westlichen Barijaks [[der alte Fhayzkar]] den Himmel beherrscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinem letzten Weg kommt der Bejkempa den Küsten des [[nördlicher Barijak|nördlichen Barijaks]] nahe, wendet sich dann aber in einer letzten großen Schleife nochmals nach Westen, als wolle er sein Leben mit aller verbliebener Kraft noch fortsetzen, bevor er schließlich nach Süden zieht und seinen langen Weg endlich beendet und im Meer aufgeht. In Liedern heißt es, der Bejkempa werde nun zu einem weiteren Traum im Meer der tausend Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythologie ==&lt;br /&gt;
Die Sagen, die über den Bejkempa erzählt werden, sprechen von sieben Müttern und einem Vater. Es ist ein Geheimnis und ein Streitpunkt, wer der Vater des großen Stromes sei. Selbst zwischen den Priestern der zahlreichen Bejkempa-Sekten herrscht in dieser Hinsicht große Uneinigkeit. Manche sehen in [[Cui´curannen]], dem Sturmgott des Nordens, einen Ahnherrn des Bejkempa, andere verehren den alten, heute fast vergessenen und nach vielen Lehren bereits verstorbenen [[Benaukir]] als Vater des Bejkempa, während wieder andere [[Arkon den Großen]] oder einen von tausend anderen alten Gottheiten als Erzeuger benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängig von dieser Streitfrage ist der Mythos von der Erzeugung Bejkempas in nahezu allen Legenden gleich. Der Mythos berichtet davon, dass der Vater Bejkempas in einem eiskalten, Jahrhunderte währenden Wintersturm, der den gesamten Norden Armeneas mit Schnee und Frost überzog, sein Lager mit sieben Göttinnen teilte und diesen beiwohnte. Alle empfingen sie seinen göttlichen Samen und gebaren am Ende des schier niemals endenden Sturmes gemeinsam einen Sohn: Bejkempa. Von vielen Gelehrten wird der Zeugungsmythos als Metapher betrachtet, in der die sieben Mütter sinnbildlich für die Quellflüsse des Bejkempa stehen, deren Zusammenkunft zur Geburt des mächtigen Stromes führt, doch lässt sich weder die Göttlichkeit Bejkempas noch die seiner Mütter leugnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Ashanaera, die brennende Mutter (Die Feuermutter, Die Glutmutter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ashanaera ist die Tochter des mächtigen Ontai, der das unwirtliche Gebirge gleichen Namens personifiziert, in dem der Strom seiner Tochter entspringt. Ashanaera verehrt ihren Vater als Ursprung ihres Lebens und ihrer Kraft. Ihr Feuer entstammt den geschmolzenen Gebeinen seiner Berge, ihr Wasser den lichtlosen Katakomben und unterirdischen Seen, in die die Wurzel seines Gesteins herabreichen und die Adern seiner Kraft bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ashanaeras Mutter war [[Enviana]], eine machtvolle Dämonin der schönen Brut, die den einst neutralen Ontai für die Mächte Tenebras verführte und korrumpierte. Selbst der Macht Amagasts trotzte Ontai für die verderbte Begierde nach der Schönen aus Tenebra, die an seiner Seite herrschte und ihr süßes Gift in sein Ohr hauchte. Es ist umstritten, wie Enviana ihren Tod fand. Oft fallen in diesem Zusammenhang die Namen des Archeolon Ariss, des ersten heiligen Kriegers, oder des Sturmgottes Cui´curannen, doch Gewissheit gibt es nicht. Manche glauben sogar, Inferus habe Enviana erschlagen lassen oder vergiftet, damit das Leid und die Seelenqual Ontai zu einem noch engeren Verbündeten machten. Und wahrlich, wenn es eine finstere List Tenebras war, so ging die üble Saat auf: Ontai wurde in seinem Zorn und Schmerz über den Tod seiner schönen Geliebten rasend und hasst seither die Menschen und alle Mächte des Lichts umso mehr, gibt er doch ihnen die Schuld an Envianas Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ontai zeugte zuvor und seither zahlreiche Kinder und manche seiner Söhne und Töchter verkörpern machtvolle Vulkane oder sind grausame Diener, die voller Mordlust umherstreifen, doch keinen seiner Nachkommen liebt Ontai mehr als Ashanaera. Stets hat er ein offenes Ohr für die Nöte seiner Tochter, die die unirdische Schönheit ihrer Mutter erbte oder in den Augen mancher gar übertrifft, und unterstützt sie mit der feurigen Kraft, die sein Gebirge gebiert. Andere Kinder behandelt er nicht selten wie Diener und stellt sie Ashanaera zur Seite. Dass seine geliebte Tochter sie oft erbarmungslos verschleißt und sogar zu ihrem bloßen Vergnügen opfert, scheint Ontai nicht zu stören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ashanaera ist hitzig und temperamentvoll wie die Glut des Feuers, wild und aufbrausend wie Gewittersturm, doch auch geduldig und berechnend wie ein Schwelbrand, der sich verbirgt, um mit ungeahnter Kraft neu auszubrechen. Sie ist klüger als die meisten anderen Mütter des Bejkempa und agiert voller List und Tücke. Sie spielt mit den Schwächen der Menschen und anderer Wesen und lässt sie zu ihrem Vergnügen leiden, doch ist sie auch eitel, eifersüchtig, schnell gekränkt und lasterhaft. Es ist schwer, sie zu überlisten, doch kann sie manchen Verlockungen nicht widerstehen. Sie liebt seltene Juwelen, wertvollen Schmuck und offenherzige Gewänder aus kostbaren Stoffen, die stets mehr enthüllen als sie verbergen und doch von einer lasterhaften Eleganz zeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn Laena den Beinamen „die schöne Mutter“ führt, so ist doch keine Mutter des Bejkempa schöner als Ashanaera. Ihr langes, rabenschwarzes Haar wird von Strähnen im rot eines dunklen Feuers durchzogen und fällt ihr glatt in einem kunstvoll geflochtenen Zopf bis weit über die Schulterblätter in den Rücken. Ihr fein geschnittenes Gesicht ist makellos und ihr Körper ein verführerischer Traum, den kein sterblicher Mann erblicken kann, ohne die Göttin voller Lust zu begehren. Ihre Stimme ist wie ein melodisches Flötenspiel und sie versteht es, jeden Mann mit Wort, Humor, Anmut und Charme zu betören. Jene, die ihr verfallen, sind verloren, denn in Ashanaeras Herz ist kein Platz für wahre Liebe, sondern nur für Gier und das eigene Vergnügen, das keine Gnade kennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Könige und Kriegsfürsten, die entlang ihres Flusses siedeln und kämpfen, suchen die Gunst der Glutmutter. In blutigen Fehden bekämpfen sie sich, um ihr zu gefallen, und beenden ihren Zwist nur, wenn Ashanaera es gebietet und sie vereint, um gegen die Feinde der Göttin ins Feld zu ziehen. Sie ist gegenüber jenen, die ihr mit Hingabe dienen und ihre Schönheit preisen, freigiebig, doch bestraft sie ein Versagen hart und grausam. Nur wenige enttäuschten sie und erhielten eine zweite Chance. Sie vermählt sich für wenige Nächte mit großen Kriegsherrn und Helden und gebiert aus dieser Verbindung halbgöttliche Söhne und Töchter, die fortan selbst durch die Welt ziehen, um Krieg zu führen oder dem Willen ihrer Mutter zu dienen, doch selbst ihre eigenen Kinder sind vor ihrem Zorn und ihrer willkürlichen Grausamkeit nicht sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz ihrer Grausamkeit, die am Bejkempa wohl bekannt ist, besitzt Ashanaera mehr Diener, Gefolgsmänner und Verehrer als jede andere Mutter an den Ufern des Bejkempa. Besonders unter den Bergzwergen, Menschen, Sandläufern und Hügelzwergen finden sich viele Anhänger der Ashanaera-Kulte, deren Messen oftmals mit Gelagen, grausamen Spielen oder Orgien gefeiert werden. Zu Ashanaeras engsten Dienern sollen auch Dämonen und Beschwörer gehören, denn ihre Mutter unterwies sie in dieser schwarzen Kunst und Ashanaera war eine gelehrige Schülerin und gibt ihr Wissen und ihre Macht an jene weiter, die erfolgreich um ihre Gunst buhlten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Betara, die eisige Mutter (Die Eismutter, Die kalte Mutter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betara ist eine Tochter des finsteren Wintergottes Beran, der selbst Bruder des Forodil aus dem Pantheon der Tai-rin und der Sohn des Wintermeisters, Arkons des Großen, ist. Wie die Vaterschaft des Bejkempa ist auch die Frage nach der Mutter der Betara höchst umstritten und wird von den Sekten der Eismutter unterschiedlich beantwortet. Ihr Vater Beran ist bekannt für seine zahllosen Geliebten, zu denen [[Eishexen]], Dämoninnen, Götzen und selbst sterbliche Frauen gehören. Viele Namen können daher ins Spiel gebracht werden, doch scheint die Frage für die meisten Priester nur nachrangige Bedeutung zu besitzen. Einige Sekten der Betara gehen sogar davon aus, dass die Göttin ihre Mutter eigenhändig erschlagen, verbrannt oder verspeist haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von größerer Bedeutung ist die Herkunft der Göttin als Tochter des eisigen Beran. Um ihren Vater und ihre Geschwister ranken sich viele Legenden und Mythen. So soll sie eine unheilige Liebschaft zu ihrem Halbbruder [[Tzarl Komrandar]] gehabt haben, der selbst Sohn des Beran und einer Eishexe war, manchen Legenden zufolge jedoch mittlerweile am fernen Skamander von den Helden [[Lliadan Gark Omtana]] und [[Alonso „Die Kobra“ Leichtfuss]] erschlagen worden sein soll. Andere Geschichten künden davon, sie sei die Lieblingstochter Berans, während andere berichten, sie habe versucht, ihren Vater zu ermorden und sei vor ihm geflohen, bevor sie zu dem nach ihr benannten Fluss wurde und schließlich dem Bejkempa das Leben spendete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Betara eine Tochter des Beran ist, der wiederum von Arkon dem Großen abstammt, erscheint es vielen Gelehrten, dass Arkon nicht der Vater des Bejkempa sein könne, hätte er sich dafür doch mit seiner eigenen Enkelin vereinen müssen, was vielleicht der unheiligen Brut des Beran zuzutrauen wäre, nicht aber Arkon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betara besitzt die Gestalt einer alten, von Kälte ausgezehrten Frau mit der schneeweißen Haut und den blassen Lippen einer Erfrorenen. Ihre Glieder sind dürr und erscheinen schwach, doch wohnt ihnen eine beachtliche Stärke inne. Das Haar ist wild und schlohweiß, ihr Gesicht ausgezehrt und ihre Augen sind kalt und blau wie ein eisiger Bergsee. Sie kleidet sich in weite, natürlich weiße Gewänder, geht stets barfuß und trägt niemals Schmuck außer einer Kette aus Eiskristallen, die Betaras Kinder genannt werden und eingesperrte Eisstürme und grausame Bestien entfesseln, wenn sie zerbrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betara wird von vielen wilden Stämmen aus Menschen und Tiermenschen verehrt, die entlang der eisigen Ufer ihres Flusses auf jagen. Weiter südlich in den Landen der Zusammenkunft ist die Anhängerschar der Betara deutlich geringer und im Verlauf des Bejkempa beschränkt sie sich auf wenige Geheimbünde oder in Gebirgen gelegene Städte, in denen Schnee und lange Winter allgegenwärtig sind. Eishexen und eine Vielzahl eigener Söhne, von denen viele eine Begabung für die Dämonologie besitzen, sind Betaras wichtigsten Diener. Es wird gemunkelt, dass manche ihrer Söhne aus der Verbindung mit dämonischen Vätern stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Laena, die schöne Mutter (Die junge Mutter, die anmutige Mutter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu ihrem Fluss und den zahlreichen Darstellung der Göttin als wunderschöne, ewig junge und begehrenswerte Frau besitzt die Göttin Laena in Wahrheit ein abstoßendes, altes und verdorrtes Antlitz. Ihr Gesicht ist vernarbt und verwelkt, die Haut ist im Gesicht zum Zerreißen gespannt und dünn wie Pergament, während sie am Hals in fettigen Wulsten herabhängt. Furunkel und Warzen bedecken ihren ganzen Körper, der abwärts des Halses zunächst widersinnig dürr ist, so dass die Rippen wie bei einer Verhungerten unter der Haut hervorscheinen, aber ab der Mitte des Torsos beharrt ist und unzählige Rollen von Fett wirft. Ihre Arme sind verkrüppelt und enden in verkümmerten Fingern, die sie nur mühselig heben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus eigener Schwäche verbringt Laena die meiste Zeit ihrer Existenz auf einem Lager aus verwesenden Pelzen und Häuten. Manche berichten, dort würde sie eine Vielzahl monströser oder halbdämonischer Kinder gebären, doch ist dies ein Mythos, der wohl dem mythologischen Dunstkreis der [[Ises´trach]] entstammt und durch Irrlehren übertragen wurde. Ihre Zeit verbringt sie mit dem Schmieden geschickter Intrigen und pflegt ihre Rachephantasien oder beobachtet wie ihre Diener gefangene Anhänger der anderen Mütter und andere Feinde bestialisch foltern, bevor Laena sie schließlich noch lebend frisst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die meisten Menschen kennt auch die Mehrheit ihrer Gläubigen und Priester die wahre Gestalt der Laena nicht, sondern hält sie für eine verführerische Schönheit. Nur jene Diener, die sich in ihrem direkten Umfeld aufhalten, kennen die Wahrheit und hüten sie. Auch diese sprechen ihren Beinamen „die schöne Mutter“ voller Ehrfurcht aus und verneigen sich vor ihrem göttlichen Glanz. Auch wenn manche andere Mütter des Bejkempa die Wahrheit über Laenas Gestalt kennen und diese verbreiten, glauben die Menschen diese seltenen Gerüchte nicht. Zu präsent und tief verwurzelt ist der Glaube an die Schönheit und Anmut der Laena, die so hervorragend zur verspielten Lieblichkeit ihres Flusses passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Bejkempa schenkte Laena zahlreichen Töchtern das Leben, die in Gestalt von Nymphen entlang der Gestade der Laena leben und voller Hass und Gier auf Menschen und andere Reisende lauern, aber auch entlang der Gestade des Bejkempa umherziehen, um zu spionieren und die Pläne ihrer Mutter zu verwirklichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Nimara, die grüne Mutter (Die Waldmutter, Die Dunkelmutter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die grüne Nimara ist nicht nur Göttin des Flusses, sondern auch Tochter ihres eigenen Flusses. Von der alte Göttin des Flusses geboren ermordete sie vor ungezählten Jahrtausenden ihre eigene Mutter, um sich an ihrer Göttlichkeit zu laben. Sie beanspruchte die Herrschaft über den Fluss und unterwarf ihm ihren Willen, bis sie eins wurden – die Göttin und der Fluss, der einst ihre Mutter war. Gerne wird in diesem Zusammenhang spekuliert, dass die Nimara vom Dunkelforst verdorben und zu solch finsterer Tat angespornt wurde. Die Priester Nimaras leugnen die Geschichte nicht, sondern sehen in ihr einen Beweis für die Stärke und Macht, die in Nimara schlummert. Nun, da Nimara den Fluss beherrscht, sei der Fluss stärker als zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Nimaras Erzeuger war ist unbekannt und weder die Göttin noch ihre Priester scheinen sonderlich daran interessiert, dieser Frage nachzugehen. Diverse Manifestationen des Dunkelforst oder andere Kreaturen werden ins Spiel gebracht. Manch frevelhafte Zunge scherzt, ihre Vater müsse in jedem Fall klug gewesen sein, sich nicht zu erkennen zu geben, bedenke man das Schicksal ihrer Mutter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimara erscheint in vielerlei Gestalten: als Dutzende Meter große Frau aus Wasser, die sich aus den Fluten ihres Stromes erhebt, als Tiermensch halb Frau und halb Fisch, als Jägerin auf einem Einhorn reitend, als meterlange Wasserschlange, als Hydra, als Begehren erweckende Nereide oder auch in wenig auffälliger Form, mit der sie sich unter die Bewohner der umgebenden Lande mischt, etwa als Bäuerin oder als Fischverkäuferin. Die meisten Töchter der Göttin sind liebreizende Nereiden und Dryaden, während sie mit Bejkempa nur einem einzigen Sohn das Leben schenkte. Es wird gemunkelt, es sei eine Enttäuschung gewesen sei, dass ihr mächtigstes Kind männlich sei. Manche glauben gar, dass sie all ihre anderen Söhne töte und verspeise und Bejkempa nur zu mächtig gewesen sei, um dieses Schicksal zu erleiden. Von diesem Gerücht abgesehen, scheint Nimara keine Abneigung gegen Männer zu hegen. Viele ihrer Priester sind männlich, Hohepriester jedoch meist weiblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimara ist eine harte Göttin, unerbittlich wie das Leben in der Wildnis, doch auch eine gute, schützende Hirtin gegenüber jenen, die ihren Geboten gehorchen und die Natur ehren. Die Lande ihres Flusses sind fruchtbar, doch straft sie Frevler mit Überflutungen und Plagen. Als Opfergabe fordert sie zu bestimmten Zeiten blutige Opfergaben: Dann werden Kinder, Mütter, Schwangere und Männer auf den Altären der grünen Mutter geweiht und hernach in ihren Fluten ertränkt. Fanatische Gläubige ertränken sich selbst, getrieben von der Hoffnung, so die Gunst der Göttin zu erhalten und ihr zu dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gefolgschaft der grünen Mutter gehören neben den Kreaturen des Flusses und ihren Töchtern auch Menschen, Tiermenschen, Schamanen und all jene Wesen, die ein einfaches Leben jenseits der großen Zivilisationen bevorzugen und sich an ihren Ufern niederlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Quar´Mudra, die siechende Mutter (Die träge Mutter, Die schweigende Mutter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von allen Müttern des Bejkempa ist Quar´Mudra die älteste. In einem Gedicht heißt es, sie habe in den Landen nördlich des Meeres der tausend Träume schon mit ihren Kindern gelebt, als Arkon der Große sich noch nicht zum Schlaf gelegt hatte, als die [[Bestie von Tanakra]] noch im Norden wütete und als Ontai noch nicht vom Bösen betört worden war. Blühend waren die Lande, reich die Städte, friedlich die Wälder und strahlend stand [[Cyr (Cyrs Sonne)|Cyrs Sonne]] am Himmel. Doch diese Zeiten sind längst vorüber. Arkon der Große liegt in seinem Schlaf und wartet auf den Ruf des [[Der Eine|Einen]]. [[Darmok]] und [[Chalad]] fuhren nach [[Tanakra]] und überwanden den [[Die Großen Alten|Großen Alten]]. Ontai wurde verführt und schenkte Ashanaera das Leben. Und die blühenden Jahre der Quar´Mudra sind vorüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den langen Jahren des vierten Alters erkrankte Quar´Mudra an einer schrecklichen Seuche. Manche glauben, sie sei von [[Delmidya]] im [[Das dritte Zeitalter|dritten Alter]] vergiftet worden, als die Flussgöttin sich am Fall des Großen Alten beteiligte. Andere sehen in der Bestie von Tanakra den Urheber für das Leiden, wieder andere glauben an eine Auswirkung der [[Die Vergiftung der Wurzeln der Welt|Vergiftung]] der [[Die Wurzeln der Welt|Wurzeln der Welt]]. Welche Hypothese auch stimmen mag: Quar´Mudra und all ihre Kinder erkrankten, litten Qualen und verwelkten wie das Laub im Herbst. Sohn um Sohn und Tochter auf Tochter musste Quar´Mudra betrauern und bettete sie in ihrem Flusslauf tief unter Wellen und Gestein in ein ewiges Grab. Sie selbst konnte nicht sterben, doch verfiel ihr Körper und ihre Kraft erlahmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende berichtet, dass Quar´Mudra von Krankheit geschwächt und von Trauer halb wahnsinnig durch jene Lande wanderte, die an ihre Ufer grenzten. Und während eines furchtbaren Sturmes fand sie Einlass in das Lager eines unbekannten Gottes, der auch sechs weiteren Göttinnen sicheres Obdach bot. Er wohnte diesen und auch Quar´Mudra bei und als der Sturm endete, gebaren die Flussgöttinnen den Bejkempa. Doch waren die Mütter eifersüchtig aufeinander und bekriegten sich um die Lande der Zusammenkunft und den Einfluss auf die Macht des gemeinsamen Sohnes. Quar´Mudra war einst mächtig, doch nun durch ihre Krankheit gelähmt, aber dennoch war Bejkempa ihr einziges noch lebendes Kind, nachdem sie alle anderen zu Grabe getragen hatte. Und so entflammte in ihr neue Kraft und ihr Zorn loderte hell. Doch keine der Mütter konnte den Sieg davontragen und Quar´Mudras Kraft erlahmte bald erneut, als ihr Zorn von Leid und Trauer übermannt wurde. Ihr Herz verdunkelte sich und sie zog sich zurück aus den Landen der Zusammenkunft, um sich zur Ruhe zu legen, sei es, um zu sterben oder um neue Kraft zu gewinnen. Doch beides war ihr nicht vergönnt. Ihr Fluss ermüdete und siechte wie ihr Leib. Nur noch wenig Kraft besitzt die Göttin heute noch und die Quar´Mudra ist beinahe zu einem sterbenden Tümpel erstarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quar´Mudra besitzt nur noch wenige Anhänger und empfängt nur selten Diener in ihrer geheimen Ruhestatt, die sich irgendwo am langen Flusslauf befindet. Sie hegt nur noch wenig Interesse an den Ereignissen in der Welt und beteiligt sich nicht mehr an den Kämpfen der sechs anderen Mütter, wird von diesen aber auch nicht weiter bedrängt, denn sie stellt in ihrem Zustand keine Gefahr mehr da und ihre Lande besitzen keinen Wert, der einen Krieg lohnen würde. Ob Quar´Mudra je geheilt werden und ihre Trauer und den aus Kummer geborenen Wahnsinn überwinden kann, können selbst die Weisen nicht beurteilen. Einzig ihr Sohn scheint sie zu interessieren, doch Bejkempa schläft. Würde sie jedoch zu alter Kraft zurückfinden und ihre Trägheit abwerfen, so wäre Quar´Mudra eine furchtbare Feindin, die den Vergleich mit der Macht der anderen Mütter nicht scheuen müsste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quar´Mudra besitzt die Gestalt einer alten Frau, die zu krank ist, um sich von ihrem Bett zu erheben. Nur wenn ihr Gaben von einem Heros gebracht werden, die sie an ihren Sohn erinnern, gewinnt sie kurzzeitig genug Kraft, um sich aufzurichten, und nur wenn von Bejkempa gesprochen wird, erwacht ihr trüber Verstand aus dem Nebel des Kummers zu neuer Klarheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Torr Hargha, die eherne Mutter (Die Blutmutter, Die Eisenmutter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Liedern heißt es, Torr Hargha sei aus Eisen und Blut geboren. Ein heute vergessener Kriegsgott des dritten oder vierten Alters war ihr Vater, die heute nur noch von wenigen verehrte Göttin [[Bol Pohra]] ihre Mutter. Darüber hinaus werden von den Barden nur wenige Mythen und Legenden über Torr Hargha gesungen. Weitaus lieber berichten sie von den Abenteuern der Helden, die am Lauf der Torr Hargha nach Ruhm und Ehre suchen. Und auch Torr Harghas Priester verkünden die Namen und Taten großer Krieger und rauer Kempen, die die Göttin erfreuten. Der Namensteil „Torr“ bedeutet in der alten Sprache, die im vierten Alter in diesem Teil der Welt gesprochen wurde „die Große“. Es ist aber mehr als ein Titel, sondern ein Bestandteil ihres Namens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Große Hargha wird stets mit vier Armen dargestellt, in denen sie einen Eisenpickel, einen an einer Kette hängenden Totenschädel, eine Silberwaage und einen Kriegshammer mit blutigem Sporn hält. In manchen Abbildungen erinnert sie an eine urtümliche Barbarin, in andere an eine Walküre oder Schildmeid und von Zeit zu Zeit sogar an eine monströse Ogerfrau oder eine feiste Matriarchin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torr Hargha ist eine Göttin der alten Zeit und verkörpert die uralte Wildheit und Streitlust ihrer Eltern. Sie hat viele große Zivilisationen kommen und gehen sehen und genoss die Verehrung von Königen und Kriegsfürsten. Sie liebt große Städte und Festungen, breite Prachtstraßen und prunkvolle Denkmäler für Helden und Siege, gewaltige Tempel und ruhmreiche Heerzüge, doch hat sie nur wenig für die schönen Künste, die Blüte der Wälder, feines Geschmeide und die Kabale der Politik übrig. Torr Harrgha lauscht gerne kraftvollen Liedern, die von Krieg, Tod und Heldenmut, aber auch von der Majestät der Berge, der Hitze der Schmiedeöfen und den Lustbarkeiten der Gelage künden. Poesie, Gesänge über die Liebe und die Weisheiten von Philosophen verachtet sie. Dem Handwerk, insbesondere der Schmiedekunst, gibt sie jederzeit den Vorzug vor Literatur und Kunst. Sie ergötzt sich weit mehr an den Schlachtfeldern und dem blutigen Sand großer Arenen als an den Galerien eines Malers und den Theatern der großen Zentren unserer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Göttin liebt die Starke und Hartherzigen, die Schwachen und Klagenden haben von ihr nichts außer Verachtung zu erwarten, Mitleid und Rücksichtnahme gelten in ihren Augen als Zeichen der Schwäche. Die Tatkräftigen und Beherzten können auf ihre Hilfe hoffen, die Flehenden wird sie vor sich im Staub zertreten. Sie verlangt nicht nach Gebeten voller Versprechungen und schönen Worten, sondern nach dem Beweis in Form einer ruhmreichen, tapferen und starken Tat, die im Namen der Göttin oder im Gedanken an ihre Lehren von Stärke und urtümlicher Wildheit vollbracht werden. Auch einfache, harte Arbeit kann die Göttin erfreuen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Große Hargha spinnt keine Intrigen und schließt keine Verträge. Sie geht offen und wild gegen ihre Feinde vor und lässt ihrem Zorn und ihrer urtümlichen Wut freien Lauf. Sie ist nicht dumm, doch auch nicht gebildet. Sie erkennt die Schwachstellen ihrer Feinde und nutzt diese aus, bedient sich aber keiner Feigheit oder Verschwörung. Im Gegensatz zu den anderen Müttern des Bejkempa setzt sie ihre Nachkommenschaft weniger gezielt ein. Sie lässt ihre Kinder frei wirken und nur wenige stehen ihr aus freien Stücken zur Seite, denn die meisten Nachkommen Torr Harghas sind grausame Bestien, blutrünstige Schlächter, entstellte Unholde oder ruhmsuchende Krieger, die die Lande entlang der Ufer ihrer Mutter unsicher machen und sich nicht selten untereinander bekämpfen. Torr Hargha hält sie nicht im Zaum, doch zürnt sie auch keinem Helden, der eines ihrer Kinder mutig im Kampf erschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Wos, die tosende Mutter (Die schäumende Mutter, Die wilde Mutter)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig ist über Wos bekannt, denn ihre Priester verehren ihre Kraft und Stärke in wilden, an die Rituale von Schamanen erinnernde Tänze und widmen ihr Gravuren und einfache Zeichnungen an den schroffen Felsen entlang der Ufer der Göttin, doch sind sie keine Chronisten und sehen keinen Nutzen darin, Vergangenes niederzuschreiben oder die Geheimnisse ihrer Herrin zu enträtseln. In ihren Liedern künden sie von der Wildheit und der urtümlichen Kraft der Göttin, die sie auch als „Spalterin der Berge“ und „Die Ewige (Mutter)“ anbeten. Dieser ewigen Wildheit und nimmermüden Kraft gehört ihre Verehrung, alles andere ist von geringer Relevanz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Göttin erinnert sich ihrer eigenen Vergangenheit nicht, denn das Gewesene hat für sie nicht mehr Bedeutung als für ihre Priester. Wos ist voller Wildheit und verspürt eine unersättliche Gier, ihre Kraft an den Bergen zu erproben. Voller Freude an ihrer eigenen Existenz genießt sie den reißenden Lauf des Wassers, mit dem sie sich aus den gewaltigen Höhen der Berge, in denen sie beinahe den Himmel berühren kann, in die weiten Tiefen der flachen Lande stürzt. Und so vereint sich in Wos eine jugendliche Freude an der eigenen Kraft mit dem Durst eines ungestümen Kriegers, der sich nicht um die Konsequenzen vergangener Taten schert. Wos schenkte nur wenigen Kindern das Leben, zu denen neben Bejkempa auch die Brüder [[Kar und Rahl]] gehören, die als Krieger und Jäger gemeinsam die Wälder an beiden Ufern des mütterlichen Stromes durchstreifen. Ihre Tochter [[Naat] bewacht in Gestalt wilder Berglöwen und anderer Tiere die Grauklippen und die angrenzenden Felsformationen, mit denen der letzte Abschnitt der Wos beginnt und der Fluss in die tiefer gelegenen Ebenen eintritt, die sie zu den Landen der Zusammenkunft führen. Andere Kinder der Wos sind weitgehend unbekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahezu alle Priester der Wos leben an ihren Ufern, in den Städten des Bejkempa sind sie nur selten präsent. Dort wird Wos – wenn überhaupt – von ihr fremden Kulten verehrt, die ihr gleichgültig sind. Wos hat einen geringen Verstand und schenkt nur ihrer unmittelbaren Umgebung Bedeutung. Mit der Göttin kann nicht verhandelt werden, einzig die Gaben zur Besänftigung, die ein Heros entlang des Bejkempa sammelt oder die Diener als Opfer in ihre Fluten werfen, erkennt sie wohlwollend. Sie schmiedet keine Pläne, kennt weder Freund noch Feind und spricht nicht in Worten. Einzig ihre Kinder und die wenigen Priester der Göttin können aus dem Tosen der Wellen und dem Spritzen der Gischt ihren Willen erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die übrigen Mütter führt Wos einen eher unbewussten Krieg, indem sie ihre Urgewalt bis weit in die Lande der Zusammenkunft hineinwirken lässt und mit ihren Wogen die umkämpften Lande überflutet und selbst bis in die Quellströme der anderen Mütter eindringt und deren Wellen mit ihren eigenen aufwühlt und zurückdrängt. Dabei bedient sich Wos ausschließlich ihrer urtümlichen Gewalt, andere Mittel sind ihr unbekannt. Den Bejkempa liebt Wos jedoch mehr als es seine übrigen Mütter tun, die die Lande der Zusammenkunft und den Lauf ihres Sohnes als Kriegsschauplatz gegen die verhassten anderen Mütter betrachten. Ashanaera, Betara, Laena, Nimara und Torr Hargha lenken ihre Kraft in den Bejkempa, um davon zu profitieren und die Vorherrschaft zu erlangen, und Quar´Mudra ist zu schwach, um sich von ihrer Lagerstätte zu erheben, doch Wos schenkt ihrem schlafenden Sohn große Teile ihrer Stärke, ohne sich einen Gewinn davon zu erhoffen. Der Hass auf die übrigen Mütter ist ihr nicht fremd, doch spürt sie ihn unbewusst und gibt sich ihm nicht hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Der schlafende Gott &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bejkempa ist eine seit Jahrtausenden schlafende Gottheit. Es gilt als eines der vielen großen Rätsel des Stromes, weshalb der Gott in so langem, dunklen Schlaf ruht, obwohl er immer noch stark ist. Gewöhnlich ziehen sich Gottheiten in den Schlaf zurück, um sich vor Feinden zu verbergen oder erlahmte Macht während langer Jahrtausende zu regenerieren. Die Macht des Flusses ist jedoch ungebrochen und verliert nicht an Kraft. Stärke und Göttlichkeit können vielerorts an seinen Ufern von empathischen Wesen erspürt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Zeit zu Zeit erfolgen auf dem Strom gewaltige Ausstöße seiner Macht. Barden umschreiben dies mit dem unruhigen Schlaf des Gottes, der sich in seinen Träumen hin und her wälze. Diese kurzen und unkontrollierten Beweise seiner Kraft können verheerende Auswirkungen auf die angrenzenden Lande haben. Erdbeben, Hochwasser, Dürren, vulkanische Aktivitäten und andere Katastrophen können eintreten, jedoch können die plötzlichen Ausbrüche sich auch in Form übernatürlicher Wogen äußern, die selbst mächtige Zauber zerbrechen und andererseits komplexe Rituale begünstigen. Die Ausstöße des schlafenden Gottes lassen sich jedoch weder vorhersehen noch durch äußere Einflüsse herbeiführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlaf Bejkempas eröffnet anderen Gottheiten einen Raum zur Entfaltung, so dass sie nicht nur in ihren eigenen Domänen herrschen, sondern ihre Macht zumindest in begrenztem Umfang in den großen Strom und an dessen Ufer ausdehnen können. Dies gilt besonders für geringere Flussgottheiten, deren eigene Ströme in den Bejkempa münden und in diesem aufgehen. Viele glauben, dass der Schlaf des großen Flussgottes ein Machtvakuum schaffe, dass sie füllen und vielleicht sogar die Macht über den großen Strom selbst an sich reißen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nebenflüsse ==&lt;br /&gt;
Es werden nur direkte Nebenflüsse des Bejkempa aufgeführt, nicht deren Zuflüsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.Nebenflüsse der Quellflüsse&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.Nebenflüsse in den Landen der Zusammenkunft&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Nebenflüsse des oberen Bejkempa&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.Nebenflüsse des Hohen Bejkempa&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.Flüsse, die ins Bejkempameer münden&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.Der südliche Bejkempa&lt;br /&gt;
* [[Antemporo]]&lt;br /&gt;
* [[Aridde]]&lt;br /&gt;
* [[Aurise]]&lt;br /&gt;
* [[Beiling]]&lt;br /&gt;
* [[Birinn]]&lt;br /&gt;
* [[Debemnir]]&lt;br /&gt;
* [[Enkaiys]]&lt;br /&gt;
* [[Garlonga]]&lt;br /&gt;
* [[Gaune]]&lt;br /&gt;
* [[Graugalm]]&lt;br /&gt;
* [[Grauwitwe]]&lt;br /&gt;
* [[Hochlinde]]&lt;br /&gt;
* [[Jontor]]&lt;br /&gt;
* [[Kaiser-Albertus-Kanal]]&lt;br /&gt;
* [[Lanser]]&lt;br /&gt;
* [[Naum]]&lt;br /&gt;
* [[Nadoray]]&lt;br /&gt;
* [[Norsbach]]&lt;br /&gt;
* [[Oragin]]&lt;br /&gt;
* [[Rasch]]&lt;br /&gt;
* [[Revas]]&lt;br /&gt;
* [[Ruhe]]&lt;br /&gt;
* [[Schreckenbach]]&lt;br /&gt;
* [[Temis]]&lt;br /&gt;
* [[Tokoha]]&lt;br /&gt;
* [[Verissenbach]]&lt;br /&gt;
* [[Vinsir]]&lt;br /&gt;
* [[Weißenborn]]&lt;br /&gt;
* [[Yormai]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.Der untere Bejkempa&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Angrenzende Staaten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.Anrainerstaaten der Quellflüsse&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.Staaten in den Landen der Zusammenkunft&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Anrainerstaaten des oberen Bejkempa&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.Anrainerstaaten des Hohen Bejkempa&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.Anrainerstaaten des Bejkempameeres&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.Anrainerstaaten des südlichen Bejkempa&lt;br /&gt;
* [[Kaiserreich Tairesia]]&lt;br /&gt;
* [[Khondil Khor]]&lt;br /&gt;
* [[Tiar Mo Pen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.Anrainerstaaten des unteren Bejkempa&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städte am Bejkempa ==&lt;br /&gt;
Die Namen in Klammern hinter dem Stadtnamen bezeichnen das Reich, dem die Stadt angehört. Das Fehlen einer Angabe in Klammern weißt auf gleichnamige Stadtstaaten hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.Städte an den Quellflüssen&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.Städte in den Landen der Zusammenkunft&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Städte am oberen Bejkempa&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.Städte am Hohen Bejkempa&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.Städte am Bejkempameer&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.Städte am südlichen Bejkempa&lt;br /&gt;
* [[Arnau Karea]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Aunorem]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Barmedra]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Berua]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Bockling]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Derbrand]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Erenari]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Feyerbaum]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Gan Korvin]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Garlsmünd]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Gecken]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Gilomo]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Grumnach]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Jantesa]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Ken Dor Kaan]] (Tiar Mo Pen)&lt;br /&gt;
* [[Mantoran]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Nalisburg]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Naumburg]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Nosya]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Oncino]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Ondain]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Salium Abe]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Sana Incario]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Scheunenburg]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Sepentimor]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Tar Vharsan]] (Khondil Khor)&lt;br /&gt;
* [[Terento]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Verese]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.Städte am unteren Bejkempa&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Orte, Gebiete und Bauten von Bedeutung am Bejkempa ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.Andere Orte, Gebiete und Bauten an den Quellflüssen&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.Andere Orte, Gebiete und Bauten in den Landen der Zusammenkunft&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.Andere Orte, Gebiete und Bauten am oberen Bejkempa&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.Andere Orte, Gebiete und Bauten am Hohen Bejkempa&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.Andere Orte, Gebiete und Bauten am Bejkempameer&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.Andere Orte, Gebiete und Bauten am südlichen Bejkempa&lt;br /&gt;
* [[Arlen Vayr]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Drachenwindtäler]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Nom Vaidras]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
* [[Witwenwacht]] (Tairesia)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.Andere Orte, Gebiete und Bauten am unteren Bejkempa&lt;br /&gt;
*&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Familie_Sirkalhahn&amp;diff=395</id>
		<title>Familie Sirkalhahn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Familie_Sirkalhahn&amp;diff=395"/>
		<updated>2022-07-12T15:33:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Ungeklärte Erbschaftssituation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Familie Sirkalhahn ist ein Haus des Adels der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] im Norden des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches Tairesia]]. Die amtierende Herrscherin der [[Freiherrschaft Muriadne-Tal]], [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals|Freiherrin Barra]], entstammt der Familie Sirkalhahn, die als zurückgezogenes Haus gilt, das wenig Interesse an den festen des Adels hat, sich durch treue Dienste als Vasallen von [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]] verdient gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Matriarchin: Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals&lt;br /&gt;
* Sitz: [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Wappen: [[ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses Sirkalhahn und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familienname ===&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Baronie Sarkal|Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Eine weitere These über die Herkunft des Hauses Sirkalhahn beschreibt die Möglichkeit einer Verwandtschaft zu beiden Familien, Ustarkis und Sirkenbach. Demnach könnte die Familie Sirkalhahn das Ergebnis eines Friedensschlusses nach einer Fehde zwischen beiden Häusern um das fruchtbare Muriadne-Tal sein. &lt;br /&gt;
* Eine Ehe, die durch Verheiratung zweier Seitenlinien der Familien entstanden sei, habe zur Familie Sirkalhahn geführt, die das Muriadne-Tal als Puffergebiet zwischen den beiden Regionen regieren sollte.&lt;br /&gt;
* Die Quellenlage für diese Theorie ist dünn und umstritten. Letztendlich gibt es keinerlei nachweisbaren genealogische Verbindungen zu einer oder gar beiden Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch nicht urkundlich dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Quellen geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiensitz ==&lt;br /&gt;
* Burg Hochweih ist eine einsame Burg, die von den Dörfern der Freiherrschaft, durch dichte Wälder getrennt auf einem Felskegel an der Westflanke [[die Arme der Muriadne|des östlichen Arms der Muriadne]] liegt, einer zur [[Tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]] gehöhrende Bergkette, die das [[Freiherrschaft Muriadne-Tal|grüne Tal der Muriadne]] vom östlich der Berge gelegenen [[Witwenwald]] trennt. &lt;br /&gt;
* Die Burg ist ein alter und wehrhafter Sitz, der nur wenig Annehmlichkeiten bieten soll. Sie liegt auf einem steilem Felskegel, der nur über eine steinige, leicht zu verteidigende Rampe zu erreichen ist.&lt;br /&gt;
* Gäste auf Burg Hochweih sind selten und gewöhnlich nicht willkommen. Freiherrin Barra Sirkalhahn bevorzugt wie viele Vorfahren die Einsamkeit.&lt;br /&gt;
* Um die Burg (und die Familie) ranken sich im einfachen Volk viele Gerüchte über schwarze Messen, dunkle Kulte und die Entführung schöner Jungfern aus den Dörfern der Untertanen. Die Familie Sirkalhahn wird in solchen Geschichten als Vampir-Sippe dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Handel ==&lt;br /&gt;
* Die Familie beschäftigt sich nicht sonderlich viel mit der großen Politik der Grenzgrafschaft Bonthal. Das Haus Sirkalhahn gilt als loyal und pflichtbewusst, hält sich aber sowohl von den Feiern des Adels als auch von dessen Ränkespielen fern.&lt;br /&gt;
* Der Wohlstand des Hauses Sirkalhahn beruht auf der Fruchtbarkeit der Muriadne-Tals. Die Familie beteiligt sich selbst nur wenig am Handel mit Kaufleuten aus [[Sirkenbach]] oder [[Sarkal]], die ihre Waren meist in [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]] handeln, jedoch erhebt die Freiherrin hohe Steuern auf alle Gewinne der Kaufmänner.&lt;br /&gt;
* Das Hauptaugenmerk der Freiherrin liegt auf der Verteidigung ihres Lehens gegen die zahlreichen Schrecken und Feinde des Tales. Besonders die in den vergangenen Jahrzehnten immer offenkundiger werdende Bedrohung durch untote Kulte und Werwölfe bereiten der Freiherrin große Sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungeklärte Erbschaftssituation ===&lt;br /&gt;
* Die Familie Sirkalhahn ist ein kleines Haus mit nur wenigen Mitgliedern.&lt;br /&gt;
* Die greise Freiherrin Barra hat mittlerweile zahlreiche Kinder und sogar manche Enkel überlebt, die Krankheiten oder Kämpfen zum Opfer fielen.&lt;br /&gt;
* Auch [[Avilar Sirkalhahn]], der Sohn und Erbe der Freiherrin gilt als verschollen. Manche Untertanen glauben, er habe den Eid der Ritter des Ordens des grünen Stahls abgelegt und verberge sein Gesicht hinter dem stets geschlossenen Visier des Ordensmeisters. &lt;br /&gt;
* Die Freiherrin äußerte sich bisher nicht offiziell zum Schicksal ihres Sohnes und alle anderen Nachrichten, die aus Burg Hochweih oder dem Tal der Muriadne nach [[Hohenwitwenstein]] gelangen, können bestenfalls als Gerüchte bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
* Am Hof des Grenzgrafen herrscht gegenwärtig eine wachsende Sorge über die ungeklärte oder zumindest fragwürdige Nachfolge der Freiherrin. Gerade angesichts des hohen Alters von Freiherrin Barra scheinen diese Bedenken durchaus angebracht, denn die Grenzgrafschaft hat bereits genügend bestehende Probleme und der Hof [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Arnshelms]] würde einen bewaffneten Konflikt um das Erbe der Freiherrin nur ungerne sehen. Dieser würde nicht nur zweifelsohne die ohnehin schon angespannte Verteidigungssituation im grünen Tal der Muriadne belasten, sondern könnte sich auch auf angrenzende Lehen ausweiten. Am Hof von Hohenwitwenstein ist es schon lange bekannt, dass der [[Baron Gedrasion Ustarkis von Sarkal|Baron von Sarkal]] ein Auge auf die fruchtbare Freiherrschaft geworfen hat.&lt;br /&gt;
* [[Baerwyn von Bonthal]], der Sohn von Grenzgraf Arnshelm, schickte bereits Boten nach Hochweih mit der Bitte um eine eindeutige und baldige Regelung der Erbschaft. Freiherrin Barra versicherte jedoch, es gäbe keinen Grund zur Besorgnis. Der Name ihres Erben (oder der Verbleib ihres Sohnes Avilar) ist in Hohenwitwenstein jedoch nach wie vor nicht bekannt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=394</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=394"/>
		<updated>2022-07-12T15:32:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Die aktuelle Situation des Tals */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals|Freiherrin Barra]] aus dem Haus [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald]], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch nicht urkundlich dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Quellen geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* Die Familie der Freiherrin Barra lebt weitgehend zurückgezogen auf Burg Hochweih, gilt aber als streng und hart. Amtmänner bereisen im Auftrag ihrer Herrin das grüne Tal der Muriadne, setzten die Politik der Freiherrin um und treten als strenge Richter auf, die oftmals harte Urteile fällen.&lt;br /&gt;
* Um die Familie ranken sich, auch auf Grund des hohen Alters der greisen Freiherrin und ihres zurückgezogenen Lebens, viele Gerüchte. Manche Untertanen glauben, die Sirkalhahn seien eine Vampir-Sippe oder würden in der Abgeschiedenheit von Hochweih dämonischen Kulten frönen. &lt;br /&gt;
* Trotz dieser Gerüchte und der Politik der harten Hand ist die Familie Sirkalhahn in der Freiherrschaft recht beliebt. Die Einwohner respektieren die Freiherrin und ihre Soldaten für die relative Sicherheit, die sie ihnen durch den Kampf gegen die Gefahren des Tales schenken. Und auch die niedrige Steuerlast und geringen Stunden an Frondiensten, die der Familie geleistet werden müssen, sprechen für die Freiherrin.&lt;br /&gt;
* Die größte Steuerlast tragen die Händler und Handwerker, die in Ackersee mit fahrenden Kaufleuten aus anderen Teilen des Reiches Geschäfte machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ungeklärte Erbschaftssituation ====&lt;br /&gt;
* Die Familie Sirkalhahn ist ein kleines Haus mit nur wenigen Mitgliedern.&lt;br /&gt;
* Die greise Freiherrin Barra hat mittlerweile zahlreiche Kinder und sogar manche Enkel überlebt, die Krankheiten oder Kämpfen zum Opfer fielen.&lt;br /&gt;
* Auch [[Avilar Sirkalhahn]], der Sohn und Erbe der Freiherrin gilt als verschollen. Manche Untertanen glauben, er habe den Eid der Ritter des Ordens des grünen Stahls abgelegt und verberge sein Gesicht hinter dem stets geschlossenen Visier des Ordensmeisters.&lt;br /&gt;
* Die Freiherrin äußerte sich bisher nicht offiziell zum Schicksal ihres Sohnes und alle anderen Nachrichten, die aus Burg Hochweih oder dem Tal der Muriadne nach Hohenwitwenstein gelangen, können bestenfalls als Gerüchte bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
* Am Hof des Grenzgrafen herrscht gegenwärtig eine wachsende Sorge über die ungeklärte oder zumindest fragwürdige Nachfolge der Freiherrin. Gerade angesichts des hohen Alters von Freiherrin Barra scheinen diese Bedenken durchaus angebracht, denn die Grenzgrafschaft hat bereits genügend bestehende Probleme und der Hof Arnshelms würde einen bewaffneten Konflikt um das Erbe der Freiherrin nur ungerne sehen. Dieser würde nicht nur zweifelsohne die ohnehin schon angespannte Verteidigungssituation im grünen Tal der Muriadne belasten, sondern könnte sich auch auf angrenzende Lehen ausweiten. Am Hof von Hohenwitwenstein ist es schon lange bekannt, dass der [[Baron Gedrasion Ustarkis von Sarkal|Baron von Sarkal]] ein Auge auf die fruchtbare Freiherrschaft geworfen hat.&lt;br /&gt;
* [[Baerwyn von Bonthal]], der Sohn von Grenzgraf Arnshelm, schickte bereits Boten nach Hochweih mit der Bitte um eine eindeutige und baldige Regelung der Erbschaft. Freiherrin Barra versicherte jedoch, es gäbe keinen Grund zur Besorgnis. Der Name ihres Erben (oder der Verbleib ihres Sohnes Avilar) ist in Hohenwitwenstein jedoch nach wie vor nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]], [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] oder anderen Teilen des Reiches Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt ist, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]]&lt;br /&gt;
* Die Freiherrschaft Lorringen liegt im Norden des Tals der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Anders als in Ackersee gibt es in Lorringen keinen eigentlichen Hauptort, sondern die Freiherrschaft besteht aus einem halben Dutzend kleiner Dörfer mit meist nicht mehr als jeweils 200 Einwohnern und einzelnen Gehöften. Wie die meisten Orte im Muriadne-Tal ist jede dieser Liegenschaften recht stark befestigt. &lt;br /&gt;
* Sitz der Landritterin ist eine Burg, die sich auf einem schroffen Hügel im Nordwesten des Territoriums erhebt. Von hier wacht Landritterin Saskia Sirkalhahn über ihr Lehen, das in der Vergangenheit besonders von Raubzügen aus dem Norden bedroht war, aber sich seit Erscheinen der untoten Unholde von allen Seiten bedroht sieht. Die Landritterin gilt als sehr gläubig.&lt;br /&gt;
* Lorringen ist für seine ausgezeichneten Weinhänge bekannt und exportiert Wein in viele Teile des Nordens. Der Lorringer Wein hat keinen so guten Ruf wie die Tropfen aus [[Baronie Bertramsruh|Bertramsruh]] oder [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]], gehört aber zu den besten Weinen des Nordens. Wie auch das im Tal verbreitete [[Moosbier]] ist auch der Lorringer Wein grün.&lt;br /&gt;
* Die Rivalität zwischen Lorringen und Ackersee wird mit großer Hingabe gepflegt. Es werden viele Witze auf Kosten der Bürger von Ackersee gemacht, die in Lorringen als unzivilisierte und primitive Proleten gelten, die sich pausenlos mit Moosbier betrinken, aber die edle Qualität eines Weins nicht zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* Neuhof liegt im westlichen Gebirgsarm, der das Tal begrenzt, und ist mit seinen knapp 500 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Freiherrschaft.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst darüber hinaus noch einige entlegene Gehöfte, ist aber vor allem für ihre Bergwerke bekannt, deren Ausbeute in Neuhof gesammelt und dann meist zum Weiterverkauf nach Ackersee gebracht wird. &lt;br /&gt;
* Der Name Neuhof leitet sich von seiner bewussten Gründung und Besiedlung vor weniger als 150 Jahren ab. Damals wurden der Hof und der Titel des Landritters geschaffen, um den immer stärker werdenden Bedrohungen aus dem Gebirge zu begegnen. Aus einer Burg wurde ein Adelshof und schließlich wurden Wehrbauern gezielt angesiedelt, um die Soldaten und die Bergmänner mit Getreide zu versorgen und selbst bei der Verteidigung der Ländereien zu helfen.&lt;br /&gt;
* Seit dem erneuten Aufflammen des Streites zwischen Bonthal und Nordwendtland um die Orte [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Tellip und Burtosno]] hat Neuhof auf Grund seiner Passstraße nach Tellip an Bedeutung gewonnen und ist mittlerweile sogar in [[Hohenwitwenstein]] ein bekannter Name, so dass ein kleines Truppenkontingent des Grenzgrafen unter Führung von Leutnant [[Dame Andera Nylas (Leutnant)|Dame Andera Nylas]] nach Neuhof verlegt wurde. Seine Hauptaufgabe ist die Unterstützung des [[Freiherr Toran Langscher von Tellip und Burtosno|Freiherrn Toran Langscher von Tellip und Burtosno]] sowie die Sicherung der Passstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft Breitenberg erstreckt sich über ein Seitental, das noch höher als das Haupttal der Muriadne liegt und sich weit nach Süden erstreckt. &lt;br /&gt;
* Politisch gehört das Tal von Breitenberg zwar zur Freiherrschaft Muriadne-Tal, hat aber nichts mit dem eigentlichen Tal gemein. Es ist ein steiniger, schroffer und vor allem weitgehend unfruchtbarer Ort, in dessen Schluchten und Tälern es keine erschlossenen Minen gibt.&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist kaum besiedelt und ein steter Krisenherd. Orks, Oger, Räuberbanden und Tiermenschen dringen in solcher Regelmäßigkeit gegen die wenigen Siedlungen der Landritterschaft vor, dass die Landritterschaft Breitenberg bei vielen Bewohnern des Muriadne-Tals als verflucht gilt.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Landritters Davidas Breitenberg ist eine wehrhafte Trutzburg, die den nördlichen Ausgang des Tales zum Haupttal der Muriadne kontrolliert und regelmäßig von Angreifern attackiert oder sogar belagert wird. In den meisten Fällen gelingt es dem Landritter jedoch Angriffswellen zu brechen und nordwärts eilenden Raubzügen in den Rücken zu fallen, um ein Vordringen bis in das Haupttal zu verhindern.&lt;br /&gt;
* Trotz dieser Kriegsdienste genießen der Landritter und seine hartgesottenen Untertanen nur wenig Ansehen im Tal der Muriadne und werden als halbe Barbaren verspottet. Manche Bürger des Tales, die nicht verstehen, welchen Schutz sie dank Breitenberg genießen, behaupten in bierseeliger Laune gar, die Breitenberger seien schlimmer als die Kreaturen, gegen die sie kämpfen würden. Tatsächlich verfügen die meisten Breitenberger über schlechten Manieren und neigen zu aufschneiderischen Reden und der Belästigung von Schankmägden, wenn sie ihr Heimattal verlassen und in andere Dörfer des Tales kommen, aber ihre aufopferungsvolle Tapferkeit sollte nicht vergessen werden - und ihre beträchtliche Erfahrung in Nahkampfsituationen, die sie zu unangenehmen Gegnern in einer Kneipenschlägerei machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ländereien der Freiherrin ===&lt;br /&gt;
* Neben den Ländereien der Vasallen gibt es noch einige Ländereien, die von der Freiherrin selbst regiert werden. Dazu gehört das Gebiet im direkten Umland von Burg Hochweih, einige über die gesamte Freiherrschaft verteilte Dörfer sowie kleinere und dünn besiedelte Landstriche mit Minen, Honigstöcken, Wäldchen, Feldern und Seen. &lt;br /&gt;
* Diese Orte werden in alltäglichen Belangen von Bürgermeistern geleitet und in regelmäßigen Abständen von Amtmännern besucht, die für die Freiherrin Steuern einziehen und die politischen Entscheidungen ihrer Herrin umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;br /&gt;
* [[Dame Andera Nylas (Leutnant )|Dame Andera Nylas]], Kommandeurin einer Truppe des [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Grenzgrafen]] in Neuhof, aus dem Haus [[Familie Nylas|Nyals]] des Stadtadels von [[Hohenwitwenstein]] stammend&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]], höchster Beamter und Richter der Freiherrin in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrin_Barra_Sirkalhahn_des_Muriadne-Tals&amp;diff=393</id>
		<title>Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrin_Barra_Sirkalhahn_des_Muriadne-Tals&amp;diff=393"/>
		<updated>2022-07-12T15:29:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Bekannte Verwandte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Freiherrin Barra aus dem Haus [[Sirkalhahn]] ist die amtierende Herrin des [[Freiherrschaft Muriadne-Tal|grünen Tals der Muriadne]] in der [[Grenzgrafschaft Bonthal]]. Sie gilt als zurückgezogen lebende Regentin, die ihr Tal nur selten verlässt und den Hof von [[Hohenwitwenstein]] und die Feiern des Adels meidet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Name : Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals&lt;br /&gt;
* Rang : Freiherrin des grünen Tals der Muriadne&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Wappen : ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Grund&lt;br /&gt;
* Geburt : unbekannt (aktuelles Alter: wohl über 100 Jahre)&lt;br /&gt;
* Herrschaft: seit 53 HM2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Sirkalhahn]] von [[Lorringen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Über die Freiherrin Barra Sirkalhahn ist nur wenig bekannt. Sie lebt sehr zurückgezogen auf ihrem Sitz, der einsam gelegenen Burg Hochweih. Kaum zehnmal im Jahr rollen Versorgungskolonnen aus den Dörfer ihrer Untertanen durch die dichten Wälder und über die steinigen Felsrampen zur Burg, die auf einem Felskegel an der Westflanke jenes Seitenarms der [[Tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]] liegt, der nach Osten hin an den [[Witwenwald]] grenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dort aus lenkt Freiherrin Barra die Geschicke ihres Lehens und müht sich um den Schutz ihrer Untertanen gegen die zahlreichen Gefahren, die seit jeher das grüne Tal der Muriadne bedrohten und seit der Niederlage in der [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Schlacht auf den Feldern bei]] [[Enkil-kesh]] nicht geringer wurden. Selbst verlässt die Freiherrin die Burg nur höchst selten, sondern sendet Familienmitglieder oder andere Vertraute aus, um mit ihren Vasallen und Untertanen zu sprechen und Befehle zu erteilen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie empfängt selten Gäste, doch noch seltener reist sie den weiten Weg nach [[Sarkal]] oder [[Hohenwitwenstein]], um die dortigen Höfe zu besuchen. Zuletzt weilte Freiherrin Barra vor mehr als dreißig Jahren in der Hauptstadt der Grenzgrafschaft, als damals Grenzgraf Arnshelm auf seinen Vater folgte und die Treueeide seiner Vasallen entgegennahm (20 KG4). Schon damals war Freiherrin Barra recht alt und dürfte heute über einhundert Jahre alt sein - ein guter Grund, nur noch selten die Burg zu verlassen oder auf Reisen zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichtsschreibung hat im entlegenen Muriadne-Tal keine große Tradition und die Berichte, die die Freiherrin nach Hohenwitwenstein schickt, sind höchst spärlich. Daher sind nur wenige Details über die Abwehrkämpfe der Freiherrschaft gegen die Angreifer bekannt, die aus den Höhlen des Gebirges, den Tiefen des Witwenwaldes und den Pässen des Nordens vordringen. Reisende Händler und Barden berichten von grausigen Kreaturen, die des Nachts Dörfer heimsuchen, und wilden Bestien, die durch die Lande ziehen, doch auch von den in Mannen der Freiherrin, die diesen Unholden den Gar aus machen. Der Hof des Grenzgrafen interessiert sich nicht sonderlich für die Details, denn die Gefahren werden zurückgeschlagen und die Steuern fließen regelmäßig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist bekannt, dass die Freiherrin mit harter Hand regiert und zu drakonischen Strafen neigt. Dennoch ist die angesichts der Vielzahl an Gefahren recht hohe Sicherheit, die sie ihren Untertanen gewährt, ein Grund für die meisten Bauern und Bürger, sie zu schätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gerüchte ==&lt;br /&gt;
Das Alter und die Zurückgezogenheit der Freiherrin sind Quelle für zahlreiche Gerüchte, die in den Dorfschenken des Muriadne-Tals, aber sogar im fernen Sarkal erzählt werden. Angeblich soll sie schon alt gewesen sein, als die ältesten noch lebenden Einwohner so mancher Dörfer geboren worden seien. Gelegentlich heißt es sogar, die Freiherrin habe schon geherrscht, als die Großeltern der Dorfältesten noch Kinder gewesen seien. Es ist anzunehmen, dass jene, die diese Gerüchte glauben, nicht zwischen Freiherrin Barra und ihren Vorgängerinnen unterscheiden können, denn sie ist die mittlerweile vierte Frau, die in Folge auf dem Thron in Hochweih sitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn die Geschichten um die Freiherrin ein beliebtes Thema in den Tavernen und an den Brunnen des Tales ist, das natürlich nur diskutiert wird, wenn gerade kein Beamter und Soldat von Barra Sirkalhahn anwesend ist, glauben nur sehr abergläubische Einwohner die Gerüchte, bei der Freiherrin und ihren Verwandten handele es sich um eine blutrünstige Vampirsippe, die auf Burg Hochweih hause. Wer aber derlei Erzählungen Glauben schenkt, der spricht auch gerne von Blutfesten und dämonischen Kulten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst in Sarkal und Hohenwitwenstein sind diese Gerüchte bekannt, doch der Grenzgraf macht sich weit größere Sorgen um die angeblich ungeklärte Nachfolge der Freiherrin. Es heißt, sie habe auf Grund ihres hohen Alters bereits all ihre Kinder überlebt und noch keinen Erben bestimmt. [[Baerwyn von Bonthal]], der Sohn von Grenzgraf Arnshelm, sorgt sich um eine kriegerische Auseinandersetzung um die Nachfolge und schickte bereits Boten nach Hochweih mit der Bitte um eine eindeutige Regelung, doch Freiherrin Barra beruhigte den Gesandten, es gäbe keine Gründe zur Besorgnis. Der Name ihres Erben ist in Hohenwitwenstein jedoch nach wie vor nicht bekannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Verwandte ==&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], verschollener Sohn und Erbe der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er könne der Hochmeister des Ordens des grünen Stahls sein&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine entfernte Cousine&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=392</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=392"/>
		<updated>2022-07-12T15:08:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Ungeklärte Erbschaftssituation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals|Freiherrin Barra]] aus dem Haus [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald]], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch nicht urkundlich dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Quellen geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* Die Familie der Freiherrin Barra lebt weitgehend zurückgezogen auf Burg Hochweih, gilt aber als streng und hart. Amtmänner bereisen im Auftrag ihrer Herrin das grüne Tal der Muriadne, setzten die Politik der Freiherrin um und treten als strenge Richter auf, die oftmals harte Urteile fällen.&lt;br /&gt;
* Um die Familie ranken sich, auch auf Grund des hohen Alters der greisen Freiherrin und ihres zurückgezogenen Lebens, viele Gerüchte. Manche Untertanen glauben, die Sirkalhahn seien eine Vampir-Sippe oder würden in der Abgeschiedenheit von Hochweih dämonischen Kulten frönen. &lt;br /&gt;
* Trotz dieser Gerüchte und der Politik der harten Hand ist die Familie Sirkalhahn in der Freiherrschaft recht beliebt. Die Einwohner respektieren die Freiherrin und ihre Soldaten für die relative Sicherheit, die sie ihnen durch den Kampf gegen die Gefahren des Tales schenken. Und auch die niedrige Steuerlast und geringen Stunden an Frondiensten, die der Familie geleistet werden müssen, sprechen für die Freiherrin.&lt;br /&gt;
* Die größte Steuerlast tragen die Händler und Handwerker, die in Ackersee mit fahrenden Kaufleuten aus anderen Teilen des Reiches Geschäfte machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ungeklärte Erbschaftssituation ====&lt;br /&gt;
* Die Familie Sirkalhahn ist ein kleines Haus mit nur wenigen Mitgliedern.&lt;br /&gt;
* Die greise Freiherrin Barra hat mittlerweile zahlreiche Kinder und sogar manche Enkel überlebt, die Krankheiten oder Kämpfen zum Opfer fielen.&lt;br /&gt;
* Auch [[Avilar Sirkalhahn]], der Sohn und Erbe der Freiherrin gilt als verschollen. Manche Untertanen glauben, er habe den Eid der Ritter des Ordens des grünen Stahls abgelegt und verberge sein Gesicht hinter dem stets geschlossenen Visier des Ordensmeisters.&lt;br /&gt;
* Die Freiherrin äußerte sich bisher nicht offiziell zum Schicksal ihres Sohnes und alle anderen Nachrichten, die aus Burg Hochweih oder dem Tal der Muriadne nach Hohenwitwenstein gelangen, können bestenfalls als Gerüchte bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
* Am Hof des Grenzgrafen herrscht gegenwärtig eine wachsende Sorge über die ungeklärte oder zumindest fragwürdige Nachfolge der Freiherrin. Gerade angesichts des hohen Alters von Freiherrin Barra scheinen diese Bedenken durchaus angebracht, denn die Grenzgrafschaft hat bereits genügend bestehende Probleme und der Hof Arnshelms würde einen bewaffneten Konflikt um das Erbe der Freiherrin nur ungerne sehen. Dieser würde nicht nur zweifelsohne die ohnehin schon angespannte Verteidigungssituation im grünen Tal der Muriadne belasten, sondern könnte sich auch auf angrenzende Lehen ausweiten. Am Hof von Hohenwitwenstein ist es schon lange bekannt, dass der [[Baron Gedrasion Ustarkis von Sarkal|Baron von Sarkal]] ein Auge auf die fruchtbare Freiherrschaft geworfen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]], [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] oder anderen Teilen des Reiches Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt ist, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]]&lt;br /&gt;
* Die Freiherrschaft Lorringen liegt im Norden des Tals der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Anders als in Ackersee gibt es in Lorringen keinen eigentlichen Hauptort, sondern die Freiherrschaft besteht aus einem halben Dutzend kleiner Dörfer mit meist nicht mehr als jeweils 200 Einwohnern und einzelnen Gehöften. Wie die meisten Orte im Muriadne-Tal ist jede dieser Liegenschaften recht stark befestigt. &lt;br /&gt;
* Sitz der Landritterin ist eine Burg, die sich auf einem schroffen Hügel im Nordwesten des Territoriums erhebt. Von hier wacht Landritterin Saskia Sirkalhahn über ihr Lehen, das in der Vergangenheit besonders von Raubzügen aus dem Norden bedroht war, aber sich seit Erscheinen der untoten Unholde von allen Seiten bedroht sieht. Die Landritterin gilt als sehr gläubig.&lt;br /&gt;
* Lorringen ist für seine ausgezeichneten Weinhänge bekannt und exportiert Wein in viele Teile des Nordens. Der Lorringer Wein hat keinen so guten Ruf wie die Tropfen aus [[Baronie Bertramsruh|Bertramsruh]] oder [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]], gehört aber zu den besten Weinen des Nordens. Wie auch das im Tal verbreitete [[Moosbier]] ist auch der Lorringer Wein grün.&lt;br /&gt;
* Die Rivalität zwischen Lorringen und Ackersee wird mit großer Hingabe gepflegt. Es werden viele Witze auf Kosten der Bürger von Ackersee gemacht, die in Lorringen als unzivilisierte und primitive Proleten gelten, die sich pausenlos mit Moosbier betrinken, aber die edle Qualität eines Weins nicht zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* Neuhof liegt im westlichen Gebirgsarm, der das Tal begrenzt, und ist mit seinen knapp 500 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Freiherrschaft.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst darüber hinaus noch einige entlegene Gehöfte, ist aber vor allem für ihre Bergwerke bekannt, deren Ausbeute in Neuhof gesammelt und dann meist zum Weiterverkauf nach Ackersee gebracht wird. &lt;br /&gt;
* Der Name Neuhof leitet sich von seiner bewussten Gründung und Besiedlung vor weniger als 150 Jahren ab. Damals wurden der Hof und der Titel des Landritters geschaffen, um den immer stärker werdenden Bedrohungen aus dem Gebirge zu begegnen. Aus einer Burg wurde ein Adelshof und schließlich wurden Wehrbauern gezielt angesiedelt, um die Soldaten und die Bergmänner mit Getreide zu versorgen und selbst bei der Verteidigung der Ländereien zu helfen.&lt;br /&gt;
* Seit dem erneuten Aufflammen des Streites zwischen Bonthal und Nordwendtland um die Orte [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Tellip und Burtosno]] hat Neuhof auf Grund seiner Passstraße nach Tellip an Bedeutung gewonnen und ist mittlerweile sogar in [[Hohenwitwenstein]] ein bekannter Name, so dass ein kleines Truppenkontingent des Grenzgrafen unter Führung von Leutnant [[Dame Andera Nylas (Leutnant)|Dame Andera Nylas]] nach Neuhof verlegt wurde. Seine Hauptaufgabe ist die Unterstützung des [[Freiherr Toran Langscher von Tellip und Burtosno|Freiherrn Toran Langscher von Tellip und Burtosno]] sowie die Sicherung der Passstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft Breitenberg erstreckt sich über ein Seitental, das noch höher als das Haupttal der Muriadne liegt und sich weit nach Süden erstreckt. &lt;br /&gt;
* Politisch gehört das Tal von Breitenberg zwar zur Freiherrschaft Muriadne-Tal, hat aber nichts mit dem eigentlichen Tal gemein. Es ist ein steiniger, schroffer und vor allem weitgehend unfruchtbarer Ort, in dessen Schluchten und Tälern es keine erschlossenen Minen gibt.&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist kaum besiedelt und ein steter Krisenherd. Orks, Oger, Räuberbanden und Tiermenschen dringen in solcher Regelmäßigkeit gegen die wenigen Siedlungen der Landritterschaft vor, dass die Landritterschaft Breitenberg bei vielen Bewohnern des Muriadne-Tals als verflucht gilt.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Landritters Davidas Breitenberg ist eine wehrhafte Trutzburg, die den nördlichen Ausgang des Tales zum Haupttal der Muriadne kontrolliert und regelmäßig von Angreifern attackiert oder sogar belagert wird. In den meisten Fällen gelingt es dem Landritter jedoch Angriffswellen zu brechen und nordwärts eilenden Raubzügen in den Rücken zu fallen, um ein Vordringen bis in das Haupttal zu verhindern.&lt;br /&gt;
* Trotz dieser Kriegsdienste genießen der Landritter und seine hartgesottenen Untertanen nur wenig Ansehen im Tal der Muriadne und werden als halbe Barbaren verspottet. Manche Bürger des Tales, die nicht verstehen, welchen Schutz sie dank Breitenberg genießen, behaupten in bierseeliger Laune gar, die Breitenberger seien schlimmer als die Kreaturen, gegen die sie kämpfen würden. Tatsächlich verfügen die meisten Breitenberger über schlechten Manieren und neigen zu aufschneiderischen Reden und der Belästigung von Schankmägden, wenn sie ihr Heimattal verlassen und in andere Dörfer des Tales kommen, aber ihre aufopferungsvolle Tapferkeit sollte nicht vergessen werden - und ihre beträchtliche Erfahrung in Nahkampfsituationen, die sie zu unangenehmen Gegnern in einer Kneipenschlägerei machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ländereien der Freiherrin ===&lt;br /&gt;
* Neben den Ländereien der Vasallen gibt es noch einige Ländereien, die von der Freiherrin selbst regiert werden. Dazu gehört das Gebiet im direkten Umland von Burg Hochweih, einige über die gesamte Freiherrschaft verteilte Dörfer sowie kleinere und dünn besiedelte Landstriche mit Minen, Honigstöcken, Wäldchen, Feldern und Seen. &lt;br /&gt;
* Diese Orte werden in alltäglichen Belangen von Bürgermeistern geleitet und in regelmäßigen Abständen von Amtmännern besucht, die für die Freiherrin Steuern einziehen und die politischen Entscheidungen ihrer Herrin umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;br /&gt;
* [[Dame Andera Nylas (Leutnant )|Dame Andera Nylas]], Kommandeurin einer Truppe des [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Grenzgrafen]] in Neuhof, aus dem Haus [[Familie Nylas|Nyals]] des Stadtadels von [[Hohenwitwenstein]] stammend&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]], höchster Beamter und Richter der Freiherrin in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=391</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=391"/>
		<updated>2022-07-12T15:07:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Die aktuelle Situation des Tals */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals|Freiherrin Barra]] aus dem Haus [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald]], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch nicht urkundlich dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Quellen geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* Die Familie der Freiherrin Barra lebt weitgehend zurückgezogen auf Burg Hochweih, gilt aber als streng und hart. Amtmänner bereisen im Auftrag ihrer Herrin das grüne Tal der Muriadne, setzten die Politik der Freiherrin um und treten als strenge Richter auf, die oftmals harte Urteile fällen.&lt;br /&gt;
* Um die Familie ranken sich, auch auf Grund des hohen Alters der greisen Freiherrin und ihres zurückgezogenen Lebens, viele Gerüchte. Manche Untertanen glauben, die Sirkalhahn seien eine Vampir-Sippe oder würden in der Abgeschiedenheit von Hochweih dämonischen Kulten frönen. &lt;br /&gt;
* Trotz dieser Gerüchte und der Politik der harten Hand ist die Familie Sirkalhahn in der Freiherrschaft recht beliebt. Die Einwohner respektieren die Freiherrin und ihre Soldaten für die relative Sicherheit, die sie ihnen durch den Kampf gegen die Gefahren des Tales schenken. Und auch die niedrige Steuerlast und geringen Stunden an Frondiensten, die der Familie geleistet werden müssen, sprechen für die Freiherrin.&lt;br /&gt;
* Die größte Steuerlast tragen die Händler und Handwerker, die in Ackersee mit fahrenden Kaufleuten aus anderen Teilen des Reiches Geschäfte machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ungeklärte Erbschaftssituation ====&lt;br /&gt;
* Die Familie Sirkalhahn ist ein kleines Haus mit nur wenigen Mitgliedern.&lt;br /&gt;
* Die greise Freiherrin Barra hat mittlerweile zahlreiche Kinder und sogar manche Enkel überlebt, die Krankheiten oder Kämpfen zum Opfer fielen.&lt;br /&gt;
* Auch Avilar Sirkalhahn, der Sohn und Erbe der Freiherrin gilt als verschollen. Manche Untertanen glauben, er habe den Eid der Ritter des Ordens des grünen Stahls abgelegt und verberge sein Gesicht hinter dem stets geschlossenen Visier des Ordensmeisters.&lt;br /&gt;
* Die Freiherrin äußerte sich bisher nicht offiziell zum Schicksal ihres Sohnes und alle anderen Nachrichten, die aus Burg Hochweih oder dem Tal der Muriadne nach Hohenwitwenstein gelangen, können bestenfalls als Gerüchte bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
* Am Hof des Grenzgrafen herrscht gegenwärtig eine wachsende Sorge über die ungeklärte oder zumindest fragwürdige Nachfolge der Freiherrin. Gerade angesichts des hohen Alters von Freiherrin Barra scheinen diese Bedenken durchaus angebracht, denn die Grenzgrafschaft hat bereits genügend bestehende Probleme und der Hof Arnshelms würde einen bewaffneten Konflikt um das Erbe der Freiherrin nur ungerne sehen. Dieser würde nicht nur zweifelsohne die ohnehin schon angespannte Verteidigungssituation im grünen Tal der Muriadne belasten, sondern könnte sich auch auf angrenzende Lehen ausweiten. Am Hof von Hohenwitwenstein ist es schon lange bekannt, dass der Baron von Sarkal ein Auge auf die fruchtbare Freiherrschaft geworfen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]], [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] oder anderen Teilen des Reiches Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt ist, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]]&lt;br /&gt;
* Die Freiherrschaft Lorringen liegt im Norden des Tals der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Anders als in Ackersee gibt es in Lorringen keinen eigentlichen Hauptort, sondern die Freiherrschaft besteht aus einem halben Dutzend kleiner Dörfer mit meist nicht mehr als jeweils 200 Einwohnern und einzelnen Gehöften. Wie die meisten Orte im Muriadne-Tal ist jede dieser Liegenschaften recht stark befestigt. &lt;br /&gt;
* Sitz der Landritterin ist eine Burg, die sich auf einem schroffen Hügel im Nordwesten des Territoriums erhebt. Von hier wacht Landritterin Saskia Sirkalhahn über ihr Lehen, das in der Vergangenheit besonders von Raubzügen aus dem Norden bedroht war, aber sich seit Erscheinen der untoten Unholde von allen Seiten bedroht sieht. Die Landritterin gilt als sehr gläubig.&lt;br /&gt;
* Lorringen ist für seine ausgezeichneten Weinhänge bekannt und exportiert Wein in viele Teile des Nordens. Der Lorringer Wein hat keinen so guten Ruf wie die Tropfen aus [[Baronie Bertramsruh|Bertramsruh]] oder [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]], gehört aber zu den besten Weinen des Nordens. Wie auch das im Tal verbreitete [[Moosbier]] ist auch der Lorringer Wein grün.&lt;br /&gt;
* Die Rivalität zwischen Lorringen und Ackersee wird mit großer Hingabe gepflegt. Es werden viele Witze auf Kosten der Bürger von Ackersee gemacht, die in Lorringen als unzivilisierte und primitive Proleten gelten, die sich pausenlos mit Moosbier betrinken, aber die edle Qualität eines Weins nicht zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* Neuhof liegt im westlichen Gebirgsarm, der das Tal begrenzt, und ist mit seinen knapp 500 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Freiherrschaft.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst darüber hinaus noch einige entlegene Gehöfte, ist aber vor allem für ihre Bergwerke bekannt, deren Ausbeute in Neuhof gesammelt und dann meist zum Weiterverkauf nach Ackersee gebracht wird. &lt;br /&gt;
* Der Name Neuhof leitet sich von seiner bewussten Gründung und Besiedlung vor weniger als 150 Jahren ab. Damals wurden der Hof und der Titel des Landritters geschaffen, um den immer stärker werdenden Bedrohungen aus dem Gebirge zu begegnen. Aus einer Burg wurde ein Adelshof und schließlich wurden Wehrbauern gezielt angesiedelt, um die Soldaten und die Bergmänner mit Getreide zu versorgen und selbst bei der Verteidigung der Ländereien zu helfen.&lt;br /&gt;
* Seit dem erneuten Aufflammen des Streites zwischen Bonthal und Nordwendtland um die Orte [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Tellip und Burtosno]] hat Neuhof auf Grund seiner Passstraße nach Tellip an Bedeutung gewonnen und ist mittlerweile sogar in [[Hohenwitwenstein]] ein bekannter Name, so dass ein kleines Truppenkontingent des Grenzgrafen unter Führung von Leutnant [[Dame Andera Nylas (Leutnant)|Dame Andera Nylas]] nach Neuhof verlegt wurde. Seine Hauptaufgabe ist die Unterstützung des [[Freiherr Toran Langscher von Tellip und Burtosno|Freiherrn Toran Langscher von Tellip und Burtosno]] sowie die Sicherung der Passstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft Breitenberg erstreckt sich über ein Seitental, das noch höher als das Haupttal der Muriadne liegt und sich weit nach Süden erstreckt. &lt;br /&gt;
* Politisch gehört das Tal von Breitenberg zwar zur Freiherrschaft Muriadne-Tal, hat aber nichts mit dem eigentlichen Tal gemein. Es ist ein steiniger, schroffer und vor allem weitgehend unfruchtbarer Ort, in dessen Schluchten und Tälern es keine erschlossenen Minen gibt.&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist kaum besiedelt und ein steter Krisenherd. Orks, Oger, Räuberbanden und Tiermenschen dringen in solcher Regelmäßigkeit gegen die wenigen Siedlungen der Landritterschaft vor, dass die Landritterschaft Breitenberg bei vielen Bewohnern des Muriadne-Tals als verflucht gilt.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Landritters Davidas Breitenberg ist eine wehrhafte Trutzburg, die den nördlichen Ausgang des Tales zum Haupttal der Muriadne kontrolliert und regelmäßig von Angreifern attackiert oder sogar belagert wird. In den meisten Fällen gelingt es dem Landritter jedoch Angriffswellen zu brechen und nordwärts eilenden Raubzügen in den Rücken zu fallen, um ein Vordringen bis in das Haupttal zu verhindern.&lt;br /&gt;
* Trotz dieser Kriegsdienste genießen der Landritter und seine hartgesottenen Untertanen nur wenig Ansehen im Tal der Muriadne und werden als halbe Barbaren verspottet. Manche Bürger des Tales, die nicht verstehen, welchen Schutz sie dank Breitenberg genießen, behaupten in bierseeliger Laune gar, die Breitenberger seien schlimmer als die Kreaturen, gegen die sie kämpfen würden. Tatsächlich verfügen die meisten Breitenberger über schlechten Manieren und neigen zu aufschneiderischen Reden und der Belästigung von Schankmägden, wenn sie ihr Heimattal verlassen und in andere Dörfer des Tales kommen, aber ihre aufopferungsvolle Tapferkeit sollte nicht vergessen werden - und ihre beträchtliche Erfahrung in Nahkampfsituationen, die sie zu unangenehmen Gegnern in einer Kneipenschlägerei machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ländereien der Freiherrin ===&lt;br /&gt;
* Neben den Ländereien der Vasallen gibt es noch einige Ländereien, die von der Freiherrin selbst regiert werden. Dazu gehört das Gebiet im direkten Umland von Burg Hochweih, einige über die gesamte Freiherrschaft verteilte Dörfer sowie kleinere und dünn besiedelte Landstriche mit Minen, Honigstöcken, Wäldchen, Feldern und Seen. &lt;br /&gt;
* Diese Orte werden in alltäglichen Belangen von Bürgermeistern geleitet und in regelmäßigen Abständen von Amtmännern besucht, die für die Freiherrin Steuern einziehen und die politischen Entscheidungen ihrer Herrin umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;br /&gt;
* [[Dame Andera Nylas (Leutnant )|Dame Andera Nylas]], Kommandeurin einer Truppe des [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Grenzgrafen]] in Neuhof, aus dem Haus [[Familie Nylas|Nyals]] des Stadtadels von [[Hohenwitwenstein]] stammend&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]], höchster Beamter und Richter der Freiherrin in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Familie_Sirkalhahn&amp;diff=390</id>
		<title>Familie Sirkalhahn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Familie_Sirkalhahn&amp;diff=390"/>
		<updated>2022-07-12T15:00:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Ungeklärte Erbschaftssituation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Familie Sirkalhahn ist ein Haus des Adels der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] im Norden des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches Tairesia]]. Die amtierende Herrscherin der [[Freiherrschaft Muriadne-Tal]], [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals|Freiherrin Barra]], entstammt der Familie Sirkalhahn, die als zurückgezogenes Haus gilt, das wenig Interesse an den festen des Adels hat, sich durch treue Dienste als Vasallen von [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]] verdient gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Matriarchin: Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals&lt;br /&gt;
* Sitz: [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Wappen: [[ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses Sirkalhahn und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familienname ===&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Baronie Sarkal|Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Eine weitere These über die Herkunft des Hauses Sirkalhahn beschreibt die Möglichkeit einer Verwandtschaft zu beiden Familien, Ustarkis und Sirkenbach. Demnach könnte die Familie Sirkalhahn das Ergebnis eines Friedensschlusses nach einer Fehde zwischen beiden Häusern um das fruchtbare Muriadne-Tal sein. &lt;br /&gt;
* Eine Ehe, die durch Verheiratung zweier Seitenlinien der Familien entstanden sei, habe zur Familie Sirkalhahn geführt, die das Muriadne-Tal als Puffergebiet zwischen den beiden Regionen regieren sollte.&lt;br /&gt;
* Die Quellenlage für diese Theorie ist dünn und umstritten. Letztendlich gibt es keinerlei nachweisbaren genealogische Verbindungen zu einer oder gar beiden Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch nicht urkundlich dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Quellen geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiensitz ==&lt;br /&gt;
* Burg Hochweih ist eine einsame Burg, die von den Dörfern der Freiherrschaft, durch dichte Wälder getrennt auf einem Felskegel an der Westflanke [[die Arme der Muriadne|des östlichen Arms der Muriadne]] liegt, einer zur [[Tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]] gehöhrende Bergkette, die das [[Freiherrschaft Muriadne-Tal|grüne Tal der Muriadne]] vom östlich der Berge gelegenen [[Witwenwald]] trennt. &lt;br /&gt;
* Die Burg ist ein alter und wehrhafter Sitz, der nur wenig Annehmlichkeiten bieten soll. Sie liegt auf einem steilem Felskegel, der nur über eine steinige, leicht zu verteidigende Rampe zu erreichen ist.&lt;br /&gt;
* Gäste auf Burg Hochweih sind selten und gewöhnlich nicht willkommen. Freiherrin Barra Sirkalhahn bevorzugt wie viele Vorfahren die Einsamkeit.&lt;br /&gt;
* Um die Burg (und die Familie) ranken sich im einfachen Volk viele Gerüchte über schwarze Messen, dunkle Kulte und die Entführung schöner Jungfern aus den Dörfern der Untertanen. Die Familie Sirkalhahn wird in solchen Geschichten als Vampir-Sippe dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Handel ==&lt;br /&gt;
* Die Familie beschäftigt sich nicht sonderlich viel mit der großen Politik der Grenzgrafschaft Bonthal. Das Haus Sirkalhahn gilt als loyal und pflichtbewusst, hält sich aber sowohl von den Feiern des Adels als auch von dessen Ränkespielen fern.&lt;br /&gt;
* Der Wohlstand des Hauses Sirkalhahn beruht auf der Fruchtbarkeit der Muriadne-Tals. Die Familie beteiligt sich selbst nur wenig am Handel mit Kaufleuten aus [[Sirkenbach]] oder [[Sarkal]], die ihre Waren meist in [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]] handeln, jedoch erhebt die Freiherrin hohe Steuern auf alle Gewinne der Kaufmänner.&lt;br /&gt;
* Das Hauptaugenmerk der Freiherrin liegt auf der Verteidigung ihres Lehens gegen die zahlreichen Schrecken und Feinde des Tales. Besonders die in den vergangenen Jahrzehnten immer offenkundiger werdende Bedrohung durch untote Kulte und Werwölfe bereiten der Freiherrin große Sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungeklärte Erbschaftssituation ===&lt;br /&gt;
* Die Familie Sirkalhahn ist ein kleines Haus mit nur wenigen Mitgliedern.&lt;br /&gt;
* Die greise Freiherrin Barra hat mittlerweile zahlreiche Kinder und sogar manche Enkel überlebt, die Krankheiten oder Kämpfen zum Opfer fielen.&lt;br /&gt;
* Auch [[Avilar Sirkalhahn]], der Sohn und Erbe der Freiherrin gilt als verschollen. Manche Untertanen glauben, er habe den Eid der Ritter des Ordens des grünen Stahls abgelegt und verberge sein Gesicht hinter dem stets geschlossenen Visier des Ordensmeisters. &lt;br /&gt;
* Die Freiherrin äußerte sich bisher nicht offiziell zum Schicksal ihres Sohnes und alle anderen Nachrichten, die aus Burg Hochweih oder dem Tal der Muriadne nach [[Hohenwitwenstein]] gelangen, können bestenfalls als Gerüchte bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
* Am Hof des Grenzgrafen herrscht gegenwärtig eine wachsende Sorge über die ungeklärte oder zumindest fragwürdige Nachfolge der Freiherrin. Gerade angesichts des hohen Alters von Freiherrin Barra scheinen diese Bedenken durchaus angebracht, denn die Grenzgrafschaft hat bereits genügend bestehende Probleme und der Hof [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Arnshelms]] würde einen bewaffneten Konflikt um das Erbe der Freiherrin nur ungerne sehen. Dieser würde nicht nur zweifelsohne die ohnehin schon angespannte Verteidigungssituation im grünen Tal der Muriadne belasten, sondern könnte sich auch auf angrenzende Lehen ausweiten. Am Hof von Hohenwitwenstein ist es schon lange bekannt, dass der [[Baron Gedrasion Ustarkis von Sarkal|Baron von Sarkal]] ein Auge auf die fruchtbare Freiherrschaft geworfen hat.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Familie_Sirkalhahn&amp;diff=389</id>
		<title>Familie Sirkalhahn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Familie_Sirkalhahn&amp;diff=389"/>
		<updated>2022-07-12T14:48:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Familiensitz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Familie Sirkalhahn ist ein Haus des Adels der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] im Norden des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches Tairesia]]. Die amtierende Herrscherin der [[Freiherrschaft Muriadne-Tal]], [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals|Freiherrin Barra]], entstammt der Familie Sirkalhahn, die als zurückgezogenes Haus gilt, das wenig Interesse an den festen des Adels hat, sich durch treue Dienste als Vasallen von [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]] verdient gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Matriarchin: Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals&lt;br /&gt;
* Sitz: [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Wappen: [[ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses Sirkalhahn und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familienname ===&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Baronie Sarkal|Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Eine weitere These über die Herkunft des Hauses Sirkalhahn beschreibt die Möglichkeit einer Verwandtschaft zu beiden Familien, Ustarkis und Sirkenbach. Demnach könnte die Familie Sirkalhahn das Ergebnis eines Friedensschlusses nach einer Fehde zwischen beiden Häusern um das fruchtbare Muriadne-Tal sein. &lt;br /&gt;
* Eine Ehe, die durch Verheiratung zweier Seitenlinien der Familien entstanden sei, habe zur Familie Sirkalhahn geführt, die das Muriadne-Tal als Puffergebiet zwischen den beiden Regionen regieren sollte.&lt;br /&gt;
* Die Quellenlage für diese Theorie ist dünn und umstritten. Letztendlich gibt es keinerlei nachweisbaren genealogische Verbindungen zu einer oder gar beiden Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch nicht urkundlich dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Quellen geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiensitz ==&lt;br /&gt;
* Burg Hochweih ist eine einsame Burg, die von den Dörfern der Freiherrschaft, durch dichte Wälder getrennt auf einem Felskegel an der Westflanke [[die Arme der Muriadne|des östlichen Arms der Muriadne]] liegt, einer zur [[Tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]] gehöhrende Bergkette, die das [[Freiherrschaft Muriadne-Tal|grüne Tal der Muriadne]] vom östlich der Berge gelegenen [[Witwenwald]] trennt. &lt;br /&gt;
* Die Burg ist ein alter und wehrhafter Sitz, der nur wenig Annehmlichkeiten bieten soll. Sie liegt auf einem steilem Felskegel, der nur über eine steinige, leicht zu verteidigende Rampe zu erreichen ist.&lt;br /&gt;
* Gäste auf Burg Hochweih sind selten und gewöhnlich nicht willkommen. Freiherrin Barra Sirkalhahn bevorzugt wie viele Vorfahren die Einsamkeit.&lt;br /&gt;
* Um die Burg (und die Familie) ranken sich im einfachen Volk viele Gerüchte über schwarze Messen, dunkle Kulte und die Entführung schöner Jungfern aus den Dörfern der Untertanen. Die Familie Sirkalhahn wird in solchen Geschichten als Vampir-Sippe dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Handel ==&lt;br /&gt;
* Die Familie beschäftigt sich nicht sonderlich viel mit der großen Politik der Grenzgrafschaft Bonthal. Das Haus Sirkalhahn gilt als loyal und pflichtbewusst, hält sich aber sowohl von den Feiern des Adels als auch von dessen Ränkespielen fern.&lt;br /&gt;
* Der Wohlstand des Hauses Sirkalhahn beruht auf der Fruchtbarkeit der Muriadne-Tals. Die Familie beteiligt sich selbst nur wenig am Handel mit Kaufleuten aus [[Sirkenbach]] oder [[Sarkal]], die ihre Waren meist in [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]] handeln, jedoch erhebt die Freiherrin hohe Steuern auf alle Gewinne der Kaufmänner.&lt;br /&gt;
* Das Hauptaugenmerk der Freiherrin liegt auf der Verteidigung ihres Lehens gegen die zahlreichen Schrecken und Feinde des Tales. Besonders die in den vergangenen Jahrzehnten immer offenkundiger werdende Bedrohung durch untote Kulte und Werwölfe bereiten der Freiherrin große Sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungeklärte Erbschaftssituation ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Familie_Sirkalhahn&amp;diff=388</id>
		<title>Familie Sirkalhahn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Familie_Sirkalhahn&amp;diff=388"/>
		<updated>2022-07-12T14:46:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Politik und Handel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Familie Sirkalhahn ist ein Haus des Adels der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] im Norden des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches Tairesia]]. Die amtierende Herrscherin der [[Freiherrschaft Muriadne-Tal]], [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals|Freiherrin Barra]], entstammt der Familie Sirkalhahn, die als zurückgezogenes Haus gilt, das wenig Interesse an den festen des Adels hat, sich durch treue Dienste als Vasallen von [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]] verdient gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Matriarchin: Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals&lt;br /&gt;
* Sitz: [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Wappen: [[ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses Sirkalhahn und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familienname ===&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Baronie Sarkal|Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Eine weitere These über die Herkunft des Hauses Sirkalhahn beschreibt die Möglichkeit einer Verwandtschaft zu beiden Familien, Ustarkis und Sirkenbach. Demnach könnte die Familie Sirkalhahn das Ergebnis eines Friedensschlusses nach einer Fehde zwischen beiden Häusern um das fruchtbare Muriadne-Tal sein. &lt;br /&gt;
* Eine Ehe, die durch Verheiratung zweier Seitenlinien der Familien entstanden sei, habe zur Familie Sirkalhahn geführt, die das Muriadne-Tal als Puffergebiet zwischen den beiden Regionen regieren sollte.&lt;br /&gt;
* Die Quellenlage für diese Theorie ist dünn und umstritten. Letztendlich gibt es keinerlei nachweisbaren genealogische Verbindungen zu einer oder gar beiden Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch nicht urkundlich dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Quellen geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiensitz ==&lt;br /&gt;
* Burg Hochweih ist eine einsame Burg, die von den Dörfern der Freiherrschaft, durch dichte Wälder getrennt auf einem Felskegel an der Westflanke [[die Arme der Muriadne|des östlichen Arms der Muriadne]] liegt, einer zur [[Tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]] gehöhrende Bergkette, die das [[Freiherrschaft Muriadne-Tal|grüne Tal der Muriadne]] vom östlich der Berge gelegenen [[Witwenwald]] trennt. &lt;br /&gt;
* Die Burg ist ein alter und wehrhafter Sitz, der nur wenig Annehmlichkeiten bieten soll. Sie liegt auf einem steilem Felskegel, der nur über eine steinige, leicht zu verteidigende Rampe zu erreichen ist.&lt;br /&gt;
* Gäste auf Burg Hochweih sind selten und gewöhnlich nicht willkommen. Freiherrin Barra Sirkalhahn bevorzugt wie viele Vorfahren die Einsamkeit.&lt;br /&gt;
* Um die Burg ranken sich im einfachen Volk viele Gerüchte über schwarze Messen, dunkle Kulte und die Entführung schöner Jungfern aus den Dörfern der Untertanen. Die Familie Sirkalhahn wird in solchen Geschichten als Vampir-Sippe dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Handel ==&lt;br /&gt;
* Die Familie beschäftigt sich nicht sonderlich viel mit der großen Politik der Grenzgrafschaft Bonthal. Das Haus Sirkalhahn gilt als loyal und pflichtbewusst, hält sich aber sowohl von den Feiern des Adels als auch von dessen Ränkespielen fern.&lt;br /&gt;
* Der Wohlstand des Hauses Sirkalhahn beruht auf der Fruchtbarkeit der Muriadne-Tals. Die Familie beteiligt sich selbst nur wenig am Handel mit Kaufleuten aus [[Sirkenbach]] oder [[Sarkal]], die ihre Waren meist in [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]] handeln, jedoch erhebt die Freiherrin hohe Steuern auf alle Gewinne der Kaufmänner.&lt;br /&gt;
* Das Hauptaugenmerk der Freiherrin liegt auf der Verteidigung ihres Lehens gegen die zahlreichen Schrecken und Feinde des Tales. Besonders die in den vergangenen Jahrzehnten immer offenkundiger werdende Bedrohung durch untote Kulte und Werwölfe bereiten der Freiherrin große Sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungeklärte Erbschaftssituation ===&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Familie_Sirkalhahn&amp;diff=387</id>
		<title>Familie Sirkalhahn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Familie_Sirkalhahn&amp;diff=387"/>
		<updated>2022-07-12T14:42:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Familienname */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Familie Sirkalhahn ist ein Haus des Adels der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] im Norden des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches Tairesia]]. Die amtierende Herrscherin der [[Freiherrschaft Muriadne-Tal]], [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals|Freiherrin Barra]], entstammt der Familie Sirkalhahn, die als zurückgezogenes Haus gilt, das wenig Interesse an den festen des Adels hat, sich durch treue Dienste als Vasallen von [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]] verdient gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Matriarchin: Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals&lt;br /&gt;
* Sitz: [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Wappen: [[ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses Sirkalhahn und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familienname ===&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Baronie Sarkal|Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Eine weitere These über die Herkunft des Hauses Sirkalhahn beschreibt die Möglichkeit einer Verwandtschaft zu beiden Familien, Ustarkis und Sirkenbach. Demnach könnte die Familie Sirkalhahn das Ergebnis eines Friedensschlusses nach einer Fehde zwischen beiden Häusern um das fruchtbare Muriadne-Tal sein. &lt;br /&gt;
* Eine Ehe, die durch Verheiratung zweier Seitenlinien der Familien entstanden sei, habe zur Familie Sirkalhahn geführt, die das Muriadne-Tal als Puffergebiet zwischen den beiden Regionen regieren sollte.&lt;br /&gt;
* Die Quellenlage für diese Theorie ist dünn und umstritten. Letztendlich gibt es keinerlei nachweisbaren genealogische Verbindungen zu einer oder gar beiden Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch nicht urkundlich dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Quellen geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiensitz ==&lt;br /&gt;
* Burg Hochweih ist eine einsame Burg, die von den Dörfern der Freiherrschaft, durch dichte Wälder getrennt auf einem Felskegel an der Westflanke [[die Arme der Muriadne|des östlichen Arms der Muriadne]] liegt, einer zur [[Tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]] gehöhrende Bergkette, die das [[Freiherrschaft Muriadne-Tal|grüne Tal der Muriadne]] vom östlich der Berge gelegenen [[Witwenwald]] trennt. &lt;br /&gt;
* Die Burg ist ein alter und wehrhafter Sitz, der nur wenig Annehmlichkeiten bieten soll. Sie liegt auf einem steilem Felskegel, der nur über eine steinige, leicht zu verteidigende Rampe zu erreichen ist.&lt;br /&gt;
* Gäste auf Burg Hochweih sind selten und gewöhnlich nicht willkommen. Freiherrin Barra Sirkalhahn bevorzugt wie viele Vorfahren die Einsamkeit.&lt;br /&gt;
* Um die Burg ranken sich im einfachen Volk viele Gerüchte über schwarze Messen, dunkle Kulte und die Entführung schöner Jungfern aus den Dörfern der Untertanen. Die Familie Sirkalhahn wird in solchen Geschichten als Vampir-Sippe dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Handel ==&lt;br /&gt;
* Die Familie beschäftigt sich nicht sonderlich viel mit der großen Politik der Grenzgrafschaft Bonthal. Das Haus Sirkalhahn gilt als loyal und pflichtbewusst, hält sich aber sowohl von den Feiern des Adels als auch von dessen Ränkespielen fern.&lt;br /&gt;
* Der Wohlstand des Hauses Sirkalhahn beruht auf der Fruchtbarkeit der Muriadne-Tals. Die Familie beteiligt sich selbst nur wenig am Handel mit Kaufleuten aus [[Sirkenbach]] oder [[Sarkal]], die ihre Waren meist in [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]] handeln, jedoch erhebt die Freiherrin hohe Steuern auf alle Gewinne der Kaufmänner.&lt;br /&gt;
* Das Hauptaugenmerk der Freiherrin liegt auf der Verteidigung ihres Lehens gegen die zahlreichen Schrecken und Feinde des Tales. Besonders die in den vergangenen Jahrzehnten immer offenkundiger werdende Bedrohung durch untote Kulte und Werwölfe bereiten der Freiherrin große Sorgen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Familie_Sirkalhahn&amp;diff=386</id>
		<title>Familie Sirkalhahn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Familie_Sirkalhahn&amp;diff=386"/>
		<updated>2022-07-12T13:47:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Familiensitz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Familie Sirkalhahn ist ein Haus des Adels der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] im Norden des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches Tairesia]]. Die amtierende Herrscherin der [[Freiherrschaft Muriadne-Tal]], [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals|Freiherrin Barra]], entstammt der Familie Sirkalhahn, die als zurückgezogenes Haus gilt, das wenig Interesse an den festen des Adels hat, sich durch treue Dienste als Vasallen von [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]] verdient gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Matriarchin: Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals&lt;br /&gt;
* Sitz: [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Wappen: [[ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses Sirkalhahn und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familienname ===&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Eine weitere These über die Herkunft des Hauses Sirkalhahn beschreibt die Möglichkeit einer Verwandtschaft zu beiden Familien, Ustarkis und Sirkenbach. Demnach könnte die Familie Sirkalhahn das Ergebnis eines Friedensschlusses nach einer Fehde zwischen beiden Häusern um das fruchtbare Muriadne-Tal sein. &lt;br /&gt;
* Eine Ehe, die durch Verheiratung zweier Seitenlinien der Familien entstanden sei, habe zur Familie Sirkalhahn geführt, die das Muriadne-Tal als Puffergebiet zwischen den beiden Regionen regieren sollte.&lt;br /&gt;
* Die Quellenlage für diese Theorie ist dünn und umstritten. Letztendlich gibt es keinerlei nachweisbaren genealogische Verbindungen zu einer oder gar beiden Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch nicht urkundlich dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Quellen geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiensitz ==&lt;br /&gt;
* Burg Hochweih ist eine einsame Burg, die von den Dörfern der Freiherrschaft, durch dichte Wälder getrennt auf einem Felskegel an der Westflanke [[die Arme der Muriadne|des östlichen Arms der Muriadne]] liegt, einer zur [[Tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]] gehöhrende Bergkette, die das [[Freiherrschaft Muriadne-Tal|grüne Tal der Muriadne]] vom östlich der Berge gelegenen [[Witwenwald]] trennt. &lt;br /&gt;
* Die Burg ist ein alter und wehrhafter Sitz, der nur wenig Annehmlichkeiten bieten soll. Sie liegt auf einem steilem Felskegel, der nur über eine steinige, leicht zu verteidigende Rampe zu erreichen ist.&lt;br /&gt;
* Gäste auf Burg Hochweih sind selten und gewöhnlich nicht willkommen. Freiherrin Barra Sirkalhahn bevorzugt wie viele Vorfahren die Einsamkeit.&lt;br /&gt;
* Um die Burg ranken sich im einfachen Volk viele Gerüchte über schwarze Messen, dunkle Kulte und die Entführung schöner Jungfern aus den Dörfern der Untertanen. Die Familie Sirkalhahn wird in solchen Geschichten als Vampir-Sippe dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Handel ==&lt;br /&gt;
* Die Familie beschäftigt sich nicht sonderlich viel mit der großen Politik der Grenzgrafschaft Bonthal. Das Haus Sirkalhahn gilt als loyal und pflichtbewusst, hält sich aber sowohl von den Feiern des Adels als auch von dessen Ränkespielen fern.&lt;br /&gt;
* Der Wohlstand des Hauses Sirkalhahn beruht auf der Fruchtbarkeit der Muriadne-Tals. Die Familie beteiligt sich selbst nur wenig am Handel mit Kaufleuten aus [[Sirkenbach]] oder [[Sarkal]], die ihre Waren meist in [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]] handeln, jedoch erhebt die Freiherrin hohe Steuern auf alle Gewinne der Kaufmänner.&lt;br /&gt;
* Das Hauptaugenmerk der Freiherrin liegt auf der Verteidigung ihres Lehens gegen die zahlreichen Schrecken und Feinde des Tales. Besonders die in den vergangenen Jahrzehnten immer offenkundiger werdende Bedrohung durch untote Kulte und Werwölfe bereiten der Freiherrin große Sorgen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Familie_Sirkalhahn&amp;diff=385</id>
		<title>Familie Sirkalhahn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Familie_Sirkalhahn&amp;diff=385"/>
		<updated>2022-07-12T13:28:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Verlorene Anfänge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Familie Sirkalhahn ist ein Haus des Adels der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] im Norden des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches Tairesia]]. Die amtierende Herrscherin der [[Freiherrschaft Muriadne-Tal]], [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals|Freiherrin Barra]], entstammt der Familie Sirkalhahn, die als zurückgezogenes Haus gilt, das wenig Interesse an den festen des Adels hat, sich durch treue Dienste als Vasallen von [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]] verdient gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Matriarchin: Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals&lt;br /&gt;
* Sitz: [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Wappen: [[ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses Sirkalhahn und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familienname ===&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Eine weitere These über die Herkunft des Hauses Sirkalhahn beschreibt die Möglichkeit einer Verwandtschaft zu beiden Familien, Ustarkis und Sirkenbach. Demnach könnte die Familie Sirkalhahn das Ergebnis eines Friedensschlusses nach einer Fehde zwischen beiden Häusern um das fruchtbare Muriadne-Tal sein. &lt;br /&gt;
* Eine Ehe, die durch Verheiratung zweier Seitenlinien der Familien entstanden sei, habe zur Familie Sirkalhahn geführt, die das Muriadne-Tal als Puffergebiet zwischen den beiden Regionen regieren sollte.&lt;br /&gt;
* Die Quellenlage für diese Theorie ist dünn und umstritten. Letztendlich gibt es keinerlei nachweisbaren genealogische Verbindungen zu einer oder gar beiden Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch nicht urkundlich dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Quellen geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiensitz ==&lt;br /&gt;
* Burg Hochweih ist eine einsame Burg, die von den Dörfern der Freiherrschaft, durch dichte Wälder getrennt auf einem Felskegel an der Westflanke [[die Arme der Muriadne|des östlichen Arms der Muriadne]] liegt, einer zur [[Tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]] gehöhrende Bergkette, die das [[Freiherrschaft Muriadne-Tal|grüne Tal der Muriadne]] vom östlich der Berge gelegenen [[Witwenwald]] trennt. &lt;br /&gt;
* Die Burg ist ein alter und wehrhafter Sitz, der nur wenig Annehmlichkeiten bieten soll. Sie liegt auf einem steilem Felskegel, der nur über eine steinige, leicht zu verteidigende Rampe zu erreichen ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Familie_Sirkalhahn&amp;diff=384</id>
		<title>Familie Sirkalhahn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Familie_Sirkalhahn&amp;diff=384"/>
		<updated>2022-07-12T13:27:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Familie Sirkalhahn ist ein Haus des Adels der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] im Norden des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches Tairesia]]. Die amtierende Herrscherin der [[Freiherrschaft Muriadne-Tal]], [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals|Freiherrin Barra]], entstammt der Familie Sirkalhahn, die als zurückgezogenes Haus gilt, das wenig Interesse an den festen des Adels hat, sich durch treue Dienste als Vasallen von [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]] verdient gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Matriarchin: Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals&lt;br /&gt;
* Sitz: [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Wappen: [[ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familienname ===&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Eine weitere These über die Herkunft des Hauses Sirkalhahn beschreibt die Möglichkeit einer Verwandtschaft zu beiden Familien, Ustarkis und Sirkenbach. Demnach könnte die Familie Sirkalhahn das Ergebnis eines Friedensschlusses nach einer Fehde zwischen beiden Häusern um das fruchtbare Muriadne-Tal sein. &lt;br /&gt;
* Eine Ehe, die durch Verheiratung zweier Seitenlinien der Familien entstanden sei, habe zur Familie Sirkalhahn geführt, die das Muriadne-Tal als Puffergebiet zwischen den beiden Regionen regieren sollte.&lt;br /&gt;
* Die Quellenlage für diese Theorie ist dünn und umstritten. Letztendlich gibt es keinerlei nachweisbaren genealogische Verbindungen zu einer oder gar beiden Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch nicht urkundlich dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Quellen geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familiensitz ==&lt;br /&gt;
* Burg Hochweih ist eine einsame Burg, die von den Dörfern der Freiherrschaft, durch dichte Wälder getrennt auf einem Felskegel an der Westflanke [[die Arme der Muriadne|des östlichen Arms der Muriadne]] liegt, einer zur [[Tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]] gehöhrende Bergkette, die das [[Freiherrschaft Muriadne-Tal|grüne Tal der Muriadne]] vom östlich der Berge gelegenen [[Witwenwald]] trennt. &lt;br /&gt;
* Die Burg ist ein alter und wehrhafter Sitz, der nur wenig Annehmlichkeiten bieten soll. Sie liegt auf einem steilem Felskegel, der nur über eine steinige, leicht zu verteidigende Rampe zu erreichen ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Familie_Sirkalhahn&amp;diff=383</id>
		<title>Familie Sirkalhahn</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Familie_Sirkalhahn&amp;diff=383"/>
		<updated>2022-07-12T13:02:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Familie Sirkalhahn ist ein Haus des Adels der Grenzgrafschaft Bonthal im Norden des Kaiserreiches Tairesia. Die amtierende Herrscherin der Freiherrschaft Muriadne-Tal, Freiherrin Barra entstammt der Familie Sirkalhahn, die als zurückgezogenes Haus gilt, das wenig Interesse an den festen des Adels hat, sich durch treue Dienste als Vasallen von Grenzgraf Arnshelm von B…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Familie Sirkalhahn ist ein Haus des Adels der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] im Norden des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches Tairesia]]. Die amtierende Herrscherin der [[Freiherrschaft Muriadne-Tal]], [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals|Freiherrin Barra]] entstammt der Familie Sirkalhahn, die als zurückgezogenes Haus gilt, das wenig Interesse an den festen des Adels hat, sich durch treue Dienste als Vasallen von [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]] verdient gemacht hat.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=382</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=382"/>
		<updated>2022-07-12T12:59:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals|Freiherrin Barra]] aus dem Haus [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald]], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch nicht urkundlich dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Quellen geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]], [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] oder anderen Teilen des Reiches Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt ist, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]]&lt;br /&gt;
* Die Freiherrschaft Lorringen liegt im Norden des Tals der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Anders als in Ackersee gibt es in Lorringen keinen eigentlichen Hauptort, sondern die Freiherrschaft besteht aus einem halben Dutzend kleiner Dörfer mit meist nicht mehr als jeweils 200 Einwohnern und einzelnen Gehöften. Wie die meisten Orte im Muriadne-Tal ist jede dieser Liegenschaften recht stark befestigt. &lt;br /&gt;
* Sitz der Landritterin ist eine Burg, die sich auf einem schroffen Hügel im Nordwesten des Territoriums erhebt. Von hier wacht Landritterin Saskia Sirkalhahn über ihr Lehen, das in der Vergangenheit besonders von Raubzügen aus dem Norden bedroht war, aber sich seit Erscheinen der untoten Unholde von allen Seiten bedroht sieht. Die Landritterin gilt als sehr gläubig.&lt;br /&gt;
* Lorringen ist für seine ausgezeichneten Weinhänge bekannt und exportiert Wein in viele Teile des Nordens. Der Lorringer Wein hat keinen so guten Ruf wie die Tropfen aus [[Baronie Bertramsruh|Bertramsruh]] oder [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]], gehört aber zu den besten Weinen des Nordens. Wie auch das im Tal verbreitete [[Moosbier]] ist auch der Lorringer Wein grün.&lt;br /&gt;
* Die Rivalität zwischen Lorringen und Ackersee wird mit großer Hingabe gepflegt. Es werden viele Witze auf Kosten der Bürger von Ackersee gemacht, die in Lorringen als unzivilisierte und primitive Proleten gelten, die sich pausenlos mit Moosbier betrinken, aber die edle Qualität eines Weins nicht zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* Neuhof liegt im westlichen Gebirgsarm, der das Tal begrenzt, und ist mit seinen knapp 500 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Freiherrschaft.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst darüber hinaus noch einige entlegene Gehöfte, ist aber vor allem für ihre Bergwerke bekannt, deren Ausbeute in Neuhof gesammelt und dann meist zum Weiterverkauf nach Ackersee gebracht wird. &lt;br /&gt;
* Der Name Neuhof leitet sich von seiner bewussten Gründung und Besiedlung vor weniger als 150 Jahren ab. Damals wurden der Hof und der Titel des Landritters geschaffen, um den immer stärker werdenden Bedrohungen aus dem Gebirge zu begegnen. Aus einer Burg wurde ein Adelshof und schließlich wurden Wehrbauern gezielt angesiedelt, um die Soldaten und die Bergmänner mit Getreide zu versorgen und selbst bei der Verteidigung der Ländereien zu helfen.&lt;br /&gt;
* Seit dem erneuten Aufflammen des Streites zwischen Bonthal und Nordwendtland um die Orte [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Tellip und Burtosno]] hat Neuhof auf Grund seiner Passstraße nach Tellip an Bedeutung gewonnen und ist mittlerweile sogar in [[Hohenwitwenstein]] ein bekannter Name, so dass ein kleines Truppenkontingent des Grenzgrafen unter Führung von Leutnant [[Dame Andera Nylas (Leutnant)|Dame Andera Nylas]] nach Neuhof verlegt wurde. Seine Hauptaufgabe ist die Unterstützung des [[Freiherr Toran Langscher von Tellip und Burtosno|Freiherrn Toran Langscher von Tellip und Burtosno]] sowie die Sicherung der Passstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft Breitenberg erstreckt sich über ein Seitental, das noch höher als das Haupttal der Muriadne liegt und sich weit nach Süden erstreckt. &lt;br /&gt;
* Politisch gehört das Tal von Breitenberg zwar zur Freiherrschaft Muriadne-Tal, hat aber nichts mit dem eigentlichen Tal gemein. Es ist ein steiniger, schroffer und vor allem weitgehend unfruchtbarer Ort, in dessen Schluchten und Tälern es keine erschlossenen Minen gibt.&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist kaum besiedelt und ein steter Krisenherd. Orks, Oger, Räuberbanden und Tiermenschen dringen in solcher Regelmäßigkeit gegen die wenigen Siedlungen der Landritterschaft vor, dass die Landritterschaft Breitenberg bei vielen Bewohnern des Muriadne-Tals als verflucht gilt.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Landritters Davidas Breitenberg ist eine wehrhafte Trutzburg, die den nördlichen Ausgang des Tales zum Haupttal der Muriadne kontrolliert und regelmäßig von Angreifern attackiert oder sogar belagert wird. In den meisten Fällen gelingt es dem Landritter jedoch Angriffswellen zu brechen und nordwärts eilenden Raubzügen in den Rücken zu fallen, um ein Vordringen bis in das Haupttal zu verhindern.&lt;br /&gt;
* Trotz dieser Kriegsdienste genießen der Landritter und seine hartgesottenen Untertanen nur wenig Ansehen im Tal der Muriadne und werden als halbe Barbaren verspottet. Manche Bürger des Tales, die nicht verstehen, welchen Schutz sie dank Breitenberg genießen, behaupten in bierseeliger Laune gar, die Breitenberger seien schlimmer als die Kreaturen, gegen die sie kämpfen würden. Tatsächlich verfügen die meisten Breitenberger über schlechten Manieren und neigen zu aufschneiderischen Reden und der Belästigung von Schankmägden, wenn sie ihr Heimattal verlassen und in andere Dörfer des Tales kommen, aber ihre aufopferungsvolle Tapferkeit sollte nicht vergessen werden - und ihre beträchtliche Erfahrung in Nahkampfsituationen, die sie zu unangenehmen Gegnern in einer Kneipenschlägerei machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ländereien der Freiherrin ===&lt;br /&gt;
* Neben den Ländereien der Vasallen gibt es noch einige Ländereien, die von der Freiherrin selbst regiert werden. Dazu gehört das Gebiet im direkten Umland von Burg Hochweih, einige über die gesamte Freiherrschaft verteilte Dörfer sowie kleinere und dünn besiedelte Landstriche mit Minen, Honigstöcken, Wäldchen, Feldern und Seen. &lt;br /&gt;
* Diese Orte werden in alltäglichen Belangen von Bürgermeistern geleitet und in regelmäßigen Abständen von Amtmännern besucht, die für die Freiherrin Steuern einziehen und die politischen Entscheidungen ihrer Herrin umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;br /&gt;
* [[Dame Andera Nylas (Leutnant )|Dame Andera Nylas]], Kommandeurin einer Truppe des [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Grenzgrafen]] in Neuhof, aus dem Haus [[Familie Nylas|Nyals]] des Stadtadels von [[Hohenwitwenstein]] stammend&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]], höchster Beamter und Richter der Freiherrin in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=381</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=381"/>
		<updated>2022-07-12T12:58:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals|Freiherrin Barra]] aus dem Haus [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhhan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald]], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch nicht urkundlich dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Quellen geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]], [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] oder anderen Teilen des Reiches Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt ist, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]]&lt;br /&gt;
* Die Freiherrschaft Lorringen liegt im Norden des Tals der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Anders als in Ackersee gibt es in Lorringen keinen eigentlichen Hauptort, sondern die Freiherrschaft besteht aus einem halben Dutzend kleiner Dörfer mit meist nicht mehr als jeweils 200 Einwohnern und einzelnen Gehöften. Wie die meisten Orte im Muriadne-Tal ist jede dieser Liegenschaften recht stark befestigt. &lt;br /&gt;
* Sitz der Landritterin ist eine Burg, die sich auf einem schroffen Hügel im Nordwesten des Territoriums erhebt. Von hier wacht Landritterin Saskia Sirkalhahn über ihr Lehen, das in der Vergangenheit besonders von Raubzügen aus dem Norden bedroht war, aber sich seit Erscheinen der untoten Unholde von allen Seiten bedroht sieht. Die Landritterin gilt als sehr gläubig.&lt;br /&gt;
* Lorringen ist für seine ausgezeichneten Weinhänge bekannt und exportiert Wein in viele Teile des Nordens. Der Lorringer Wein hat keinen so guten Ruf wie die Tropfen aus [[Baronie Bertramsruh|Bertramsruh]] oder [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]], gehört aber zu den besten Weinen des Nordens. Wie auch das im Tal verbreitete [[Moosbier]] ist auch der Lorringer Wein grün.&lt;br /&gt;
* Die Rivalität zwischen Lorringen und Ackersee wird mit großer Hingabe gepflegt. Es werden viele Witze auf Kosten der Bürger von Ackersee gemacht, die in Lorringen als unzivilisierte und primitive Proleten gelten, die sich pausenlos mit Moosbier betrinken, aber die edle Qualität eines Weins nicht zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* Neuhof liegt im westlichen Gebirgsarm, der das Tal begrenzt, und ist mit seinen knapp 500 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Freiherrschaft.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst darüber hinaus noch einige entlegene Gehöfte, ist aber vor allem für ihre Bergwerke bekannt, deren Ausbeute in Neuhof gesammelt und dann meist zum Weiterverkauf nach Ackersee gebracht wird. &lt;br /&gt;
* Der Name Neuhof leitet sich von seiner bewussten Gründung und Besiedlung vor weniger als 150 Jahren ab. Damals wurden der Hof und der Titel des Landritters geschaffen, um den immer stärker werdenden Bedrohungen aus dem Gebirge zu begegnen. Aus einer Burg wurde ein Adelshof und schließlich wurden Wehrbauern gezielt angesiedelt, um die Soldaten und die Bergmänner mit Getreide zu versorgen und selbst bei der Verteidigung der Ländereien zu helfen.&lt;br /&gt;
* Seit dem erneuten Aufflammen des Streites zwischen Bonthal und Nordwendtland um die Orte [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Tellip und Burtosno]] hat Neuhof auf Grund seiner Passstraße nach Tellip an Bedeutung gewonnen und ist mittlerweile sogar in [[Hohenwitwenstein]] ein bekannter Name, so dass ein kleines Truppenkontingent des Grenzgrafen unter Führung von Leutnant [[Dame Andera Nylas (Leutnant)|Dame Andera Nylas]] nach Neuhof verlegt wurde. Seine Hauptaufgabe ist die Unterstützung des [[Freiherr Toran Langscher von Tellip und Burtosno|Freiherrn Toran Langscher von Tellip und Burtosno]] sowie die Sicherung der Passstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft Breitenberg erstreckt sich über ein Seitental, das noch höher als das Haupttal der Muriadne liegt und sich weit nach Süden erstreckt. &lt;br /&gt;
* Politisch gehört das Tal von Breitenberg zwar zur Freiherrschaft Muriadne-Tal, hat aber nichts mit dem eigentlichen Tal gemein. Es ist ein steiniger, schroffer und vor allem weitgehend unfruchtbarer Ort, in dessen Schluchten und Tälern es keine erschlossenen Minen gibt.&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist kaum besiedelt und ein steter Krisenherd. Orks, Oger, Räuberbanden und Tiermenschen dringen in solcher Regelmäßigkeit gegen die wenigen Siedlungen der Landritterschaft vor, dass die Landritterschaft Breitenberg bei vielen Bewohnern des Muriadne-Tals als verflucht gilt.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Landritters Davidas Breitenberg ist eine wehrhafte Trutzburg, die den nördlichen Ausgang des Tales zum Haupttal der Muriadne kontrolliert und regelmäßig von Angreifern attackiert oder sogar belagert wird. In den meisten Fällen gelingt es dem Landritter jedoch Angriffswellen zu brechen und nordwärts eilenden Raubzügen in den Rücken zu fallen, um ein Vordringen bis in das Haupttal zu verhindern.&lt;br /&gt;
* Trotz dieser Kriegsdienste genießen der Landritter und seine hartgesottenen Untertanen nur wenig Ansehen im Tal der Muriadne und werden als halbe Barbaren verspottet. Manche Bürger des Tales, die nicht verstehen, welchen Schutz sie dank Breitenberg genießen, behaupten in bierseeliger Laune gar, die Breitenberger seien schlimmer als die Kreaturen, gegen die sie kämpfen würden. Tatsächlich verfügen die meisten Breitenberger über schlechten Manieren und neigen zu aufschneiderischen Reden und der Belästigung von Schankmägden, wenn sie ihr Heimattal verlassen und in andere Dörfer des Tales kommen, aber ihre aufopferungsvolle Tapferkeit sollte nicht vergessen werden - und ihre beträchtliche Erfahrung in Nahkampfsituationen, die sie zu unangenehmen Gegnern in einer Kneipenschlägerei machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ländereien der Freiherrin ===&lt;br /&gt;
* Neben den Ländereien der Vasallen gibt es noch einige Ländereien, die von der Freiherrin selbst regiert werden. Dazu gehört das Gebiet im direkten Umland von Burg Hochweih, einige über die gesamte Freiherrschaft verteilte Dörfer sowie kleinere und dünn besiedelte Landstriche mit Minen, Honigstöcken, Wäldchen, Feldern und Seen. &lt;br /&gt;
* Diese Orte werden in alltäglichen Belangen von Bürgermeistern geleitet und in regelmäßigen Abständen von Amtmännern besucht, die für die Freiherrin Steuern einziehen und die politischen Entscheidungen ihrer Herrin umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;br /&gt;
* [[Dame Andera Nylas (Leutnant )|Dame Andera Nylas]], Kommandeurin einer Truppe des [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Grenzgrafen]] in Neuhof, aus dem Haus [[Familie Nylas|Nyals]] des Stadtadels von [[Hohenwitwenstein]] stammend&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]], höchster Beamter und Richter der Freiherrin in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=380</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=380"/>
		<updated>2022-07-12T12:56:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Ländereien der Freiherrin */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald]], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch nicht urkundlich dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Quellen geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]], [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] oder anderen Teilen des Reiches Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt ist, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]]&lt;br /&gt;
* Die Freiherrschaft Lorringen liegt im Norden des Tals der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Anders als in Ackersee gibt es in Lorringen keinen eigentlichen Hauptort, sondern die Freiherrschaft besteht aus einem halben Dutzend kleiner Dörfer mit meist nicht mehr als jeweils 200 Einwohnern und einzelnen Gehöften. Wie die meisten Orte im Muriadne-Tal ist jede dieser Liegenschaften recht stark befestigt. &lt;br /&gt;
* Sitz der Landritterin ist eine Burg, die sich auf einem schroffen Hügel im Nordwesten des Territoriums erhebt. Von hier wacht Landritterin Saskia Sirkalhahn über ihr Lehen, das in der Vergangenheit besonders von Raubzügen aus dem Norden bedroht war, aber sich seit Erscheinen der untoten Unholde von allen Seiten bedroht sieht. Die Landritterin gilt als sehr gläubig.&lt;br /&gt;
* Lorringen ist für seine ausgezeichneten Weinhänge bekannt und exportiert Wein in viele Teile des Nordens. Der Lorringer Wein hat keinen so guten Ruf wie die Tropfen aus [[Baronie Bertramsruh|Bertramsruh]] oder [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]], gehört aber zu den besten Weinen des Nordens. Wie auch das im Tal verbreitete [[Moosbier]] ist auch der Lorringer Wein grün.&lt;br /&gt;
* Die Rivalität zwischen Lorringen und Ackersee wird mit großer Hingabe gepflegt. Es werden viele Witze auf Kosten der Bürger von Ackersee gemacht, die in Lorringen als unzivilisierte und primitive Proleten gelten, die sich pausenlos mit Moosbier betrinken, aber die edle Qualität eines Weins nicht zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* Neuhof liegt im westlichen Gebirgsarm, der das Tal begrenzt, und ist mit seinen knapp 500 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Freiherrschaft.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst darüber hinaus noch einige entlegene Gehöfte, ist aber vor allem für ihre Bergwerke bekannt, deren Ausbeute in Neuhof gesammelt und dann meist zum Weiterverkauf nach Ackersee gebracht wird. &lt;br /&gt;
* Der Name Neuhof leitet sich von seiner bewussten Gründung und Besiedlung vor weniger als 150 Jahren ab. Damals wurden der Hof und der Titel des Landritters geschaffen, um den immer stärker werdenden Bedrohungen aus dem Gebirge zu begegnen. Aus einer Burg wurde ein Adelshof und schließlich wurden Wehrbauern gezielt angesiedelt, um die Soldaten und die Bergmänner mit Getreide zu versorgen und selbst bei der Verteidigung der Ländereien zu helfen.&lt;br /&gt;
* Seit dem erneuten Aufflammen des Streites zwischen Bonthal und Nordwendtland um die Orte [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Tellip und Burtosno]] hat Neuhof auf Grund seiner Passstraße nach Tellip an Bedeutung gewonnen und ist mittlerweile sogar in [[Hohenwitwenstein]] ein bekannter Name, so dass ein kleines Truppenkontingent des Grenzgrafen unter Führung von Leutnant [[Dame Andera Nylas (Leutnant)|Dame Andera Nylas]] nach Neuhof verlegt wurde. Seine Hauptaufgabe ist die Unterstützung des [[Freiherr Toran Langscher von Tellip und Burtosno|Freiherrn Toran Langscher von Tellip und Burtosno]] sowie die Sicherung der Passstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft Breitenberg erstreckt sich über ein Seitental, das noch höher als das Haupttal der Muriadne liegt und sich weit nach Süden erstreckt. &lt;br /&gt;
* Politisch gehört das Tal von Breitenberg zwar zur Freiherrschaft Muriadne-Tal, hat aber nichts mit dem eigentlichen Tal gemein. Es ist ein steiniger, schroffer und vor allem weitgehend unfruchtbarer Ort, in dessen Schluchten und Tälern es keine erschlossenen Minen gibt.&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist kaum besiedelt und ein steter Krisenherd. Orks, Oger, Räuberbanden und Tiermenschen dringen in solcher Regelmäßigkeit gegen die wenigen Siedlungen der Landritterschaft vor, dass die Landritterschaft Breitenberg bei vielen Bewohnern des Muriadne-Tals als verflucht gilt.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Landritters Davidas Breitenberg ist eine wehrhafte Trutzburg, die den nördlichen Ausgang des Tales zum Haupttal der Muriadne kontrolliert und regelmäßig von Angreifern attackiert oder sogar belagert wird. In den meisten Fällen gelingt es dem Landritter jedoch Angriffswellen zu brechen und nordwärts eilenden Raubzügen in den Rücken zu fallen, um ein Vordringen bis in das Haupttal zu verhindern.&lt;br /&gt;
* Trotz dieser Kriegsdienste genießen der Landritter und seine hartgesottenen Untertanen nur wenig Ansehen im Tal der Muriadne und werden als halbe Barbaren verspottet. Manche Bürger des Tales, die nicht verstehen, welchen Schutz sie dank Breitenberg genießen, behaupten in bierseeliger Laune gar, die Breitenberger seien schlimmer als die Kreaturen, gegen die sie kämpfen würden. Tatsächlich verfügen die meisten Breitenberger über schlechten Manieren und neigen zu aufschneiderischen Reden und der Belästigung von Schankmägden, wenn sie ihr Heimattal verlassen und in andere Dörfer des Tales kommen, aber ihre aufopferungsvolle Tapferkeit sollte nicht vergessen werden - und ihre beträchtliche Erfahrung in Nahkampfsituationen, die sie zu unangenehmen Gegnern in einer Kneipenschlägerei machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ländereien der Freiherrin ===&lt;br /&gt;
* Neben den Ländereien der Vasallen gibt es noch einige Ländereien, die von der Freiherrin selbst regiert werden. Dazu gehört das Gebiet im direkten Umland von Burg Hochweih, einige über die gesamte Freiherrschaft verteilte Dörfer sowie kleinere und dünn besiedelte Landstriche mit Minen, Honigstöcken, Wäldchen, Feldern und Seen. &lt;br /&gt;
* Diese Orte werden in alltäglichen Belangen von Bürgermeistern geleitet und in regelmäßigen Abständen von Amtmännern besucht, die für die Freiherrin Steuern einziehen und die politischen Entscheidungen ihrer Herrin umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;br /&gt;
* [[Dame Andera Nylas (Leutnant )|Dame Andera Nylas]], Kommandeurin einer Truppe des [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Grenzgrafen]] in Neuhof, aus dem Haus [[Familie Nylas|Nyals]] des Stadtadels von [[Hohenwitwenstein]] stammend&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]], höchster Beamter und Richter der Freiherrin in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=379</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=379"/>
		<updated>2022-07-12T12:56:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Die Ländereien der Vasallen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald]], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch nicht urkundlich dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Quellen geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]], [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] oder anderen Teilen des Reiches Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt ist, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]]&lt;br /&gt;
* Die Freiherrschaft Lorringen liegt im Norden des Tals der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Anders als in Ackersee gibt es in Lorringen keinen eigentlichen Hauptort, sondern die Freiherrschaft besteht aus einem halben Dutzend kleiner Dörfer mit meist nicht mehr als jeweils 200 Einwohnern und einzelnen Gehöften. Wie die meisten Orte im Muriadne-Tal ist jede dieser Liegenschaften recht stark befestigt. &lt;br /&gt;
* Sitz der Landritterin ist eine Burg, die sich auf einem schroffen Hügel im Nordwesten des Territoriums erhebt. Von hier wacht Landritterin Saskia Sirkalhahn über ihr Lehen, das in der Vergangenheit besonders von Raubzügen aus dem Norden bedroht war, aber sich seit Erscheinen der untoten Unholde von allen Seiten bedroht sieht. Die Landritterin gilt als sehr gläubig.&lt;br /&gt;
* Lorringen ist für seine ausgezeichneten Weinhänge bekannt und exportiert Wein in viele Teile des Nordens. Der Lorringer Wein hat keinen so guten Ruf wie die Tropfen aus [[Baronie Bertramsruh|Bertramsruh]] oder [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]], gehört aber zu den besten Weinen des Nordens. Wie auch das im Tal verbreitete [[Moosbier]] ist auch der Lorringer Wein grün.&lt;br /&gt;
* Die Rivalität zwischen Lorringen und Ackersee wird mit großer Hingabe gepflegt. Es werden viele Witze auf Kosten der Bürger von Ackersee gemacht, die in Lorringen als unzivilisierte und primitive Proleten gelten, die sich pausenlos mit Moosbier betrinken, aber die edle Qualität eines Weins nicht zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* Neuhof liegt im westlichen Gebirgsarm, der das Tal begrenzt, und ist mit seinen knapp 500 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Freiherrschaft.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst darüber hinaus noch einige entlegene Gehöfte, ist aber vor allem für ihre Bergwerke bekannt, deren Ausbeute in Neuhof gesammelt und dann meist zum Weiterverkauf nach Ackersee gebracht wird. &lt;br /&gt;
* Der Name Neuhof leitet sich von seiner bewussten Gründung und Besiedlung vor weniger als 150 Jahren ab. Damals wurden der Hof und der Titel des Landritters geschaffen, um den immer stärker werdenden Bedrohungen aus dem Gebirge zu begegnen. Aus einer Burg wurde ein Adelshof und schließlich wurden Wehrbauern gezielt angesiedelt, um die Soldaten und die Bergmänner mit Getreide zu versorgen und selbst bei der Verteidigung der Ländereien zu helfen.&lt;br /&gt;
* Seit dem erneuten Aufflammen des Streites zwischen Bonthal und Nordwendtland um die Orte [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Tellip und Burtosno]] hat Neuhof auf Grund seiner Passstraße nach Tellip an Bedeutung gewonnen und ist mittlerweile sogar in [[Hohenwitwenstein]] ein bekannter Name, so dass ein kleines Truppenkontingent des Grenzgrafen unter Führung von Leutnant [[Dame Andera Nylas (Leutnant)|Dame Andera Nylas]] nach Neuhof verlegt wurde. Seine Hauptaufgabe ist die Unterstützung des [[Freiherr Toran Langscher von Tellip und Burtosno|Freiherrn Toran Langscher von Tellip und Burtosno]] sowie die Sicherung der Passstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft Breitenberg erstreckt sich über ein Seitental, das noch höher als das Haupttal der Muriadne liegt und sich weit nach Süden erstreckt. &lt;br /&gt;
* Politisch gehört das Tal von Breitenberg zwar zur Freiherrschaft Muriadne-Tal, hat aber nichts mit dem eigentlichen Tal gemein. Es ist ein steiniger, schroffer und vor allem weitgehend unfruchtbarer Ort, in dessen Schluchten und Tälern es keine erschlossenen Minen gibt.&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist kaum besiedelt und ein steter Krisenherd. Orks, Oger, Räuberbanden und Tiermenschen dringen in solcher Regelmäßigkeit gegen die wenigen Siedlungen der Landritterschaft vor, dass die Landritterschaft Breitenberg bei vielen Bewohnern des Muriadne-Tals als verflucht gilt.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Landritters Davidas Breitenberg ist eine wehrhafte Trutzburg, die den nördlichen Ausgang des Tales zum Haupttal der Muriadne kontrolliert und regelmäßig von Angreifern attackiert oder sogar belagert wird. In den meisten Fällen gelingt es dem Landritter jedoch Angriffswellen zu brechen und nordwärts eilenden Raubzügen in den Rücken zu fallen, um ein Vordringen bis in das Haupttal zu verhindern.&lt;br /&gt;
* Trotz dieser Kriegsdienste genießen der Landritter und seine hartgesottenen Untertanen nur wenig Ansehen im Tal der Muriadne und werden als halbe Barbaren verspottet. Manche Bürger des Tales, die nicht verstehen, welchen Schutz sie dank Breitenberg genießen, behaupten in bierseeliger Laune gar, die Breitenberger seien schlimmer als die Kreaturen, gegen die sie kämpfen würden. Tatsächlich verfügen die meisten Breitenberger über schlechten Manieren und neigen zu aufschneiderischen Reden und der Belästigung von Schankmägden, wenn sie ihr Heimattal verlassen und in andere Dörfer des Tales kommen, aber ihre aufopferungsvolle Tapferkeit sollte nicht vergessen werden - und ihre beträchtliche Erfahrung in Nahkampfsituationen, die sie zu unangenehmen Gegnern in einer Kneipenschlägerei machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ländereien der Freiherrin ===&lt;br /&gt;
* Neben den Ländereien der Vasallen gibt es noch einige Ländereien, die von der Freiherrin selbst regiert werden. Dazu gehört das Gebiet im direkten Umland von Burg Hochweih, einige über die gesamte Freiherrschaft verteilte Dörfer sowie kleinere Landstriche mit Minen, Honigstöcken, Wäldchen, Feldern und Seen. &lt;br /&gt;
* Diese Orte werden in alltäglichen Belangen von Bürgermeistern geleitet und in regelmäßigen Abständen von Amtmännern besucht, die für die Freiherrin Steuern einziehen und die politischen Entscheidungen ihrer Herrin umsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;br /&gt;
* [[Dame Andera Nylas (Leutnant )|Dame Andera Nylas]], Kommandeurin einer Truppe des [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Grenzgrafen]] in Neuhof, aus dem Haus [[Familie Nylas|Nyals]] des Stadtadels von [[Hohenwitwenstein]] stammend&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]], höchster Beamter und Richter der Freiherrin in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=378</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=378"/>
		<updated>2022-07-11T21:52:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Die Ländereien der Vasallen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald]], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch nicht urkundlich dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Quellen geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]], [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] oder anderen Teilen des Reiches Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt ist, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]]&lt;br /&gt;
* Die Freiherrschaft Lorringen liegt im Norden des Tals der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Anders als in Ackersee gibt es in Lorringen keinen eigentlichen Hauptort, sondern die Freiherrschaft besteht aus einem halben Dutzend kleiner Dörfer mit meist nicht mehr als jeweils 200 Einwohnern und einzelnen Gehöften. Wie die meisten Orte im Muriadne-Tal ist jede dieser Liegenschaften recht stark befestigt. &lt;br /&gt;
* Sitz der Landritterin ist eine Burg, die sich auf einem schroffen Hügel im Nordwesten des Territoriums erhebt. Von hier wacht Landritterin Saskia Sirkalhahn über ihr Lehen, das in der Vergangenheit besonders von Raubzügen aus dem Norden bedroht war, aber sich seit Erscheinen der untoten Unholde von allen Seiten bedroht sieht. Die Landritterin gilt als sehr gläubig.&lt;br /&gt;
* Lorringen ist für seine ausgezeichneten Weinhänge bekannt und exportiert Wein in viele Teile des Nordens. Der Lorringer Wein hat keinen so guten Ruf wie die Tropfen aus [[Baronie Bertramsruh|Bertramsruh]] oder [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]], gehört aber zu den besten Weinen des Nordens. Wie auch das im Tal verbreitete [[Moosbier]] ist auch der Lorringer Wein grün.&lt;br /&gt;
* Die Rivalität zwischen Lorringen und Ackersee wird mit großer Hingabe gepflegt. Es werden viele Witze auf Kosten der Bürger von Ackersee gemacht, die in Lorringen als unzivilisierte und primitive Proleten gelten, die sich pausenlos mit Moosbier betrinken, aber die edle Qualität eines Weins nicht zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* Neuhof liegt im westlichen Gebirgsarm, der das Tal begrenzt, und ist mit seinen knapp 500 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Freiherrschaft.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst darüber hinaus noch einige entlegene Gehöfte, ist aber vor allem für ihre Bergwerke bekannt, deren Ausbeute in Neuhof gesammelt und dann meist zum Weiterverkauf nach Ackersee gebracht wird. &lt;br /&gt;
* Der Name Neuhof leitet sich von seiner bewussten Gründung und Besiedlung vor weniger als 150 Jahren ab. Damals wurden der Hof und der Titel des Landritters geschaffen, um den immer stärker werdenden Bedrohungen aus dem Gebirge zu begegnen. Aus einer Burg wurde ein Adelshof und schließlich wurden Wehrbauern gezielt angesiedelt, um die Soldaten und die Bergmänner mit Getreide zu versorgen und selbst bei der Verteidigung der Ländereien zu helfen.&lt;br /&gt;
* Seit dem erneuten Aufflammen des Streites zwischen Bonthal und Nordwendtland um die Orte [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Tellip und Burtosno]] hat Neuhof auf Grund seiner Passstraße nach Tellip an Bedeutung gewonnen und ist mittlerweile sogar in [[Hohenwitwenstein]] ein bekannter Name, so dass ein kleines Truppenkontingent des Grenzgrafen unter Führung von Leutnant [[Dame Andera Nylas (Leutnant)|Dame Andera Nylas]] nach Neuhof verlegt wurde. Seine Hauptaufgabe ist die Unterstützung des [[Freiherr Toran Langscher von Tellip und Burtosno|Freiherrn Toran Langscher von Tellip und Burtosno]] sowie die Sicherung der Passstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft Breitenberg erstreckt sich über ein Seitental, das noch höher als das Haupttal der Muriadne liegt und sich weit nach Süden erstreckt. &lt;br /&gt;
* Politisch gehört das Tal von Breitenberg zwar zur Freiherrschaft Muriadne-Tal, hat aber nichts mit dem eigentlichen Tal gemein. Es ist ein steiniger, schroffer und vor allem weitgehend unfruchtbarer Ort, in dessen Schluchten und Tälern es keine erschlossenen Minen gibt.&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist kaum besiedelt und ein steter Krisenherd. Orks, Oger, Räuberbanden und Tiermenschen dringen in solcher Regelmäßigkeit gegen die wenigen Siedlungen der Landritterschaft vor, dass die Landritterschaft Breitenberg bei vielen Bewohnern des Muriadne-Tals als verflucht gilt.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Landritters Davidas Breitenberg ist eine wehrhafte Trutzburg, die den nördlichen Ausgang des Tales zum Haupttal der Muriadne kontrolliert und regelmäßig von Angreifern attackiert oder sogar belagert wird. In den meisten Fällen gelingt es dem Landritter jedoch Angriffswellen zu brechen und nordwärts eilenden Raubzügen in den Rücken zu fallen, um ein Vordringen bis in das Haupttal zu verhindern.&lt;br /&gt;
* Trotz dieser Kriegsdienste genießen der Landritter und seine hartgesottenen Untertanen nur wenig Ansehen im Tal der Muriadne und werden als halbe Barbaren verspottet. Manche Bürger des Tales, die nicht verstehen, welchen Schutz sie dank Breitenberg genießen, behaupten in bierseeliger Laune gar, die Breitenberger seien schlimmer als die Kreaturen, gegen die sie kämpfen würden. Tatsächlich verfügen die meisten Breitenberger über schlechten Manieren und neigen zu aufschneiderischen Reden und der Belästigung von Schankmägden, wenn sie ihr Heimattal verlassen und in andere Dörfer des Tales kommen, aber ihre aufopferungsvolle Tapferkeit sollte nicht vergessen werden - und ihre beträchtliche Erfahrung in Nahkampfsituationen, die sie zu unangenehmen Gegnern in einer Kneipenschlägerei machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;br /&gt;
* [[Dame Andera Nylas (Leutnant )|Dame Andera Nylas]], Kommandeurin einer Truppe des [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Grenzgrafen]] in Neuhof, aus dem Haus [[Familie Nylas|Nyals]] des Stadtadels von [[Hohenwitwenstein]] stammend&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]], höchster Beamter und Richter der Freiherrin in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=377</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=377"/>
		<updated>2022-07-11T21:50:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald]], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch nicht urkundlich dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Quellen geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Arneau Merenes von Ackersee&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]], [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] oder anderen Teilen des Reiches Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt ist, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen&lt;br /&gt;
* Die Freiherrschaft Lorringen liegt im Norden des Tals der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Anders als in Ackersee gibt es in Lorringen keinen eigentlichen Hauptort, sondern die Freiherrschaft besteht aus einem halben Dutzend kleiner Dörfer mit meist nicht mehr als jeweils 200 Einwohnern und einzelnen Gehöften. Wie die meisten Orte im Muriadne-Tal ist jede dieser Liegenschaften recht stark befestigt. &lt;br /&gt;
* Sitz der Landritterin ist eine Burg, die sich auf einem schroffen Hügel im Nordwesten des Territoriums erhebt. Von hier wacht Landritterin Saskia Sirkalhahn über ihr Lehen, das in der Vergangenheit besonders von Raubzügen aus dem Norden bedroht war, aber sich seit Erscheinen der untoten Unholde von allen Seiten bedroht sieht. Die Landritterin gilt als sehr gläubig.&lt;br /&gt;
* Lorringen ist für seine ausgezeichneten Weinhänge bekannt und exportiert Wein in viele Teile des Nordens. Der Lorringer Wein hat keinen so guten Ruf wie die Tropfen aus [[Baronie Bertramsruh|Bertramsruh]] oder [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]], gehört aber zu den besten Weinen des Nordens. Wie auch das im Tal verbreitete [[Moosbier]] ist auch der Lorringer Wein grün.&lt;br /&gt;
* Die Rivalität zwischen Lorringen und Ackersee wird mit großer Hingabe gepflegt. Es werden viele Witze auf Kosten der Bürger von Ackersee gemacht, die in Lorringen als unzivilisierte und primitive Proleten gelten, die sich pausenlos mit Moosbier betrinken, aber die edle Qualität eines Weins nicht zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof&lt;br /&gt;
* Neuhof liegt im westlichen Gebirgsarm, der das Tal begrenzt, und ist mit seinen knapp 500 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Freiherrschaft.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst darüber hinaus noch einige entlegene Gehöfte, ist aber vor allem für ihre Bergwerke bekannt, deren Ausbeute in Neuhof gesammelt und dann meist zum Weiterverkauf nach Ackersee gebracht wird. &lt;br /&gt;
* Der Name Neuhof leitet sich von seiner bewussten Gründung und Besiedlung vor weniger als 150 Jahren ab. Damals wurden der Hof und der Titel des Landritters geschaffen, um den immer stärker werdenden Bedrohungen aus dem Gebirge zu begegnen. Aus einer Burg wurde ein Adelshof und schließlich wurden Wehrbauern gezielt angesiedelt, um die Soldaten und die Bergmänner mit Getreide zu versorgen und selbst bei der Verteidigung der Ländereien zu helfen.&lt;br /&gt;
* Seit dem erneuten Aufflammen des Streites zwischen Bonthal und Nordwendtland um die Orte [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Tellip und Burtosno]] hat Neuhof auf Grund seiner Passstraße nach Tellip an Bedeutung gewonnen und ist mittlerweile sogar in [[Hohenwitwenstein]] ein bekannter Name, so dass ein kleines Truppenkontingent des Grenzgrafen unter Führung von Leutnant [[Dame Andera Nylas (Leutnant)|Dame Andera Nylas]] nach Neuhof verlegt wurde. Seine Hauptaufgabe ist die Unterstützung des [[Freiherr Toran Langscher von Tellip und Burtosno|Freiherrn Toran Langscher von Tellip und Burtosno]] sowie die Sicherung der Passstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Davidas Breitenberg&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft Breitenberg erstreckt sich über ein Seitental, das noch höher als das Haupttal der Muriadne liegt und sich weit nach Süden erstreckt. &lt;br /&gt;
* Politisch gehört das Tal von Breitenberg zwar zur Freiherrschaft Muriadne-Tal, hat aber nichts mit dem eigentlichen Tal gemein. Es ist ein steiniger, schroffer und vor allem weitgehend unfruchtbarer Ort, in dessen Schluchten und Tälern es keine erschlossenen Minen gibt.&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist kaum besiedelt und ein steter Krisenherd. Orks, Oger, Räuberbanden und Tiermenschen dringen in solcher Regelmäßigkeit gegen die wenigen Siedlungen der Landritterschaft vor, dass die Landritterschaft Breitenberg bei vielen Bewohnern des Muriadne-Tals als verflucht gilt.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Landritters Davidas Breitenberg ist eine wehrhafte Trutzburg, die den nördlichen Ausgang des Tales zum Haupttal der Muriadne kontrolliert und regelmäßig von Angreifern attackiert oder sogar belagert wird. In den meisten Fällen gelingt es dem Landritter jedoch Angriffswellen zu brechen und nordwärts eilenden Raubzügen in den Rücken zu fallen, um ein Vordringen bis in das Haupttal zu verhindern.&lt;br /&gt;
* Trotz dieser Kriegsdienste genießen der Landritter und seine hartgesottenen Untertanen nur wenig Ansehen im Tal der Muriadne und werden als halbe Barbaren verspottet. Manche Bürger des Tales, die nicht verstehen, welchen Schutz sie dank Breitenberg genießen, behaupten in bierseeliger Laune gar, die Breitenberger seien schlimmer als die Kreaturen, gegen die sie kämpfen würden. Tatsächlich verfügen die meisten Breitenberger über schlechten Manieren und neigen zu aufschneiderischen Reden und der Belästigung von Schankmägden, wenn sie ihr Heimattal verlassen und in andere Dörfer des Tales kommen, aber ihre aufopferungsvolle Tapferkeit sollte nicht vergessen werden - und ihre beträchtliche Erfahrung in Nahkampfsituationen, die sie zu unangenehmen Gegnern in einer Kneipenschlägerei machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;br /&gt;
* [[Dame Andera Nylas (Leutnant )|Dame Andera Nylas]], Kommandeurin einer Truppe des [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Grenzgrafen]] in Neuhof, aus dem Haus [[Familie Nylas|Nyals]] des Stadtadels von [[Hohenwitwenstein]] stammend&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]], höchster Beamter und Richter der Freiherrin in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=376</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=376"/>
		<updated>2022-07-11T21:50:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald]], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch nicht urkundlich dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Arneau Merenes von Ackersee&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]], [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] oder anderen Teilen des Reiches Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt ist, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen&lt;br /&gt;
* Die Freiherrschaft Lorringen liegt im Norden des Tals der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Anders als in Ackersee gibt es in Lorringen keinen eigentlichen Hauptort, sondern die Freiherrschaft besteht aus einem halben Dutzend kleiner Dörfer mit meist nicht mehr als jeweils 200 Einwohnern und einzelnen Gehöften. Wie die meisten Orte im Muriadne-Tal ist jede dieser Liegenschaften recht stark befestigt. &lt;br /&gt;
* Sitz der Landritterin ist eine Burg, die sich auf einem schroffen Hügel im Nordwesten des Territoriums erhebt. Von hier wacht Landritterin Saskia Sirkalhahn über ihr Lehen, das in der Vergangenheit besonders von Raubzügen aus dem Norden bedroht war, aber sich seit Erscheinen der untoten Unholde von allen Seiten bedroht sieht. Die Landritterin gilt als sehr gläubig.&lt;br /&gt;
* Lorringen ist für seine ausgezeichneten Weinhänge bekannt und exportiert Wein in viele Teile des Nordens. Der Lorringer Wein hat keinen so guten Ruf wie die Tropfen aus [[Baronie Bertramsruh|Bertramsruh]] oder [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]], gehört aber zu den besten Weinen des Nordens. Wie auch das im Tal verbreitete [[Moosbier]] ist auch der Lorringer Wein grün.&lt;br /&gt;
* Die Rivalität zwischen Lorringen und Ackersee wird mit großer Hingabe gepflegt. Es werden viele Witze auf Kosten der Bürger von Ackersee gemacht, die in Lorringen als unzivilisierte und primitive Proleten gelten, die sich pausenlos mit Moosbier betrinken, aber die edle Qualität eines Weins nicht zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof&lt;br /&gt;
* Neuhof liegt im westlichen Gebirgsarm, der das Tal begrenzt, und ist mit seinen knapp 500 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Freiherrschaft.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst darüber hinaus noch einige entlegene Gehöfte, ist aber vor allem für ihre Bergwerke bekannt, deren Ausbeute in Neuhof gesammelt und dann meist zum Weiterverkauf nach Ackersee gebracht wird. &lt;br /&gt;
* Der Name Neuhof leitet sich von seiner bewussten Gründung und Besiedlung vor weniger als 150 Jahren ab. Damals wurden der Hof und der Titel des Landritters geschaffen, um den immer stärker werdenden Bedrohungen aus dem Gebirge zu begegnen. Aus einer Burg wurde ein Adelshof und schließlich wurden Wehrbauern gezielt angesiedelt, um die Soldaten und die Bergmänner mit Getreide zu versorgen und selbst bei der Verteidigung der Ländereien zu helfen.&lt;br /&gt;
* Seit dem erneuten Aufflammen des Streites zwischen Bonthal und Nordwendtland um die Orte [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Tellip und Burtosno]] hat Neuhof auf Grund seiner Passstraße nach Tellip an Bedeutung gewonnen und ist mittlerweile sogar in [[Hohenwitwenstein]] ein bekannter Name, so dass ein kleines Truppenkontingent des Grenzgrafen unter Führung von Leutnant [[Dame Andera Nylas (Leutnant)|Dame Andera Nylas]] nach Neuhof verlegt wurde. Seine Hauptaufgabe ist die Unterstützung des [[Freiherr Toran Langscher von Tellip und Burtosno|Freiherrn Toran Langscher von Tellip und Burtosno]] sowie die Sicherung der Passstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Davidas Breitenberg&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft Breitenberg erstreckt sich über ein Seitental, das noch höher als das Haupttal der Muriadne liegt und sich weit nach Süden erstreckt. &lt;br /&gt;
* Politisch gehört das Tal von Breitenberg zwar zur Freiherrschaft Muriadne-Tal, hat aber nichts mit dem eigentlichen Tal gemein. Es ist ein steiniger, schroffer und vor allem weitgehend unfruchtbarer Ort, in dessen Schluchten und Tälern es keine erschlossenen Minen gibt.&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist kaum besiedelt und ein steter Krisenherd. Orks, Oger, Räuberbanden und Tiermenschen dringen in solcher Regelmäßigkeit gegen die wenigen Siedlungen der Landritterschaft vor, dass die Landritterschaft Breitenberg bei vielen Bewohnern des Muriadne-Tals als verflucht gilt.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Landritters Davidas Breitenberg ist eine wehrhafte Trutzburg, die den nördlichen Ausgang des Tales zum Haupttal der Muriadne kontrolliert und regelmäßig von Angreifern attackiert oder sogar belagert wird. In den meisten Fällen gelingt es dem Landritter jedoch Angriffswellen zu brechen und nordwärts eilenden Raubzügen in den Rücken zu fallen, um ein Vordringen bis in das Haupttal zu verhindern.&lt;br /&gt;
* Trotz dieser Kriegsdienste genießen der Landritter und seine hartgesottenen Untertanen nur wenig Ansehen im Tal der Muriadne und werden als halbe Barbaren verspottet. Manche Bürger des Tales, die nicht verstehen, welchen Schutz sie dank Breitenberg genießen, behaupten in bierseeliger Laune gar, die Breitenberger seien schlimmer als die Kreaturen, gegen die sie kämpfen würden. Tatsächlich verfügen die meisten Breitenberger über schlechten Manieren und neigen zu aufschneiderischen Reden und der Belästigung von Schankmägden, wenn sie ihr Heimattal verlassen und in andere Dörfer des Tales kommen, aber ihre aufopferungsvolle Tapferkeit sollte nicht vergessen werden - und ihre beträchtliche Erfahrung in Nahkampfsituationen, die sie zu unangenehmen Gegnern in einer Kneipenschlägerei machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;br /&gt;
* [[Dame Andera Nylas (Leutnant )|Dame Andera Nylas]], Kommandeurin einer Truppe des [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Grenzgrafen]] in Neuhof, aus dem Haus [[Familie Nylas|Nyals]] des Stadtadels von [[Hohenwitwenstein]] stammend&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]], höchster Beamter und Richter der Freiherrin in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=375</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=375"/>
		<updated>2022-07-11T20:13:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Landritterschaft Ackersee */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald]], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Arneau Merenes von Ackersee&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]], [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] oder anderen Teilen des Reiches Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt ist, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen&lt;br /&gt;
* Die Freiherrschaft Lorringen liegt im Norden des Tals der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Anders als in Ackersee gibt es in Lorringen keinen eigentlichen Hauptort, sondern die Freiherrschaft besteht aus einem halben Dutzend kleiner Dörfer mit meist nicht mehr als jeweils 200 Einwohnern und einzelnen Gehöften. Wie die meisten Orte im Muriadne-Tal ist jede dieser Liegenschaften recht stark befestigt. &lt;br /&gt;
* Sitz der Landritterin ist eine Burg, die sich auf einem schroffen Hügel im Nordwesten des Territoriums erhebt. Von hier wacht Landritterin Saskia Sirkalhahn über ihr Lehen, das in der Vergangenheit besonders von Raubzügen aus dem Norden bedroht war, aber sich seit Erscheinen der untoten Unholde von allen Seiten bedroht sieht. Die Landritterin gilt als sehr gläubig.&lt;br /&gt;
* Lorringen ist für seine ausgezeichneten Weinhänge bekannt und exportiert Wein in viele Teile des Nordens. Der Lorringer Wein hat keinen so guten Ruf wie die Tropfen aus [[Baronie Bertramsruh|Bertramsruh]] oder [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]], gehört aber zu den besten Weinen des Nordens. Wie auch das im Tal verbreitete [[Moosbier]] ist auch der Lorringer Wein grün.&lt;br /&gt;
* Die Rivalität zwischen Lorringen und Ackersee wird mit großer Hingabe gepflegt. Es werden viele Witze auf Kosten der Bürger von Ackersee gemacht, die in Lorringen als unzivilisierte und primitive Proleten gelten, die sich pausenlos mit Moosbier betrinken, aber die edle Qualität eines Weins nicht zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof&lt;br /&gt;
* Neuhof liegt im westlichen Gebirgsarm, der das Tal begrenzt, und ist mit seinen knapp 500 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Freiherrschaft.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst darüber hinaus noch einige entlegene Gehöfte, ist aber vor allem für ihre Bergwerke bekannt, deren Ausbeute in Neuhof gesammelt und dann meist zum Weiterverkauf nach Ackersee gebracht wird. &lt;br /&gt;
* Der Name Neuhof leitet sich von seiner bewussten Gründung und Besiedlung vor weniger als 150 Jahren ab. Damals wurden der Hof und der Titel des Landritters geschaffen, um den immer stärker werdenden Bedrohungen aus dem Gebirge zu begegnen. Aus einer Burg wurde ein Adelshof und schließlich wurden Wehrbauern gezielt angesiedelt, um die Soldaten und die Bergmänner mit Getreide zu versorgen und selbst bei der Verteidigung der Ländereien zu helfen.&lt;br /&gt;
* Seit dem erneuten Aufflammen des Streites zwischen Bonthal und Nordwendtland um die Orte [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Tellip und Burtosno]] hat Neuhof auf Grund seiner Passstraße nach Tellip an Bedeutung gewonnen und ist mittlerweile sogar in [[Hohenwitwenstein]] ein bekannter Name, so dass ein kleines Truppenkontingent des Grenzgrafen unter Führung von Leutnant [[Dame Andera Nylas (Leutnant)|Dame Andera Nylas]] nach Neuhof verlegt wurde. Seine Hauptaufgabe ist die Unterstützung des [[Freiherr Toran Langscher von Tellip und Burtosno|Freiherrn Toran Langscher von Tellip und Burtosno]] sowie die Sicherung der Passstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Davidas Breitenberg&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft Breitenberg erstreckt sich über ein Seitental, das noch höher als das Haupttal der Muriadne liegt und sich weit nach Süden erstreckt. &lt;br /&gt;
* Politisch gehört das Tal von Breitenberg zwar zur Freiherrschaft Muriadne-Tal, hat aber nichts mit dem eigentlichen Tal gemein. Es ist ein steiniger, schroffer und vor allem weitgehend unfruchtbarer Ort, in dessen Schluchten und Tälern es keine erschlossenen Minen gibt.&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist kaum besiedelt und ein steter Krisenherd. Orks, Oger, Räuberbanden und Tiermenschen dringen in solcher Regelmäßigkeit gegen die wenigen Siedlungen der Landritterschaft vor, dass die Landritterschaft Breitenberg bei vielen Bewohnern des Muriadne-Tals als verflucht gilt.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Landritters Davidas Breitenberg ist eine wehrhafte Trutzburg, die den nördlichen Ausgang des Tales zum Haupttal der Muriadne kontrolliert und regelmäßig von Angreifern attackiert oder sogar belagert wird. In den meisten Fällen gelingt es dem Landritter jedoch Angriffswellen zu brechen und nordwärts eilenden Raubzügen in den Rücken zu fallen, um ein Vordringen bis in das Haupttal zu verhindern.&lt;br /&gt;
* Trotz dieser Kriegsdienste genießen der Landritter und seine hartgesottenen Untertanen nur wenig Ansehen im Tal der Muriadne und werden als halbe Barbaren verspottet. Manche Bürger des Tales, die nicht verstehen, welchen Schutz sie dank Breitenberg genießen, behaupten in bierseeliger Laune gar, die Breitenberger seien schlimmer als die Kreaturen, gegen die sie kämpfen würden. Tatsächlich verfügen die meisten Breitenberger über schlechten Manieren und neigen zu aufschneiderischen Reden und der Belästigung von Schankmägden, wenn sie ihr Heimattal verlassen und in andere Dörfer des Tales kommen, aber ihre aufopferungsvolle Tapferkeit sollte nicht vergessen werden - und ihre beträchtliche Erfahrung in Nahkampfsituationen, die sie zu unangenehmen Gegnern in einer Kneipenschlägerei machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;br /&gt;
* [[Dame Andera Nylas (Leutnant )|Dame Andera Nylas]], Kommandeurin einer Truppe des [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Grenzgrafen]] in Neuhof, aus dem Haus [[Familie Nylas|Nyals]] des Stadtadels von [[Hohenwitwenstein]] stammend&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]], höchster Beamter und Richter der Freiherrin in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=374</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=374"/>
		<updated>2022-07-11T20:12:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Geographie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald]], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Arneau Merenes von Ackersee&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]], [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] oder anderen Teilen des Reiches Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen&lt;br /&gt;
* Die Freiherrschaft Lorringen liegt im Norden des Tals der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Anders als in Ackersee gibt es in Lorringen keinen eigentlichen Hauptort, sondern die Freiherrschaft besteht aus einem halben Dutzend kleiner Dörfer mit meist nicht mehr als jeweils 200 Einwohnern und einzelnen Gehöften. Wie die meisten Orte im Muriadne-Tal ist jede dieser Liegenschaften recht stark befestigt. &lt;br /&gt;
* Sitz der Landritterin ist eine Burg, die sich auf einem schroffen Hügel im Nordwesten des Territoriums erhebt. Von hier wacht Landritterin Saskia Sirkalhahn über ihr Lehen, das in der Vergangenheit besonders von Raubzügen aus dem Norden bedroht war, aber sich seit Erscheinen der untoten Unholde von allen Seiten bedroht sieht. Die Landritterin gilt als sehr gläubig.&lt;br /&gt;
* Lorringen ist für seine ausgezeichneten Weinhänge bekannt und exportiert Wein in viele Teile des Nordens. Der Lorringer Wein hat keinen so guten Ruf wie die Tropfen aus [[Baronie Bertramsruh|Bertramsruh]] oder [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]], gehört aber zu den besten Weinen des Nordens. Wie auch das im Tal verbreitete [[Moosbier]] ist auch der Lorringer Wein grün.&lt;br /&gt;
* Die Rivalität zwischen Lorringen und Ackersee wird mit großer Hingabe gepflegt. Es werden viele Witze auf Kosten der Bürger von Ackersee gemacht, die in Lorringen als unzivilisierte und primitive Proleten gelten, die sich pausenlos mit Moosbier betrinken, aber die edle Qualität eines Weins nicht zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof&lt;br /&gt;
* Neuhof liegt im westlichen Gebirgsarm, der das Tal begrenzt, und ist mit seinen knapp 500 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Freiherrschaft.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst darüber hinaus noch einige entlegene Gehöfte, ist aber vor allem für ihre Bergwerke bekannt, deren Ausbeute in Neuhof gesammelt und dann meist zum Weiterverkauf nach Ackersee gebracht wird. &lt;br /&gt;
* Der Name Neuhof leitet sich von seiner bewussten Gründung und Besiedlung vor weniger als 150 Jahren ab. Damals wurden der Hof und der Titel des Landritters geschaffen, um den immer stärker werdenden Bedrohungen aus dem Gebirge zu begegnen. Aus einer Burg wurde ein Adelshof und schließlich wurden Wehrbauern gezielt angesiedelt, um die Soldaten und die Bergmänner mit Getreide zu versorgen und selbst bei der Verteidigung der Ländereien zu helfen.&lt;br /&gt;
* Seit dem erneuten Aufflammen des Streites zwischen Bonthal und Nordwendtland um die Orte [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Tellip und Burtosno]] hat Neuhof auf Grund seiner Passstraße nach Tellip an Bedeutung gewonnen und ist mittlerweile sogar in [[Hohenwitwenstein]] ein bekannter Name, so dass ein kleines Truppenkontingent des Grenzgrafen unter Führung von Leutnant [[Dame Andera Nylas (Leutnant)|Dame Andera Nylas]] nach Neuhof verlegt wurde. Seine Hauptaufgabe ist die Unterstützung des [[Freiherr Toran Langscher von Tellip und Burtosno|Freiherrn Toran Langscher von Tellip und Burtosno]] sowie die Sicherung der Passstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Davidas Breitenberg&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft Breitenberg erstreckt sich über ein Seitental, das noch höher als das Haupttal der Muriadne liegt und sich weit nach Süden erstreckt. &lt;br /&gt;
* Politisch gehört das Tal von Breitenberg zwar zur Freiherrschaft Muriadne-Tal, hat aber nichts mit dem eigentlichen Tal gemein. Es ist ein steiniger, schroffer und vor allem weitgehend unfruchtbarer Ort, in dessen Schluchten und Tälern es keine erschlossenen Minen gibt.&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist kaum besiedelt und ein steter Krisenherd. Orks, Oger, Räuberbanden und Tiermenschen dringen in solcher Regelmäßigkeit gegen die wenigen Siedlungen der Landritterschaft vor, dass die Landritterschaft Breitenberg bei vielen Bewohnern des Muriadne-Tals als verflucht gilt.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Landritters Davidas Breitenberg ist eine wehrhafte Trutzburg, die den nördlichen Ausgang des Tales zum Haupttal der Muriadne kontrolliert und regelmäßig von Angreifern attackiert oder sogar belagert wird. In den meisten Fällen gelingt es dem Landritter jedoch Angriffswellen zu brechen und nordwärts eilenden Raubzügen in den Rücken zu fallen, um ein Vordringen bis in das Haupttal zu verhindern.&lt;br /&gt;
* Trotz dieser Kriegsdienste genießen der Landritter und seine hartgesottenen Untertanen nur wenig Ansehen im Tal der Muriadne und werden als halbe Barbaren verspottet. Manche Bürger des Tales, die nicht verstehen, welchen Schutz sie dank Breitenberg genießen, behaupten in bierseeliger Laune gar, die Breitenberger seien schlimmer als die Kreaturen, gegen die sie kämpfen würden. Tatsächlich verfügen die meisten Breitenberger über schlechten Manieren und neigen zu aufschneiderischen Reden und der Belästigung von Schankmägden, wenn sie ihr Heimattal verlassen und in andere Dörfer des Tales kommen, aber ihre aufopferungsvolle Tapferkeit sollte nicht vergessen werden - und ihre beträchtliche Erfahrung in Nahkampfsituationen, die sie zu unangenehmen Gegnern in einer Kneipenschlägerei machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;br /&gt;
* [[Dame Andera Nylas (Leutnant )|Dame Andera Nylas]], Kommandeurin einer Truppe des [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Grenzgrafen]] in Neuhof, aus dem Haus [[Familie Nylas|Nyals]] des Stadtadels von [[Hohenwitwenstein]] stammend&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]], höchster Beamter und Richter der Freiherrin in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=373</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=373"/>
		<updated>2022-07-11T19:49:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Andere Personen von Rang */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Arneau Merenes von Ackersee&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]], [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] oder anderen Teilen des Reiches Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen&lt;br /&gt;
* Die Freiherrschaft Lorringen liegt im Norden des Tals der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Anders als in Ackersee gibt es in Lorringen keinen eigentlichen Hauptort, sondern die Freiherrschaft besteht aus einem halben Dutzend kleiner Dörfer mit meist nicht mehr als jeweils 200 Einwohnern und einzelnen Gehöften. Wie die meisten Orte im Muriadne-Tal ist jede dieser Liegenschaften recht stark befestigt. &lt;br /&gt;
* Sitz der Landritterin ist eine Burg, die sich auf einem schroffen Hügel im Nordwesten des Territoriums erhebt. Von hier wacht Landritterin Saskia Sirkalhahn über ihr Lehen, das in der Vergangenheit besonders von Raubzügen aus dem Norden bedroht war, aber sich seit Erscheinen der untoten Unholde von allen Seiten bedroht sieht. Die Landritterin gilt als sehr gläubig.&lt;br /&gt;
* Lorringen ist für seine ausgezeichneten Weinhänge bekannt und exportiert Wein in viele Teile des Nordens. Der Lorringer Wein hat keinen so guten Ruf wie die Tropfen aus [[Baronie Bertramsruh|Bertramsruh]] oder [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]], gehört aber zu den besten Weinen des Nordens. Wie auch das im Tal verbreitete [[Moosbier]] ist auch der Lorringer Wein grün.&lt;br /&gt;
* Die Rivalität zwischen Lorringen und Ackersee wird mit großer Hingabe gepflegt. Es werden viele Witze auf Kosten der Bürger von Ackersee gemacht, die in Lorringen als unzivilisierte und primitive Proleten gelten, die sich pausenlos mit Moosbier betrinken, aber die edle Qualität eines Weins nicht zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof&lt;br /&gt;
* Neuhof liegt im westlichen Gebirgsarm, der das Tal begrenzt, und ist mit seinen knapp 500 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Freiherrschaft.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst darüber hinaus noch einige entlegene Gehöfte, ist aber vor allem für ihre Bergwerke bekannt, deren Ausbeute in Neuhof gesammelt und dann meist zum Weiterverkauf nach Ackersee gebracht wird. &lt;br /&gt;
* Der Name Neuhof leitet sich von seiner bewussten Gründung und Besiedlung vor weniger als 150 Jahren ab. Damals wurden der Hof und der Titel des Landritters geschaffen, um den immer stärker werdenden Bedrohungen aus dem Gebirge zu begegnen. Aus einer Burg wurde ein Adelshof und schließlich wurden Wehrbauern gezielt angesiedelt, um die Soldaten und die Bergmänner mit Getreide zu versorgen und selbst bei der Verteidigung der Ländereien zu helfen.&lt;br /&gt;
* Seit dem erneuten Aufflammen des Streites zwischen Bonthal und Nordwendtland um die Orte [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Tellip und Burtosno]] hat Neuhof auf Grund seiner Passstraße nach Tellip an Bedeutung gewonnen und ist mittlerweile sogar in [[Hohenwitwenstein]] ein bekannter Name, so dass ein kleines Truppenkontingent des Grenzgrafen unter Führung von Leutnant [[Dame Andera Nylas (Leutnant)|Dame Andera Nylas]] nach Neuhof verlegt wurde. Seine Hauptaufgabe ist die Unterstützung des [[Freiherr Toran Langscher von Tellip und Burtosno|Freiherrn Toran Langscher von Tellip und Burtosno]] sowie die Sicherung der Passstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Davidas Breitenberg&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft Breitenberg erstreckt sich über ein Seitental, das noch höher als das Haupttal der Muriadne liegt und sich weit nach Süden erstreckt. &lt;br /&gt;
* Politisch gehört das Tal von Breitenberg zwar zur Freiherrschaft Muriadne-Tal, hat aber nichts mit dem eigentlichen Tal gemein. Es ist ein steiniger, schroffer und vor allem weitgehend unfruchtbarer Ort, in dessen Schluchten und Tälern es keine erschlossenen Minen gibt.&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist kaum besiedelt und ein steter Krisenherd. Orks, Oger, Räuberbanden und Tiermenschen dringen in solcher Regelmäßigkeit gegen die wenigen Siedlungen der Landritterschaft vor, dass die Landritterschaft Breitenberg bei vielen Bewohnern des Muriadne-Tals als verflucht gilt.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Landritters Davidas Breitenberg ist eine wehrhafte Trutzburg, die den nördlichen Ausgang des Tales zum Haupttal der Muriadne kontrolliert und regelmäßig von Angreifern attackiert oder sogar belagert wird. In den meisten Fällen gelingt es dem Landritter jedoch Angriffswellen zu brechen und nordwärts eilenden Raubzügen in den Rücken zu fallen, um ein Vordringen bis in das Haupttal zu verhindern.&lt;br /&gt;
* Trotz dieser Kriegsdienste genießen der Landritter und seine hartgesottenen Untertanen nur wenig Ansehen im Tal der Muriadne und werden als halbe Barbaren verspottet. Manche Bürger des Tales, die nicht verstehen, welchen Schutz sie dank Breitenberg genießen, behaupten in bierseeliger Laune gar, die Breitenberger seien schlimmer als die Kreaturen, gegen die sie kämpfen würden. Tatsächlich verfügen die meisten Breitenberger über schlechten Manieren und neigen zu aufschneiderischen Reden und der Belästigung von Schankmägden, wenn sie ihr Heimattal verlassen und in andere Dörfer des Tales kommen, aber ihre aufopferungsvolle Tapferkeit sollte nicht vergessen werden - und ihre beträchtliche Erfahrung in Nahkampfsituationen, die sie zu unangenehmen Gegnern in einer Kneipenschlägerei machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;br /&gt;
* [[Dame Andera Nylas (Leutnant )|Dame Andera Nylas]], Kommandeurin einer Truppe des [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Grenzgrafen]] in Neuhof, aus dem Haus [[Familie Nylas|Nyals]] des Stadtadels von [[Hohenwitwenstein]] stammend&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]], höchster Beamter und Richter der Freiherrin in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=372</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=372"/>
		<updated>2022-07-11T19:49:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Andere Personen von Rang */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Arneau Merenes von Ackersee&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]], [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] oder anderen Teilen des Reiches Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen&lt;br /&gt;
* Die Freiherrschaft Lorringen liegt im Norden des Tals der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Anders als in Ackersee gibt es in Lorringen keinen eigentlichen Hauptort, sondern die Freiherrschaft besteht aus einem halben Dutzend kleiner Dörfer mit meist nicht mehr als jeweils 200 Einwohnern und einzelnen Gehöften. Wie die meisten Orte im Muriadne-Tal ist jede dieser Liegenschaften recht stark befestigt. &lt;br /&gt;
* Sitz der Landritterin ist eine Burg, die sich auf einem schroffen Hügel im Nordwesten des Territoriums erhebt. Von hier wacht Landritterin Saskia Sirkalhahn über ihr Lehen, das in der Vergangenheit besonders von Raubzügen aus dem Norden bedroht war, aber sich seit Erscheinen der untoten Unholde von allen Seiten bedroht sieht. Die Landritterin gilt als sehr gläubig.&lt;br /&gt;
* Lorringen ist für seine ausgezeichneten Weinhänge bekannt und exportiert Wein in viele Teile des Nordens. Der Lorringer Wein hat keinen so guten Ruf wie die Tropfen aus [[Baronie Bertramsruh|Bertramsruh]] oder [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]], gehört aber zu den besten Weinen des Nordens. Wie auch das im Tal verbreitete [[Moosbier]] ist auch der Lorringer Wein grün.&lt;br /&gt;
* Die Rivalität zwischen Lorringen und Ackersee wird mit großer Hingabe gepflegt. Es werden viele Witze auf Kosten der Bürger von Ackersee gemacht, die in Lorringen als unzivilisierte und primitive Proleten gelten, die sich pausenlos mit Moosbier betrinken, aber die edle Qualität eines Weins nicht zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof&lt;br /&gt;
* Neuhof liegt im westlichen Gebirgsarm, der das Tal begrenzt, und ist mit seinen knapp 500 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Freiherrschaft.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst darüber hinaus noch einige entlegene Gehöfte, ist aber vor allem für ihre Bergwerke bekannt, deren Ausbeute in Neuhof gesammelt und dann meist zum Weiterverkauf nach Ackersee gebracht wird. &lt;br /&gt;
* Der Name Neuhof leitet sich von seiner bewussten Gründung und Besiedlung vor weniger als 150 Jahren ab. Damals wurden der Hof und der Titel des Landritters geschaffen, um den immer stärker werdenden Bedrohungen aus dem Gebirge zu begegnen. Aus einer Burg wurde ein Adelshof und schließlich wurden Wehrbauern gezielt angesiedelt, um die Soldaten und die Bergmänner mit Getreide zu versorgen und selbst bei der Verteidigung der Ländereien zu helfen.&lt;br /&gt;
* Seit dem erneuten Aufflammen des Streites zwischen Bonthal und Nordwendtland um die Orte [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Tellip und Burtosno]] hat Neuhof auf Grund seiner Passstraße nach Tellip an Bedeutung gewonnen und ist mittlerweile sogar in [[Hohenwitwenstein]] ein bekannter Name, so dass ein kleines Truppenkontingent des Grenzgrafen unter Führung von Leutnant [[Dame Andera Nylas (Leutnant)|Dame Andera Nylas]] nach Neuhof verlegt wurde. Seine Hauptaufgabe ist die Unterstützung des [[Freiherr Toran Langscher von Tellip und Burtosno|Freiherrn Toran Langscher von Tellip und Burtosno]] sowie die Sicherung der Passstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Davidas Breitenberg&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft Breitenberg erstreckt sich über ein Seitental, das noch höher als das Haupttal der Muriadne liegt und sich weit nach Süden erstreckt. &lt;br /&gt;
* Politisch gehört das Tal von Breitenberg zwar zur Freiherrschaft Muriadne-Tal, hat aber nichts mit dem eigentlichen Tal gemein. Es ist ein steiniger, schroffer und vor allem weitgehend unfruchtbarer Ort, in dessen Schluchten und Tälern es keine erschlossenen Minen gibt.&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist kaum besiedelt und ein steter Krisenherd. Orks, Oger, Räuberbanden und Tiermenschen dringen in solcher Regelmäßigkeit gegen die wenigen Siedlungen der Landritterschaft vor, dass die Landritterschaft Breitenberg bei vielen Bewohnern des Muriadne-Tals als verflucht gilt.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Landritters Davidas Breitenberg ist eine wehrhafte Trutzburg, die den nördlichen Ausgang des Tales zum Haupttal der Muriadne kontrolliert und regelmäßig von Angreifern attackiert oder sogar belagert wird. In den meisten Fällen gelingt es dem Landritter jedoch Angriffswellen zu brechen und nordwärts eilenden Raubzügen in den Rücken zu fallen, um ein Vordringen bis in das Haupttal zu verhindern.&lt;br /&gt;
* Trotz dieser Kriegsdienste genießen der Landritter und seine hartgesottenen Untertanen nur wenig Ansehen im Tal der Muriadne und werden als halbe Barbaren verspottet. Manche Bürger des Tales, die nicht verstehen, welchen Schutz sie dank Breitenberg genießen, behaupten in bierseeliger Laune gar, die Breitenberger seien schlimmer als die Kreaturen, gegen die sie kämpfen würden. Tatsächlich verfügen die meisten Breitenberger über schlechten Manieren und neigen zu aufschneiderischen Reden und der Belästigung von Schankmägden, wenn sie ihr Heimattal verlassen und in andere Dörfer des Tales kommen, aber ihre aufopferungsvolle Tapferkeit sollte nicht vergessen werden - und ihre beträchtliche Erfahrung in Nahkampfsituationen, die sie zu unangenehmen Gegnern in einer Kneipenschlägerei machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;br /&gt;
* [[Dame Andera Nylas (Leutnant )|Dame Andera Nylas]], Kommandeurin einer Truppe des [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Grenzgrafen]] in Neuhof&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]], höchster Beamter und Richter der Freiherrin in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=371</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=371"/>
		<updated>2022-07-11T19:48:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Dramatis Personae */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Arneau Merenes von Ackersee&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]], [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] oder anderen Teilen des Reiches Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen&lt;br /&gt;
* Die Freiherrschaft Lorringen liegt im Norden des Tals der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Anders als in Ackersee gibt es in Lorringen keinen eigentlichen Hauptort, sondern die Freiherrschaft besteht aus einem halben Dutzend kleiner Dörfer mit meist nicht mehr als jeweils 200 Einwohnern und einzelnen Gehöften. Wie die meisten Orte im Muriadne-Tal ist jede dieser Liegenschaften recht stark befestigt. &lt;br /&gt;
* Sitz der Landritterin ist eine Burg, die sich auf einem schroffen Hügel im Nordwesten des Territoriums erhebt. Von hier wacht Landritterin Saskia Sirkalhahn über ihr Lehen, das in der Vergangenheit besonders von Raubzügen aus dem Norden bedroht war, aber sich seit Erscheinen der untoten Unholde von allen Seiten bedroht sieht. Die Landritterin gilt als sehr gläubig.&lt;br /&gt;
* Lorringen ist für seine ausgezeichneten Weinhänge bekannt und exportiert Wein in viele Teile des Nordens. Der Lorringer Wein hat keinen so guten Ruf wie die Tropfen aus [[Baronie Bertramsruh|Bertramsruh]] oder [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]], gehört aber zu den besten Weinen des Nordens. Wie auch das im Tal verbreitete [[Moosbier]] ist auch der Lorringer Wein grün.&lt;br /&gt;
* Die Rivalität zwischen Lorringen und Ackersee wird mit großer Hingabe gepflegt. Es werden viele Witze auf Kosten der Bürger von Ackersee gemacht, die in Lorringen als unzivilisierte und primitive Proleten gelten, die sich pausenlos mit Moosbier betrinken, aber die edle Qualität eines Weins nicht zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof&lt;br /&gt;
* Neuhof liegt im westlichen Gebirgsarm, der das Tal begrenzt, und ist mit seinen knapp 500 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Freiherrschaft.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst darüber hinaus noch einige entlegene Gehöfte, ist aber vor allem für ihre Bergwerke bekannt, deren Ausbeute in Neuhof gesammelt und dann meist zum Weiterverkauf nach Ackersee gebracht wird. &lt;br /&gt;
* Der Name Neuhof leitet sich von seiner bewussten Gründung und Besiedlung vor weniger als 150 Jahren ab. Damals wurden der Hof und der Titel des Landritters geschaffen, um den immer stärker werdenden Bedrohungen aus dem Gebirge zu begegnen. Aus einer Burg wurde ein Adelshof und schließlich wurden Wehrbauern gezielt angesiedelt, um die Soldaten und die Bergmänner mit Getreide zu versorgen und selbst bei der Verteidigung der Ländereien zu helfen.&lt;br /&gt;
* Seit dem erneuten Aufflammen des Streites zwischen Bonthal und Nordwendtland um die Orte [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Tellip und Burtosno]] hat Neuhof auf Grund seiner Passstraße nach Tellip an Bedeutung gewonnen und ist mittlerweile sogar in [[Hohenwitwenstein]] ein bekannter Name, so dass ein kleines Truppenkontingent des Grenzgrafen unter Führung von Leutnant [[Dame Andera Nylas (Leutnant)|Dame Andera Nylas]] nach Neuhof verlegt wurde. Seine Hauptaufgabe ist die Unterstützung des [[Freiherr Toran Langscher von Tellip und Burtosno|Freiherrn Toran Langscher von Tellip und Burtosno]] sowie die Sicherung der Passstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Davidas Breitenberg&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft Breitenberg erstreckt sich über ein Seitental, das noch höher als das Haupttal der Muriadne liegt und sich weit nach Süden erstreckt. &lt;br /&gt;
* Politisch gehört das Tal von Breitenberg zwar zur Freiherrschaft Muriadne-Tal, hat aber nichts mit dem eigentlichen Tal gemein. Es ist ein steiniger, schroffer und vor allem weitgehend unfruchtbarer Ort, in dessen Schluchten und Tälern es keine erschlossenen Minen gibt.&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist kaum besiedelt und ein steter Krisenherd. Orks, Oger, Räuberbanden und Tiermenschen dringen in solcher Regelmäßigkeit gegen die wenigen Siedlungen der Landritterschaft vor, dass die Landritterschaft Breitenberg bei vielen Bewohnern des Muriadne-Tals als verflucht gilt.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Landritters Davidas Breitenberg ist eine wehrhafte Trutzburg, die den nördlichen Ausgang des Tales zum Haupttal der Muriadne kontrolliert und regelmäßig von Angreifern attackiert oder sogar belagert wird. In den meisten Fällen gelingt es dem Landritter jedoch Angriffswellen zu brechen und nordwärts eilenden Raubzügen in den Rücken zu fallen, um ein Vordringen bis in das Haupttal zu verhindern.&lt;br /&gt;
* Trotz dieser Kriegsdienste genießen der Landritter und seine hartgesottenen Untertanen nur wenig Ansehen im Tal der Muriadne und werden als halbe Barbaren verspottet. Manche Bürger des Tales, die nicht verstehen, welchen Schutz sie dank Breitenberg genießen, behaupten in bierseeliger Laune gar, die Breitenberger seien schlimmer als die Kreaturen, gegen die sie kämpfen würden. Tatsächlich verfügen die meisten Breitenberger über schlechten Manieren und neigen zu aufschneiderischen Reden und der Belästigung von Schankmägden, wenn sie ihr Heimattal verlassen und in andere Dörfer des Tales kommen, aber ihre aufopferungsvolle Tapferkeit sollte nicht vergessen werden - und ihre beträchtliche Erfahrung in Nahkampfsituationen, die sie zu unangenehmen Gegnern in einer Kneipenschlägerei machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;br /&gt;
* [[Dame Andera Nylas (Leutnant )|Dame Andera Nylas]], Kommandeurin einer Truppe des [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Grenzgrafen]] in Neuhof&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=370</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=370"/>
		<updated>2022-07-11T19:45:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Andere Personen von Rang */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Arneau Merenes von Ackersee&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]], [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] oder anderen Teilen des Reiches Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen&lt;br /&gt;
* Die Freiherrschaft Lorringen liegt im Norden des Tals der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Anders als in Ackersee gibt es in Lorringen keinen eigentlichen Hauptort, sondern die Freiherrschaft besteht aus einem halben Dutzend kleiner Dörfer mit meist nicht mehr als jeweils 200 Einwohnern und einzelnen Gehöften. Wie die meisten Orte im Muriadne-Tal ist jede dieser Liegenschaften recht stark befestigt. &lt;br /&gt;
* Sitz der Landritterin ist eine Burg, die sich auf einem schroffen Hügel im Nordwesten des Territoriums erhebt. Von hier wacht Landritterin Saskia Sirkalhahn über ihr Lehen, das in der Vergangenheit besonders von Raubzügen aus dem Norden bedroht war, aber sich seit Erscheinen der untoten Unholde von allen Seiten bedroht sieht. Die Landritterin gilt als sehr gläubig.&lt;br /&gt;
* Lorringen ist für seine ausgezeichneten Weinhänge bekannt und exportiert Wein in viele Teile des Nordens. Der Lorringer Wein hat keinen so guten Ruf wie die Tropfen aus [[Baronie Bertramsruh|Bertramsruh]] oder [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]], gehört aber zu den besten Weinen des Nordens. Wie auch das im Tal verbreitete [[Moosbier]] ist auch der Lorringer Wein grün.&lt;br /&gt;
* Die Rivalität zwischen Lorringen und Ackersee wird mit großer Hingabe gepflegt. Es werden viele Witze auf Kosten der Bürger von Ackersee gemacht, die in Lorringen als unzivilisierte und primitive Proleten gelten, die sich pausenlos mit Moosbier betrinken, aber die edle Qualität eines Weins nicht zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof&lt;br /&gt;
* Neuhof liegt im westlichen Gebirgsarm, der das Tal begrenzt, und ist mit seinen knapp 500 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Freiherrschaft.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst darüber hinaus noch einige entlegene Gehöfte, ist aber vor allem für ihre Bergwerke bekannt, deren Ausbeute in Neuhof gesammelt und dann meist zum Weiterverkauf nach Ackersee gebracht wird. &lt;br /&gt;
* Der Name Neuhof leitet sich von seiner bewussten Gründung und Besiedlung vor weniger als 150 Jahren ab. Damals wurden der Hof und der Titel des Landritters geschaffen, um den immer stärker werdenden Bedrohungen aus dem Gebirge zu begegnen. Aus einer Burg wurde ein Adelshof und schließlich wurden Wehrbauern gezielt angesiedelt, um die Soldaten und die Bergmänner mit Getreide zu versorgen und selbst bei der Verteidigung der Ländereien zu helfen.&lt;br /&gt;
* Seit dem erneuten Aufflammen des Streites zwischen Bonthal und Nordwendtland um die Orte [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Tellip und Burtosno]] hat Neuhof auf Grund seiner Passstraße nach Tellip an Bedeutung gewonnen und ist mittlerweile sogar in [[Hohenwitwenstein]] ein bekannter Name, so dass ein kleines Truppenkontingent des Grenzgrafen unter Führung von Leutnant [[Dame Andera Nylas (Leutnant)|Dame Andera Nylas]] nach Neuhof verlegt wurde. Seine Hauptaufgabe ist die Unterstützung des [[Freiherr Toran Langscher von Tellip und Burtosno|Freiherrn Toran Langscher von Tellip und Burtosno]] sowie die Sicherung der Passstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Davidas Breitenberg&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft Breitenberg erstreckt sich über ein Seitental, das noch höher als das Haupttal der Muriadne liegt und sich weit nach Süden erstreckt. &lt;br /&gt;
* Politisch gehört das Tal von Breitenberg zwar zur Freiherrschaft Muriadne-Tal, hat aber nichts mit dem eigentlichen Tal gemein. Es ist ein steiniger, schroffer und vor allem weitgehend unfruchtbarer Ort, in dessen Schluchten und Tälern es keine erschlossenen Minen gibt.&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist kaum besiedelt und ein steter Krisenherd. Orks, Oger, Räuberbanden und Tiermenschen dringen in solcher Regelmäßigkeit gegen die wenigen Siedlungen der Landritterschaft vor, dass die Landritterschaft Breitenberg bei vielen Bewohnern des Muriadne-Tals als verflucht gilt.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Landritters Davidas Breitenberg ist eine wehrhafte Trutzburg, die den nördlichen Ausgang des Tales zum Haupttal der Muriadne kontrolliert und regelmäßig von Angreifern attackiert oder sogar belagert wird. In den meisten Fällen gelingt es dem Landritter jedoch Angriffswellen zu brechen und nordwärts eilenden Raubzügen in den Rücken zu fallen, um ein Vordringen bis in das Haupttal zu verhindern.&lt;br /&gt;
* Trotz dieser Kriegsdienste genießen der Landritter und seine hartgesottenen Untertanen nur wenig Ansehen im Tal der Muriadne und werden als halbe Barbaren verspottet. Manche Bürger des Tales, die nicht verstehen, welchen Schutz sie dank Breitenberg genießen, behaupten in bierseeliger Laune gar, die Breitenberger seien schlimmer als die Kreaturen, gegen die sie kämpfen würden. Tatsächlich verfügen die meisten Breitenberger über schlechten Manieren und neigen zu aufschneiderischen Reden und der Belästigung von Schankmägden, wenn sie ihr Heimattal verlassen und in andere Dörfer des Tales kommen, aber ihre aufopferungsvolle Tapferkeit sollte nicht vergessen werden - und ihre beträchtliche Erfahrung in Nahkampfsituationen, die sie zu unangenehmen Gegnern in einer Kneipenschlägerei machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;br /&gt;
* Leutnant Dame Andera Nylas&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=369</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=369"/>
		<updated>2022-07-11T19:39:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Die Ländereien der Vasallen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Arneau Merenes von Ackersee&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]], [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] oder anderen Teilen des Reiches Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen&lt;br /&gt;
* Die Freiherrschaft Lorringen liegt im Norden des Tals der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Anders als in Ackersee gibt es in Lorringen keinen eigentlichen Hauptort, sondern die Freiherrschaft besteht aus einem halben Dutzend kleiner Dörfer mit meist nicht mehr als jeweils 200 Einwohnern und einzelnen Gehöften. Wie die meisten Orte im Muriadne-Tal ist jede dieser Liegenschaften recht stark befestigt. &lt;br /&gt;
* Sitz der Landritterin ist eine Burg, die sich auf einem schroffen Hügel im Nordwesten des Territoriums erhebt. Von hier wacht Landritterin Saskia Sirkalhahn über ihr Lehen, das in der Vergangenheit besonders von Raubzügen aus dem Norden bedroht war, aber sich seit Erscheinen der untoten Unholde von allen Seiten bedroht sieht. Die Landritterin gilt als sehr gläubig.&lt;br /&gt;
* Lorringen ist für seine ausgezeichneten Weinhänge bekannt und exportiert Wein in viele Teile des Nordens. Der Lorringer Wein hat keinen so guten Ruf wie die Tropfen aus [[Baronie Bertramsruh|Bertramsruh]] oder [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]], gehört aber zu den besten Weinen des Nordens. Wie auch das im Tal verbreitete [[Moosbier]] ist auch der Lorringer Wein grün.&lt;br /&gt;
* Die Rivalität zwischen Lorringen und Ackersee wird mit großer Hingabe gepflegt. Es werden viele Witze auf Kosten der Bürger von Ackersee gemacht, die in Lorringen als unzivilisierte und primitive Proleten gelten, die sich pausenlos mit Moosbier betrinken, aber die edle Qualität eines Weins nicht zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof&lt;br /&gt;
* Neuhof liegt im westlichen Gebirgsarm, der das Tal begrenzt, und ist mit seinen knapp 500 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Freiherrschaft.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst darüber hinaus noch einige entlegene Gehöfte, ist aber vor allem für ihre Bergwerke bekannt, deren Ausbeute in Neuhof gesammelt und dann meist zum Weiterverkauf nach Ackersee gebracht wird. &lt;br /&gt;
* Der Name Neuhof leitet sich von seiner bewussten Gründung und Besiedlung vor weniger als 150 Jahren ab. Damals wurden der Hof und der Titel des Landritters geschaffen, um den immer stärker werdenden Bedrohungen aus dem Gebirge zu begegnen. Aus einer Burg wurde ein Adelshof und schließlich wurden Wehrbauern gezielt angesiedelt, um die Soldaten und die Bergmänner mit Getreide zu versorgen und selbst bei der Verteidigung der Ländereien zu helfen.&lt;br /&gt;
* Seit dem erneuten Aufflammen des Streites zwischen Bonthal und Nordwendtland um die Orte [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Tellip und Burtosno]] hat Neuhof auf Grund seiner Passstraße nach Tellip an Bedeutung gewonnen und ist mittlerweile sogar in [[Hohenwitwenstein]] ein bekannter Name, so dass ein kleines Truppenkontingent des Grenzgrafen unter Führung von Leutnant [[Dame Andera Nylas (Leutnant)|Dame Andera Nylas]] nach Neuhof verlegt wurde. Seine Hauptaufgabe ist die Unterstützung des [[Freiherr Toran Langscher von Tellip und Burtosno|Freiherrn Toran Langscher von Tellip und Burtosno]] sowie die Sicherung der Passstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Davidas Breitenberg&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft Breitenberg erstreckt sich über ein Seitental, das noch höher als das Haupttal der Muriadne liegt und sich weit nach Süden erstreckt. &lt;br /&gt;
* Politisch gehört das Tal von Breitenberg zwar zur Freiherrschaft Muriadne-Tal, hat aber nichts mit dem eigentlichen Tal gemein. Es ist ein steiniger, schroffer und vor allem weitgehend unfruchtbarer Ort, in dessen Schluchten und Tälern es keine erschlossenen Minen gibt.&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist kaum besiedelt und ein steter Krisenherd. Orks, Oger, Räuberbanden und Tiermenschen dringen in solcher Regelmäßigkeit gegen die wenigen Siedlungen der Landritterschaft vor, dass die Landritterschaft Breitenberg bei vielen Bewohnern des Muriadne-Tals als verflucht gilt.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Landritters Davidas Breitenberg ist eine wehrhafte Trutzburg, die den nördlichen Ausgang des Tales zum Haupttal der Muriadne kontrolliert und regelmäßig von Angreifern attackiert oder sogar belagert wird. In den meisten Fällen gelingt es dem Landritter jedoch Angriffswellen zu brechen und nordwärts eilenden Raubzügen in den Rücken zu fallen, um ein Vordringen bis in das Haupttal zu verhindern.&lt;br /&gt;
* Trotz dieser Kriegsdienste genießen der Landritter und seine hartgesottenen Untertanen nur wenig Ansehen im Tal der Muriadne und werden als halbe Barbaren verspottet. Manche Bürger des Tales, die nicht verstehen, welchen Schutz sie dank Breitenberg genießen, behaupten in bierseeliger Laune gar, die Breitenberger seien schlimmer als die Kreaturen, gegen die sie kämpfen würden. Tatsächlich verfügen die meisten Breitenberger über schlechten Manieren und neigen zu aufschneiderischen Reden und der Belästigung von Schankmägden, wenn sie ihr Heimattal verlassen und in andere Dörfer des Tales kommen, aber ihre aufopferungsvolle Tapferkeit sollte nicht vergessen werden - und ihre beträchtliche Erfahrung in Nahkampfsituationen, die sie zu unangenehmen Gegnern in einer Kneipenschlägerei machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=368</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=368"/>
		<updated>2022-07-11T19:23:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Die Ländereien der Vasallen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Arneau Merenes von Ackersee&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]], [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] oder anderen Teilen des Reiches Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen&lt;br /&gt;
* Die Freiherrschaft Lorringen liegt im Norden des Tals der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Anders als in Ackersee gibt es in Lorringen keinen eigentlichen Hauptort, sondern die Freiherrschaft besteht aus einem halben Dutzend kleiner Dörfer mit meist nicht mehr als jeweils 200 Einwohnern und einzelnen Gehöften. Wie die meisten Orte im Muriadne-Tal ist jede dieser Liegenschaften recht stark befestigt. &lt;br /&gt;
* Sitz der Landritterin ist eine Burg, die sich auf einem schroffen Hügel im Nordwesten des Territoriums erhebt. Von hier wacht Landritterin Saskia Sirkalhahn über ihr Lehen, das in der Vergangenheit besonders von Raubzügen aus dem Norden bedroht war, aber sich seit Erscheinen der untoten Unholde von allen Seiten bedroht sieht. Die Landritterin gilt als sehr gläubig.&lt;br /&gt;
* Lorringen ist für seine ausgezeichneten Weinhänge bekannt und exportiert Wein in viele Teile des Nordens. Der Lorringer Wein hat keinen so guten Ruf wie die Tropfen aus [[Baronie Bertramsruh|Bertramsruh]] oder [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]], gehört aber zu den besten Weinen des Nordens. Wie auch das im Tal verbreitete [[Moosbier]] ist auch der Lorringer Wein grün.&lt;br /&gt;
* Die Rivalität zwischen Lorringen und Ackersee wird mit großer Hingabe gepflegt. Es werden viele Witze auf Kosten der Bürger von Ackersee gemacht, die in Lorringen als unzivilisierte und primitive Proleten gelten, die sich pausenlos mit Moosbier betrinken, aber die edle Qualität eines Weins nicht zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof&lt;br /&gt;
* Neuhof liegt im westlichen Gebirgsarm, der das Tal begrenzt, und ist mit seinen knapp 500 Einwohnern der zweitgrößte Ort der Freiherrschaft.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst darüber hinaus noch einige entlegene Gehöfte, ist aber vor allem für ihre Bergwerke bekannt, deren Ausbeute in Neuhof gesammelt und dann meist zum Weiterverkauf nach Ackersee gebracht wird. &lt;br /&gt;
* Der Name Neuhof leitet sich von seiner bewussten Gründung und Besiedlung vor weniger als 150 Jahren ab. Damals wurden der Hof und der Titel des Landritters geschaffen, um den immer stärker werdenden Bedrohungen aus dem Gebirge zu begegnen. Aus einer Burg wurde ein Adelshof und schließlich wurden Wehrbauern gezielt angesiedelt, um die Soldaten und die Bergmänner mit Getreide zu versorgen und selbst bei der Verteidigung der Ländereien zu helfen.&lt;br /&gt;
* Seit dem erneuten Aufflammen des Streites zwischen Bonthal und Nordwendtland um die Orte [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Tellip und Burtosno]] hat Neuhof zudem als&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Davidas Breitenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=367</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=367"/>
		<updated>2022-07-11T19:04:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Die Ländereien der Vasallen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Arneau Merenes von Ackersee&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]] oder anderen Teilen der Grenzgrafschaft Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen&lt;br /&gt;
* Weine&lt;br /&gt;
* Rivalität mit Ackersee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Davidas Breitenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=366</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=366"/>
		<updated>2022-07-11T19:04:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Die Ländereien der Vasallen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Arneau Merenes von Ackersee&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales, in dem etwa 800 Menschen leben.&lt;br /&gt;
* Der Ort liegt an einem kleinen See gleichen Namens, der von zwei aus dem Gebirge kommenden Bächen gespeist wird.&lt;br /&gt;
* Die Landritterschaft umfasst den Ort selbst sowie einige kleinere Siedlungen und Gehöfte im Umland.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist auch Sitz von Hochwürden Hildarion, dem höchsten periinischen Priester im Tal der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Der Ort ist wie die meisten Siedlungen im Tal gut befestigt und verfügt neben einer Mauer über einen breiten Graben.&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das kulturelle wie auch wirtschaftliche Zentrum des Tales. Viele Bauern und Kaufleute des Tales kommen nach Ackersee, um mit fahrenden Händlern aus [[Baronie Sarkal|Sarkal]] oder anderen Teilen der Grenzgrafschaft Waren auszutauschen. Selbst die Winzer von Lorringen bringen ihre Weine nach Ackersee.&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Kyrit Moosmar]] vertritt als höchster Beamter der Freiherrin die Interessen der Familie Sirkalhahn in Ackersee und überwacht als zuständiger Marktrichter den Handel. Zwischen Kyrit Moosmar und Landritter Arneau Merenes von Ackersee sollen starke Spannungen bestehen.&lt;br /&gt;
* Die Bewohner von Ackersee pflegen eine leidenschaftliche Rivalität mit den Bürgern von Lorringen. An beiden Orten werden gerne Witze auf Kosten der jeweiligen anderen Bevölkerung erzählt. Die Lorringer, besonders die Winzer und Kaufleute, gelten in Ackersee als arrogant und verschlagen.&lt;br /&gt;
* Das größte Gasthaus von Ackersee ist &amp;quot;[[Zum Moosbiermann]]&amp;quot;, dessen Name an das im Tal verbreitete [[Moosbier]] angelehnt, das eine grüne Färbung besitzt und als sehr stark gilt. Alle Orte im Muriadne-Tal brauen ihre eigenen Varianten des Moosbiers und sind natürlich von der Überlegenheit ihrer eigenen Kreationen gegenüber allen anderen Arten überzeugt. In Ackersee liegt nahe, dass besonders das Moosbier aus Lorringen schwach und wässrig gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen&lt;br /&gt;
* Weine&lt;br /&gt;
* Rivalität mit Ackersee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Davidas Breitenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=365</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=365"/>
		<updated>2022-07-11T18:46:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Der Orden des grünen Stahls */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Burg Valerienstein|Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Arneau Merenes von Ackersee&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Davidas Breitenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=364</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=364"/>
		<updated>2022-07-11T18:46:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Die periinische Kirche im Tal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme]] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Arneau Merenes von Ackersee&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Davidas Breitenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=363</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=363"/>
		<updated>2022-07-11T18:45:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Die periinische Kirche im Tal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, Ackersee und Neuhof, zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Arneau Merenes von Ackersee&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Davidas Breitenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=362</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=362"/>
		<updated>2022-07-11T18:43:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee|Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen|Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof|Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg|Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, [[Ackersee]] und [[Neuhof]], zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Arneau Merenes von Ackersee&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Davidas Breitenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=361</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=361"/>
		<updated>2022-07-11T18:43:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Landritterschaft Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Landritterschaft Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Landritterschaft Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg|Landritter Davidas]] [[Familie Breitenberg|Breitenberg]] von [[Landritterschaft Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, [[Ackersee]] und [[Neuhof]], zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Arneau Merenes von Ackersee&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Davidas Breitenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=360</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=360"/>
		<updated>2022-07-11T18:41:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Die Ländereien der Vasallen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Neuhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, [[Ackersee]] und [[Neuhof]], zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Arneau Merenes von Ackersee&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
* Herrscherin: Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
* Herrscher: Landritter Davidas Breitenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=359</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=359"/>
		<updated>2022-07-11T18:40:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Dramatis Personae */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Neuhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, [[Ackersee]] und [[Neuhof]], zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Sirkalhahn ===&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vasallen ===&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]] &lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]]&lt;br /&gt;
* [[Landritter Davidas Breitenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Personen von Rang ===&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=358</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=358"/>
		<updated>2022-07-11T18:38:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Die Ländereien der Vasallen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Neuhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, [[Ackersee]] und [[Neuhof]], zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Neuhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Breitenberg ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]], ein Vasall der Freiherrin und Herr über die größte Siedlung der Freiherrschaft&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]], eine Vasallin der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=357</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=357"/>
		<updated>2022-07-11T18:27:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Die Ländereien der Vasallen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Neuhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, [[Ackersee]] und [[Neuhof]], zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft von Neuhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]], ein Vasall der Freiherrin und Herr über die größte Siedlung der Freiherrschaft&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]], eine Vasallin der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=356</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=356"/>
		<updated>2022-07-11T18:27:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Die Ländereien der Vasallen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Neuhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, [[Ackersee]] und [[Neuhof]], zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterschaft Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterinschaft Lorringen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterinschaft von Neuhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]], ein Vasall der Freiherrin und Herr über die größte Siedlung der Freiherrschaft&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]], eine Vasallin der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Kaiserreich_Tairesia&amp;diff=355</id>
		<title>Kaiserreich Tairesia</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Kaiserreich_Tairesia&amp;diff=355"/>
		<updated>2022-07-11T18:20:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Das Concilium */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Kaiserreich Tairesia liegt am südlichen [[Bejkempa]] und ist eines der größten und langlebigsten Reiche dieses Gebietes. Es befindet sich in einer Phase der Schwäche und des Niedergangs, in der es an nahezu allen Grenzen von Feinden bedroht und in die Defensive gezwungen wird. Zudem erschüttern interne Machtkämpfe und Intrigen das immer noch mächtige und wehrhafte Kaiserreich. Gegenwärtiger Herrscher Tairesias ist [[Kaiser Karl Georg IV.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Herrscher : Kaiser Karl Georg IV.&lt;br /&gt;
# Hauptstadt: [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]]&lt;br /&gt;
# Wappen    : schwarzer, gekrönter Adler auf purpurfarbenem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte kaiserliche Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Marga Charlotte Maria Theodora Herzogin von Antarvis|Herzogin Marga Charlotte Maria Theodora]] von [[Herzogtum Antarvis|Antarvis]], Gräfin von [[Ondain]]&lt;br /&gt;
# [[Herzogin Arathea Timaulin Vesaris|Herzogin Arathea Timaulin]] von [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]]&lt;br /&gt;
# [[Herzog Anademeus von Nargonasa|Herzog Anademeus]] von [[Herzogtum Nargonasa|Nargonasa]] zu [[Voradim]]&lt;br /&gt;
# [[Herzog Omphalon Basairos von Sardya|(Hoher) Herzog Omphalon Basairos]] von [[Herzogtum Sardya|Sardya]]&lt;br /&gt;
# [[Vaitan Kaverin, Sohn des Karvoga, Sohn des Kartoro, Herzog von Ensharvyn|Vaitan Kaverin, Sohn des Karvoga, Sohn des Kartoro]] Herzog von [[Herzogtum Ensharvyn|Ensharvyn]]&lt;br /&gt;
# [[Fürstbischof Johannis XIII. Alvadris|Fürstbischof Johannis XIII. Alvadris]] von [[Fürstbistum Landarkai|Landarkai]]&lt;br /&gt;
# [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Grenzgraf Arnshelm]] von [[Grenzgrafschaft Bonthal|Bonthal]]&lt;br /&gt;
# [[Grenzgräfin Junia Weilaris von Garvinas|Grenzgräfin Julia Weilaris]] von [[Grenzgrafschaft Garvinas|Garvinas]]&lt;br /&gt;
# [[Dohlmann Karl Karembrin|Karl Karembrin]], [[Dohlmann]] von [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] (ehemals [[Grenzgrafschaft Marderian]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== An den Ufern des Bejkempa ===&lt;br /&gt;
Das Kaiserreich Tairesia liegt beidseitig des Bejkempas an dessen südlichem Lauf, dem vorletzten der sieben Abschnitte des gewaltigen Stromes. Von Norden her kommend hat der Bejkempa zuvor das von ihm gebildete und nach ihm benannte Bejkempameer verlassen, passiert einige kleinere, aufstrebende oder sterbende Reiche, darunter auch [[Khondil Khor]], das Tairesias Nordosten bedroht, und erreicht schließlich die Grenze des Kaiserreiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird jedoch bereits deutlich, dass Tairesia im Niedergang begriffen ist und diesen Umstand noch leugnet. Als seine offizielle Grenze zu Khondil Khor betrachtet das Kaiserreich den Grenzfluss [[Yormai]]. Alles Gebiet südlich des Yormai betrachtet Tairesia als eigenes Territorium, jedoch sieht die Wahrheit anders aus: Das Gebiet zwischen Yormai und den den Flüssen [[Lanser]] und [[nördliche Lanser]] sind weitgehend verloren und werden höchstens noch punktuell von Truppen der tairesischen Grenzgrafschaft Bonthal gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stellt die Mündung der Lanser in den Bejkempa den wahren Ort da, an dem der große Strom tairesisches Gebiet erreicht. Auf dem anderen - linken bzw. östlichen Flussufer - vergehen sogar noch weitere Meilen, bis der Bejkempa schließlich beidseitig vom Kaiserreich umschlossen ist. Hier brach der Bejkempa vor Urzeiten mit all seiner Macht in die äußersten Ausläufer der [[westliche Schwinge|westlingen Schwinge]] ein, ein langen Gebirgszug, der trotz all seiner Größe und Höhe doch nur ein kleiner Seitenarm des mächtigen [[Okamorango]] ist, eines riesigen Gebirges, das sich weiter im Osten erstreckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen Tairesias nennen dieses Gebiet die [[Drachenwindtäler]], die den Bejkempa zwar nicht aufhalten können, aber zu einem weiten Bogen nach Osten zwingen, bevor er sich wieder nach Süden und Westen wendet und weiter zum fernen [[Meer der tausend Träume]] strebt. [[Feyerbaum]] ist die erste tairesische Stadt an seinen Ufern, [[Naumburg]] hingegen die erste große Stadt, die der Bejkempa erreicht, wenn er die Drachenwindtäler verlassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wendet sich der gewaltige Strom wieder nach Süden und bricht in den Hauptarm der westlichen Schwinge ein und gräbt sich mit unbeirrbarer Kraft durch das an dieser Stelle mehrere hundert Kilometer breite Gebirge, bevor es nahe [[Salium Abe]] wieder hervortritt und seinen unaufhaltsamen Lauf fortsetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun durchquert der Bejkempa das [[Herzogtum Antarvis]], in dem an seinen Ufern die großen Städte [[Arnau Karea]], [[Ondain]] und [[Derbrand]] liegen. Doch dann erreicht der Strom die größte Stadt des Kaiserreiches und aller Lande, die er südlich des Bejekempameeres bereist: [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]], die hohe Stadt, die gewaltige und prunkvolle Hauptstadt, Sitz des Kaisers und (zumindest offizielles) Zentrum aller Macht im Reich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter nach Westen wandert der Bejkempa und erreicht die Herzogtümer [[Herzogtum Sardya|Sardya]] und [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]] im Süden und [[Herzogtum Nargonasa|Nargonasa]] im Norden. Hier liegen so prächtige Metropolen wie [[Berua]] und [[Verese]] aber auch viele andere Städte und wunderschöne Orte, darunter auch [[Arlen Vayr]], die Ruinen einer gewaltigen Brücke, die in grauer Vorzeit den Bejkempa in schwindelerregender Höhe trotz seiner gewaltigen Breite überspannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele große Flüsse, die gegen den Bejkempa jedoch wie Rinnsale wirken, münden hier in den gewaltigen Strom: von Norden der [[Oragin]] und der [[Debemnir]] und von Süden die [[Hochlinde]], der [[Nadoray]] und vor allem der [[Temis]], der zweitgrößte Strom Tairesias und der vielleicht größte Nebenfluss des Bejkempa südlich des Bejkempameeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich verlässt der Bejkempa nach mehreren tausend Kilometern das Kaiserreich wieder. Wie schon im Norden sind auch hier die Grenzen Tairesias schwerlich genau zu bestimmen, denn hier liegen die Steppen des [[Herzogtum Ensharvyn]]. Die Flussbefestigungen [[Nom Vaidras]] stellen die letzten großen tairesischen Liegenschaften am Ufer des Bejkempa dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Aufbau des Kaiserreiches ===&lt;br /&gt;
Das Kaiserreich ist in neun große Fürstentümer unterteilt: fünf Herzogtümer, ein Erzbistum, zwei Grenzgrafschaften und eine Provinz, die bis vor wenigen Jahren ebenfalls noch die Würde einer Grenzgrafschaft besaß. Es handelt sich - geordnet nach der höfischen Etikette - um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Das [[Herzogtum Antarvis]], das sich beidseitig des Bejkempa im Zentrum und Osten des Reiches erstreckt&lt;br /&gt;
# Das [[Herzogtum Vesaris]], das den größten Teil des Südufers des Bejkempa umfasst&lt;br /&gt;
# Das [[Herzogtum Nargonasa]], das im westlichen Zentrum des Reiches nördlich des Stromes liegt&lt;br /&gt;
# Das [[Herzogtum Sardya]], das sich am südlichen Bejkempa zwischen Vesaris und Antarvis bis weit in den Osten erstreckt&lt;br /&gt;
# Das [[Herzogtum Ensharvyn]], das den kompletten Westen des Reiches beidseitig des Bejkempa umschließt&lt;br /&gt;
# Das [[Fürstbistum Landarkai]], das die Südwestgrenze des Reiches schützt&lt;br /&gt;
# Die [[Grenzgrafschaft Bonthal]], die den Nordosten des Reiches verteidigt&lt;br /&gt;
# Die [[Grenzgrafschaft Garvinas]], die den Südosten des Reiches bewacht&lt;br /&gt;
# Die [[Provinz Nordwendtland]], die noch vor wenigen Jahren als [[Grenzgrafschaft Marderian]] einen weit höheren zeremoniellen Rang genoss, aber damals wie heute den Nordwesten des Reiches beschirmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Herzogtümer liegen am Bejkempa und vier von ihnen bilden das Herz des Reiches. Sie besitzen keine oder nur kurze Außengrenzen. Die vier übrigen Fürstentümer umfassen die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Grenzen des Reiches ===&lt;br /&gt;
Das Kaiserreich ist auf nahezu allen Seiten von Feinden umgeben und seine Grenzen sind schwankend. Während man die Macht des Reiches in den Metropolen am Bejkempa, tief im Herzen Tairesias, für ungebrochen und unzerbrechlich halten kann, reicht der Arm des Kaisers nur mit geringer Kraft an die Außengrenzen, die weit mehr als tausend Meilen von der Hauptstadt entfernt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden erstreckt sich Tairesia bis zu den großen Wäldern, die selbst zur Blütezeit des Reiches niemals vollständig erschlossen waren und sich über hunderte Kilometer erstrecken: der [[Dorkinsforst]], [[der große Moorwald]], der [[Witwenwald]] und der [[Grenzwald]] sowie den dazwischen verlaufenden Hügeln und Gebirgen, zu denen auch die äußersten Ausläufer der westlichen Schwinge zählt. Jenseits dieser Grenzen liegen die verlorenen Gebiete der [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] und dahinter die unheilvollen, endlosen Baumreihen des gewaltigen [[Dunkelforst|Dunkelforstes]]. Im Nordosten liegen schließlich die weiten Felder zwischen den Flüssen Lanser und Yormai, die ihrerseits wieder in den Bejkempa münden, und die Drachenwindtäler, die die äußerste nordöstlichste Reichsgrenze bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen liegen über viele hundert Kilometer nördlich und südlich des Bejkempa die Steppen der Ensharvyn, die einst Feinde des Reiches waren und heute als eigenes Herzogtum dem Kaiser dienen. Im Osten bilden hingegen dichte Wälder, die westliche Schwinge und schließlich im Südosten die gewaltige Wüste von [[Quay Anshayr]] die Grenzen des Reiches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden schließlich markieren der verwunschene Wald [[Vorl Belwetan|Belwetan]], wildes Hügelland, die mächtigen [[Berge des Winters]], der [[Wayresh-See]] und wiederum die Wüste von  [[Quay Anshayr]] die Grenzen des Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die tairesische Geschichte ist mehr als dreitausend Jahre alt, was das Kaiserreich zum mit Abstand langlebigsten Reich am südlichen Bejkempa macht. Die Geschichte wird in mehrere Epochen, die sich meist nach einer Kaiserdynastie benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Die Zeit des Aufstieges (Tairesia)|Die Zeit des Aufstieges]] ist eine vorzeitliche Epoche, in der Sagen und Mythen eine echte Geschichtsschreibung ersetzen. Sie gilt als die Zeit, in der sich die ursprünglichen Stämme des Reiches vereinten, und endet mit dem Aufstieg der ersten Dynastie der Kaiser. &lt;br /&gt;
# [[Die erste Dynastie (Tairesia)|Die erste Dynastie]] beginnt laut der (damals noch sehr unzuverlässigen) tairesischen Geschichtsschreibung vor 3262 Jahren mit [[Thenorus I.]], dem ersten Kaiser des Reiches. Ihm folgen vier Erben, die gemeinsam mit ihm eine unfassbare Spanne von 1668 Jahre geherrscht haben sollen. Dies würde mehr als die Hälfte der tairesischen Geschichte umfassen. Viele Gelehrten zweifeln daher den Wahrheitsgehalt der alten Quellen an und vermuten, dass jeder Kaiser für eine eigene Epoche oder Dynastie stehen könnte.&lt;br /&gt;
# [[Die zweite Dynastie (Tairesia)|Die zweite Dynastie]] umfasst neun Kaiser und dauert 536 Jahre. Diese Epoche umfasst den Aufstieg Tairesias auf dem Weg zu seiner größten Ausdehnung und Macht. Die Geschichtsschreibung dieser Periode ist zwar weitaus detaillierter und Regierungszeiten wirken realistischer, jedoch ist sie immer noch stark von politischen Motiven gefärbt und maßgeblich vom Kaiserhaus gesteuert.&lt;br /&gt;
# [[Die dritte Dynastie (Tairesia)|Die dritte Dynastie]] besteht aus sechs Kaisern und dauert 410 Jahre. Sie umfasst die Zeit der größten Ausdehnung Tairesias, jedoch werden auch die ersten Anzeichen des Niedergangs ersichtlich. &lt;br /&gt;
# Das [[Die Zeit des Interregnums (Tairesia)|Interregnum]] umfasst die kaiserlose Zeit von 193 Jahren, in der das Kaiserreich nahezu ununterbrochen von Bürgerkriegen zwischen den großen Adelshäusern, aber auch vom Machtkampf zwischen der periinischen Kirche und der Magiergilde erschüttert wird. &lt;br /&gt;
# [[Die vierte Dynastie (Tairesia)|Die vierte Dynastie]] ist schließlich die jüngste und aktuelle Epoche der tairesischen Geschichte. Sie beginnt vor 455 Jahren, dauert bis heute an sah bisher acht Kaiser, darunter den aktuellen Herrscher [[Karl Georg IV.]]. Diese Epoche steht im Zeichen der Schwäche und des Niedergangs, die auf eine sehr kurze Hochzeit zu Beginn der Dynastie folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitrechnung ===&lt;br /&gt;
Die Zeitrechnung im Kaiserreich erfolgt anhand der Regierungszeiten der Kaiser. Daher sind Jahreszahlen stets mit einem Kürzel aus bis zu drei Buchstaben und Zahlen versehen, die den Namen des jeweiligen Kaisers abgekürzt darstellen. Dies gilt auch für die Phase des Interregnums, in der die Kürzel für einzelne, kurzzeitige Abschnitte und Regenten stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So steht die aktuelle Jahreszahl 56 KG4 für das 56.Jahr der Herrschaft des Kaisers Karl Georg IV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeittafel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Erste Dynastie: 1668 Jahre (beginnend im Jahr 0; vor 3262 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dynastie/Kaiser&lt;br /&gt;
!Kürzel&lt;br /&gt;
!Regierungsjahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1.Kaiser: [[Thenorus I.]]&lt;br /&gt;
|T1&lt;br /&gt;
|268 Jahre (Thronbesteigung vor 3262 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2.Kaiser: [[Varitian]] &lt;br /&gt;
|V&lt;br /&gt;
|531 Jahre (Thronbesteigung vor 2976 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3.Kaiser: [[Albertus I.]]&lt;br /&gt;
|A1&lt;br /&gt;
|372 Jahre (Thronbesteigung vor 2445 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4.Kaiser: [[Albertus II.]]&lt;br /&gt;
|A2&lt;br /&gt;
|132 Jahre (Thronbesteigung vor 2073 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5.Kaiser: [[Thenorus II.]]&lt;br /&gt;
|T2&lt;br /&gt;
|347 Jahre (Thronbesteigung vor 1941 Jahren)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Zweite Dynastie: 536 Jahre (beginnend im Jahr 1668; vor 1594 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dynastie/Kaiser&lt;br /&gt;
!Kürzel&lt;br /&gt;
!Regierungsjahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6.Kaiser: [[Karl Georg I.]]&lt;br /&gt;
|KG1&lt;br /&gt;
|23 Jahre (Thronbesteigung vor 1594 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7.Kaiser: [[Johannes Claudius]]&lt;br /&gt;
|JC&lt;br /&gt;
|31 Jahre (Thronbesteigung vor 1571 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8.Kaiser: [[Hans Magnus I.]]&lt;br /&gt;
|HM1&lt;br /&gt;
|71 Jahre (Thronbesteigung vor 1540 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9.Kaiser: [[Karl Dietrich]]&lt;br /&gt;
|KD&lt;br /&gt;
|114 Jahre (Thronbesteigung vor 1469 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10.Kaiser: [[Karl Matthias I.]]&lt;br /&gt;
|KM1&lt;br /&gt;
|38 Jahre (Thronbesteigung vor 1355 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11.Kaiser: [[Karl Andreas]]&lt;br /&gt;
|KA&lt;br /&gt;
|9 Jahre (Thronbesteigung vor 1317 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12.Kaiser: [[Karl Georg II.]]&lt;br /&gt;
|KG2&lt;br /&gt;
|94 Jahre (Thronbesteigung vor 1308 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13.Kaiser: [[Karl Ludwig]]&lt;br /&gt;
|KL&lt;br /&gt;
|74 Jahre (Thronbesteigung vor 1214 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14.Kaiser: [[Albrecht Johannes]]&lt;br /&gt;
|AJ&lt;br /&gt;
|82 Jahre (Thronbesteigung vor 1140 Jahren)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Dritte Dynastie: 410 Jahre (beginnend im Jahr 2204; vor 1058 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dynastie/Kaiser&lt;br /&gt;
!Kürzel&lt;br /&gt;
!Regierungsjahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15.Kaiser: [[Ludwig der Erneuerer]]&lt;br /&gt;
|LdE&lt;br /&gt;
|139 Jahre (Thronbesteigung vor 1058 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16.Kaiser: [[Stephan Ludewigus]]&lt;br /&gt;
|SL&lt;br /&gt;
|26 Jahre (Thronbesteigung vor 919 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17.Kaiser: [[Albert Stephanius]]&lt;br /&gt;
|AS&lt;br /&gt;
|60 Jahre (Thronbesteigung vor 893 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18.Kaiser: [[Ludwig Albertinus I.]]&lt;br /&gt;
|LA1&lt;br /&gt;
|55 Jahre (Thronbesteigung vor 833 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19.Kaiser: [[Georg Ludewigus]]&lt;br /&gt;
|GL&lt;br /&gt;
|103 Jahre (Thronbesteigung vor 778 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20.Kaiser: [[Ansgar Georgius]]&lt;br /&gt;
|AG1&lt;br /&gt;
|27 Jahre (Thronbesteigung vor 675 Jahren)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Interregum - 193 Jahre (beginnend im Jahr 2614; vor 648 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Regenten&lt;br /&gt;
!Kürzel&lt;br /&gt;
!Regierungsjahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Zeit der drei Verweser]]&lt;br /&gt;
|3Vw&lt;br /&gt;
|75 Jahre &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Tesor Angoi ]]&lt;br /&gt;
|TA&lt;br /&gt;
|9 Jahre  (Beginn der Herrscahft vor 648 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Nelosi Primas]]&lt;br /&gt;
|NP&lt;br /&gt;
|48 (26+22) Jahre (Beginn der Herrschaft vor 639 Jahren) &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[General Karusian]]&lt;br /&gt;
|GK&lt;br /&gt;
|40 (22+18) Jahre (Beginn der Herrschaft vor 613 Jahren) &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Malendianus]]&lt;br /&gt;
|Mal&lt;br /&gt;
|98 Jahre (Beginn der Herrschaft vor 573 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ernan Kerfasion]]&lt;br /&gt;
|EK&lt;br /&gt;
|20 Jahre (Beginn der Herrschaft vor 475 Jahren)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Die Zeit der 3 Verweser umfasst die Herrschaft von Tesor Angoi, Nelosi Primas und General Karusian.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Die Verweser Nelosi Primas und General Karusian regieren für eine Zeit von 22 Jahren parallel. Die alleinige Herrschaft von Nelosi Primas umfasst die ersten 26 Jahre ihrer Amtszeit (639-613 vor unserer Zeit). Vor 613 Jahren beginnt die Zeit, in der General Karusian ihr dieses Amt streitig macht und die beiden parallel herrschen. Diese Phase dauert 22 Jahre, bis die 18jährige Alleinherrschaft General Karusians beginnt (591-573 vor unserer Zeit).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Vierte Dynastie - 455 Jahre (andauernd) (beginnend im Jahr 2807; vor 455 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dynastie/Kaiser&lt;br /&gt;
!Kürzel&lt;br /&gt;
!Regierungsjahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21.Kaiser: [[Ansgar Georgius II.]]&lt;br /&gt;
|AG2&lt;br /&gt;
|60 Jahre (Thronbesteigung vor 455 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|22.Kaiser: [[Ludwig Albertinus II.]]&lt;br /&gt;
|LA2&lt;br /&gt;
|45 Jahre (Thronbesteigung vor 395 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23.Kaiser: [[Karl Georg III.]]&lt;br /&gt;
|KG3&lt;br /&gt;
|38 Jahre (Thronbesteigung vor 350 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24.Kaiser: [[Karl Matthias II.]]&lt;br /&gt;
|KM2&lt;br /&gt;
|26 Jahre (Thronbesteigung vor 312 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25.Kaiser: [[Albertus III.]]&lt;br /&gt;
|A3&lt;br /&gt;
|84 Jahre (Thronbesteigung vor 286 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|26.Kaiser: [[Thenorus III.]]&lt;br /&gt;
|T3&lt;br /&gt;
|77 Jahre (Thronbesteigung vor 202 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|27.Kaiser: [[Hans Magnus II.]]&lt;br /&gt;
|HM2&lt;br /&gt;
|69 Jahre (Thronbesteigung vor 125 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28.Kaiser: [[Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
|KG4&lt;br /&gt;
|56 Jahre und andauernd (Thronbesteigung vor 56 Jahren)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jubiläumsjahre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 100jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 100 T1 (vor 3162 Jahren)&lt;br /&gt;
* 500jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 214 V (vor 2762 Jahren)&lt;br /&gt;
* 1000jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 183 A1 (vor 2262 Jahren)&lt;br /&gt;
* 1500jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 179 T2 (vor 1762 Jahren)&lt;br /&gt;
* 2000jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 46 KG2 (vor 1262 Jahren)&lt;br /&gt;
* 2500jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 16 GL (vor 762 Jahren)&lt;br /&gt;
* 3000jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 84 A3 (vor 262 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prophezeiungen und Theorien ===&lt;br /&gt;
Wie in vielen Reichen Armeneas, gerade in jenen, die sich in einer Phase des Niedergangs befinden, bemühen sich Menschen um Voraussicht. Sie wollen erkennen, wann das Ende naht. Und auch in Tairesia gibt er Schwäche des Kaiserreiches, die von Gelehrten und an Adelshöfen vielerorts erkannt wurde, derartige Versuche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich gottgesandte Visionen, das Herauslesen solcher Prophezeiungen aus theologischen Texten und der Versuch, geschichtliche Daten in eigenen Sinn zu deuten, stellen die häufigsten Varianten für die Entstehungen solcher Theorien dar, die von den meisten Gelehrten als unwissenschaftlicher Humbug und Scharlatanerie abgetan werden. Auch die periinische Kirche brandmarkt die meisten Prophezeiungen über den Untergang als Werk von Heiden und Häretikern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Theorie der halben Lebensspanne&lt;br /&gt;
Diese Theorie besagt, dass die erste Dynastie ebenso lange herrschen würde wie die übrigen Dynastien und Epochen zusammen. Da die erste Dynastie 1668 Jahre umfasste, müsste auch die zweite Hälfte des tairesischen Lebenszyklus die selbe Zeitspanne messen. Seit dem Ende der ersten Dynastie sind 1594 Jahre vergangen, so dass Tairesia nach dieser Theorie in 74 Jahren untergehen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Variante dieser Theorie besagt hingegen, dass Tairesia in 74 Jahren nur den zweiten Abschnitt seiner Existenz durchlaufen habe und dass am Ende dieser Zeitspanne eine Neugeburt und ein Wiedererstarken des Reiches stehen werde. In extremer Ausprägung gibt es Behauptungen, Tairesia würde sich dann bis zum Bejkempameer und dem Meer der tausend Träume ausdehnen und eine neue Hochzeit erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während jene, die den Untergangs für einen Zeitpunkt in 74 Jahren berechnet haben wollen, sicherlich zu den Pessimisten gezählt werden müssen, dürften jene, die an eine Renaissance und erneute Machtausdehnung glauben, mindestens ebenso große Optimisten sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Theorie der sieben Epochen&lt;br /&gt;
Diese Theorie geht davon aus, dass es sieben Weltalter, sieben Abschnitte des Bejkempa und auch sieben Epochen der tairesischen Geschichte gebe. Zählt man neben den vier Kaiserdynastien noch die Zeit des Interregnums und die Zeit des Aufstieges mit, entspräche die Zeit der vierten Dynastie, in der wir aktuell leben, der vorletzten Epoche der tairesischen Geschichte. Demnach müsste eine fünfte Dynastie folgen, mit der das Reich enden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausragende Ereignisse der tairesischen Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaft, Adel und Lehnswesen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adel Tairesias ist in einer Lehnspyramide organisiert, an deren Spitze der Kaiser steht und die bei den Landrittern und dem landlosen Stadtadel kleiner Orte endet. Adlige erhalten von höherrangigen Adligen ein Lehen zu umfassenden, erblichen Nutzung und geben Teile davon an eigene, niederer gestellte Vasallen weiter. Der Treueeid verbindet die Stufen der Lehnspyramide, deren Titel in folgender Reihe gemäß der höfischen Etikette absteigen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Kaiser&lt;br /&gt;
* Die neun Hochfürsten des Reiches: Herzoge/Herzoginnen und Grenzgrafen sowie der Fürstbischof von Landarkai (und gegenwärtig der Dohlmann von Norwendtland)&lt;br /&gt;
* Grafen/Gräfinnen&lt;br /&gt;
* Barone/Baroninnen&lt;br /&gt;
* Freiherrn/Freiherrinnen&lt;br /&gt;
* Landmänner/Landdamen&lt;br /&gt;
* Landritter/Landritterinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen in Ausnahmefällen noch Sonderränge wie der Titel des Vogt-Barons von Veyrandh oder des Fürstbischofs von Arilea, die sich an unterschiedlichen Stellen in die Hierarchie einordnen, aber im Allgemeinen gelten die sieben genannten Stufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaiser ist stets Lehnsherr und ist über die Lehnspyramide mit allen Adligen des Reiches verbunden. Sie alle sind seine Vasallen. Landritter hingegen haben keine Vasallen, alle Fürsten, die in der Lehnspyramide in direkter Linie über ihnen stehen sind ihre Lehnsherren. Alle anderen Adligen, die in einer Lehnsfolge zwischen Kaiser und Landritter stehen, sind sowohl Lehnsherren gegenüber jenen, die unter ihnen stehen, und Vasallen gegenüber Höhergestellten. Dies gilt jedoch nur für die direkte Lehnslinie.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Lehnslinie ist nicht zwangsläufig jede Stufe besetzt. So sind die höchstrangigen Vasallen eines Herzogs Grafen, während ein Grenzgraf Barone unter sich hat. Ein Graf wiederum hat zumeist Freiherrn und Landmänner als Vasallen, während unter einem Baron üblicherweise Landmänner als nächsthöhere Vasallen stehen. In einigen Fällen werden sogar zahlreiche Stufe übersprungen. So gibt es Landmänner die direkte Vasallen des Kaisers oder eines Herzogs sind und damit nur diesem dienstpflichtig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Rolle nimmt der Stadtadel ein, da er außerhalb der Lehnspyramide steht. Zum Stadtadel zählen jene Familien, die keine Ländereien zu Lehen erhielten (auch wenn sie in seltenen Ausnahmefällen Gebiete zur Verwaltung erhielten, die dann aber kein erbliches Lehen sind) und ihren Sitz in einer Stadt haben, die von einem anderem Fürsten regiert wird. Sie sind stets dessen Lehnsmänner, unabhängig davon, ob es sich bei ihm um einen Herzog, Grafen, Baron oder Freiherrn handelt. So sind die Familien des Stadtadels der Hauptstadt Tairesia direkte Vasallen des Kaisers und nur ihm in der Lehnspyramide unterstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtadel steht in der offiziellen Hierarchie gemäß der höfischen Etikette noch unter den Landrittern, jedoch besitzen viele Familien des Stadtadels (besonders in wichtigen Städten) auf Grund von Wohlstand und Einfluss eine weit größere tatsächliche Macht als Landritter oder gar Landmänner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehnspflichten ===&lt;br /&gt;
Ein Adliger ist all jenen, die in der Lehnspyramide in direkter Linie über ihm stehen, Treue und Gehorsam schuldig und muss Abgaben in Form von Steuern und Kriegsdiensten entrichten. Im Gegenzug erhält er von seinem Lehnsherrn ein Territorium als Lehen zugewiesen, das Teil der Ländereien des Lehnsherrn ist und über das der Vasall nun (im Rahmen der kaiserlichen Gesetze) nach eigenem Gutdünken regiert. Der Vasall kann auch Teile seines Lehens weiter vergeben und erhält im Gegenzug jene Dienste und Ehrerbietung, die er selbst seinem eigenen Lehnsherrn erweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tairesischen Gesetze des Lehnswesen sind höchst kompliziert und gewöhnlich muss der Lehnsherr zustimmen, wenn sein Vasall ein eigenes Lehen vergibt oder gar einen Bürgerlichen in den Adel erhebt, was Voraussetzung für die Aufnahme in die Lehnspyramide ist. Gleiches gilt für die Entziehung eines Lehens oder weitreichende Bestrafungen von Vasallen. Letztendlich darf bei allen Gesetzen jedoch nie die politische und militärische Realität außer Acht gelassen werden. Ein Lehnsherr muss seine Rechte und Absichten im Zweifelfall gegen einen Vasallen durchsetzen, wenn dieser sich ihm verweigert. In einer Zeit des Niedergangs, in der das Kaiserhaus und viele Adelsfamilien schwach und die (offenen wie auch verborgenen) Konflikte innerhalb des Adels mannigfach sind, steht das Recht nur allzu oft hinter der Stärke zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Klerus ===&lt;br /&gt;
Eine Sonderstellung in Tairesia nimmt der Klerus ein. Die Priester des periinischen Pantheons genießen Respekt und Privilegien, auch wenn sie nicht dem Adel angehören. Sie stehen zwar nicht außerhalb der Gesetze, werden bei Vergehen aber oftmals kirchenintern gerichtet und besitzen viele Freiheiten. In früheren Jahrhunderten bildete der Klerus eine Macht, die dem Adel nicht unähnlich war und als zweite Säule neben diesem existierte. Heute können es sich nur sehr hochrangige Würdenträger der Kirche leisten, sich mit Freiherrn, Baronen oder noch höherstehenden Adligen anzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Bürgertum ===&lt;br /&gt;
Die höchste nichtadelige Gesellschaftsschicht stellt das Hohe Bürgertum da. Es gibt keine klare Definition, welche Bürger und Familien in diese Gruppe fallen. Zumeist handelt es sich um herausragende Gelehrte und reiche Händler und Geldverleiher, jedoch können gerade in kleineren Gemeinschaften auch angesehene Handwerker, Priester und Künstler hinzuzählen. Neben dem Wohlstand und dem Ansehen sind vor allem die gesellschaftlichen Kontakte und der damit verbundene Einfluss auf Leben und Politik in einer Gemeinschaft ausschlaggebend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich steht der Adel in der gesellschaftlichen Hierarchie über den Bürgern, jedoch können reiche und gut vernetzte Bürger großen Einfluss gewinnen, der selbst bis in adlige Kreise reicht. Dies gilt vor allem für sehr reiche Handelsfamilien, deren Wohlstand ihnen politischen Einfluss und gewisse Privilegien sichert, die sonst nur dem Adel zustehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das einfache Volk ===&lt;br /&gt;
Unter dem Bürgertum steht das einfache Volk, das weder Einfluss noch Wohlstand noch Privilegien besitzt. Einfache Handwerker, Bauern, Soldaten, Tagelöhner, Söldner, Seeleute, kleine Kaufleute, Fischer, Hirten, Jäger und Dutzende anderer Berufe sowie deren Familien bilden das Gros der tairesischen Gesellschaft. Sie besitzen nur begrenzte verbriefte Rechte und sind oftmals der Willkür des Adels ausgeliefert, stehen aber in Ansehen und Gerichtsbarkeit weit über den Unfreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unfreie: Leibeigene und Sklaven ===&lt;br /&gt;
Die unterste Stufe der tairesischen Gesellschaft bilden die Unfreien. Diese Gruppe unterteilt sich in die völlig rechtlosen Sklaven und die Leibeigenen, die zwar unfrei sind, aber noch gewisse Rechte besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leibeigene haben ihre Freiheit durch Missetaten oder Schulden verloren. Bis diese Taten gesühnt oder die Schulden abgearbeitet sind, stehen sie im Dienst eines anderen Menschen. Dabei handelt es sich meist um einen Adligen, auf dessen Ländereien der Verurteilte lebte und nun ohne Lohn arbeiten muss, oder um das Opfer des begangenen Unrechts oder dessen Hinterbliebenen. Anders als Sklaven sind Leibeigene jedoch nicht der Besitz ihrer Herren. Sie dürfen nicht getötet, verkauft oder gegen ihren Willen verheiratet oder umgesiedelt und nur in begrenztem Umfang gezüchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sklaven haben keine Rechte und sind vor dem Gesetz nicht mehr (oder manchmal sogar weniger) wert als Tiere. Sie gehören zum Besitz ihres Herren, der mit ihnen tun und lassen kann, was er will. Er darf sie foltern, weiterverkaufen, verhungern lassen oder ihnen gar das Leben nehmen, ohne eine Strafe fürchten zu müssen. Sklaven sind zumeist Ausländer: Kriegsgefangene oder in fernen Landen gekaufte Sklaven, die nach Tairesia gebracht wurden. Ein Tairesier hingegen kann gewöhnlich nicht im Sklaven werden: Nur Verräter gegen den Staat und die grausamsten Räuber erlebten in der Vergangenheit dieses Schicksal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leibeigenschaft ist im Norden des Reiches - in Nordwendtland, Anatarvis, Teilen von Nargonasa und vor allem in Bonthal - verbreitet. Dort gibt es hingegen keine oder nur sehr wenig Sklaverei, die vor allem Vesaris, Sardya, dem Süden Nargonasas und der Hauptstadt Tairesia existiert. In den übrigen Gebieten des Reiches kommen sowohl Leibeigenschaft als auch Sklaverei eher selten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Institutionen des Reiches ==&lt;br /&gt;
Außerhalb des Lehnswesen existieren einige Institutionen, die nicht in die Adelshierarchie eingeordnet werden können und direkt dem Kaiser unterstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der kaiserliche Hof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kaiserliche Hof war über viele Jahrhunderte das absolute Zentrum der Macht in Tairesia, doch heute muss sich der Kaiserhof diese Bedeutung mit den Hauptstädten der großen Fürstentümer und anderen Institutionen teilen. Die Schwäche des Kaiserhauses und des Reiches ist hier ebenso deutlich sichtbar wie an den Grenzen des Reiches. Glanz und Prunk mögen einfache Bürger und Bedienstete täuschen, doch die Mächtigen des Reiches sehen den Niedergang deutlich vor sich, wenn sie nicht blind für die Wahrheit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaiserhof umfasst sowohl die Paläste des Kaisers und seiner Familie als auch Stallungen, Wirtschaftsgebäude, Kasernen, die Unterkünfte für Würdenträger, Beamte und Ratgeber, Parkanlagen, Plätze und zahlreiche andere Orte. Er ist eine Stadt in der Stadt, zu der einfache Bürger nur Zutritt haben, wenn sie Waren anliefern oder Dienste verrichten sollen, in der aber Tausende von Beamten, Gardisten und Würdenträger ein und aus gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Kaiser und seiner Familie lenken vor allem fünf hohe Würdenträger, alle im Range eines Grafen, die Geschicke des Kaiserhofes und gehören dank dieses Einflusses und ihrer Nähe zur Kaiserfamilie zu den einflussreichsten Persönlichkeiten des Reiches. Sie sind keinem Herzog oder anderen Fürsten, sondern nur dem Kaiser direkt unterstellt und entstammten in der Vergangenheit oft den großen Adelsfamilien, in jüngerer Zeit jedoch auch kleineren Häusern oder kommen gar aus dem einfachen Volk. Besonders die Familien des Stadtadels von Tairesia erschienen in der Vergangenheit vielen Kaisern als geeignete Anwärter für die Erzämter, da sie nur ihm, aber keinem anderen Fürsten im Lehnswesen unterstehen. Es ist zweifellos eine große Ehre, in diesen Ämtern zu dienen, doch noch größer sind der Einfluss und die Macht, die mit ihnen verbunden sind. Weder die Ämter noch die Grafentitel sind erblich. Diese Erzämter sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Graf Erzmarschall]]&amp;quot;: Einst ein Amt, das für die kaiserlichen Stallungen zuständig war, ist der Marschall heute der Verbindungsmann zwischen dem Kaiser und den Legionen und der kaiserlichen Flotte. Er steht dem Generalstab der Legionen vor, hat jedoch keine Befehlsgewalt über die kaiserliche Garde. Der Erzmarschall entstammt traditionell den Reihen der Legion und ist somit meist ein Angehöriger des Hochadels.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Graf Erzkanzler]]&amp;quot;: Der Erzkanzler steht dem kaiserlichen Beamtentum vor (mit Ausnahme jener, die dem Graf Erzkämmerer unterstehen), koordiniert den Ablauf von Audienzen und Feierlichkeiten am Kaiserhof, ist Leiter der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften und schönen Künste und ist für das alltägliche Leben im Kaiserhof verantwortlich. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Graf Erzpräfekt]]&amp;quot;: Der Erzpräfekt verwaltet im Namen des Kaisers die Hauptstadt außerhalb des Kaiserhofes, kontrolliert die Stadtwache und die Gerichte der Stadt und führt die Aufsicht über die Märkte.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Graf Erzmagister]]&amp;quot;: Der Erzmagister steht den kaiserlichen Archiven vor, in denen neben zehntausenden Büchern eine schier endlose Zahl an Urkunden und Dokumenten seit Jahrtausenden aufbewahrt werden, und verhandelt mit ausländischen Würdenträgern und Gesandten. Das Amt wird traditionell von einem Magier ausgeübt, der gleichzeitig Hofmagier des Kaisers ist und den Kontakt zur Magierakademie kontrolliert. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Graf Erzkämmerer]]&amp;quot;: Dem Erzkämmerer unterstehen die Schatzkammer, die kaiserlichen Münzprägehäuser und die Zoll- und Steuerbeamten. Überdies leitet er das kaiserliche Handelshaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere wichtige Ämter am Kaiserhof sind:&lt;br /&gt;
* [[Präfekten der Adlergarde|Gardepräfekten]]: Die Aufgabe der kaiserliche Garde, die auch [[Adlergarde (Tairesia)|Adlergarde]] genannt wird, ist der Schutz des Kaisers und seiner Familie ist. Die handverlesenen Gardisten bewachen den kaiserlichen Hof, begleiten den Kaiser und seine Familie auf Reisen und werden als persönliche Wachen von Legaten eingesetzt, die in kaiserlichem Auftrag reisen. Abgesehen von adligen Gästen und deren persönlichen Wachen  darf niemand außer der Adlergarde am Kaiserhof Waffen tragen . Die Garde wird von zwei Gardepräfekten angeführt. Diese Ämterteilung soll die Gefahr einer Machtübernahme durch die Garde minimieren.&lt;br /&gt;
* [[Kaiserlicher Beichtvater (Tairesia)|Kaiserlicher Beichtvater]]: Der kaiserliche Beichtvater ist in erster Linie ein Vertreter der kirchlichen Interessen am Kaiserhof, entstammt meist der Hjedlin-Kirche und besitzt gewöhnlich einen hohen kirchlichen Rang, etwa den eines Bischofs. Manche besonders gläubige Mitglieder des Kaiserhauses können einen eigenen, zusätzlichen Beichtvater besitzen.&lt;br /&gt;
* [[Kaiserlicher Haushofmeister (Tairesia)|Haushofmeister]]: Während der Haushofmeister an vielen anderen Adelshöfen eines der wichtigsten und einflussreichsten Ämter ausübt, ist er am Kaiserhof ein Zeremonienmeister mit hohem Ansehen, der jedoch kaum eigene Macht ausübt und dem Graf Erzkanzler untersteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Periinisch-tairesische Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der periinische Glauben ist die vorherrschende Religion im Kaiserreich. In manchen Phasen der Vergangenheit waren alle anderen Religionen im Kaiserreich verboten und ihre Verehrung wurde unter Strafe gestellt. Einzig die Verehrung des Bejkempa als lebensspende Ader des Reiches wurde von der periinisch-tairesischen Kirche stets toleriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Stellung der periinischen Kirche in Tairesia noch immer sehr stark, jedoch wird ihre Position immer weiter unterhöhlt. In abgelegenen Gegenden und den weit von der Hauptstadt entfernten Grenzregionen nimmt die Verehrung von Naturgottheiten wieder zu, die zuvor Jahrhunderte lang unterdrückt wurde. In den Metropolen am Bejkempa werden hingegen immer häufiger fremde Gottheiten verehrt, deren Kulte vom Bejkempameer oder aus noch größerer Entfernung stammen und von Adligen und Handelsschiffern von ihren Reisen mitgebracht wurden. Die periinisch-tairesische Kirche geht mit aller Macht gegen solche Kulte und Glaubensgemeinschaften vor, doch ihre Position ist bei aller Macht nicht mehr so einflussreich wie in früheren Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem hat die periinische Kirche in Tairesia zunehmend mit internen Zwisten zu kämpfen. Theologische Streitfragen über die Auslegung der heiligen Lehren, Rivalitäten und Machtkämpfe um wichtige Ämter in der Hierarchie, der Zwist zwischen rein geistlichen Würdenträgern und den weltlichen Fürstbischöfen, die neben ihrem geistlichen Amt auch weltliche Herrschaftsgewalt ausüben, die Frage nach dem Umgang mit dem Wandel der Zeit, dem Auftreten neuer Kulte und dem Niedergang des Reiches sowie die Zwiste, die auf den unterschiedlichen Lehren und Geboten der einzelnen Gottheiten beruhen, haben die Kirche in eine interne Krise gestürzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele Jahrhunderte stützten sich die Kirche und der Kaiser gegenseitig und bildeten das machtvolle Zentrum des Kaiserreiches, doch sind die Macht und Position des Kaisers noch weitaus stärker geschwächt als jene der periinischen Kirche, so dass Kaiser Karl Georg IV. der Kirche keine große Hilfe in ihrem Streben nach interner Stabilisierung, Erhalt des politischen Einflusses und Kampf gegen andere Kulte sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hierarchische Aufbau der periinisch-tairesischen Kirche entspricht weitgehend der Struktur der meisten periinischen Landeskirchen. An der Spitze steht der [[Hoher Vater (Tairesia)|Hohe Vater]]. Es folgen die Erz- und Fürstbischöfe, Bischöfe, die Äbte großer Orden und Klöster, die Hochwürden, die Väter und Mütter, die Brüder und Schwestern und schließlich die Novizen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewöhnlich wird das Amt des Hohen Vaters in den meisten periinischen Landen und zu den meisten Zeiten von einem Hjeldin-Priester ausgeübt. Gegenwärtig gibt es in Tairesia gleich eine doppelte Ausnahme von dieser Tradition, denn einerseits bekleidet gerade eine Frau dieses Amt und andererseits wurde keine Geweihte des Hjeldin, sondern eine Priesterin der Schikaja erwählt. Sie ist erst die dritte Frau, die die periinisch-tairesische Kirche in ihrer langen Geschichte anführt, so dass bei ihr von der [[Dritte hohe Mutter (Tairesia)|dritten hohen Mutter]] gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amtierende Hohe Mutter gilt als sehr streng und orthodox, was ihr die Stimmen zahlreicher kirchlicher Wahlmänner sicherte, um mit harter Hand zu führen und die schwächelnde Kirche zurück auf den Weg zu alter Macht und Stärke zu führen. Andererseits sehen manche ihre Wahl auch als Zeichen des Niedergangs des Reiches: Wie könnte es sonst geschehen, dass eine Frau, die zudem noch nicht Hjeldin geweiht ist, eine ganze Reichskirche anführen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die kaiserlichen Legionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die kaiserlichen Legionen (Tairesia)|Die kaiserlichen Legionen]] waren für Jahrhunderte das Rückgrat des tairesischen Reiches, dessen Gebiet sie auf kaiserlichen Befehl erweiterten und schützten, stets aber auch den Willen des Kaisers gegenüber widerspenstigen Adelshäusern durchzusetzen vermochten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind die Legionen nur noch ein Schatten ihrer selbst. Ihre Zahl und ihre Truppenstärke sinken immer weiter. In Zeiten, in denen das Kaiserhaus als schwach gilt und Niederlagen an allen Grenzen auch das einst ruhmreiche Ansehen der Legionen immer weiter schmälerten, gibt es auch eine immer geringere Zahl an Männern, die bereit wären, den Legionseid zu schwören. Da Legionäre oft fern der Heimat an anderen Reichsgrenzen eingesetzt werden, die so weit entfernt sind, dass Familie und Freunde über Jahre oder gar Jahrzehnte nicht mehr gesehen werden, schließen sich viele kampfbereite Tairesier lieber den Heeren lokaler Adliger oder den Wachen naher Städte an oder ziehen als freie Söldner durch das Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überdies hat die Legion trotz ihrer Rekrutierungssorgen immer noch enorm hohe Ansprüche an den Körper und die Tugendhaftigkeit ihrer Mitglieder. Weiterhin ist es Frauen nicht erlaubt, in der Legion zu dienen. Karrierechancen gibt es für einfache Legionäre ebenfalls nur sehr begrenzt. Nur wenige Unteroffiziersstellen bieten die Chance auf einen Aufstieg in der Hierarchie und die Offiziere werden nahezu immer von adligen Familien gestellt. Dennoch übt die Legion nach wie vor auf manche Tairesier einen großen Reiz aus, so dass sie weder Mühen noch Anforderungen scheuen, eine dreijährige Ausbildung durchlaufen und letztlich den heiligen Legionseid auf den Kaiser und das Reich schwören, um Tairesia zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legionseid ist mehr als nur eine Sammlung einfacher Worte, sondern besitzt einen übernatürlichen, verbindenden und stärkenden Charakter, der seine Macht dem Kaiser und dem Reich entnimmt. Legionäre, die ihn schwören, gewinnen an Kraft, Gewandtheit und Waffenkunst, heilen Wunden schneller und werden unempfänglicher gegen feindliche Zauberkräfte. Derlei Stärkungen bestehen jedoch nur solange wie ein Legion seinen Dienst gehorsam und tugendhaft nach den Gesetzen der Legion verrichtet. Dies macht einen Legionär nicht zwangsläufig zu einem besseren Menschen, der keine kleinen Verbrechen oder Schandtaten in seiner Freizeit begehen könnte, doch verlieren Deserteure und Verräter diese Vorteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Concilium ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Concilium]] (Konzilium) ist die Bezeichnung für den Rat der Fürsten des Reiches, der in einem gleichnamigen, gewaltigen Gebäude in der Hauptstadt Tairesia tagt. In langen Sitzungen werden die wichtigen Anliegen des Reiches debattiert und die Standpunkte der Fürsten erörtert. Beschlüsse, die hier gefasst werden, haben keine Gesetzeskraft und sind weder für den Kaiser noch für einzelne Adelshäuser bindend, jedoch stellen sie eine Willenserklärung des Adels da, die selbst der Kaiser nicht leichtfertig ignorieren sollte. Nicht selten nehmen Vorschläge des Coniliums nach einer Weile die Gestalt kaiserlicher Gesetze an, besonders wenn sie mit großer Mehrheit verabschiedet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Adelshaus Tairesia kann einen oder mehrere Abgesandte ins Concilium schicken, die jeweils eine eigene Stimme haben, aber natürlich stets im Sinne ihres Herren entscheiden. Die genaue Zahl hängt von der Würde des jeweiligen Fürsten ab: &lt;br /&gt;
* Die fünf Herzöge schicken jeweils fünf Abgeordnete nach Tairesia und haben somit fünf Stimmen.&lt;br /&gt;
* Die Grenzgrafen und der Fürstbischof von Landarkai entsenden vier Vertreter. (Da der Dohlmann von Nordtwendland keinem Adelshaus entstammt, sondern seine Macht durch kaiserliches Mandat erlangte und der Kaiser nur Beobachter, aber keine stimmberechtigten Mitglieder ins Concilium entsenden darf, bleiben die vier Sitze, die Nordwendtland einst als Grenzgrafschaft Marderian hatte, weiterhin unbesetzt. Diese Situation existiert seit der Zeit der [[Blutfehde der Marderian]], da das Concilium sich auf keinen berechtigten Erben verständigen konnte)&lt;br /&gt;
* Grafen und Barone entsenden jeweils drei Männer oder Frauen. &lt;br /&gt;
* Freiherren, Familien des Stadtadels der Hauptstadt und manche Sonderränge (bspw. die [[Vogt-Baronie Veyrandh]]) ernennen zwei Abgesandte.&lt;br /&gt;
* Landmänner, Landritter und Familien des Stadtadels anderer Städte dürfen jeweils einen Botschafter benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in Ausnahmefällen wird eine Familie im Concilium durch ihr Oberhaupt repräsentiert. Meist werden entfernte Verwandte oder andere Vertraute entsandt, im Concilium die Interessen der Familie zu vertreten. Diese müssen nicht zwangsläufig der Familie selbst entstammen und nicht einmal adlig sein, jedoch hat in einer von aristokratischem Standesdenken geprägten Versammlung in Verhandlung das Wort eines (hohen) Adligen meist mehr Gewicht als das eines bürgerlichen Gesandten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Abstimmungen muss jeder Gesandter selbst zugegen sein oder durch einen eigens benannten Vertreter ersetzt werden. Es kann jedoch kein Abgeordneter im Concilium seine eigene und gleichzeitig die eines oder mehrerer anderer Gesandten abgeben. So muss ein Freiherr bspw. auch zwei Abgeordnete ins Concilium entsenden und kann nicht seine beiden Stimmen von einem Vertreter abgeben lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbedeutende Adelsfamilien wie der Stadtadel entfernter, kleiner Städtchen oder armer Landritterschaften können es sich meist nicht leisten, einen Abgesandten nach Tairesia zu schicken, da das Leben in der Hauptstadt sehr teuer ist und der Unterhalt von der Familie selbst gezahlt werden muss. Daher übertragen solch kleine Häuser ihr Stimmrecht nicht selten auf größere Adelsfamilien. Dabei muss es sich jedoch um Geschlechter handeln, die in der Adelspyramide in einer direkten Linie stehen. Ein Baron kann also bspw. die Stimmen eines Landmanns übernehmen, der sein Vasall ist, jedoch nicht die Stimmen eines Landmannes, der der Vasall eines anderen Barons ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Abgeordneten der Adelshäuser nehmen an den Sitzungen des Conciliums zahlreiche Beobachter teil. Diese dürfen vom Kaiserhof, der Legion, der Kirche, der Magierakademie, verschiedenen Gilden der Hauptstadt und sehr einflussreichen Handelshäusern entsandt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das riesige Gebäude, in dem der Fürstenrat tagt, trägt den Namen Concilium. Es ist eines der größten Bauwerke der Hauptstadt und erinnert an gewaltiges Amphitheater, das mit einer freitragenden Kuppel überdacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Akademie der Magie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit der Magierherrscher während des Interregnums wurde die Ausübung der Magie in Tairesia streng beschränkt. Vor allem die Tyrannei des Ernan Kerfasion schuf bis heute unverheilte Narben und großes Misstrauen seitens der Fürsten und der Kirche gegen alle Magier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher dürfen in Tairesia nur jene Männer und Frauen Magie ausüben, die ihre Ausbildung an der [[Kaiserliche Akademie der Magie (Tairesia)|kaiserlichen Akademie der Magie zu Tairesia]] erhielten und sich dieser verschwören. Als Zeichen ihres Standes müssen alle Magier Ring und Stab der Akademie stets sichtbar tragen oder laufen Gefahr, ihre Approbation zu verlieren. Die Treue eines tairesischen Magiers gehört damit letztlich immer dem Kaiser und muss diesem und seinen Legaten bei Bedarf stets zu Diensten sein. Er darf eigene Ziele verfolgen und in den Dienst von Fürsten und Händler treten, doch bindet sein Eid ihn stets an den Kaiser. Diesen Regeln müssen sich auch jene Magier unterwerfen, die aus fremden Landen nach Tairesia kommen und das Kaiserreich bereisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis ist die Kontrolle der Magier heutzutage jedoch nur schwer umzusetzen. Zu Beginn der vierten Kaiserdynastie sorgten kaiserliche und kirchliche Legaten und deren Beamte für eine Überwachung der Magier, doch die Schwäche des Reiches und des kaiserlichen Hofes macht die Kontrolle und die Umsetzung von Einschränkungen sehr schwer. Gerade in den weit entfernten Grenzlanden wird dieses Gesetz kaum noch angewandt. In den großen Metropolen am Bejkempa hingegen müssen Magier immer noch mit Kontrollen und Restriktionen rechnen. Überdies sind nicht wenige Inquisitoren unterwegs, um untreue Magier aufzuspüren und der kirchlichen oder staatlichen Justiz zu übergeben oder gleich zu tilgen. Manche von ihnen besitzen ein Mandat der Kirche oder des Kaiserhofes, viele betreiben jedoch einfach Selbstjustiz und sind kaum mehr als fanatische Söldner auf einer persönlichen Mission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Akademie der Magie ist auch selbst bestrebt, Konflikte mit Kirche und Kaiser vermeiden, andererseits streben sie auch nach größerer Autonomie. Für beide Ziele stellen abtrünnige Magier, die dunkle Machenschaften begehen oder ohne Zeichen ihres Standes auftreten und damit das Gesetz brechen, nicht förderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Türme der Akademie erheben sich nördlich der Hauptstadt Tairesia in einem Gebiet, dass dem Kaiser selbst untersteht und wie die Hauptstadt zu keinem der neun großen Fürstentümer gehört. Hier hat der Rat der Erzmagier seinen Sitz und nahezu alle Magier des Reiches werden hier ausgebildet. Es ist ein verschlossener Ort, zu dem nur Magier und deren geladene Gäste sowie kaiserliche Legaten zutritt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhältnis der Institutionen zum Kaiser ===&lt;br /&gt;
Sie sind dem Kaiser Loyalität, Gehorsam und Rechenschaft schuldig, jedoch sorgt die schwache Position des Kaiserhauses in der Zeit der vierten Dynastie dafür, dass manche dieser Institutionen immer eigenständiger agiert und eigene Ziele verfolgt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Kaiserreich_Tairesia&amp;diff=354</id>
		<title>Kaiserreich Tairesia</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Kaiserreich_Tairesia&amp;diff=354"/>
		<updated>2022-07-11T18:18:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Das Concilium */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Kaiserreich Tairesia liegt am südlichen [[Bejkempa]] und ist eines der größten und langlebigsten Reiche dieses Gebietes. Es befindet sich in einer Phase der Schwäche und des Niedergangs, in der es an nahezu allen Grenzen von Feinden bedroht und in die Defensive gezwungen wird. Zudem erschüttern interne Machtkämpfe und Intrigen das immer noch mächtige und wehrhafte Kaiserreich. Gegenwärtiger Herrscher Tairesias ist [[Kaiser Karl Georg IV.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Herrscher : Kaiser Karl Georg IV.&lt;br /&gt;
# Hauptstadt: [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]]&lt;br /&gt;
# Wappen    : schwarzer, gekrönter Adler auf purpurfarbenem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte kaiserliche Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Marga Charlotte Maria Theodora Herzogin von Antarvis|Herzogin Marga Charlotte Maria Theodora]] von [[Herzogtum Antarvis|Antarvis]], Gräfin von [[Ondain]]&lt;br /&gt;
# [[Herzogin Arathea Timaulin Vesaris|Herzogin Arathea Timaulin]] von [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]]&lt;br /&gt;
# [[Herzog Anademeus von Nargonasa|Herzog Anademeus]] von [[Herzogtum Nargonasa|Nargonasa]] zu [[Voradim]]&lt;br /&gt;
# [[Herzog Omphalon Basairos von Sardya|(Hoher) Herzog Omphalon Basairos]] von [[Herzogtum Sardya|Sardya]]&lt;br /&gt;
# [[Vaitan Kaverin, Sohn des Karvoga, Sohn des Kartoro, Herzog von Ensharvyn|Vaitan Kaverin, Sohn des Karvoga, Sohn des Kartoro]] Herzog von [[Herzogtum Ensharvyn|Ensharvyn]]&lt;br /&gt;
# [[Fürstbischof Johannis XIII. Alvadris|Fürstbischof Johannis XIII. Alvadris]] von [[Fürstbistum Landarkai|Landarkai]]&lt;br /&gt;
# [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Grenzgraf Arnshelm]] von [[Grenzgrafschaft Bonthal|Bonthal]]&lt;br /&gt;
# [[Grenzgräfin Junia Weilaris von Garvinas|Grenzgräfin Julia Weilaris]] von [[Grenzgrafschaft Garvinas|Garvinas]]&lt;br /&gt;
# [[Dohlmann Karl Karembrin|Karl Karembrin]], [[Dohlmann]] von [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] (ehemals [[Grenzgrafschaft Marderian]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== An den Ufern des Bejkempa ===&lt;br /&gt;
Das Kaiserreich Tairesia liegt beidseitig des Bejkempas an dessen südlichem Lauf, dem vorletzten der sieben Abschnitte des gewaltigen Stromes. Von Norden her kommend hat der Bejkempa zuvor das von ihm gebildete und nach ihm benannte Bejkempameer verlassen, passiert einige kleinere, aufstrebende oder sterbende Reiche, darunter auch [[Khondil Khor]], das Tairesias Nordosten bedroht, und erreicht schließlich die Grenze des Kaiserreiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird jedoch bereits deutlich, dass Tairesia im Niedergang begriffen ist und diesen Umstand noch leugnet. Als seine offizielle Grenze zu Khondil Khor betrachtet das Kaiserreich den Grenzfluss [[Yormai]]. Alles Gebiet südlich des Yormai betrachtet Tairesia als eigenes Territorium, jedoch sieht die Wahrheit anders aus: Das Gebiet zwischen Yormai und den den Flüssen [[Lanser]] und [[nördliche Lanser]] sind weitgehend verloren und werden höchstens noch punktuell von Truppen der tairesischen Grenzgrafschaft Bonthal gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stellt die Mündung der Lanser in den Bejkempa den wahren Ort da, an dem der große Strom tairesisches Gebiet erreicht. Auf dem anderen - linken bzw. östlichen Flussufer - vergehen sogar noch weitere Meilen, bis der Bejkempa schließlich beidseitig vom Kaiserreich umschlossen ist. Hier brach der Bejkempa vor Urzeiten mit all seiner Macht in die äußersten Ausläufer der [[westliche Schwinge|westlingen Schwinge]] ein, ein langen Gebirgszug, der trotz all seiner Größe und Höhe doch nur ein kleiner Seitenarm des mächtigen [[Okamorango]] ist, eines riesigen Gebirges, das sich weiter im Osten erstreckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen Tairesias nennen dieses Gebiet die [[Drachenwindtäler]], die den Bejkempa zwar nicht aufhalten können, aber zu einem weiten Bogen nach Osten zwingen, bevor er sich wieder nach Süden und Westen wendet und weiter zum fernen [[Meer der tausend Träume]] strebt. [[Feyerbaum]] ist die erste tairesische Stadt an seinen Ufern, [[Naumburg]] hingegen die erste große Stadt, die der Bejkempa erreicht, wenn er die Drachenwindtäler verlassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wendet sich der gewaltige Strom wieder nach Süden und bricht in den Hauptarm der westlichen Schwinge ein und gräbt sich mit unbeirrbarer Kraft durch das an dieser Stelle mehrere hundert Kilometer breite Gebirge, bevor es nahe [[Salium Abe]] wieder hervortritt und seinen unaufhaltsamen Lauf fortsetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun durchquert der Bejkempa das [[Herzogtum Antarvis]], in dem an seinen Ufern die großen Städte [[Arnau Karea]], [[Ondain]] und [[Derbrand]] liegen. Doch dann erreicht der Strom die größte Stadt des Kaiserreiches und aller Lande, die er südlich des Bejekempameeres bereist: [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]], die hohe Stadt, die gewaltige und prunkvolle Hauptstadt, Sitz des Kaisers und (zumindest offizielles) Zentrum aller Macht im Reich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter nach Westen wandert der Bejkempa und erreicht die Herzogtümer [[Herzogtum Sardya|Sardya]] und [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]] im Süden und [[Herzogtum Nargonasa|Nargonasa]] im Norden. Hier liegen so prächtige Metropolen wie [[Berua]] und [[Verese]] aber auch viele andere Städte und wunderschöne Orte, darunter auch [[Arlen Vayr]], die Ruinen einer gewaltigen Brücke, die in grauer Vorzeit den Bejkempa in schwindelerregender Höhe trotz seiner gewaltigen Breite überspannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele große Flüsse, die gegen den Bejkempa jedoch wie Rinnsale wirken, münden hier in den gewaltigen Strom: von Norden der [[Oragin]] und der [[Debemnir]] und von Süden die [[Hochlinde]], der [[Nadoray]] und vor allem der [[Temis]], der zweitgrößte Strom Tairesias und der vielleicht größte Nebenfluss des Bejkempa südlich des Bejkempameeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich verlässt der Bejkempa nach mehreren tausend Kilometern das Kaiserreich wieder. Wie schon im Norden sind auch hier die Grenzen Tairesias schwerlich genau zu bestimmen, denn hier liegen die Steppen des [[Herzogtum Ensharvyn]]. Die Flussbefestigungen [[Nom Vaidras]] stellen die letzten großen tairesischen Liegenschaften am Ufer des Bejkempa dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Aufbau des Kaiserreiches ===&lt;br /&gt;
Das Kaiserreich ist in neun große Fürstentümer unterteilt: fünf Herzogtümer, ein Erzbistum, zwei Grenzgrafschaften und eine Provinz, die bis vor wenigen Jahren ebenfalls noch die Würde einer Grenzgrafschaft besaß. Es handelt sich - geordnet nach der höfischen Etikette - um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Das [[Herzogtum Antarvis]], das sich beidseitig des Bejkempa im Zentrum und Osten des Reiches erstreckt&lt;br /&gt;
# Das [[Herzogtum Vesaris]], das den größten Teil des Südufers des Bejkempa umfasst&lt;br /&gt;
# Das [[Herzogtum Nargonasa]], das im westlichen Zentrum des Reiches nördlich des Stromes liegt&lt;br /&gt;
# Das [[Herzogtum Sardya]], das sich am südlichen Bejkempa zwischen Vesaris und Antarvis bis weit in den Osten erstreckt&lt;br /&gt;
# Das [[Herzogtum Ensharvyn]], das den kompletten Westen des Reiches beidseitig des Bejkempa umschließt&lt;br /&gt;
# Das [[Fürstbistum Landarkai]], das die Südwestgrenze des Reiches schützt&lt;br /&gt;
# Die [[Grenzgrafschaft Bonthal]], die den Nordosten des Reiches verteidigt&lt;br /&gt;
# Die [[Grenzgrafschaft Garvinas]], die den Südosten des Reiches bewacht&lt;br /&gt;
# Die [[Provinz Nordwendtland]], die noch vor wenigen Jahren als [[Grenzgrafschaft Marderian]] einen weit höheren zeremoniellen Rang genoss, aber damals wie heute den Nordwesten des Reiches beschirmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Herzogtümer liegen am Bejkempa und vier von ihnen bilden das Herz des Reiches. Sie besitzen keine oder nur kurze Außengrenzen. Die vier übrigen Fürstentümer umfassen die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Grenzen des Reiches ===&lt;br /&gt;
Das Kaiserreich ist auf nahezu allen Seiten von Feinden umgeben und seine Grenzen sind schwankend. Während man die Macht des Reiches in den Metropolen am Bejkempa, tief im Herzen Tairesias, für ungebrochen und unzerbrechlich halten kann, reicht der Arm des Kaisers nur mit geringer Kraft an die Außengrenzen, die weit mehr als tausend Meilen von der Hauptstadt entfernt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden erstreckt sich Tairesia bis zu den großen Wäldern, die selbst zur Blütezeit des Reiches niemals vollständig erschlossen waren und sich über hunderte Kilometer erstrecken: der [[Dorkinsforst]], [[der große Moorwald]], der [[Witwenwald]] und der [[Grenzwald]] sowie den dazwischen verlaufenden Hügeln und Gebirgen, zu denen auch die äußersten Ausläufer der westlichen Schwinge zählt. Jenseits dieser Grenzen liegen die verlorenen Gebiete der [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] und dahinter die unheilvollen, endlosen Baumreihen des gewaltigen [[Dunkelforst|Dunkelforstes]]. Im Nordosten liegen schließlich die weiten Felder zwischen den Flüssen Lanser und Yormai, die ihrerseits wieder in den Bejkempa münden, und die Drachenwindtäler, die die äußerste nordöstlichste Reichsgrenze bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen liegen über viele hundert Kilometer nördlich und südlich des Bejkempa die Steppen der Ensharvyn, die einst Feinde des Reiches waren und heute als eigenes Herzogtum dem Kaiser dienen. Im Osten bilden hingegen dichte Wälder, die westliche Schwinge und schließlich im Südosten die gewaltige Wüste von [[Quay Anshayr]] die Grenzen des Reiches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden schließlich markieren der verwunschene Wald [[Vorl Belwetan|Belwetan]], wildes Hügelland, die mächtigen [[Berge des Winters]], der [[Wayresh-See]] und wiederum die Wüste von  [[Quay Anshayr]] die Grenzen des Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die tairesische Geschichte ist mehr als dreitausend Jahre alt, was das Kaiserreich zum mit Abstand langlebigsten Reich am südlichen Bejkempa macht. Die Geschichte wird in mehrere Epochen, die sich meist nach einer Kaiserdynastie benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Die Zeit des Aufstieges (Tairesia)|Die Zeit des Aufstieges]] ist eine vorzeitliche Epoche, in der Sagen und Mythen eine echte Geschichtsschreibung ersetzen. Sie gilt als die Zeit, in der sich die ursprünglichen Stämme des Reiches vereinten, und endet mit dem Aufstieg der ersten Dynastie der Kaiser. &lt;br /&gt;
# [[Die erste Dynastie (Tairesia)|Die erste Dynastie]] beginnt laut der (damals noch sehr unzuverlässigen) tairesischen Geschichtsschreibung vor 3262 Jahren mit [[Thenorus I.]], dem ersten Kaiser des Reiches. Ihm folgen vier Erben, die gemeinsam mit ihm eine unfassbare Spanne von 1668 Jahre geherrscht haben sollen. Dies würde mehr als die Hälfte der tairesischen Geschichte umfassen. Viele Gelehrten zweifeln daher den Wahrheitsgehalt der alten Quellen an und vermuten, dass jeder Kaiser für eine eigene Epoche oder Dynastie stehen könnte.&lt;br /&gt;
# [[Die zweite Dynastie (Tairesia)|Die zweite Dynastie]] umfasst neun Kaiser und dauert 536 Jahre. Diese Epoche umfasst den Aufstieg Tairesias auf dem Weg zu seiner größten Ausdehnung und Macht. Die Geschichtsschreibung dieser Periode ist zwar weitaus detaillierter und Regierungszeiten wirken realistischer, jedoch ist sie immer noch stark von politischen Motiven gefärbt und maßgeblich vom Kaiserhaus gesteuert.&lt;br /&gt;
# [[Die dritte Dynastie (Tairesia)|Die dritte Dynastie]] besteht aus sechs Kaisern und dauert 410 Jahre. Sie umfasst die Zeit der größten Ausdehnung Tairesias, jedoch werden auch die ersten Anzeichen des Niedergangs ersichtlich. &lt;br /&gt;
# Das [[Die Zeit des Interregnums (Tairesia)|Interregnum]] umfasst die kaiserlose Zeit von 193 Jahren, in der das Kaiserreich nahezu ununterbrochen von Bürgerkriegen zwischen den großen Adelshäusern, aber auch vom Machtkampf zwischen der periinischen Kirche und der Magiergilde erschüttert wird. &lt;br /&gt;
# [[Die vierte Dynastie (Tairesia)|Die vierte Dynastie]] ist schließlich die jüngste und aktuelle Epoche der tairesischen Geschichte. Sie beginnt vor 455 Jahren, dauert bis heute an sah bisher acht Kaiser, darunter den aktuellen Herrscher [[Karl Georg IV.]]. Diese Epoche steht im Zeichen der Schwäche und des Niedergangs, die auf eine sehr kurze Hochzeit zu Beginn der Dynastie folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitrechnung ===&lt;br /&gt;
Die Zeitrechnung im Kaiserreich erfolgt anhand der Regierungszeiten der Kaiser. Daher sind Jahreszahlen stets mit einem Kürzel aus bis zu drei Buchstaben und Zahlen versehen, die den Namen des jeweiligen Kaisers abgekürzt darstellen. Dies gilt auch für die Phase des Interregnums, in der die Kürzel für einzelne, kurzzeitige Abschnitte und Regenten stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So steht die aktuelle Jahreszahl 56 KG4 für das 56.Jahr der Herrschaft des Kaisers Karl Georg IV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeittafel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Erste Dynastie: 1668 Jahre (beginnend im Jahr 0; vor 3262 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dynastie/Kaiser&lt;br /&gt;
!Kürzel&lt;br /&gt;
!Regierungsjahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1.Kaiser: [[Thenorus I.]]&lt;br /&gt;
|T1&lt;br /&gt;
|268 Jahre (Thronbesteigung vor 3262 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2.Kaiser: [[Varitian]] &lt;br /&gt;
|V&lt;br /&gt;
|531 Jahre (Thronbesteigung vor 2976 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3.Kaiser: [[Albertus I.]]&lt;br /&gt;
|A1&lt;br /&gt;
|372 Jahre (Thronbesteigung vor 2445 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4.Kaiser: [[Albertus II.]]&lt;br /&gt;
|A2&lt;br /&gt;
|132 Jahre (Thronbesteigung vor 2073 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5.Kaiser: [[Thenorus II.]]&lt;br /&gt;
|T2&lt;br /&gt;
|347 Jahre (Thronbesteigung vor 1941 Jahren)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Zweite Dynastie: 536 Jahre (beginnend im Jahr 1668; vor 1594 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dynastie/Kaiser&lt;br /&gt;
!Kürzel&lt;br /&gt;
!Regierungsjahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6.Kaiser: [[Karl Georg I.]]&lt;br /&gt;
|KG1&lt;br /&gt;
|23 Jahre (Thronbesteigung vor 1594 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7.Kaiser: [[Johannes Claudius]]&lt;br /&gt;
|JC&lt;br /&gt;
|31 Jahre (Thronbesteigung vor 1571 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8.Kaiser: [[Hans Magnus I.]]&lt;br /&gt;
|HM1&lt;br /&gt;
|71 Jahre (Thronbesteigung vor 1540 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9.Kaiser: [[Karl Dietrich]]&lt;br /&gt;
|KD&lt;br /&gt;
|114 Jahre (Thronbesteigung vor 1469 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10.Kaiser: [[Karl Matthias I.]]&lt;br /&gt;
|KM1&lt;br /&gt;
|38 Jahre (Thronbesteigung vor 1355 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11.Kaiser: [[Karl Andreas]]&lt;br /&gt;
|KA&lt;br /&gt;
|9 Jahre (Thronbesteigung vor 1317 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12.Kaiser: [[Karl Georg II.]]&lt;br /&gt;
|KG2&lt;br /&gt;
|94 Jahre (Thronbesteigung vor 1308 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13.Kaiser: [[Karl Ludwig]]&lt;br /&gt;
|KL&lt;br /&gt;
|74 Jahre (Thronbesteigung vor 1214 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14.Kaiser: [[Albrecht Johannes]]&lt;br /&gt;
|AJ&lt;br /&gt;
|82 Jahre (Thronbesteigung vor 1140 Jahren)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Dritte Dynastie: 410 Jahre (beginnend im Jahr 2204; vor 1058 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dynastie/Kaiser&lt;br /&gt;
!Kürzel&lt;br /&gt;
!Regierungsjahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15.Kaiser: [[Ludwig der Erneuerer]]&lt;br /&gt;
|LdE&lt;br /&gt;
|139 Jahre (Thronbesteigung vor 1058 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16.Kaiser: [[Stephan Ludewigus]]&lt;br /&gt;
|SL&lt;br /&gt;
|26 Jahre (Thronbesteigung vor 919 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17.Kaiser: [[Albert Stephanius]]&lt;br /&gt;
|AS&lt;br /&gt;
|60 Jahre (Thronbesteigung vor 893 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18.Kaiser: [[Ludwig Albertinus I.]]&lt;br /&gt;
|LA1&lt;br /&gt;
|55 Jahre (Thronbesteigung vor 833 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19.Kaiser: [[Georg Ludewigus]]&lt;br /&gt;
|GL&lt;br /&gt;
|103 Jahre (Thronbesteigung vor 778 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20.Kaiser: [[Ansgar Georgius]]&lt;br /&gt;
|AG1&lt;br /&gt;
|27 Jahre (Thronbesteigung vor 675 Jahren)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Interregum - 193 Jahre (beginnend im Jahr 2614; vor 648 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Regenten&lt;br /&gt;
!Kürzel&lt;br /&gt;
!Regierungsjahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Zeit der drei Verweser]]&lt;br /&gt;
|3Vw&lt;br /&gt;
|75 Jahre &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Tesor Angoi ]]&lt;br /&gt;
|TA&lt;br /&gt;
|9 Jahre  (Beginn der Herrscahft vor 648 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Nelosi Primas]]&lt;br /&gt;
|NP&lt;br /&gt;
|48 (26+22) Jahre (Beginn der Herrschaft vor 639 Jahren) &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[General Karusian]]&lt;br /&gt;
|GK&lt;br /&gt;
|40 (22+18) Jahre (Beginn der Herrschaft vor 613 Jahren) &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Malendianus]]&lt;br /&gt;
|Mal&lt;br /&gt;
|98 Jahre (Beginn der Herrschaft vor 573 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ernan Kerfasion]]&lt;br /&gt;
|EK&lt;br /&gt;
|20 Jahre (Beginn der Herrschaft vor 475 Jahren)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Die Zeit der 3 Verweser umfasst die Herrschaft von Tesor Angoi, Nelosi Primas und General Karusian.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Die Verweser Nelosi Primas und General Karusian regieren für eine Zeit von 22 Jahren parallel. Die alleinige Herrschaft von Nelosi Primas umfasst die ersten 26 Jahre ihrer Amtszeit (639-613 vor unserer Zeit). Vor 613 Jahren beginnt die Zeit, in der General Karusian ihr dieses Amt streitig macht und die beiden parallel herrschen. Diese Phase dauert 22 Jahre, bis die 18jährige Alleinherrschaft General Karusians beginnt (591-573 vor unserer Zeit).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Vierte Dynastie - 455 Jahre (andauernd) (beginnend im Jahr 2807; vor 455 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dynastie/Kaiser&lt;br /&gt;
!Kürzel&lt;br /&gt;
!Regierungsjahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21.Kaiser: [[Ansgar Georgius II.]]&lt;br /&gt;
|AG2&lt;br /&gt;
|60 Jahre (Thronbesteigung vor 455 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|22.Kaiser: [[Ludwig Albertinus II.]]&lt;br /&gt;
|LA2&lt;br /&gt;
|45 Jahre (Thronbesteigung vor 395 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23.Kaiser: [[Karl Georg III.]]&lt;br /&gt;
|KG3&lt;br /&gt;
|38 Jahre (Thronbesteigung vor 350 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24.Kaiser: [[Karl Matthias II.]]&lt;br /&gt;
|KM2&lt;br /&gt;
|26 Jahre (Thronbesteigung vor 312 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25.Kaiser: [[Albertus III.]]&lt;br /&gt;
|A3&lt;br /&gt;
|84 Jahre (Thronbesteigung vor 286 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|26.Kaiser: [[Thenorus III.]]&lt;br /&gt;
|T3&lt;br /&gt;
|77 Jahre (Thronbesteigung vor 202 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|27.Kaiser: [[Hans Magnus II.]]&lt;br /&gt;
|HM2&lt;br /&gt;
|69 Jahre (Thronbesteigung vor 125 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28.Kaiser: [[Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
|KG4&lt;br /&gt;
|56 Jahre und andauernd (Thronbesteigung vor 56 Jahren)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jubiläumsjahre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 100jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 100 T1 (vor 3162 Jahren)&lt;br /&gt;
* 500jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 214 V (vor 2762 Jahren)&lt;br /&gt;
* 1000jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 183 A1 (vor 2262 Jahren)&lt;br /&gt;
* 1500jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 179 T2 (vor 1762 Jahren)&lt;br /&gt;
* 2000jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 46 KG2 (vor 1262 Jahren)&lt;br /&gt;
* 2500jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 16 GL (vor 762 Jahren)&lt;br /&gt;
* 3000jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 84 A3 (vor 262 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prophezeiungen und Theorien ===&lt;br /&gt;
Wie in vielen Reichen Armeneas, gerade in jenen, die sich in einer Phase des Niedergangs befinden, bemühen sich Menschen um Voraussicht. Sie wollen erkennen, wann das Ende naht. Und auch in Tairesia gibt er Schwäche des Kaiserreiches, die von Gelehrten und an Adelshöfen vielerorts erkannt wurde, derartige Versuche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich gottgesandte Visionen, das Herauslesen solcher Prophezeiungen aus theologischen Texten und der Versuch, geschichtliche Daten in eigenen Sinn zu deuten, stellen die häufigsten Varianten für die Entstehungen solcher Theorien dar, die von den meisten Gelehrten als unwissenschaftlicher Humbug und Scharlatanerie abgetan werden. Auch die periinische Kirche brandmarkt die meisten Prophezeiungen über den Untergang als Werk von Heiden und Häretikern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Theorie der halben Lebensspanne&lt;br /&gt;
Diese Theorie besagt, dass die erste Dynastie ebenso lange herrschen würde wie die übrigen Dynastien und Epochen zusammen. Da die erste Dynastie 1668 Jahre umfasste, müsste auch die zweite Hälfte des tairesischen Lebenszyklus die selbe Zeitspanne messen. Seit dem Ende der ersten Dynastie sind 1594 Jahre vergangen, so dass Tairesia nach dieser Theorie in 74 Jahren untergehen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Variante dieser Theorie besagt hingegen, dass Tairesia in 74 Jahren nur den zweiten Abschnitt seiner Existenz durchlaufen habe und dass am Ende dieser Zeitspanne eine Neugeburt und ein Wiedererstarken des Reiches stehen werde. In extremer Ausprägung gibt es Behauptungen, Tairesia würde sich dann bis zum Bejkempameer und dem Meer der tausend Träume ausdehnen und eine neue Hochzeit erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während jene, die den Untergangs für einen Zeitpunkt in 74 Jahren berechnet haben wollen, sicherlich zu den Pessimisten gezählt werden müssen, dürften jene, die an eine Renaissance und erneute Machtausdehnung glauben, mindestens ebenso große Optimisten sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Theorie der sieben Epochen&lt;br /&gt;
Diese Theorie geht davon aus, dass es sieben Weltalter, sieben Abschnitte des Bejkempa und auch sieben Epochen der tairesischen Geschichte gebe. Zählt man neben den vier Kaiserdynastien noch die Zeit des Interregnums und die Zeit des Aufstieges mit, entspräche die Zeit der vierten Dynastie, in der wir aktuell leben, der vorletzten Epoche der tairesischen Geschichte. Demnach müsste eine fünfte Dynastie folgen, mit der das Reich enden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausragende Ereignisse der tairesischen Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaft, Adel und Lehnswesen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adel Tairesias ist in einer Lehnspyramide organisiert, an deren Spitze der Kaiser steht und die bei den Landrittern und dem landlosen Stadtadel kleiner Orte endet. Adlige erhalten von höherrangigen Adligen ein Lehen zu umfassenden, erblichen Nutzung und geben Teile davon an eigene, niederer gestellte Vasallen weiter. Der Treueeid verbindet die Stufen der Lehnspyramide, deren Titel in folgender Reihe gemäß der höfischen Etikette absteigen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Kaiser&lt;br /&gt;
* Die neun Hochfürsten des Reiches: Herzoge/Herzoginnen und Grenzgrafen sowie der Fürstbischof von Landarkai (und gegenwärtig der Dohlmann von Norwendtland)&lt;br /&gt;
* Grafen/Gräfinnen&lt;br /&gt;
* Barone/Baroninnen&lt;br /&gt;
* Freiherrn/Freiherrinnen&lt;br /&gt;
* Landmänner/Landdamen&lt;br /&gt;
* Landritter/Landritterinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen in Ausnahmefällen noch Sonderränge wie der Titel des Vogt-Barons von Veyrandh oder des Fürstbischofs von Arilea, die sich an unterschiedlichen Stellen in die Hierarchie einordnen, aber im Allgemeinen gelten die sieben genannten Stufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaiser ist stets Lehnsherr und ist über die Lehnspyramide mit allen Adligen des Reiches verbunden. Sie alle sind seine Vasallen. Landritter hingegen haben keine Vasallen, alle Fürsten, die in der Lehnspyramide in direkter Linie über ihnen stehen sind ihre Lehnsherren. Alle anderen Adligen, die in einer Lehnsfolge zwischen Kaiser und Landritter stehen, sind sowohl Lehnsherren gegenüber jenen, die unter ihnen stehen, und Vasallen gegenüber Höhergestellten. Dies gilt jedoch nur für die direkte Lehnslinie.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Lehnslinie ist nicht zwangsläufig jede Stufe besetzt. So sind die höchstrangigen Vasallen eines Herzogs Grafen, während ein Grenzgraf Barone unter sich hat. Ein Graf wiederum hat zumeist Freiherrn und Landmänner als Vasallen, während unter einem Baron üblicherweise Landmänner als nächsthöhere Vasallen stehen. In einigen Fällen werden sogar zahlreiche Stufe übersprungen. So gibt es Landmänner die direkte Vasallen des Kaisers oder eines Herzogs sind und damit nur diesem dienstpflichtig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Rolle nimmt der Stadtadel ein, da er außerhalb der Lehnspyramide steht. Zum Stadtadel zählen jene Familien, die keine Ländereien zu Lehen erhielten (auch wenn sie in seltenen Ausnahmefällen Gebiete zur Verwaltung erhielten, die dann aber kein erbliches Lehen sind) und ihren Sitz in einer Stadt haben, die von einem anderem Fürsten regiert wird. Sie sind stets dessen Lehnsmänner, unabhängig davon, ob es sich bei ihm um einen Herzog, Grafen, Baron oder Freiherrn handelt. So sind die Familien des Stadtadels der Hauptstadt Tairesia direkte Vasallen des Kaisers und nur ihm in der Lehnspyramide unterstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtadel steht in der offiziellen Hierarchie gemäß der höfischen Etikette noch unter den Landrittern, jedoch besitzen viele Familien des Stadtadels (besonders in wichtigen Städten) auf Grund von Wohlstand und Einfluss eine weit größere tatsächliche Macht als Landritter oder gar Landmänner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehnspflichten ===&lt;br /&gt;
Ein Adliger ist all jenen, die in der Lehnspyramide in direkter Linie über ihm stehen, Treue und Gehorsam schuldig und muss Abgaben in Form von Steuern und Kriegsdiensten entrichten. Im Gegenzug erhält er von seinem Lehnsherrn ein Territorium als Lehen zugewiesen, das Teil der Ländereien des Lehnsherrn ist und über das der Vasall nun (im Rahmen der kaiserlichen Gesetze) nach eigenem Gutdünken regiert. Der Vasall kann auch Teile seines Lehens weiter vergeben und erhält im Gegenzug jene Dienste und Ehrerbietung, die er selbst seinem eigenen Lehnsherrn erweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tairesischen Gesetze des Lehnswesen sind höchst kompliziert und gewöhnlich muss der Lehnsherr zustimmen, wenn sein Vasall ein eigenes Lehen vergibt oder gar einen Bürgerlichen in den Adel erhebt, was Voraussetzung für die Aufnahme in die Lehnspyramide ist. Gleiches gilt für die Entziehung eines Lehens oder weitreichende Bestrafungen von Vasallen. Letztendlich darf bei allen Gesetzen jedoch nie die politische und militärische Realität außer Acht gelassen werden. Ein Lehnsherr muss seine Rechte und Absichten im Zweifelfall gegen einen Vasallen durchsetzen, wenn dieser sich ihm verweigert. In einer Zeit des Niedergangs, in der das Kaiserhaus und viele Adelsfamilien schwach und die (offenen wie auch verborgenen) Konflikte innerhalb des Adels mannigfach sind, steht das Recht nur allzu oft hinter der Stärke zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Klerus ===&lt;br /&gt;
Eine Sonderstellung in Tairesia nimmt der Klerus ein. Die Priester des periinischen Pantheons genießen Respekt und Privilegien, auch wenn sie nicht dem Adel angehören. Sie stehen zwar nicht außerhalb der Gesetze, werden bei Vergehen aber oftmals kirchenintern gerichtet und besitzen viele Freiheiten. In früheren Jahrhunderten bildete der Klerus eine Macht, die dem Adel nicht unähnlich war und als zweite Säule neben diesem existierte. Heute können es sich nur sehr hochrangige Würdenträger der Kirche leisten, sich mit Freiherrn, Baronen oder noch höherstehenden Adligen anzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Bürgertum ===&lt;br /&gt;
Die höchste nichtadelige Gesellschaftsschicht stellt das Hohe Bürgertum da. Es gibt keine klare Definition, welche Bürger und Familien in diese Gruppe fallen. Zumeist handelt es sich um herausragende Gelehrte und reiche Händler und Geldverleiher, jedoch können gerade in kleineren Gemeinschaften auch angesehene Handwerker, Priester und Künstler hinzuzählen. Neben dem Wohlstand und dem Ansehen sind vor allem die gesellschaftlichen Kontakte und der damit verbundene Einfluss auf Leben und Politik in einer Gemeinschaft ausschlaggebend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich steht der Adel in der gesellschaftlichen Hierarchie über den Bürgern, jedoch können reiche und gut vernetzte Bürger großen Einfluss gewinnen, der selbst bis in adlige Kreise reicht. Dies gilt vor allem für sehr reiche Handelsfamilien, deren Wohlstand ihnen politischen Einfluss und gewisse Privilegien sichert, die sonst nur dem Adel zustehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das einfache Volk ===&lt;br /&gt;
Unter dem Bürgertum steht das einfache Volk, das weder Einfluss noch Wohlstand noch Privilegien besitzt. Einfache Handwerker, Bauern, Soldaten, Tagelöhner, Söldner, Seeleute, kleine Kaufleute, Fischer, Hirten, Jäger und Dutzende anderer Berufe sowie deren Familien bilden das Gros der tairesischen Gesellschaft. Sie besitzen nur begrenzte verbriefte Rechte und sind oftmals der Willkür des Adels ausgeliefert, stehen aber in Ansehen und Gerichtsbarkeit weit über den Unfreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unfreie: Leibeigene und Sklaven ===&lt;br /&gt;
Die unterste Stufe der tairesischen Gesellschaft bilden die Unfreien. Diese Gruppe unterteilt sich in die völlig rechtlosen Sklaven und die Leibeigenen, die zwar unfrei sind, aber noch gewisse Rechte besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leibeigene haben ihre Freiheit durch Missetaten oder Schulden verloren. Bis diese Taten gesühnt oder die Schulden abgearbeitet sind, stehen sie im Dienst eines anderen Menschen. Dabei handelt es sich meist um einen Adligen, auf dessen Ländereien der Verurteilte lebte und nun ohne Lohn arbeiten muss, oder um das Opfer des begangenen Unrechts oder dessen Hinterbliebenen. Anders als Sklaven sind Leibeigene jedoch nicht der Besitz ihrer Herren. Sie dürfen nicht getötet, verkauft oder gegen ihren Willen verheiratet oder umgesiedelt und nur in begrenztem Umfang gezüchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sklaven haben keine Rechte und sind vor dem Gesetz nicht mehr (oder manchmal sogar weniger) wert als Tiere. Sie gehören zum Besitz ihres Herren, der mit ihnen tun und lassen kann, was er will. Er darf sie foltern, weiterverkaufen, verhungern lassen oder ihnen gar das Leben nehmen, ohne eine Strafe fürchten zu müssen. Sklaven sind zumeist Ausländer: Kriegsgefangene oder in fernen Landen gekaufte Sklaven, die nach Tairesia gebracht wurden. Ein Tairesier hingegen kann gewöhnlich nicht im Sklaven werden: Nur Verräter gegen den Staat und die grausamsten Räuber erlebten in der Vergangenheit dieses Schicksal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leibeigenschaft ist im Norden des Reiches - in Nordwendtland, Anatarvis, Teilen von Nargonasa und vor allem in Bonthal - verbreitet. Dort gibt es hingegen keine oder nur sehr wenig Sklaverei, die vor allem Vesaris, Sardya, dem Süden Nargonasas und der Hauptstadt Tairesia existiert. In den übrigen Gebieten des Reiches kommen sowohl Leibeigenschaft als auch Sklaverei eher selten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Institutionen des Reiches ==&lt;br /&gt;
Außerhalb des Lehnswesen existieren einige Institutionen, die nicht in die Adelshierarchie eingeordnet werden können und direkt dem Kaiser unterstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der kaiserliche Hof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kaiserliche Hof war über viele Jahrhunderte das absolute Zentrum der Macht in Tairesia, doch heute muss sich der Kaiserhof diese Bedeutung mit den Hauptstädten der großen Fürstentümer und anderen Institutionen teilen. Die Schwäche des Kaiserhauses und des Reiches ist hier ebenso deutlich sichtbar wie an den Grenzen des Reiches. Glanz und Prunk mögen einfache Bürger und Bedienstete täuschen, doch die Mächtigen des Reiches sehen den Niedergang deutlich vor sich, wenn sie nicht blind für die Wahrheit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaiserhof umfasst sowohl die Paläste des Kaisers und seiner Familie als auch Stallungen, Wirtschaftsgebäude, Kasernen, die Unterkünfte für Würdenträger, Beamte und Ratgeber, Parkanlagen, Plätze und zahlreiche andere Orte. Er ist eine Stadt in der Stadt, zu der einfache Bürger nur Zutritt haben, wenn sie Waren anliefern oder Dienste verrichten sollen, in der aber Tausende von Beamten, Gardisten und Würdenträger ein und aus gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Kaiser und seiner Familie lenken vor allem fünf hohe Würdenträger, alle im Range eines Grafen, die Geschicke des Kaiserhofes und gehören dank dieses Einflusses und ihrer Nähe zur Kaiserfamilie zu den einflussreichsten Persönlichkeiten des Reiches. Sie sind keinem Herzog oder anderen Fürsten, sondern nur dem Kaiser direkt unterstellt und entstammten in der Vergangenheit oft den großen Adelsfamilien, in jüngerer Zeit jedoch auch kleineren Häusern oder kommen gar aus dem einfachen Volk. Besonders die Familien des Stadtadels von Tairesia erschienen in der Vergangenheit vielen Kaisern als geeignete Anwärter für die Erzämter, da sie nur ihm, aber keinem anderen Fürsten im Lehnswesen unterstehen. Es ist zweifellos eine große Ehre, in diesen Ämtern zu dienen, doch noch größer sind der Einfluss und die Macht, die mit ihnen verbunden sind. Weder die Ämter noch die Grafentitel sind erblich. Diese Erzämter sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Graf Erzmarschall]]&amp;quot;: Einst ein Amt, das für die kaiserlichen Stallungen zuständig war, ist der Marschall heute der Verbindungsmann zwischen dem Kaiser und den Legionen und der kaiserlichen Flotte. Er steht dem Generalstab der Legionen vor, hat jedoch keine Befehlsgewalt über die kaiserliche Garde. Der Erzmarschall entstammt traditionell den Reihen der Legion und ist somit meist ein Angehöriger des Hochadels.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Graf Erzkanzler]]&amp;quot;: Der Erzkanzler steht dem kaiserlichen Beamtentum vor (mit Ausnahme jener, die dem Graf Erzkämmerer unterstehen), koordiniert den Ablauf von Audienzen und Feierlichkeiten am Kaiserhof, ist Leiter der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften und schönen Künste und ist für das alltägliche Leben im Kaiserhof verantwortlich. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Graf Erzpräfekt]]&amp;quot;: Der Erzpräfekt verwaltet im Namen des Kaisers die Hauptstadt außerhalb des Kaiserhofes, kontrolliert die Stadtwache und die Gerichte der Stadt und führt die Aufsicht über die Märkte.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Graf Erzmagister]]&amp;quot;: Der Erzmagister steht den kaiserlichen Archiven vor, in denen neben zehntausenden Büchern eine schier endlose Zahl an Urkunden und Dokumenten seit Jahrtausenden aufbewahrt werden, und verhandelt mit ausländischen Würdenträgern und Gesandten. Das Amt wird traditionell von einem Magier ausgeübt, der gleichzeitig Hofmagier des Kaisers ist und den Kontakt zur Magierakademie kontrolliert. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Graf Erzkämmerer]]&amp;quot;: Dem Erzkämmerer unterstehen die Schatzkammer, die kaiserlichen Münzprägehäuser und die Zoll- und Steuerbeamten. Überdies leitet er das kaiserliche Handelshaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere wichtige Ämter am Kaiserhof sind:&lt;br /&gt;
* [[Präfekten der Adlergarde|Gardepräfekten]]: Die Aufgabe der kaiserliche Garde, die auch [[Adlergarde (Tairesia)|Adlergarde]] genannt wird, ist der Schutz des Kaisers und seiner Familie ist. Die handverlesenen Gardisten bewachen den kaiserlichen Hof, begleiten den Kaiser und seine Familie auf Reisen und werden als persönliche Wachen von Legaten eingesetzt, die in kaiserlichem Auftrag reisen. Abgesehen von adligen Gästen und deren persönlichen Wachen  darf niemand außer der Adlergarde am Kaiserhof Waffen tragen . Die Garde wird von zwei Gardepräfekten angeführt. Diese Ämterteilung soll die Gefahr einer Machtübernahme durch die Garde minimieren.&lt;br /&gt;
* [[Kaiserlicher Beichtvater (Tairesia)|Kaiserlicher Beichtvater]]: Der kaiserliche Beichtvater ist in erster Linie ein Vertreter der kirchlichen Interessen am Kaiserhof, entstammt meist der Hjedlin-Kirche und besitzt gewöhnlich einen hohen kirchlichen Rang, etwa den eines Bischofs. Manche besonders gläubige Mitglieder des Kaiserhauses können einen eigenen, zusätzlichen Beichtvater besitzen.&lt;br /&gt;
* [[Kaiserlicher Haushofmeister (Tairesia)|Haushofmeister]]: Während der Haushofmeister an vielen anderen Adelshöfen eines der wichtigsten und einflussreichsten Ämter ausübt, ist er am Kaiserhof ein Zeremonienmeister mit hohem Ansehen, der jedoch kaum eigene Macht ausübt und dem Graf Erzkanzler untersteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Periinisch-tairesische Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der periinische Glauben ist die vorherrschende Religion im Kaiserreich. In manchen Phasen der Vergangenheit waren alle anderen Religionen im Kaiserreich verboten und ihre Verehrung wurde unter Strafe gestellt. Einzig die Verehrung des Bejkempa als lebensspende Ader des Reiches wurde von der periinisch-tairesischen Kirche stets toleriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Stellung der periinischen Kirche in Tairesia noch immer sehr stark, jedoch wird ihre Position immer weiter unterhöhlt. In abgelegenen Gegenden und den weit von der Hauptstadt entfernten Grenzregionen nimmt die Verehrung von Naturgottheiten wieder zu, die zuvor Jahrhunderte lang unterdrückt wurde. In den Metropolen am Bejkempa werden hingegen immer häufiger fremde Gottheiten verehrt, deren Kulte vom Bejkempameer oder aus noch größerer Entfernung stammen und von Adligen und Handelsschiffern von ihren Reisen mitgebracht wurden. Die periinisch-tairesische Kirche geht mit aller Macht gegen solche Kulte und Glaubensgemeinschaften vor, doch ihre Position ist bei aller Macht nicht mehr so einflussreich wie in früheren Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem hat die periinische Kirche in Tairesia zunehmend mit internen Zwisten zu kämpfen. Theologische Streitfragen über die Auslegung der heiligen Lehren, Rivalitäten und Machtkämpfe um wichtige Ämter in der Hierarchie, der Zwist zwischen rein geistlichen Würdenträgern und den weltlichen Fürstbischöfen, die neben ihrem geistlichen Amt auch weltliche Herrschaftsgewalt ausüben, die Frage nach dem Umgang mit dem Wandel der Zeit, dem Auftreten neuer Kulte und dem Niedergang des Reiches sowie die Zwiste, die auf den unterschiedlichen Lehren und Geboten der einzelnen Gottheiten beruhen, haben die Kirche in eine interne Krise gestürzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele Jahrhunderte stützten sich die Kirche und der Kaiser gegenseitig und bildeten das machtvolle Zentrum des Kaiserreiches, doch sind die Macht und Position des Kaisers noch weitaus stärker geschwächt als jene der periinischen Kirche, so dass Kaiser Karl Georg IV. der Kirche keine große Hilfe in ihrem Streben nach interner Stabilisierung, Erhalt des politischen Einflusses und Kampf gegen andere Kulte sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hierarchische Aufbau der periinisch-tairesischen Kirche entspricht weitgehend der Struktur der meisten periinischen Landeskirchen. An der Spitze steht der [[Hoher Vater (Tairesia)|Hohe Vater]]. Es folgen die Erz- und Fürstbischöfe, Bischöfe, die Äbte großer Orden und Klöster, die Hochwürden, die Väter und Mütter, die Brüder und Schwestern und schließlich die Novizen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewöhnlich wird das Amt des Hohen Vaters in den meisten periinischen Landen und zu den meisten Zeiten von einem Hjeldin-Priester ausgeübt. Gegenwärtig gibt es in Tairesia gleich eine doppelte Ausnahme von dieser Tradition, denn einerseits bekleidet gerade eine Frau dieses Amt und andererseits wurde keine Geweihte des Hjeldin, sondern eine Priesterin der Schikaja erwählt. Sie ist erst die dritte Frau, die die periinisch-tairesische Kirche in ihrer langen Geschichte anführt, so dass bei ihr von der [[Dritte hohe Mutter (Tairesia)|dritten hohen Mutter]] gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amtierende Hohe Mutter gilt als sehr streng und orthodox, was ihr die Stimmen zahlreicher kirchlicher Wahlmänner sicherte, um mit harter Hand zu führen und die schwächelnde Kirche zurück auf den Weg zu alter Macht und Stärke zu führen. Andererseits sehen manche ihre Wahl auch als Zeichen des Niedergangs des Reiches: Wie könnte es sonst geschehen, dass eine Frau, die zudem noch nicht Hjeldin geweiht ist, eine ganze Reichskirche anführen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die kaiserlichen Legionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die kaiserlichen Legionen (Tairesia)|Die kaiserlichen Legionen]] waren für Jahrhunderte das Rückgrat des tairesischen Reiches, dessen Gebiet sie auf kaiserlichen Befehl erweiterten und schützten, stets aber auch den Willen des Kaisers gegenüber widerspenstigen Adelshäusern durchzusetzen vermochten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind die Legionen nur noch ein Schatten ihrer selbst. Ihre Zahl und ihre Truppenstärke sinken immer weiter. In Zeiten, in denen das Kaiserhaus als schwach gilt und Niederlagen an allen Grenzen auch das einst ruhmreiche Ansehen der Legionen immer weiter schmälerten, gibt es auch eine immer geringere Zahl an Männern, die bereit wären, den Legionseid zu schwören. Da Legionäre oft fern der Heimat an anderen Reichsgrenzen eingesetzt werden, die so weit entfernt sind, dass Familie und Freunde über Jahre oder gar Jahrzehnte nicht mehr gesehen werden, schließen sich viele kampfbereite Tairesier lieber den Heeren lokaler Adliger oder den Wachen naher Städte an oder ziehen als freie Söldner durch das Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überdies hat die Legion trotz ihrer Rekrutierungssorgen immer noch enorm hohe Ansprüche an den Körper und die Tugendhaftigkeit ihrer Mitglieder. Weiterhin ist es Frauen nicht erlaubt, in der Legion zu dienen. Karrierechancen gibt es für einfache Legionäre ebenfalls nur sehr begrenzt. Nur wenige Unteroffiziersstellen bieten die Chance auf einen Aufstieg in der Hierarchie und die Offiziere werden nahezu immer von adligen Familien gestellt. Dennoch übt die Legion nach wie vor auf manche Tairesier einen großen Reiz aus, so dass sie weder Mühen noch Anforderungen scheuen, eine dreijährige Ausbildung durchlaufen und letztlich den heiligen Legionseid auf den Kaiser und das Reich schwören, um Tairesia zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legionseid ist mehr als nur eine Sammlung einfacher Worte, sondern besitzt einen übernatürlichen, verbindenden und stärkenden Charakter, der seine Macht dem Kaiser und dem Reich entnimmt. Legionäre, die ihn schwören, gewinnen an Kraft, Gewandtheit und Waffenkunst, heilen Wunden schneller und werden unempfänglicher gegen feindliche Zauberkräfte. Derlei Stärkungen bestehen jedoch nur solange wie ein Legion seinen Dienst gehorsam und tugendhaft nach den Gesetzen der Legion verrichtet. Dies macht einen Legionär nicht zwangsläufig zu einem besseren Menschen, der keine kleinen Verbrechen oder Schandtaten in seiner Freizeit begehen könnte, doch verlieren Deserteure und Verräter diese Vorteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Concilium ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Concilium]] (Konzilium) ist die Bezeichnung für den Rat der Fürsten des Reiches, der in einem gleichnamigen, gewaltigen Gebäude in der Hauptstadt Tairesia tagt. In langen Sitzungen werden die wichtigen Anliegen des Reiches debattiert und die Standpunkte der Fürsten erörtert. Beschlüsse, die hier gefasst werden, haben keine Gesetzeskraft und sind weder für den Kaiser noch für einzelne Adelshäuser bindend, jedoch stellen sie eine Willenserklärung des Adels da, die selbst der Kaiser nicht leichtfertig ignorieren sollte. Nicht selten nehmen Vorschläge des Coniliums nach einer Weile die Gestalt kaiserlicher Gesetze an, besonders wenn sie mit großer Mehrheit verabschiedet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Adelshaus Tairesia kann einen oder mehrere Abgesandte ins Concilium schicken, die jeweils eine eigene Stimme haben, aber natürlich stets im Sinne ihres Herren entscheiden. Die genaue Zahl hängt von der Würde des jeweiligen Fürsten ab: &lt;br /&gt;
* Die fünf Herzöge schicken jeweils fünf Abgeordnete nach Tairesia und haben somit fünf Stimmen.&lt;br /&gt;
* Die Grenzgrafen und der Fürstbischof von Landarkai entsenden vier Vertreter. (Da der Dohlmann von Nordtwendland keinem Adelshaus entstammt, sondern seine Macht durch kaiserliches Mandat erlangte und der Kaiser nur Beobachter, aber keine stimmberechtigten Mitglieder ins Concilium entsenden darf, bleiben die vier Sitze, die Nordwendtland einst als Grenzgrafschaft Marderian hatte, weiterhin unbesetzt. Diese Situation existiert seit der Zeit der [[Blutfehde der Marderian]], da das Concilium sich auf keinen berechtigten Erben verständigen konnte)&lt;br /&gt;
* Grafen und Barone entsenden jeweils drei Männer oder Frauen. &lt;br /&gt;
* Freiherren, Familien des Stadtadels der Hauptstadt und manche Sonderränge (bspw. die [[Vogt-Baronie Veyrandh]]) ernennen zwei Abgesandte.&lt;br /&gt;
* Landmänner, Landritter und Familien des Stadtadels anderer Städte dürfen jeweils einen Botschafter benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in Ausnahmefällen wird eine Familie im Concilium durch ihr Oberhaupt repräsentiert. Meist werden entfernte Verwandte oder andere Vertraute entsandt, im Concilium die Interessen der Familie zu vertreten. Diese müssen nicht zwangsläufig der Familie selbst entstammen und nicht einmal adlig sein, jedoch hat in einer von aristokratischem Standesdenken geprägten Versammlung in Verhandlung das Wort eines (hohen) Adligen meist mehr Gewicht als das eines bürgerlichen Gesandten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Abstimmungen muss jeder Gesandter selbst zugegen sein oder durch einen eigens benannten Vertreter ersetzt werden. Es kann jedoch kein Abgeordneter im Concilium seine eigene und gleichzeitig die eines oder mehrerer anderer Gesandten abgeben. So muss ein Freiherr bspw. auch zwei Abgeordnete ins Concilium entsenden und kann nicht seine beiden Stimmen von einem Vertreter abgeben lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbedeutende Adelsfamilien wie der Stadtadel entfernter, kleiner Städtchen oder armer Landritterschaften können es sich meist nicht leisten, einen Abgesandten nach Tairesia zu schicken, da das Leben in der Hauptstadt sehr teuer ist und der Unterhalt von der Familie selbst gezahlt werden muss. Daher übertragen solch kleine Häuser ihr Stimmrecht nicht selten auf größere Adelsfamilien. Dabei muss es sich jedoch um Geschlechter handeln, die in der Adelspyramide in einer direkten Linie stehen. Ein Baron kann also bspw. die Stimmen eines Landmanns übernehmen, der sein Vasall ist, jedoch nicht die Stimmen eines Landmannes, der der Vasall eines anderen Barons ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Abgeordneten der Adelshäuser nehmen an den Sitzungen des Conciliums zahlreiche Beobachter teil. Diese dürfen vom Kaiserhof, der Legion, der Kirche, der Magierakademie, verschiedenen Gilden der Hauptstadt und sehr einflussreichen Handelshäusern entsandt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das riesige Gebäude, in dem der Fürstenrat tagt, trägt den Namen Concilium. Es ist eines der größten Bauwerke der Hauptstadt und erinnert an gewaltiges Amphitheater, dass mit einer freitragenden Kuppel überdacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Akademie der Magie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit der Magierherrscher während des Interregnums wurde die Ausübung der Magie in Tairesia streng beschränkt. Vor allem die Tyrannei des Ernan Kerfasion schuf bis heute unverheilte Narben und großes Misstrauen seitens der Fürsten und der Kirche gegen alle Magier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher dürfen in Tairesia nur jene Männer und Frauen Magie ausüben, die ihre Ausbildung an der [[Kaiserliche Akademie der Magie (Tairesia)|kaiserlichen Akademie der Magie zu Tairesia]] erhielten und sich dieser verschwören. Als Zeichen ihres Standes müssen alle Magier Ring und Stab der Akademie stets sichtbar tragen oder laufen Gefahr, ihre Approbation zu verlieren. Die Treue eines tairesischen Magiers gehört damit letztlich immer dem Kaiser und muss diesem und seinen Legaten bei Bedarf stets zu Diensten sein. Er darf eigene Ziele verfolgen und in den Dienst von Fürsten und Händler treten, doch bindet sein Eid ihn stets an den Kaiser. Diesen Regeln müssen sich auch jene Magier unterwerfen, die aus fremden Landen nach Tairesia kommen und das Kaiserreich bereisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis ist die Kontrolle der Magier heutzutage jedoch nur schwer umzusetzen. Zu Beginn der vierten Kaiserdynastie sorgten kaiserliche und kirchliche Legaten und deren Beamte für eine Überwachung der Magier, doch die Schwäche des Reiches und des kaiserlichen Hofes macht die Kontrolle und die Umsetzung von Einschränkungen sehr schwer. Gerade in den weit entfernten Grenzlanden wird dieses Gesetz kaum noch angewandt. In den großen Metropolen am Bejkempa hingegen müssen Magier immer noch mit Kontrollen und Restriktionen rechnen. Überdies sind nicht wenige Inquisitoren unterwegs, um untreue Magier aufzuspüren und der kirchlichen oder staatlichen Justiz zu übergeben oder gleich zu tilgen. Manche von ihnen besitzen ein Mandat der Kirche oder des Kaiserhofes, viele betreiben jedoch einfach Selbstjustiz und sind kaum mehr als fanatische Söldner auf einer persönlichen Mission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Akademie der Magie ist auch selbst bestrebt, Konflikte mit Kirche und Kaiser vermeiden, andererseits streben sie auch nach größerer Autonomie. Für beide Ziele stellen abtrünnige Magier, die dunkle Machenschaften begehen oder ohne Zeichen ihres Standes auftreten und damit das Gesetz brechen, nicht förderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Türme der Akademie erheben sich nördlich der Hauptstadt Tairesia in einem Gebiet, dass dem Kaiser selbst untersteht und wie die Hauptstadt zu keinem der neun großen Fürstentümer gehört. Hier hat der Rat der Erzmagier seinen Sitz und nahezu alle Magier des Reiches werden hier ausgebildet. Es ist ein verschlossener Ort, zu dem nur Magier und deren geladene Gäste sowie kaiserliche Legaten zutritt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhältnis der Institutionen zum Kaiser ===&lt;br /&gt;
Sie sind dem Kaiser Loyalität, Gehorsam und Rechenschaft schuldig, jedoch sorgt die schwache Position des Kaiserhauses in der Zeit der vierten Dynastie dafür, dass manche dieser Institutionen immer eigenständiger agiert und eigene Ziele verfolgt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Kaiserreich_Tairesia&amp;diff=353</id>
		<title>Kaiserreich Tairesia</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Kaiserreich_Tairesia&amp;diff=353"/>
		<updated>2022-07-11T18:17:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Das Concilium */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Kaiserreich Tairesia liegt am südlichen [[Bejkempa]] und ist eines der größten und langlebigsten Reiche dieses Gebietes. Es befindet sich in einer Phase der Schwäche und des Niedergangs, in der es an nahezu allen Grenzen von Feinden bedroht und in die Defensive gezwungen wird. Zudem erschüttern interne Machtkämpfe und Intrigen das immer noch mächtige und wehrhafte Kaiserreich. Gegenwärtiger Herrscher Tairesias ist [[Kaiser Karl Georg IV.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Herrscher : Kaiser Karl Georg IV.&lt;br /&gt;
# Hauptstadt: [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]]&lt;br /&gt;
# Wappen    : schwarzer, gekrönter Adler auf purpurfarbenem Grund&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte kaiserliche Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Marga Charlotte Maria Theodora Herzogin von Antarvis|Herzogin Marga Charlotte Maria Theodora]] von [[Herzogtum Antarvis|Antarvis]], Gräfin von [[Ondain]]&lt;br /&gt;
# [[Herzogin Arathea Timaulin Vesaris|Herzogin Arathea Timaulin]] von [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]]&lt;br /&gt;
# [[Herzog Anademeus von Nargonasa|Herzog Anademeus]] von [[Herzogtum Nargonasa|Nargonasa]] zu [[Voradim]]&lt;br /&gt;
# [[Herzog Omphalon Basairos von Sardya|(Hoher) Herzog Omphalon Basairos]] von [[Herzogtum Sardya|Sardya]]&lt;br /&gt;
# [[Vaitan Kaverin, Sohn des Karvoga, Sohn des Kartoro, Herzog von Ensharvyn|Vaitan Kaverin, Sohn des Karvoga, Sohn des Kartoro]] Herzog von [[Herzogtum Ensharvyn|Ensharvyn]]&lt;br /&gt;
# [[Fürstbischof Johannis XIII. Alvadris|Fürstbischof Johannis XIII. Alvadris]] von [[Fürstbistum Landarkai|Landarkai]]&lt;br /&gt;
# [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal|Grenzgraf Arnshelm]] von [[Grenzgrafschaft Bonthal|Bonthal]]&lt;br /&gt;
# [[Grenzgräfin Junia Weilaris von Garvinas|Grenzgräfin Julia Weilaris]] von [[Grenzgrafschaft Garvinas|Garvinas]]&lt;br /&gt;
# [[Dohlmann Karl Karembrin|Karl Karembrin]], [[Dohlmann]] von [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] (ehemals [[Grenzgrafschaft Marderian]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== An den Ufern des Bejkempa ===&lt;br /&gt;
Das Kaiserreich Tairesia liegt beidseitig des Bejkempas an dessen südlichem Lauf, dem vorletzten der sieben Abschnitte des gewaltigen Stromes. Von Norden her kommend hat der Bejkempa zuvor das von ihm gebildete und nach ihm benannte Bejkempameer verlassen, passiert einige kleinere, aufstrebende oder sterbende Reiche, darunter auch [[Khondil Khor]], das Tairesias Nordosten bedroht, und erreicht schließlich die Grenze des Kaiserreiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird jedoch bereits deutlich, dass Tairesia im Niedergang begriffen ist und diesen Umstand noch leugnet. Als seine offizielle Grenze zu Khondil Khor betrachtet das Kaiserreich den Grenzfluss [[Yormai]]. Alles Gebiet südlich des Yormai betrachtet Tairesia als eigenes Territorium, jedoch sieht die Wahrheit anders aus: Das Gebiet zwischen Yormai und den den Flüssen [[Lanser]] und [[nördliche Lanser]] sind weitgehend verloren und werden höchstens noch punktuell von Truppen der tairesischen Grenzgrafschaft Bonthal gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So stellt die Mündung der Lanser in den Bejkempa den wahren Ort da, an dem der große Strom tairesisches Gebiet erreicht. Auf dem anderen - linken bzw. östlichen Flussufer - vergehen sogar noch weitere Meilen, bis der Bejkempa schließlich beidseitig vom Kaiserreich umschlossen ist. Hier brach der Bejkempa vor Urzeiten mit all seiner Macht in die äußersten Ausläufer der [[westliche Schwinge|westlingen Schwinge]] ein, ein langen Gebirgszug, der trotz all seiner Größe und Höhe doch nur ein kleiner Seitenarm des mächtigen [[Okamorango]] ist, eines riesigen Gebirges, das sich weiter im Osten erstreckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen Tairesias nennen dieses Gebiet die [[Drachenwindtäler]], die den Bejkempa zwar nicht aufhalten können, aber zu einem weiten Bogen nach Osten zwingen, bevor er sich wieder nach Süden und Westen wendet und weiter zum fernen [[Meer der tausend Träume]] strebt. [[Feyerbaum]] ist die erste tairesische Stadt an seinen Ufern, [[Naumburg]] hingegen die erste große Stadt, die der Bejkempa erreicht, wenn er die Drachenwindtäler verlassen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wendet sich der gewaltige Strom wieder nach Süden und bricht in den Hauptarm der westlichen Schwinge ein und gräbt sich mit unbeirrbarer Kraft durch das an dieser Stelle mehrere hundert Kilometer breite Gebirge, bevor es nahe [[Salium Abe]] wieder hervortritt und seinen unaufhaltsamen Lauf fortsetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun durchquert der Bejkempa das [[Herzogtum Antarvis]], in dem an seinen Ufern die großen Städte [[Arnau Karea]], [[Ondain]] und [[Derbrand]] liegen. Doch dann erreicht der Strom die größte Stadt des Kaiserreiches und aller Lande, die er südlich des Bejekempameeres bereist: [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]], die hohe Stadt, die gewaltige und prunkvolle Hauptstadt, Sitz des Kaisers und (zumindest offizielles) Zentrum aller Macht im Reich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter nach Westen wandert der Bejkempa und erreicht die Herzogtümer [[Herzogtum Sardya|Sardya]] und [[Herzogtum Vesaris|Vesaris]] im Süden und [[Herzogtum Nargonasa|Nargonasa]] im Norden. Hier liegen so prächtige Metropolen wie [[Berua]] und [[Verese]] aber auch viele andere Städte und wunderschöne Orte, darunter auch [[Arlen Vayr]], die Ruinen einer gewaltigen Brücke, die in grauer Vorzeit den Bejkempa in schwindelerregender Höhe trotz seiner gewaltigen Breite überspannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele große Flüsse, die gegen den Bejkempa jedoch wie Rinnsale wirken, münden hier in den gewaltigen Strom: von Norden der [[Oragin]] und der [[Debemnir]] und von Süden die [[Hochlinde]], der [[Nadoray]] und vor allem der [[Temis]], der zweitgrößte Strom Tairesias und der vielleicht größte Nebenfluss des Bejkempa südlich des Bejkempameeres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich verlässt der Bejkempa nach mehreren tausend Kilometern das Kaiserreich wieder. Wie schon im Norden sind auch hier die Grenzen Tairesias schwerlich genau zu bestimmen, denn hier liegen die Steppen des [[Herzogtum Ensharvyn]]. Die Flussbefestigungen [[Nom Vaidras]] stellen die letzten großen tairesischen Liegenschaften am Ufer des Bejkempa dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Aufbau des Kaiserreiches ===&lt;br /&gt;
Das Kaiserreich ist in neun große Fürstentümer unterteilt: fünf Herzogtümer, ein Erzbistum, zwei Grenzgrafschaften und eine Provinz, die bis vor wenigen Jahren ebenfalls noch die Würde einer Grenzgrafschaft besaß. Es handelt sich - geordnet nach der höfischen Etikette - um:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Das [[Herzogtum Antarvis]], das sich beidseitig des Bejkempa im Zentrum und Osten des Reiches erstreckt&lt;br /&gt;
# Das [[Herzogtum Vesaris]], das den größten Teil des Südufers des Bejkempa umfasst&lt;br /&gt;
# Das [[Herzogtum Nargonasa]], das im westlichen Zentrum des Reiches nördlich des Stromes liegt&lt;br /&gt;
# Das [[Herzogtum Sardya]], das sich am südlichen Bejkempa zwischen Vesaris und Antarvis bis weit in den Osten erstreckt&lt;br /&gt;
# Das [[Herzogtum Ensharvyn]], das den kompletten Westen des Reiches beidseitig des Bejkempa umschließt&lt;br /&gt;
# Das [[Fürstbistum Landarkai]], das die Südwestgrenze des Reiches schützt&lt;br /&gt;
# Die [[Grenzgrafschaft Bonthal]], die den Nordosten des Reiches verteidigt&lt;br /&gt;
# Die [[Grenzgrafschaft Garvinas]], die den Südosten des Reiches bewacht&lt;br /&gt;
# Die [[Provinz Nordwendtland]], die noch vor wenigen Jahren als [[Grenzgrafschaft Marderian]] einen weit höheren zeremoniellen Rang genoss, aber damals wie heute den Nordwesten des Reiches beschirmt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Herzogtümer liegen am Bejkempa und vier von ihnen bilden das Herz des Reiches. Sie besitzen keine oder nur kurze Außengrenzen. Die vier übrigen Fürstentümer umfassen die&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Grenzen des Reiches ===&lt;br /&gt;
Das Kaiserreich ist auf nahezu allen Seiten von Feinden umgeben und seine Grenzen sind schwankend. Während man die Macht des Reiches in den Metropolen am Bejkempa, tief im Herzen Tairesias, für ungebrochen und unzerbrechlich halten kann, reicht der Arm des Kaisers nur mit geringer Kraft an die Außengrenzen, die weit mehr als tausend Meilen von der Hauptstadt entfernt sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Norden erstreckt sich Tairesia bis zu den großen Wäldern, die selbst zur Blütezeit des Reiches niemals vollständig erschlossen waren und sich über hunderte Kilometer erstrecken: der [[Dorkinsforst]], [[der große Moorwald]], der [[Witwenwald]] und der [[Grenzwald]] sowie den dazwischen verlaufenden Hügeln und Gebirgen, zu denen auch die äußersten Ausläufer der westlichen Schwinge zählt. Jenseits dieser Grenzen liegen die verlorenen Gebiete der [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] und dahinter die unheilvollen, endlosen Baumreihen des gewaltigen [[Dunkelforst|Dunkelforstes]]. Im Nordosten liegen schließlich die weiten Felder zwischen den Flüssen Lanser und Yormai, die ihrerseits wieder in den Bejkempa münden, und die Drachenwindtäler, die die äußerste nordöstlichste Reichsgrenze bilden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen liegen über viele hundert Kilometer nördlich und südlich des Bejkempa die Steppen der Ensharvyn, die einst Feinde des Reiches waren und heute als eigenes Herzogtum dem Kaiser dienen. Im Osten bilden hingegen dichte Wälder, die westliche Schwinge und schließlich im Südosten die gewaltige Wüste von [[Quay Anshayr]] die Grenzen des Reiches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden schließlich markieren der verwunschene Wald [[Vorl Belwetan|Belwetan]], wildes Hügelland, die mächtigen [[Berge des Winters]], der [[Wayresh-See]] und wiederum die Wüste von  [[Quay Anshayr]] die Grenzen des Reiches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die tairesische Geschichte ist mehr als dreitausend Jahre alt, was das Kaiserreich zum mit Abstand langlebigsten Reich am südlichen Bejkempa macht. Die Geschichte wird in mehrere Epochen, die sich meist nach einer Kaiserdynastie benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[Die Zeit des Aufstieges (Tairesia)|Die Zeit des Aufstieges]] ist eine vorzeitliche Epoche, in der Sagen und Mythen eine echte Geschichtsschreibung ersetzen. Sie gilt als die Zeit, in der sich die ursprünglichen Stämme des Reiches vereinten, und endet mit dem Aufstieg der ersten Dynastie der Kaiser. &lt;br /&gt;
# [[Die erste Dynastie (Tairesia)|Die erste Dynastie]] beginnt laut der (damals noch sehr unzuverlässigen) tairesischen Geschichtsschreibung vor 3262 Jahren mit [[Thenorus I.]], dem ersten Kaiser des Reiches. Ihm folgen vier Erben, die gemeinsam mit ihm eine unfassbare Spanne von 1668 Jahre geherrscht haben sollen. Dies würde mehr als die Hälfte der tairesischen Geschichte umfassen. Viele Gelehrten zweifeln daher den Wahrheitsgehalt der alten Quellen an und vermuten, dass jeder Kaiser für eine eigene Epoche oder Dynastie stehen könnte.&lt;br /&gt;
# [[Die zweite Dynastie (Tairesia)|Die zweite Dynastie]] umfasst neun Kaiser und dauert 536 Jahre. Diese Epoche umfasst den Aufstieg Tairesias auf dem Weg zu seiner größten Ausdehnung und Macht. Die Geschichtsschreibung dieser Periode ist zwar weitaus detaillierter und Regierungszeiten wirken realistischer, jedoch ist sie immer noch stark von politischen Motiven gefärbt und maßgeblich vom Kaiserhaus gesteuert.&lt;br /&gt;
# [[Die dritte Dynastie (Tairesia)|Die dritte Dynastie]] besteht aus sechs Kaisern und dauert 410 Jahre. Sie umfasst die Zeit der größten Ausdehnung Tairesias, jedoch werden auch die ersten Anzeichen des Niedergangs ersichtlich. &lt;br /&gt;
# Das [[Die Zeit des Interregnums (Tairesia)|Interregnum]] umfasst die kaiserlose Zeit von 193 Jahren, in der das Kaiserreich nahezu ununterbrochen von Bürgerkriegen zwischen den großen Adelshäusern, aber auch vom Machtkampf zwischen der periinischen Kirche und der Magiergilde erschüttert wird. &lt;br /&gt;
# [[Die vierte Dynastie (Tairesia)|Die vierte Dynastie]] ist schließlich die jüngste und aktuelle Epoche der tairesischen Geschichte. Sie beginnt vor 455 Jahren, dauert bis heute an sah bisher acht Kaiser, darunter den aktuellen Herrscher [[Karl Georg IV.]]. Diese Epoche steht im Zeichen der Schwäche und des Niedergangs, die auf eine sehr kurze Hochzeit zu Beginn der Dynastie folgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitrechnung ===&lt;br /&gt;
Die Zeitrechnung im Kaiserreich erfolgt anhand der Regierungszeiten der Kaiser. Daher sind Jahreszahlen stets mit einem Kürzel aus bis zu drei Buchstaben und Zahlen versehen, die den Namen des jeweiligen Kaisers abgekürzt darstellen. Dies gilt auch für die Phase des Interregnums, in der die Kürzel für einzelne, kurzzeitige Abschnitte und Regenten stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So steht die aktuelle Jahreszahl 56 KG4 für das 56.Jahr der Herrschaft des Kaisers Karl Georg IV.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeittafel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Erste Dynastie: 1668 Jahre (beginnend im Jahr 0; vor 3262 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dynastie/Kaiser&lt;br /&gt;
!Kürzel&lt;br /&gt;
!Regierungsjahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1.Kaiser: [[Thenorus I.]]&lt;br /&gt;
|T1&lt;br /&gt;
|268 Jahre (Thronbesteigung vor 3262 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2.Kaiser: [[Varitian]] &lt;br /&gt;
|V&lt;br /&gt;
|531 Jahre (Thronbesteigung vor 2976 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3.Kaiser: [[Albertus I.]]&lt;br /&gt;
|A1&lt;br /&gt;
|372 Jahre (Thronbesteigung vor 2445 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4.Kaiser: [[Albertus II.]]&lt;br /&gt;
|A2&lt;br /&gt;
|132 Jahre (Thronbesteigung vor 2073 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5.Kaiser: [[Thenorus II.]]&lt;br /&gt;
|T2&lt;br /&gt;
|347 Jahre (Thronbesteigung vor 1941 Jahren)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Zweite Dynastie: 536 Jahre (beginnend im Jahr 1668; vor 1594 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dynastie/Kaiser&lt;br /&gt;
!Kürzel&lt;br /&gt;
!Regierungsjahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6.Kaiser: [[Karl Georg I.]]&lt;br /&gt;
|KG1&lt;br /&gt;
|23 Jahre (Thronbesteigung vor 1594 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7.Kaiser: [[Johannes Claudius]]&lt;br /&gt;
|JC&lt;br /&gt;
|31 Jahre (Thronbesteigung vor 1571 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8.Kaiser: [[Hans Magnus I.]]&lt;br /&gt;
|HM1&lt;br /&gt;
|71 Jahre (Thronbesteigung vor 1540 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9.Kaiser: [[Karl Dietrich]]&lt;br /&gt;
|KD&lt;br /&gt;
|114 Jahre (Thronbesteigung vor 1469 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10.Kaiser: [[Karl Matthias I.]]&lt;br /&gt;
|KM1&lt;br /&gt;
|38 Jahre (Thronbesteigung vor 1355 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|11.Kaiser: [[Karl Andreas]]&lt;br /&gt;
|KA&lt;br /&gt;
|9 Jahre (Thronbesteigung vor 1317 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|12.Kaiser: [[Karl Georg II.]]&lt;br /&gt;
|KG2&lt;br /&gt;
|94 Jahre (Thronbesteigung vor 1308 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|13.Kaiser: [[Karl Ludwig]]&lt;br /&gt;
|KL&lt;br /&gt;
|74 Jahre (Thronbesteigung vor 1214 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|14.Kaiser: [[Albrecht Johannes]]&lt;br /&gt;
|AJ&lt;br /&gt;
|82 Jahre (Thronbesteigung vor 1140 Jahren)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Dritte Dynastie: 410 Jahre (beginnend im Jahr 2204; vor 1058 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dynastie/Kaiser&lt;br /&gt;
!Kürzel&lt;br /&gt;
!Regierungsjahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|15.Kaiser: [[Ludwig der Erneuerer]]&lt;br /&gt;
|LdE&lt;br /&gt;
|139 Jahre (Thronbesteigung vor 1058 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|16.Kaiser: [[Stephan Ludewigus]]&lt;br /&gt;
|SL&lt;br /&gt;
|26 Jahre (Thronbesteigung vor 919 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|17.Kaiser: [[Albert Stephanius]]&lt;br /&gt;
|AS&lt;br /&gt;
|60 Jahre (Thronbesteigung vor 893 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|18.Kaiser: [[Ludwig Albertinus I.]]&lt;br /&gt;
|LA1&lt;br /&gt;
|55 Jahre (Thronbesteigung vor 833 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|19.Kaiser: [[Georg Ludewigus]]&lt;br /&gt;
|GL&lt;br /&gt;
|103 Jahre (Thronbesteigung vor 778 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|20.Kaiser: [[Ansgar Georgius]]&lt;br /&gt;
|AG1&lt;br /&gt;
|27 Jahre (Thronbesteigung vor 675 Jahren)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Interregum - 193 Jahre (beginnend im Jahr 2614; vor 648 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Regenten&lt;br /&gt;
!Kürzel&lt;br /&gt;
!Regierungsjahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Zeit der drei Verweser]]&lt;br /&gt;
|3Vw&lt;br /&gt;
|75 Jahre &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Tesor Angoi ]]&lt;br /&gt;
|TA&lt;br /&gt;
|9 Jahre  (Beginn der Herrscahft vor 648 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Nelosi Primas]]&lt;br /&gt;
|NP&lt;br /&gt;
|48 (26+22) Jahre (Beginn der Herrschaft vor 639 Jahren) &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[General Karusian]]&lt;br /&gt;
|GK&lt;br /&gt;
|40 (22+18) Jahre (Beginn der Herrschaft vor 613 Jahren) &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Malendianus]]&lt;br /&gt;
|Mal&lt;br /&gt;
|98 Jahre (Beginn der Herrschaft vor 573 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Ernan Kerfasion]]&lt;br /&gt;
|EK&lt;br /&gt;
|20 Jahre (Beginn der Herrschaft vor 475 Jahren)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Die Zeit der 3 Verweser umfasst die Herrschaft von Tesor Angoi, Nelosi Primas und General Karusian.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Die Verweser Nelosi Primas und General Karusian regieren für eine Zeit von 22 Jahren parallel. Die alleinige Herrschaft von Nelosi Primas umfasst die ersten 26 Jahre ihrer Amtszeit (639-613 vor unserer Zeit). Vor 613 Jahren beginnt die Zeit, in der General Karusian ihr dieses Amt streitig macht und die beiden parallel herrschen. Diese Phase dauert 22 Jahre, bis die 18jährige Alleinherrschaft General Karusians beginnt (591-573 vor unserer Zeit).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Vierte Dynastie - 455 Jahre (andauernd) (beginnend im Jahr 2807; vor 455 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Dynastie/Kaiser&lt;br /&gt;
!Kürzel&lt;br /&gt;
!Regierungsjahre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|21.Kaiser: [[Ansgar Georgius II.]]&lt;br /&gt;
|AG2&lt;br /&gt;
|60 Jahre (Thronbesteigung vor 455 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|22.Kaiser: [[Ludwig Albertinus II.]]&lt;br /&gt;
|LA2&lt;br /&gt;
|45 Jahre (Thronbesteigung vor 395 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|23.Kaiser: [[Karl Georg III.]]&lt;br /&gt;
|KG3&lt;br /&gt;
|38 Jahre (Thronbesteigung vor 350 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24.Kaiser: [[Karl Matthias II.]]&lt;br /&gt;
|KM2&lt;br /&gt;
|26 Jahre (Thronbesteigung vor 312 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|25.Kaiser: [[Albertus III.]]&lt;br /&gt;
|A3&lt;br /&gt;
|84 Jahre (Thronbesteigung vor 286 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|26.Kaiser: [[Thenorus III.]]&lt;br /&gt;
|T3&lt;br /&gt;
|77 Jahre (Thronbesteigung vor 202 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|27.Kaiser: [[Hans Magnus II.]]&lt;br /&gt;
|HM2&lt;br /&gt;
|69 Jahre (Thronbesteigung vor 125 Jahren)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|28.Kaiser: [[Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
|KG4&lt;br /&gt;
|56 Jahre und andauernd (Thronbesteigung vor 56 Jahren)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jubiläumsjahre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 100jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 100 T1 (vor 3162 Jahren)&lt;br /&gt;
* 500jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 214 V (vor 2762 Jahren)&lt;br /&gt;
* 1000jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 183 A1 (vor 2262 Jahren)&lt;br /&gt;
* 1500jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 179 T2 (vor 1762 Jahren)&lt;br /&gt;
* 2000jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 46 KG2 (vor 1262 Jahren)&lt;br /&gt;
* 2500jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 16 GL (vor 762 Jahren)&lt;br /&gt;
* 3000jähriges Jubiläum der Reichsgründung: 84 A3 (vor 262 Jahren)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prophezeiungen und Theorien ===&lt;br /&gt;
Wie in vielen Reichen Armeneas, gerade in jenen, die sich in einer Phase des Niedergangs befinden, bemühen sich Menschen um Voraussicht. Sie wollen erkennen, wann das Ende naht. Und auch in Tairesia gibt er Schwäche des Kaiserreiches, die von Gelehrten und an Adelshöfen vielerorts erkannt wurde, derartige Versuche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich gottgesandte Visionen, das Herauslesen solcher Prophezeiungen aus theologischen Texten und der Versuch, geschichtliche Daten in eigenen Sinn zu deuten, stellen die häufigsten Varianten für die Entstehungen solcher Theorien dar, die von den meisten Gelehrten als unwissenschaftlicher Humbug und Scharlatanerie abgetan werden. Auch die periinische Kirche brandmarkt die meisten Prophezeiungen über den Untergang als Werk von Heiden und Häretikern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Theorie der halben Lebensspanne&lt;br /&gt;
Diese Theorie besagt, dass die erste Dynastie ebenso lange herrschen würde wie die übrigen Dynastien und Epochen zusammen. Da die erste Dynastie 1668 Jahre umfasste, müsste auch die zweite Hälfte des tairesischen Lebenszyklus die selbe Zeitspanne messen. Seit dem Ende der ersten Dynastie sind 1594 Jahre vergangen, so dass Tairesia nach dieser Theorie in 74 Jahren untergehen werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Variante dieser Theorie besagt hingegen, dass Tairesia in 74 Jahren nur den zweiten Abschnitt seiner Existenz durchlaufen habe und dass am Ende dieser Zeitspanne eine Neugeburt und ein Wiedererstarken des Reiches stehen werde. In extremer Ausprägung gibt es Behauptungen, Tairesia würde sich dann bis zum Bejkempameer und dem Meer der tausend Träume ausdehnen und eine neue Hochzeit erleben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während jene, die den Untergangs für einen Zeitpunkt in 74 Jahren berechnet haben wollen, sicherlich zu den Pessimisten gezählt werden müssen, dürften jene, die an eine Renaissance und erneute Machtausdehnung glauben, mindestens ebenso große Optimisten sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Theorie der sieben Epochen&lt;br /&gt;
Diese Theorie geht davon aus, dass es sieben Weltalter, sieben Abschnitte des Bejkempa und auch sieben Epochen der tairesischen Geschichte gebe. Zählt man neben den vier Kaiserdynastien noch die Zeit des Interregnums und die Zeit des Aufstieges mit, entspräche die Zeit der vierten Dynastie, in der wir aktuell leben, der vorletzten Epoche der tairesischen Geschichte. Demnach müsste eine fünfte Dynastie folgen, mit der das Reich enden würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausragende Ereignisse der tairesischen Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaft, Adel und Lehnswesen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Adel Tairesias ist in einer Lehnspyramide organisiert, an deren Spitze der Kaiser steht und die bei den Landrittern und dem landlosen Stadtadel kleiner Orte endet. Adlige erhalten von höherrangigen Adligen ein Lehen zu umfassenden, erblichen Nutzung und geben Teile davon an eigene, niederer gestellte Vasallen weiter. Der Treueeid verbindet die Stufen der Lehnspyramide, deren Titel in folgender Reihe gemäß der höfischen Etikette absteigen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Kaiser&lt;br /&gt;
* Die neun Hochfürsten des Reiches: Herzoge/Herzoginnen und Grenzgrafen sowie der Fürstbischof von Landarkai (und gegenwärtig der Dohlmann von Norwendtland)&lt;br /&gt;
* Grafen/Gräfinnen&lt;br /&gt;
* Barone/Baroninnen&lt;br /&gt;
* Freiherrn/Freiherrinnen&lt;br /&gt;
* Landmänner/Landdamen&lt;br /&gt;
* Landritter/Landritterinnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommen in Ausnahmefällen noch Sonderränge wie der Titel des Vogt-Barons von Veyrandh oder des Fürstbischofs von Arilea, die sich an unterschiedlichen Stellen in die Hierarchie einordnen, aber im Allgemeinen gelten die sieben genannten Stufen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaiser ist stets Lehnsherr und ist über die Lehnspyramide mit allen Adligen des Reiches verbunden. Sie alle sind seine Vasallen. Landritter hingegen haben keine Vasallen, alle Fürsten, die in der Lehnspyramide in direkter Linie über ihnen stehen sind ihre Lehnsherren. Alle anderen Adligen, die in einer Lehnsfolge zwischen Kaiser und Landritter stehen, sind sowohl Lehnsherren gegenüber jenen, die unter ihnen stehen, und Vasallen gegenüber Höhergestellten. Dies gilt jedoch nur für die direkte Lehnslinie.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Lehnslinie ist nicht zwangsläufig jede Stufe besetzt. So sind die höchstrangigen Vasallen eines Herzogs Grafen, während ein Grenzgraf Barone unter sich hat. Ein Graf wiederum hat zumeist Freiherrn und Landmänner als Vasallen, während unter einem Baron üblicherweise Landmänner als nächsthöhere Vasallen stehen. In einigen Fällen werden sogar zahlreiche Stufe übersprungen. So gibt es Landmänner die direkte Vasallen des Kaisers oder eines Herzogs sind und damit nur diesem dienstpflichtig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Rolle nimmt der Stadtadel ein, da er außerhalb der Lehnspyramide steht. Zum Stadtadel zählen jene Familien, die keine Ländereien zu Lehen erhielten (auch wenn sie in seltenen Ausnahmefällen Gebiete zur Verwaltung erhielten, die dann aber kein erbliches Lehen sind) und ihren Sitz in einer Stadt haben, die von einem anderem Fürsten regiert wird. Sie sind stets dessen Lehnsmänner, unabhängig davon, ob es sich bei ihm um einen Herzog, Grafen, Baron oder Freiherrn handelt. So sind die Familien des Stadtadels der Hauptstadt Tairesia direkte Vasallen des Kaisers und nur ihm in der Lehnspyramide unterstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtadel steht in der offiziellen Hierarchie gemäß der höfischen Etikette noch unter den Landrittern, jedoch besitzen viele Familien des Stadtadels (besonders in wichtigen Städten) auf Grund von Wohlstand und Einfluss eine weit größere tatsächliche Macht als Landritter oder gar Landmänner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehnspflichten ===&lt;br /&gt;
Ein Adliger ist all jenen, die in der Lehnspyramide in direkter Linie über ihm stehen, Treue und Gehorsam schuldig und muss Abgaben in Form von Steuern und Kriegsdiensten entrichten. Im Gegenzug erhält er von seinem Lehnsherrn ein Territorium als Lehen zugewiesen, das Teil der Ländereien des Lehnsherrn ist und über das der Vasall nun (im Rahmen der kaiserlichen Gesetze) nach eigenem Gutdünken regiert. Der Vasall kann auch Teile seines Lehens weiter vergeben und erhält im Gegenzug jene Dienste und Ehrerbietung, die er selbst seinem eigenen Lehnsherrn erweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tairesischen Gesetze des Lehnswesen sind höchst kompliziert und gewöhnlich muss der Lehnsherr zustimmen, wenn sein Vasall ein eigenes Lehen vergibt oder gar einen Bürgerlichen in den Adel erhebt, was Voraussetzung für die Aufnahme in die Lehnspyramide ist. Gleiches gilt für die Entziehung eines Lehens oder weitreichende Bestrafungen von Vasallen. Letztendlich darf bei allen Gesetzen jedoch nie die politische und militärische Realität außer Acht gelassen werden. Ein Lehnsherr muss seine Rechte und Absichten im Zweifelfall gegen einen Vasallen durchsetzen, wenn dieser sich ihm verweigert. In einer Zeit des Niedergangs, in der das Kaiserhaus und viele Adelsfamilien schwach und die (offenen wie auch verborgenen) Konflikte innerhalb des Adels mannigfach sind, steht das Recht nur allzu oft hinter der Stärke zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Klerus ===&lt;br /&gt;
Eine Sonderstellung in Tairesia nimmt der Klerus ein. Die Priester des periinischen Pantheons genießen Respekt und Privilegien, auch wenn sie nicht dem Adel angehören. Sie stehen zwar nicht außerhalb der Gesetze, werden bei Vergehen aber oftmals kirchenintern gerichtet und besitzen viele Freiheiten. In früheren Jahrhunderten bildete der Klerus eine Macht, die dem Adel nicht unähnlich war und als zweite Säule neben diesem existierte. Heute können es sich nur sehr hochrangige Würdenträger der Kirche leisten, sich mit Freiherrn, Baronen oder noch höherstehenden Adligen anzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Bürgertum ===&lt;br /&gt;
Die höchste nichtadelige Gesellschaftsschicht stellt das Hohe Bürgertum da. Es gibt keine klare Definition, welche Bürger und Familien in diese Gruppe fallen. Zumeist handelt es sich um herausragende Gelehrte und reiche Händler und Geldverleiher, jedoch können gerade in kleineren Gemeinschaften auch angesehene Handwerker, Priester und Künstler hinzuzählen. Neben dem Wohlstand und dem Ansehen sind vor allem die gesellschaftlichen Kontakte und der damit verbundene Einfluss auf Leben und Politik in einer Gemeinschaft ausschlaggebend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich steht der Adel in der gesellschaftlichen Hierarchie über den Bürgern, jedoch können reiche und gut vernetzte Bürger großen Einfluss gewinnen, der selbst bis in adlige Kreise reicht. Dies gilt vor allem für sehr reiche Handelsfamilien, deren Wohlstand ihnen politischen Einfluss und gewisse Privilegien sichert, die sonst nur dem Adel zustehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das einfache Volk ===&lt;br /&gt;
Unter dem Bürgertum steht das einfache Volk, das weder Einfluss noch Wohlstand noch Privilegien besitzt. Einfache Handwerker, Bauern, Soldaten, Tagelöhner, Söldner, Seeleute, kleine Kaufleute, Fischer, Hirten, Jäger und Dutzende anderer Berufe sowie deren Familien bilden das Gros der tairesischen Gesellschaft. Sie besitzen nur begrenzte verbriefte Rechte und sind oftmals der Willkür des Adels ausgeliefert, stehen aber in Ansehen und Gerichtsbarkeit weit über den Unfreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unfreie: Leibeigene und Sklaven ===&lt;br /&gt;
Die unterste Stufe der tairesischen Gesellschaft bilden die Unfreien. Diese Gruppe unterteilt sich in die völlig rechtlosen Sklaven und die Leibeigenen, die zwar unfrei sind, aber noch gewisse Rechte besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leibeigene haben ihre Freiheit durch Missetaten oder Schulden verloren. Bis diese Taten gesühnt oder die Schulden abgearbeitet sind, stehen sie im Dienst eines anderen Menschen. Dabei handelt es sich meist um einen Adligen, auf dessen Ländereien der Verurteilte lebte und nun ohne Lohn arbeiten muss, oder um das Opfer des begangenen Unrechts oder dessen Hinterbliebenen. Anders als Sklaven sind Leibeigene jedoch nicht der Besitz ihrer Herren. Sie dürfen nicht getötet, verkauft oder gegen ihren Willen verheiratet oder umgesiedelt und nur in begrenztem Umfang gezüchtigt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sklaven haben keine Rechte und sind vor dem Gesetz nicht mehr (oder manchmal sogar weniger) wert als Tiere. Sie gehören zum Besitz ihres Herren, der mit ihnen tun und lassen kann, was er will. Er darf sie foltern, weiterverkaufen, verhungern lassen oder ihnen gar das Leben nehmen, ohne eine Strafe fürchten zu müssen. Sklaven sind zumeist Ausländer: Kriegsgefangene oder in fernen Landen gekaufte Sklaven, die nach Tairesia gebracht wurden. Ein Tairesier hingegen kann gewöhnlich nicht im Sklaven werden: Nur Verräter gegen den Staat und die grausamsten Räuber erlebten in der Vergangenheit dieses Schicksal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leibeigenschaft ist im Norden des Reiches - in Nordwendtland, Anatarvis, Teilen von Nargonasa und vor allem in Bonthal - verbreitet. Dort gibt es hingegen keine oder nur sehr wenig Sklaverei, die vor allem Vesaris, Sardya, dem Süden Nargonasas und der Hauptstadt Tairesia existiert. In den übrigen Gebieten des Reiches kommen sowohl Leibeigenschaft als auch Sklaverei eher selten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Institutionen des Reiches ==&lt;br /&gt;
Außerhalb des Lehnswesen existieren einige Institutionen, die nicht in die Adelshierarchie eingeordnet werden können und direkt dem Kaiser unterstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der kaiserliche Hof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kaiserliche Hof war über viele Jahrhunderte das absolute Zentrum der Macht in Tairesia, doch heute muss sich der Kaiserhof diese Bedeutung mit den Hauptstädten der großen Fürstentümer und anderen Institutionen teilen. Die Schwäche des Kaiserhauses und des Reiches ist hier ebenso deutlich sichtbar wie an den Grenzen des Reiches. Glanz und Prunk mögen einfache Bürger und Bedienstete täuschen, doch die Mächtigen des Reiches sehen den Niedergang deutlich vor sich, wenn sie nicht blind für die Wahrheit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kaiserhof umfasst sowohl die Paläste des Kaisers und seiner Familie als auch Stallungen, Wirtschaftsgebäude, Kasernen, die Unterkünfte für Würdenträger, Beamte und Ratgeber, Parkanlagen, Plätze und zahlreiche andere Orte. Er ist eine Stadt in der Stadt, zu der einfache Bürger nur Zutritt haben, wenn sie Waren anliefern oder Dienste verrichten sollen, in der aber Tausende von Beamten, Gardisten und Würdenträger ein und aus gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Kaiser und seiner Familie lenken vor allem fünf hohe Würdenträger, alle im Range eines Grafen, die Geschicke des Kaiserhofes und gehören dank dieses Einflusses und ihrer Nähe zur Kaiserfamilie zu den einflussreichsten Persönlichkeiten des Reiches. Sie sind keinem Herzog oder anderen Fürsten, sondern nur dem Kaiser direkt unterstellt und entstammten in der Vergangenheit oft den großen Adelsfamilien, in jüngerer Zeit jedoch auch kleineren Häusern oder kommen gar aus dem einfachen Volk. Besonders die Familien des Stadtadels von Tairesia erschienen in der Vergangenheit vielen Kaisern als geeignete Anwärter für die Erzämter, da sie nur ihm, aber keinem anderen Fürsten im Lehnswesen unterstehen. Es ist zweifellos eine große Ehre, in diesen Ämtern zu dienen, doch noch größer sind der Einfluss und die Macht, die mit ihnen verbunden sind. Weder die Ämter noch die Grafentitel sind erblich. Diese Erzämter sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Graf Erzmarschall]]&amp;quot;: Einst ein Amt, das für die kaiserlichen Stallungen zuständig war, ist der Marschall heute der Verbindungsmann zwischen dem Kaiser und den Legionen und der kaiserlichen Flotte. Er steht dem Generalstab der Legionen vor, hat jedoch keine Befehlsgewalt über die kaiserliche Garde. Der Erzmarschall entstammt traditionell den Reihen der Legion und ist somit meist ein Angehöriger des Hochadels.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Graf Erzkanzler]]&amp;quot;: Der Erzkanzler steht dem kaiserlichen Beamtentum vor (mit Ausnahme jener, die dem Graf Erzkämmerer unterstehen), koordiniert den Ablauf von Audienzen und Feierlichkeiten am Kaiserhof, ist Leiter der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften und schönen Künste und ist für das alltägliche Leben im Kaiserhof verantwortlich. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Graf Erzpräfekt]]&amp;quot;: Der Erzpräfekt verwaltet im Namen des Kaisers die Hauptstadt außerhalb des Kaiserhofes, kontrolliert die Stadtwache und die Gerichte der Stadt und führt die Aufsicht über die Märkte.&lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Graf Erzmagister]]&amp;quot;: Der Erzmagister steht den kaiserlichen Archiven vor, in denen neben zehntausenden Büchern eine schier endlose Zahl an Urkunden und Dokumenten seit Jahrtausenden aufbewahrt werden, und verhandelt mit ausländischen Würdenträgern und Gesandten. Das Amt wird traditionell von einem Magier ausgeübt, der gleichzeitig Hofmagier des Kaisers ist und den Kontakt zur Magierakademie kontrolliert. &lt;br /&gt;
* &amp;quot;[[Graf Erzkämmerer]]&amp;quot;: Dem Erzkämmerer unterstehen die Schatzkammer, die kaiserlichen Münzprägehäuser und die Zoll- und Steuerbeamten. Überdies leitet er das kaiserliche Handelshaus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere wichtige Ämter am Kaiserhof sind:&lt;br /&gt;
* [[Präfekten der Adlergarde|Gardepräfekten]]: Die Aufgabe der kaiserliche Garde, die auch [[Adlergarde (Tairesia)|Adlergarde]] genannt wird, ist der Schutz des Kaisers und seiner Familie ist. Die handverlesenen Gardisten bewachen den kaiserlichen Hof, begleiten den Kaiser und seine Familie auf Reisen und werden als persönliche Wachen von Legaten eingesetzt, die in kaiserlichem Auftrag reisen. Abgesehen von adligen Gästen und deren persönlichen Wachen  darf niemand außer der Adlergarde am Kaiserhof Waffen tragen . Die Garde wird von zwei Gardepräfekten angeführt. Diese Ämterteilung soll die Gefahr einer Machtübernahme durch die Garde minimieren.&lt;br /&gt;
* [[Kaiserlicher Beichtvater (Tairesia)|Kaiserlicher Beichtvater]]: Der kaiserliche Beichtvater ist in erster Linie ein Vertreter der kirchlichen Interessen am Kaiserhof, entstammt meist der Hjedlin-Kirche und besitzt gewöhnlich einen hohen kirchlichen Rang, etwa den eines Bischofs. Manche besonders gläubige Mitglieder des Kaiserhauses können einen eigenen, zusätzlichen Beichtvater besitzen.&lt;br /&gt;
* [[Kaiserlicher Haushofmeister (Tairesia)|Haushofmeister]]: Während der Haushofmeister an vielen anderen Adelshöfen eines der wichtigsten und einflussreichsten Ämter ausübt, ist er am Kaiserhof ein Zeremonienmeister mit hohem Ansehen, der jedoch kaum eigene Macht ausübt und dem Graf Erzkanzler untersteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Periinisch-tairesische Kirche ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der periinische Glauben ist die vorherrschende Religion im Kaiserreich. In manchen Phasen der Vergangenheit waren alle anderen Religionen im Kaiserreich verboten und ihre Verehrung wurde unter Strafe gestellt. Einzig die Verehrung des Bejkempa als lebensspende Ader des Reiches wurde von der periinisch-tairesischen Kirche stets toleriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Stellung der periinischen Kirche in Tairesia noch immer sehr stark, jedoch wird ihre Position immer weiter unterhöhlt. In abgelegenen Gegenden und den weit von der Hauptstadt entfernten Grenzregionen nimmt die Verehrung von Naturgottheiten wieder zu, die zuvor Jahrhunderte lang unterdrückt wurde. In den Metropolen am Bejkempa werden hingegen immer häufiger fremde Gottheiten verehrt, deren Kulte vom Bejkempameer oder aus noch größerer Entfernung stammen und von Adligen und Handelsschiffern von ihren Reisen mitgebracht wurden. Die periinisch-tairesische Kirche geht mit aller Macht gegen solche Kulte und Glaubensgemeinschaften vor, doch ihre Position ist bei aller Macht nicht mehr so einflussreich wie in früheren Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem hat die periinische Kirche in Tairesia zunehmend mit internen Zwisten zu kämpfen. Theologische Streitfragen über die Auslegung der heiligen Lehren, Rivalitäten und Machtkämpfe um wichtige Ämter in der Hierarchie, der Zwist zwischen rein geistlichen Würdenträgern und den weltlichen Fürstbischöfen, die neben ihrem geistlichen Amt auch weltliche Herrschaftsgewalt ausüben, die Frage nach dem Umgang mit dem Wandel der Zeit, dem Auftreten neuer Kulte und dem Niedergang des Reiches sowie die Zwiste, die auf den unterschiedlichen Lehren und Geboten der einzelnen Gottheiten beruhen, haben die Kirche in eine interne Krise gestürzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für viele Jahrhunderte stützten sich die Kirche und der Kaiser gegenseitig und bildeten das machtvolle Zentrum des Kaiserreiches, doch sind die Macht und Position des Kaisers noch weitaus stärker geschwächt als jene der periinischen Kirche, so dass Kaiser Karl Georg IV. der Kirche keine große Hilfe in ihrem Streben nach interner Stabilisierung, Erhalt des politischen Einflusses und Kampf gegen andere Kulte sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hierarchische Aufbau der periinisch-tairesischen Kirche entspricht weitgehend der Struktur der meisten periinischen Landeskirchen. An der Spitze steht der [[Hoher Vater (Tairesia)|Hohe Vater]]. Es folgen die Erz- und Fürstbischöfe, Bischöfe, die Äbte großer Orden und Klöster, die Hochwürden, die Väter und Mütter, die Brüder und Schwestern und schließlich die Novizen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewöhnlich wird das Amt des Hohen Vaters in den meisten periinischen Landen und zu den meisten Zeiten von einem Hjeldin-Priester ausgeübt. Gegenwärtig gibt es in Tairesia gleich eine doppelte Ausnahme von dieser Tradition, denn einerseits bekleidet gerade eine Frau dieses Amt und andererseits wurde keine Geweihte des Hjeldin, sondern eine Priesterin der Schikaja erwählt. Sie ist erst die dritte Frau, die die periinisch-tairesische Kirche in ihrer langen Geschichte anführt, so dass bei ihr von der [[Dritte hohe Mutter (Tairesia)|dritten hohen Mutter]] gesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amtierende Hohe Mutter gilt als sehr streng und orthodox, was ihr die Stimmen zahlreicher kirchlicher Wahlmänner sicherte, um mit harter Hand zu führen und die schwächelnde Kirche zurück auf den Weg zu alter Macht und Stärke zu führen. Andererseits sehen manche ihre Wahl auch als Zeichen des Niedergangs des Reiches: Wie könnte es sonst geschehen, dass eine Frau, die zudem noch nicht Hjeldin geweiht ist, eine ganze Reichskirche anführen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die kaiserlichen Legionen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Die kaiserlichen Legionen (Tairesia)|Die kaiserlichen Legionen]] waren für Jahrhunderte das Rückgrat des tairesischen Reiches, dessen Gebiet sie auf kaiserlichen Befehl erweiterten und schützten, stets aber auch den Willen des Kaisers gegenüber widerspenstigen Adelshäusern durchzusetzen vermochten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute sind die Legionen nur noch ein Schatten ihrer selbst. Ihre Zahl und ihre Truppenstärke sinken immer weiter. In Zeiten, in denen das Kaiserhaus als schwach gilt und Niederlagen an allen Grenzen auch das einst ruhmreiche Ansehen der Legionen immer weiter schmälerten, gibt es auch eine immer geringere Zahl an Männern, die bereit wären, den Legionseid zu schwören. Da Legionäre oft fern der Heimat an anderen Reichsgrenzen eingesetzt werden, die so weit entfernt sind, dass Familie und Freunde über Jahre oder gar Jahrzehnte nicht mehr gesehen werden, schließen sich viele kampfbereite Tairesier lieber den Heeren lokaler Adliger oder den Wachen naher Städte an oder ziehen als freie Söldner durch das Land. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überdies hat die Legion trotz ihrer Rekrutierungssorgen immer noch enorm hohe Ansprüche an den Körper und die Tugendhaftigkeit ihrer Mitglieder. Weiterhin ist es Frauen nicht erlaubt, in der Legion zu dienen. Karrierechancen gibt es für einfache Legionäre ebenfalls nur sehr begrenzt. Nur wenige Unteroffiziersstellen bieten die Chance auf einen Aufstieg in der Hierarchie und die Offiziere werden nahezu immer von adligen Familien gestellt. Dennoch übt die Legion nach wie vor auf manche Tairesier einen großen Reiz aus, so dass sie weder Mühen noch Anforderungen scheuen, eine dreijährige Ausbildung durchlaufen und letztlich den heiligen Legionseid auf den Kaiser und das Reich schwören, um Tairesia zu verteidigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legionseid ist mehr als nur eine Sammlung einfacher Worte, sondern besitzt einen übernatürlichen, verbindenden und stärkenden Charakter, der seine Macht dem Kaiser und dem Reich entnimmt. Legionäre, die ihn schwören, gewinnen an Kraft, Gewandtheit und Waffenkunst, heilen Wunden schneller und werden unempfänglicher gegen feindliche Zauberkräfte. Derlei Stärkungen bestehen jedoch nur solange wie ein Legion seinen Dienst gehorsam und tugendhaft nach den Gesetzen der Legion verrichtet. Dies macht einen Legionär nicht zwangsläufig zu einem besseren Menschen, der keine kleinen Verbrechen oder Schandtaten in seiner Freizeit begehen könnte, doch verlieren Deserteure und Verräter diese Vorteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Concilium ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Concilium]] (Konzilium) ist die Bezeichnung für den Rat der Fürsten des Reiches, der in einem gleichnamigen, gewaltigen Gebäude in der Hauptstadt Tairesia tagt. In langen Sitzungen werden die wichtigen Anliegen des Reiches debattiert und die Standpunkte der Fürsten erörtert. Beschlüsse, die hier gefasst werden, haben keine Gesetzeskraft und sind weder für den Kaiser noch für einzelne Adelshäuser bindend, jedoch stellen sie eine Willenserklärung des Adels da, die selbst der Kaiser nicht leichtfertig ignorieren sollte. Nicht selten nehmen Vorschläge des Coniliums nach einer Weile die Gestalt kaiserlicher Gesetze an, besonders wenn sie mit großer Mehrheit verabschiedet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Adelshaus Tairesia kann einen oder mehrere Abgesandte ins Concilium schicken, die jeweils eine eigene Stimme haben, aber natürlich stets im Sinne ihres Herren entscheiden. Die genaue Zahl hängt von der Würde des jeweiligen Fürsten ab: &lt;br /&gt;
* Die fünf Herzöge schicken jeweils fünf Abgeordnete nach Tairesia und haben somit fünf Stimmen.&lt;br /&gt;
* Die Grenzgrafen und der Fürstbischof von Landarkai entsenden vier Vertreter. (Da der Dohlmann von Nordtwendland keinem Adelshaus entstammt, sondern seine Macht durch kaiserliches Mandat erlangte und der Kaiser nur Beobachter, aber keine stimmberechtigten Mitglieder ins Concilium entsenden darf, bleiben die vier Sitze, die Nordwendtland einst als Grenzgrafschaft Marderian hatte, weiterhin unbesetzt. Diese Situation existiert seit der Zeit der [[Blutfehde der Marderian]], da das Concilium sich auf keinen berechtigten Erben verständigen konnte)&lt;br /&gt;
* Grafen und Barone entsenden jeweils drei Männer oder Frauen. &lt;br /&gt;
* Freiherren, Familien des Stadtadels der Hauptstadt und manche Sonderränge (bspw. die [[Vogt-Baronie Veyrandh]]) ernennen zwei Abgesandte.&lt;br /&gt;
* Landmänner, Landritter und Familien des Stadtadels anderer Städte dürfen jeweils einen Botschafter benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur in Ausnahmefällen wird eine Familie im Concilium durch ihr Oberhaupt repräsentiert. Meist werden entfernte Verwandte oder andere Vertraute entsandt, im die Interessen der Familie zu vertreten. Diese müssen nicht zwangsläufig der Familie selbst entstammen und nicht einmal adlig sein, jedoch hat in einer von aristokratischem Standesdenken geprägten Versammlung in Verhandlung das Wort eines (hohen) Adligen meist mehr Gewicht als das eines bürgerlichen Gesandten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Abstimmungen muss jeder Gesandter selbst zugegen sein oder durch einen eigens benannten Vertreter ersetzt werden. Es kann jedoch kein Abgeordneter im Concilium seine eigene und gleichzeitig die eines oder mehrerer anderer Gesandten abgeben. So muss ein Freiherr bspw. auch zwei Abgeordnete ins Concilium entsenden und kann nicht seine beiden Stimmen von einem Vertreter abgeben lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbedeutende Adelsfamilien wie der Stadtadel entfernter, kleiner Städtchen oder armer Landritterschaften können es sich meist nicht leisten, einen Abgesandten nach Tairesia zu schicken, da das Leben in der Hauptstadt sehr teuer ist und der Unterhalt von der Familie selbst gezahlt werden muss. Daher übertragen solch kleine Häuser ihr Stimmrecht nicht selten auf größere Adelsfamilien. Dabei muss es sich jedoch um Geschlechter handeln, die in der Adelspyramide in einer direkten Linie stehen. Ein Baron kann also bspw. die Stimmen eines Landmanns übernehmen, der sein Vasall ist, jedoch nicht die Stimmen eines Landmannes, der der Vasall eines anderen Barons ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Abgeordneten der Adelshäuser nehmen an den Sitzungen des Conciliums zahlreiche Beobachter teil. Diese dürfen vom Kaiserhof, der Legion, der Kirche, der Magierakademie, verschiedenen Gilden der Hauptstadt und sehr einflussreichen Handelshäusern entsandt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das riesige Gebäude, in dem der Fürstenrat tagt, trägt den Namen Concilium. Es ist eines der größten Bauwerke der Hauptstadt und erinnert an gewaltiges Amphitheater, dass mit einer freitragenden Kuppel überdacht wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Akademie der Magie ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der Zeit der Magierherrscher während des Interregnums wurde die Ausübung der Magie in Tairesia streng beschränkt. Vor allem die Tyrannei des Ernan Kerfasion schuf bis heute unverheilte Narben und großes Misstrauen seitens der Fürsten und der Kirche gegen alle Magier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher dürfen in Tairesia nur jene Männer und Frauen Magie ausüben, die ihre Ausbildung an der [[Kaiserliche Akademie der Magie (Tairesia)|kaiserlichen Akademie der Magie zu Tairesia]] erhielten und sich dieser verschwören. Als Zeichen ihres Standes müssen alle Magier Ring und Stab der Akademie stets sichtbar tragen oder laufen Gefahr, ihre Approbation zu verlieren. Die Treue eines tairesischen Magiers gehört damit letztlich immer dem Kaiser und muss diesem und seinen Legaten bei Bedarf stets zu Diensten sein. Er darf eigene Ziele verfolgen und in den Dienst von Fürsten und Händler treten, doch bindet sein Eid ihn stets an den Kaiser. Diesen Regeln müssen sich auch jene Magier unterwerfen, die aus fremden Landen nach Tairesia kommen und das Kaiserreich bereisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Praxis ist die Kontrolle der Magier heutzutage jedoch nur schwer umzusetzen. Zu Beginn der vierten Kaiserdynastie sorgten kaiserliche und kirchliche Legaten und deren Beamte für eine Überwachung der Magier, doch die Schwäche des Reiches und des kaiserlichen Hofes macht die Kontrolle und die Umsetzung von Einschränkungen sehr schwer. Gerade in den weit entfernten Grenzlanden wird dieses Gesetz kaum noch angewandt. In den großen Metropolen am Bejkempa hingegen müssen Magier immer noch mit Kontrollen und Restriktionen rechnen. Überdies sind nicht wenige Inquisitoren unterwegs, um untreue Magier aufzuspüren und der kirchlichen oder staatlichen Justiz zu übergeben oder gleich zu tilgen. Manche von ihnen besitzen ein Mandat der Kirche oder des Kaiserhofes, viele betreiben jedoch einfach Selbstjustiz und sind kaum mehr als fanatische Söldner auf einer persönlichen Mission.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Akademie der Magie ist auch selbst bestrebt, Konflikte mit Kirche und Kaiser vermeiden, andererseits streben sie auch nach größerer Autonomie. Für beide Ziele stellen abtrünnige Magier, die dunkle Machenschaften begehen oder ohne Zeichen ihres Standes auftreten und damit das Gesetz brechen, nicht förderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Türme der Akademie erheben sich nördlich der Hauptstadt Tairesia in einem Gebiet, dass dem Kaiser selbst untersteht und wie die Hauptstadt zu keinem der neun großen Fürstentümer gehört. Hier hat der Rat der Erzmagier seinen Sitz und nahezu alle Magier des Reiches werden hier ausgebildet. Es ist ein verschlossener Ort, zu dem nur Magier und deren geladene Gäste sowie kaiserliche Legaten zutritt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhältnis der Institutionen zum Kaiser ===&lt;br /&gt;
Sie sind dem Kaiser Loyalität, Gehorsam und Rechenschaft schuldig, jedoch sorgt die schwache Position des Kaiserhauses in der Zeit der vierten Dynastie dafür, dass manche dieser Institutionen immer eigenständiger agiert und eigene Ziele verfolgt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=352</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=352"/>
		<updated>2022-07-11T18:12:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Dramatis Personae */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Neuhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, [[Ackersee]] und [[Neuhof]], zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritter Arneau Merenes von Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin, von dem gemutmaßt wird, er sei Hochmeister des Ordens des grünen Stahls&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]], ein Vasall der Freiherrin und Herr über die größte Siedlung der Freiherrschaft&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]], eine Vasallin der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=351</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=351"/>
		<updated>2022-07-11T18:11:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Der Orden des grünen Stahls */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Neuhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, [[Ackersee]] und [[Neuhof]], zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist der Allgemeinheit nicht bekannt, doch vermuten viele, dass unter dem Helm des Hochmeisters nur [[Avilar Sirkalhahn]], der verschollene Sohn der Freiherrin stecken könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritter Arneau Merenes von Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]], ein Vasall der Freiherrin und Herr über die größte Siedlung der Freiherrschaft&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]], eine Vasallin der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=350</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=350"/>
		<updated>2022-07-11T18:03:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Der Orden des grünen Stahls */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Neuhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, [[Ackersee]] und [[Neuhof]], zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von Valeria Sirkalhahn, einer Vorfahrin von Freiherrin Barra, gegründet wurde, deren genaue Lebens- und Herrschaftsdaten im Nebel der Zeit verloren gingen, die aber heute noch in der Ordensburg in beinahe schon religiös anmutenden Ritualen verehrt wird. &lt;br /&gt;
* Die namensgebende Farbe des Ordens bezieht sich höchstwahrscheinlich auf das Muriadne-Tal und spiegelt sich noch heute in der Gestaltung der Rüstung und Gewandung der Ritter wieder, deren Stahl in dunklem Grün glänzt und deren Wolle ebenso eingefärbt ist. Selbst Helme, Schilde, Zaumzeug und Waffen besitzen diese Farbe.&lt;br /&gt;
* Der Sitz des Ordens ist [[Valerienstein]], eine alte, aber wehrhafte und offensichtlich nach der verehrten Gründerin des Ordens benannte Burg im westlichen Arm der Muriadne.&lt;br /&gt;
* Die Ritter des grünen Stahls haben der Freiherrin (ebenso wie ihren Vorgängerinnen) absolute Treue bis in den Tod geschworen und bilden ihren starken Arm. &lt;br /&gt;
* Zum Ordensgelübde gehört es auch, nur gegenüber Freiherrin Barra, das Visier zu öffnen oder den Helm abzunehmen, um das eigene Gesicht zu offenbaren. Für alle anderen Menschen bleibt ihr Antlitz verborgen.&lt;br /&gt;
* Der Orden steht im Ruf, erbarmungslos die Befehle seiner Herrin auszuführen und &lt;br /&gt;
* Zwischen dem Orden des grünen Stahls und dem periinischen Orden der heiligen Flamme gab es schon seit der Ankunft der periinischen Ritter im Tal eine bemerkenswert starke Abneigung. Manche glauben, der Zwist sei aus der Sorge der Ritter des grünen Stahls geboren, der periinische Orden könne ihnen ihre Sonderstellung in der Gunst der Freiherrin streitig machen. Zwar spielt diese Rivalität spätestens seit der grausamen Vernichtung der meisten periinischen Ritter keine nennenswerte Rolle mehr, die Abneigung zwischen den Rittern des grünen Stahls und den wenigen periinischen Rittern dauert jedoch bis heute an. &lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ehrte die gefallenen Periiner und pries ihren Mut, doch es herrscht kein Zweifel, dass die meisten Ritter des grünen Stahls den Tod so vieler Rivalen nicht allzu tragisch fanden, selbst wenn beide Seiten für die gleiche Sache kämpften. Die Abneigung ist auch immer wieder Quelle für wilde Gerüchte und Anschuldigungen, der Orden des grünen Stahls selbst habe die periinischen Ritter in einen Hinterhalt gelockt und niedergemacht, doch daran glaubt kaum ein Einwohner des Tales.&lt;br /&gt;
* Es heißt aber auch, seit der Ankunft des Ordens der heiligen Flamme soll niemals ein Ritter des grünen Stahls jemals bei einer periinischen Messe gewesen sein. Da jedoch niemand außer der Freiherrin die Gesichter der Ritter kennt, ist dies nur schwer zu überprüfen. Wer könnte schon sagen, ob ein Ritter ohne Rüstung in zivilen Gewändern einer Messe beiwohnte oder nicht - sowohl vor der Ankunft des rivalisierenden Ordens als auch seither. &lt;br /&gt;
* Der Name des Hochmeisters des Ordens des grünen Stahls ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritter Arneau Merenes von Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]], ein Vasall der Freiherrin und Herr über die größte Siedlung der Freiherrschaft&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]], eine Vasallin der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=349</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=349"/>
		<updated>2022-07-11T17:36:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: /* Die aktuelle Situation des Tals */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Neuhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, [[Ackersee]] und [[Neuhof]], zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* Der Orden des grünen Stahls ist ein Ritterorden, der wahrscheinlich vor etwa dreihundert Jahren von einer Vorfahrin von Freiherrin Barra gegründet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritter Arneau Merenes von Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]], ein Vasall der Freiherrin und Herr über die größte Siedlung der Freiherrschaft&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]], eine Vasallin der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=348</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=348"/>
		<updated>2022-07-11T17:32:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 800 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Familie Sirakalhahn|Sirkalhahn]] von [[Lorringen]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof|Landritterin Anastasia]] [[Familie Velgarmas|Velgarmas]] von [[Neuhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alte Familien und neue Siedler ===&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zahlreiche Gefahren ===&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die periinische Kirche im Tal ===&lt;br /&gt;
* Die periinische Kirche war im entlegenen Muriadne-Tal nie sonderlich präsent, doch Freiherrin Barra errichtete in den beiden größten Orten ihres Lehens, [[Ackersee]] und [[Neuhof]], zwei neue Kirchen, deren Größe und Pracht die Anforderungen der eher kleinen Orte weit übersteigen und mit ihrem Prunk die wohlwollende Aufmerksamkeit der Kirche erregte. Nur kurze Zeit später erreichten Priester die beiden Orte und wurden von einer Schwadron des [[Orden der heiligen Flamme|Ordens der heiligen Flamme] begleitet. &lt;br /&gt;
* Der größte Teil der Ordensschwadron wurde wenige Monate später bei der Verfolgung einer untoten Schar in einen Hinterhalt gelockt und vernichtet. Die wenigen überlebenden Ritter beschränken sich seither auf die Bewachung der Kirchen und einer neu gegründeten Abtei im östlichen Bergarm der Muriadne. &lt;br /&gt;
* Die Verluste konnten bis heute nicht aufgefüllt werden, da der Orden der heiligen Flamme in vielen Krisengebieten des Reiches benötigt werden. Stattdessen kommen heutzutage vermehrt Hexenjäger ins Tal, um Jagd auf die dunklen Mächte zu machen. Manche von ihnen wurden von der Freiherrin gerufen oder von der Kirche geschickt, doch viele sind auch selbst ernannte Glückritter und Fanatiker. &lt;br /&gt;
* Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal ist Hochwürden Hildarion, ein Priester des Hjeldins, der seinen Sitz in Ackersee hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Orden des grünen Stahls ===&lt;br /&gt;
* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritter Arneau Merenes von Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]], ein Vasall der Freiherrin und Herr über die größte Siedlung der Freiherrschaft&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Anastasia Velgarmas von Neuhof]], eine Vasallin der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;br /&gt;
* [[Hochwürden Hildarion]], Hjeldin-Priester und Oberhaupt der periinischen Kirche im Muriadne-Tal mit Sitz in Ackersee&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=347</id>
		<title>Freiherrschaft Muriadne-Tal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://armenea.michelrinck.de/index.php?title=Freiherrschaft_Muriadne-Tal&amp;diff=347"/>
		<updated>2022-07-11T17:15:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sascha: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Freiherrschaft Muriadne-Tal ist nach dem gleichnamigen Tal der Muriadne benannt, das auch oftmals als &amp;quot;das grüne Tal der Muriadne&amp;quot; oder einfach eben nur &amp;quot;das Muriadne-Tal&amp;quot; bezeichnet wird, und liegt im Westen der [[Grenzgrafschaft Bonthal]] nahe der Grenze zum benachbarten [[Provinz Nordwendtland|Nordwendtland]] zwischen zwei langen Gebirgszügen der [[tairesische Schwinge|tairesischen Schwinge]]. Herrin über dieses ebenso fruchtbare wie schreckensreiche Grenzgebiet ist die greise [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
* Herrscherin: [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* Wappen: ein blühender Apfelbaum auf schwarzem Feld&lt;br /&gt;
* Sitz : [[Burg Hochweih]]&lt;br /&gt;
* Hauptort: [[Ackersee]], ca. 500 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehnsherren (absteigende Lehnspyramide) ==&lt;br /&gt;
* [[Kaiser Karl Georg IV.]]&lt;br /&gt;
* [[Grenzgraf Arnshelm von Bonthal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Direkte Vasallen (geordnet nach höfischer Etikette) ==&lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee|Landritter Arneau]] [[Familie Merenes|Merenes]] von [[Ackersee]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen|Landritterin Saskia]] [[Sirkalhahn]] von [[Lorringen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
* Das Tal wird in Osten und Westen durch zwei Bergketten der tairesischen Schwinge begrenzt, die in dieser Gegend und auch in manchen anderen Teilen des Nordens, vor allem aber in Bonthal,  auch als &amp;quot;[[die Arme der Muriadne]]&amp;quot; oder genauer den &amp;quot;westlichen Arm der Muriadne&amp;quot; und den &amp;quot;östlichen Arm der Muriadne&amp;quot; bezeichnet werden, mit denen die namensgebende [[Muriadne]], eine Figur der Mythologie des tairesischen Nordens, das Tal umfasse, beschirme und fruchtbar mache.&lt;br /&gt;
* Jenseits des östlichen Arms erstreckt sich der [[Witwenwald], jenseits des westlichen Arms liegt die [[Freiherrschaft Burtosno und Tellip|Freiherrschaft Tellip und Burtosno]].&lt;br /&gt;
* Das Tal der Muriadne ist Teil der [[tairesische Gasse|tairesischen Gasse]], einer mehrere hundert Kilometer langen Abfolge von Tälern, die sich von Norden nach Süden durch die tairesische Schwinge ziehen.&lt;br /&gt;
* Im Norden mündet [[der alte Zwergenpass]] in das Muriadne-Tal, eine Hochgebirgsstraße, die aus dem Westen kommt in [[Freiherrschaft Sirkenbach|Sirkenbach]] sein anderes Ende hat.&lt;br /&gt;
* Zahlreiche Seitentäler zweigen vom Haupttal ab und führen tief in die Arme der Muriadne hinein.&lt;br /&gt;
* Vor allem das zentrale Tal, aber auch viele Seitentäler gelten als sehr fruchtbar. Ackerbau, Obstplantagen und Viehzucht sind sehr ertragreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
* angenehmes, überraschend warmes Klima für ein so weit nördlich gelegenes Tal in der tairesischen Schwinge&lt;br /&gt;
* kurze milde Winter mit kurzen Schneeperioden; keine allzu eisigen Temperaturen&lt;br /&gt;
* rasches, langes Frühjahr mit einem Meer aus Frühjahrsblumen an den Berghängen und auf den Feldern&lt;br /&gt;
* kurze, nur selten sehr warme Sommer&lt;br /&gt;
* langer Herbst, der späte Ernten erlaubt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ältere Mythologie ===&lt;br /&gt;
* Die vor Urzeiten in diesem Tal lebende Dryade Muriadne ist die (zumindest mythologische) Namensgeberin des Tales&lt;br /&gt;
* Ihr Blut wurde hier vergossen und habe sich mit dem Boden der Felder, dem Wasser der Bäche, dem Stein der Berge und den Wurzeln der Bäume verbunden&lt;br /&gt;
* Es gibt unterschiedliche Versionen dieser Legende, nach denen sie ihr Leben für die Verteidigung des Tales und seiner Geschöpfe gab, sie von einem alten Weggefährten verraten wurde, sie sich selbst opferte, um die Dunkelheit des Grabes zu überwinden, oder sie wegen der Verehrung der alten Götter von der periinischen Kirche gejagt und getötet wurde. Neben diesen vier Varianten gibt es noch ein Dutzend weiterer Versionen.&lt;br /&gt;
* Einig sind sich jedoch nahezu alle Geschichten, dass das Tal nicht immer so ertragreich gewesen sei, sondern einst steinig und karg. Die Fruchtbarkeit sei erst wie eine Woge des Lebens aus dem Boden gesprossen, nach dem Muriadnes Blut sich mit dem Tal vereint habe.&lt;br /&gt;
* Traurigerweise führte diese Legende in manchen Teilen Bonthals zum Aberglauben, dass Nymphenblut Äcker stets verbessere und selbst tote Böden gedeihen lasse. Seither werden Nymphen auch aus diesem Grund vielerorts im Norden des Reiches gejagt, um mit ihrem Blut die Felder zu düngen. Besonders nach Jahren der Missernte lebt dieser Mythos immer wieder auf. Nicht selten führen diese Taten jedoch zu einem gegenteiligen Effekt, da andere Nymphen die Mörder ihrer Schwestern verfluchen und deren Böden verderben oder die Felder aus Trauer selbst unfruchtbar werden.&lt;br /&gt;
* Im Volksglauben werden solche Verschlechterungen zumeist rachsüchtigen Hexen zugeschrieben. Aus einem Aberglauben wird somit ein anderer geboren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verlorene Anfänge ===&lt;br /&gt;
* Die Anfänge des Hauses [[Familie Sirkalhahn|Sirkalhahn]] und die Umstände der Eroberung des Muriadne-Tals liegen im Dunkel der Zeit verborgen. &lt;br /&gt;
* Zweifellos waren die Freiherren des Tales stets Vasallen der Grenzgrafen von Bonthal.&lt;br /&gt;
* Ein großer Brand in Burg Hochweih vernichtete im Jahr 82 A3 alle Dokumente und Urkunden der Familie. Überdies scheint die Familie Sirkalhahn ein für den tairesischen Adel untypisch geringes Interesse am eigenen Stammbaum und der Familiengeschichte zu besitzen, so dass nur wenig Wissen über die Vergangenheit erhalten blieb.&lt;br /&gt;
* Selbst die Herkunft der Familie Sirkalhahn ist umstritten. Es gibt Theorien, die - auch auf Grund der Namensähnlichkeit - eine Verwandtschaft zum Haus [[Familie Sirkenbach|Sirkenbach]] vermuten, aber auch eine Vergangenheit als Seitenlinie oder angeheiratete Verbündete des Hauses [[Familie Ustarkis|Ustarkis]] von [[Sarkal]] wird diskutiert. &lt;br /&gt;
* Verwunderlich stimmt in diesem Zusammenhang, dass es auch in den Archiven des Grenzgrafen in [[Hohenwitwenstein]] keine Aufzeichnungen über die Familie Sirkalhahn gibt, die mehr als zweihundert Jahre zurückreichen - also etwa zu jenem Zeitpunkt, als der Brand in Burg Hochweih wütete. Ein Feuer in den Archiven von Hohenwitwenstein ist nicht verzeichnet. Es ist unklar, weshalb dort die entsprechenden Kopien fehlen.&lt;br /&gt;
* Dieser erstaunliche Zufall ist immer wieder Quelle für wilde Spekulationen über ein dunkles Geheimnis der Familie Sirkalhahn oder verwerfliche Absprachen zwischen dem Grenzgrafen und seinen damaligen Vasallen.&lt;br /&gt;
* Da das Haus Sirkalhahn dem aktuellen Grenzgraf und seinen direkten Vorfahren stets loyal war (soweit man sich zurückerinnern kann), sieht der Grenzgraf keinen Grund, hier ein dunkles Geheimnis zu vermuten und umfangreiche Untersuchungen einzuleiten.&lt;br /&gt;
* Wahrscheinlich finden sich in den Archiven des Kaiserpalastes oder des [[Concilium|Conciliums]] in [[Tairesia (Stadt)|Tairesia]] Kopien der wichtigsten Urkunden, doch schien es bisher niemand die Mühe wert zu sein, große Anstrengungen zu unternehmen, um die Vergangenheit einer loyalen Familie zu erforschen, die selbst kein nennenswertes Interesse daran zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die vergangenen Jahrhunderte ===&lt;br /&gt;
* In den etwa zweihundert Jahren, die seit dem Brand in Burg Hochweih vergangen sind (82 A3) regierten vier Frauen über die Freiherrschaft, ein für den Norden des Reiches höchst ungewöhnlicher Umstand, da viele Titel nur in männlicher Linie vererbt werden und ein patriarchalisches Denken vorherrscht.&lt;br /&gt;
* Diese vier Herrscherinnen des Hauses Sirkalhahn, deren Amtszeiten ausführlich dokumentiert und heute noch nachvollziehbar sind, regierten überdurchschnittlich lange, so dass Gelehrte beim der Familie Sirkalhahn von einer sehr langlebigen Blutlinie ausgehen. &lt;br /&gt;
* Für die Regierungszeiten der Freiherrinnen Elizabetha und Theodora sind diverse Aufstände und Verschwörungen gegen die Herrscherinnen bekannt, die ausnahmslos von männlichen Rivalen initiiert wurden, die das Recht einer Frau zu herrschen anzweifelten. &lt;br /&gt;
* Besonders von Theodora Sirkalhahn ist überliefert, dass sie mit sehr harter Hand gegen alle Unruhen vorging. In der Zeit von 39 bis 51 T3 lag sie in blutigem Thronstreit mit [[Wolfram Sirkalhahn]], dem Oberhaupt einer Seitenlinie der Familie, die im Laufe der Auseinandersetzung vollständig ausgelöscht wurde. Wolfram stand im Ruf, mit dunklen Mächten wie Dämonen und Tiermenschen zu kooperieren. Er wurde 51 T3 in einer Zuflucht in den Bergen ergriffen, nach Hochweih gebracht und hingerichtet.&lt;br /&gt;
* Leonora Sirkalhahn, die Vorgängerin der amtierenden Herrin, ist die erste Freiherrin, die nahezu unangefochten über das grüne Tal der Muriadne regierte. In ihrer Zeit häufen sich zwar Angriffe durch Orks, Tiermenschen und andere finstere Kreaturen, jedoch kann sie auf die weitgehende Unterstützung ihrer Vasallen bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Herrscher des Muriadne-Tals ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Freiherr&lt;br /&gt;
!Regierungszeit&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherr Versanion]] &amp;amp;sup1;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unbekannte Nachfolger &amp;amp;sup2;&lt;br /&gt;
|unbekannt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Elizabetha Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|ca.60A3 &amp;amp;sup3; - 28 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Theodora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|28 T3 - 72 T3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Leonora Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|72 T3 - 53 HM2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
|seit 53 HM2 (amtierend)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup1; Freiherr Versanion ist der erste bekannte Herrscher des Muriadne-Tals innerhalb der Grenzen des [[Kaiserreich Tairesia|Kaiserreiches]] und als Vasall der Grenzgrafen von Bonthal. Es ist jedoch umstritten, ob er der Familie Sirkalhahn angehörte oder ob diese Linie erst später die Freiherrnwürde erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup2; Dokumente und Urkunden zu diesen Herrschern sind verloren. Nur die Namen [[Hubertus Sirkalhahn]], [[Anastasia Sirkalhahn]], [[Valeria Sirkalhahn]] und [[Kassandra Sirkalhahn]] sind in der mündlichen Überlieferung namentlich bekannte, jedoch historisch nicht dokumentierte Vorgänger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;amp;sup3; Das genaue Datum ihres Herrschaftsbeginns ist unbekannt. Die Zeit 60A3 wird auf Grund ihres Alters und späterer Dokumente geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die aktuelle Situation des Tals ==&lt;br /&gt;
* Das grüne Tal der Muriadne trägt seinen Namen nicht ohne Grund: Für ein so hoch gelegenes Gebirgsgebiet ist das Tal enorm fruchtbar.&lt;br /&gt;
* Die Felder gedeihen noch lange bis in den Herbst und die milden Winter fordern nur wenig Opfer unter dem Vieh, das bis auf wenige Wochen ohne Schnee weiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das Gebiet ist zwar nicht sonderlich dicht besiedelt, doch für eine solch entlegene Region leben doch recht viele Menschen im Muriadne-Tal. &lt;br /&gt;
* Viele Familien leben schon seit Generationen auf einsamen Höfen oder in den kleinen Dörfern der Freiherrschaft, aber Jahr für Jahr ziehen auch neue Menschen ins Tal. Darunter befinden sich viele Wehrbauern, die vom Versprechen auf eigenes Land angelockt werden, das ihnen pachtfrei überlassen wird, wenn sie es selbst gegen die Gefahren der Berge verteidigen. Aber es kommen auch Söldner und Handwerker, um in den Dienst der Freiherrin und ihrer Vasallen zu treten, und auch so manch zwielichtiger Geselle, der in den Städten Bonthals oder Nordwendtlands Scherereien mit der Obrigkeit hatte und nun eine neue, entlegene Bleibe sucht. Wer sich bereit erklärt, gegen die Feinde der Freiherrin zu kämpfen und seinen Eid mutig erfüllt, ist im Muriadne-Tal willkommen. &lt;br /&gt;
* Zwischen den hinzugezogenen Neuankömmlingen und den alteingesessenen Familien gibt es meist nur wenig Probleme, zumal die Freiherrin neue Wehrbauern und Handwerker oft in kleinen, neugegründeten Orten ansiedeln lässt, die sie nach strategischen Überlegungen gründete. Besonders ihr [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel der Freiherrin, prägt diese Arbeiten. Er bereist unermüdlich bestehende Dörfer und sucht nach geeigneten Orten für Neugründungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Mit diesen Maßnahmen wirkt die Freiherrin der steigenden Flut an Gefahren entgegen, denn überall kommt es im Tal zu Überfällen und Sichtungen von Unholden. Orks, Tiermenschen und ähnliche Geschöpfe sind seit Jahrhunderten eine Plage, mit der die Menschen des Muriadne-Tals zu leben gelernt haben. Jahr für Jahr finden Raubzüge dieser Unholde statt und manchmal verschwinden ganze Dörfer von der Landkarte, doch die Mehrheit der Siedlungen können gehalten werden und die berittenen Truppen der Freiherrin bringen die meisten Räuber  zur Strecke, bevor sie ihre sicheren Verstecke in den Bergen erreichen können. Gefangene werden befreit und Beute wird zurückgeholt, Häuser werden neu aufgebaut und die Toten werden begraben. Es ist ein hartes Leben, doch die Menschen des Muriadne-Tals sind ein hartes Volk und die Fruchtbarkeit des Tales sorgt für größeren Wohlstand als an vielen anderen Orten des Reiches.&lt;br /&gt;
* Doch seit einigen Jahren verschlimmert sich die Situation. Seit der Niederlage auf den Feldern von [[Schlacht auf den Feldern bei Enkil-kesh|Enkil-kesh]] hat sich die Zahl der räuberischen Banden, die aus den verlorenen [[Verlorene Nordbaronien|Nordbaronien]] bis in die Täler Bonthals vorstoßen vervielfacht, aber die wahre Gefahr geht von anderen Schrecken aus: In den vergangenen Jahrzehnten wurden zunächst vereinzelt, aber jüngst immer häufiger untote Kreaturen und Werwölfe im Tal gesichtet. Zunächst hielt man Berichte über sie für betrunkenes Tavernengeschwätz oder die Ausreden unfähiger Kaufleute, die ihr Verluste durch Gruselgeschichten kaschieren wollten, doch die schiere Zahl der Sichtungen und auch handfeste Beweise in den Ruinen zerstörter Ortschaften lassen keinen Zweifel mehr zu. &lt;br /&gt;
* Es ist schwer, in diesem Zusammenhang zwischen wahren Berichten und Gerüchten zu unterscheiden. Immer wieder hört man von Totenbeschwörern, die in entlegenen Tälern die Menschen mit ihren untoten Horden bedrohen, auf verfallenen Burgruinen Heimstätten des Unheils errichten oder gar einem nekromantischen Kultzirkel angehören, dessen Ziel es sei, den verhassten Tyrannen [[Ernan Kerfasion]] wiederzuerwecken. Zumindest letzteres erscheint unwahrscheinlich, doch zeigt allein die Existenz solcher Gerüchte, wie groß die Furcht vor dem ehemaligen Magierherrscher noch immer ist.&lt;br /&gt;
* Zur Bekämpfung dieser untoten Gefahren setzt Freiherrin Barra auf zwei Kräfte: die periinische Kirche und den Orden des grünen Stahls&lt;br /&gt;
** die im Tal der Muriadne noch nie sonderlich starke Präsenz zeigte, aber der sie jüngst zwei neue Kirchen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Ländereien der Vasallen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landritter Arneau Merenes von Ackersee ===&lt;br /&gt;
* Ackersee ist das größte Dorf des Tales.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dramatis Personae ==&lt;br /&gt;
* [[Freiherrin Barra Sirkalhahn des Muriadne-Tals]]&lt;br /&gt;
* [[Landritterin Saskia Sirkalhahn von Lorringen]], eine Vasallin und entfernte Cousine der Freiherrin &lt;br /&gt;
* [[Landritter Arneau Merenes von Ackersee]], ein Vasall der Freiherrin und Herr über die größte Siedlung der Freiherrschaft&lt;br /&gt;
* [[Amtmann Philip Sirkalhahn]], ein Enkel und Gesandter der Freiherrin&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sascha</name></author>
	</entry>
</feed>